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    Leinen. Zustand: gut. Erste Aufl. Blauer Ganzleineneinband mit mehrfarbigem Rücken- und Deckeltitel, farbigen Vorsätzen und Lesebändchen in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand. "Alle, oder zumindest viele, kennen Musils berühmten Roman "Der Mann ohne Eigenschaften". Doch wenige kennen seine kurzen Erzählungen, die er Ende 1935 in dem Band "Nachlass zu Lebzeiten" zusammenfasste. Und noch weniger kennen darunter die ganz leicht daherkommenden "Geschichten, die keine sind". Musil behandelt in diesen heiteren Kurztexten damals wie heute zentrale und gegenwärtig wieder besonders brisante Themen - so leicht wie meisterhaft: Was heißt Identität? Wie werden wir zu dem, was wir zu sein glauben? Und wie kommen wir zu etwas wie unserem Charakter? Die "Geschichten, die keine sind" bieten zusammen mit der langen Erzählung "Die Amsel" und einem Ausschnitt aus den für Musils Denken prägenden Überlegungen des Physikers Ernst Mach zu Identität und Ich-Philosophie einen idealen Einstieg in das Werk eines der großen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Dieser Band eröffnet zusammen mit dem "Sandmann" von E.T.A. Hoffmann die neue BACKUP-Reihe, die Klassiker in moderner Gestaltung präsentiert. Mit Anmerkungen, kurzem Nachwort und einem Hintergrundtext, der Zusammenhänge und Besonderheiten des Textes verdeutlicht." (Verlagstext) Robert Musil (* 6. November 1880 in St. Ruprecht bei Klagenfurt; gestorben 15. April 1942 in Genf) war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. Für sein literarisches Schaffen waren der Erste Weltkrieg sowie die Errichtung der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und Österreich bedeutsame Einschnitte. Musils Werk umfasst Novellen, Dramen, Essays, Kritiken und zwei Romane: 1906 erschien Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, ein vielfach auch als Schullektüre genutztes Werkbeispiel der literarischen Moderne. An seinem zur Weltliteratur zählenden Hauptwerk Der Mann ohne Eigenschaften, das von autobiographischen Aspekten mitbestimmt ist, hat Musil seit den 1920er Jahren bis zu seinem Tode fortlaufend gearbeitet, ohne es abschließen zu können. Die dazu publizierten Werkdeutungen und Forschungspublikationen reißen seit den 1950er Jahren nicht ab. Ernst Waldfried Josef Wenzel Mach (* 18. Februar 1838 in Chirlitz bei Brünn, Kaisertum Österreich; gestorben 19. Februar 1916 in Vaterstetten, Königreich Bayern) war ein österreichischer Physiker, Sinnesphysiologe, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker sowie ein Pionier der gerade entstehenden Wissenschaftsgeschichte. Nach Ernst Mach ist die Mach-Zahl benannt, welche die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Schallgeschwindigkeit beschreibt. Durch Experimente belegte Mach den zu dieser Zeit noch umstrittenen Doppler-Effekt. Neben Problemen in der Physik und deren Lösungen beschäftigte er sich auch mit Fragen der Philosophie. Er gilt als einer der einflussreichsten Vertreter oder Mitbegründer des Empiriokritizismus. In der Sinnesphysiologie machte er wichtige Experimente zum Gleichgewichtssinn des Menschen, zu Reizschwellen und zu optischen Täuschungen (Machsche Streifen). In der Psychologie wurde er ein Wegbereiter der Gestaltpsychologie bzw. Gestalttheorie. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 191, (1) pages. 8° (130 x 213mm).…