Verlag: Berlin: Krause., 1830
Anbieter: Antiquariat Schwarz & Grömling GbR, Berlin, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
EUR 24,75
Anzahl: 1 verfügbar
In den Warenkorb5. verbesserte Auflage. Kl.8°. XXII,148 S. Schwarze Leinwand der Zeit mit goldgeprägten Deckel-und Rücken-Verzierungen und Dreikant-Goldschnitt. Einband etwas berieben, Ecken gestaucht, Kapitale bestoßen, innen etwas stockfleckig, sonst gut erhalten. Hübsches Stahlstich-Frontispiz.
Verlag: Weimar, Böhlau., 1865
Anbieter: Books & Art, Reichenbach, Deutschland
210 S., OHLn d. Zeit, Ebd. leicht berieben u. bestoßen, Rücken gebleicht, S. teilw. schwach stockfleckig, je 1 Bl. Vorsatz entfernt, handschr. Register auf Widmungsbl. verso, NaV., sonst guter Zustand. Sprache: Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: München, gedruckt bei Georg Franz, 1838
Anbieter: Antiquariat Reinhold Pabel, Hamburg, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
München, gedruckt bei Georg Franz, 1838. [2] Bl., 368 S. Kl.-8vo (17 x 11). Gelbe bedruckte OBrosch. (unaufgeschnitten). Erste Ausgabe der Sammlung von Lustpielen und Possen, die hier alle erstmals im Druck erscheinen: Der Korb und die Portraite; Der Dichter und das Mädchen; Des häuslichen Zwistes Jahrestag; Silentium; Mignon; Der Botschafter und der Courier; Dampfmaschine und Ehrenwort und Die beiden Philoktete oder Die beiden Visitenkarten. Ein antikes Conversations-Stück mit Chören. Dies nennt der Rezensent in "Blätter für literarische Unterhaltung" (Nr. 111/1839) eine "prächtige Eingebung", in der "köstliche Glossen gegen die Formen der modernen Lebensart. (in) Chöre(n) voll kräftigen Witzes. in Gestalt antiker Nachahmung und Sophokleischer Tragödie" zum Lachen reizen. Apollonius August von Maltitz (1795-1870) führte viele Jahre als Diplomat ein unstetes Wanderleben, ehe er 1841 nach Weimar versetzt wurde. Er verfaßte zahlreiche Dichtungen und Dramen. - Gering angestaubt, außen 2 Stockfleckchen.
Sprache: Deutsch
Verlag: Hamburg und Itzehoe, Schuberth & Niemeyer,, 1831
Anbieter: Antiquariat Elvira Tasbach, Berlin, Deutschland
Erstausgabe
Erste Ausgabe. 69 S., (1) Bl., Seltene kleine Schrift des aus Preußen vertriebenen Autors. G. A. Maltitz (1794 - 1837) "bereitete sich für das Forstfach vor, unterbrach jedoch, als im J. 1813 Preußens Erhebung gegen Frankreich stattfand, seine Studien und trat, obschon er körperlich gebrechlich und mißgestaltet war, als Husar in das Heer ein. . Bevor er um das J. 1824 seinen Wohnsitz in Berlin nahm, machte er seinen eigenen Angaben zufolge eine Reise nach Italien: indessen, da man wußte, in welchem Maße ihn seine Phantasie beherrschte, und in seinen Schilderungen aus Italien auffällige Unrichtigkeiten entdeckte, glaubte man sich berechtigt, diese seine Angaben in Zweifel zu ziehen. In Berlin schrieb v. M. einige dramatische Dichtungen. Mehrere seiner Stücke, . wurden dort nicht ohne Beifall aufgeführt. Aber eines derselben. "Der alte Student" (Hamburg 1828), welches die polnischen Freiheitsbestrebungen verherrlichte und Stellen enthielt, welche die Censur beanstandete, ward dadurch, daß es aufgeführt ward, ohne daß die beanstandeten Stellen wegblieben, Ursache, daß er aus Berlin ausgewiesen wurde und den Aufenthalt im preußischen Staate, an dem er mit Liebe hing und für dessen deutschen Beruf er voller Begeisterung war, während seines übrigen Lebens mied. Er ließ sich zunächst in Hamburg nieder und redigirte hier den "Norddeutschen Courier, ein Zeitblatt für Männer" (3 Jahrgänge, Hamburg 1829?31), eine Zeitschrift, welche von ihrem Verleger als die "freisinnigste" bezeichnet wird, "die in Deutschland erscheint". Mit edlem Eifer, an Vorbildern wie Hutten und Seume sich begeisternd, wirkte er mit den Mitteln poetischer Publicistik für deutsche Einheit und Freiheit. Seine eigenen Beiträge zum "Courier" wurden von ihm gesammelt unter dem Titel "Pfefferkörner" (4 Heftlein, Hamburg 1832 - 1834) veröffentlicht. Die Julirevolution veranlaßte ihn sich nach Paris zu begeben. Aber enttäuscht kehrte er bald von dort nach Deutschland zurück und wählte,|nachdem er kurze Zeit in Karlsruhe und Stuttgart verweilt, als Aufenthaltsort Dresden, wo er sein Leben beschloß. Er war nie verheirathet." (Franz Schnorr von Carolsfeld, Artikel "Maltitz, Gotthilf August von" in: A. D. B., Bd. 20 (1884), S. 152-153). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500 bedruckte O.-Broschur (vordere Umschlagseite mit kl. altem Etikett), 14 X 9 CM.