Softcover. Zustand: As New. Die Schneiderin Anna Z. verfasste 1916 in der Pflegeanstalt Rheinau eine packende Lebensbeschreibung, die Einblicke in ihr unstetes Leben gewahrt. Sie versuchte, berufliche Passion, Unabhangigkeit, Heirat, Liebe, Sexualitat und Mutterschaft zu vereinen. Der Bericht beleuchtet das komplexe Konstrukt "Wahrheit" im Leben einer Anstaltspatientin. Anna Z. (1864-1938), das elfte von sechzehn Geschwistern, verlor fruh ihre Mutter. Ihre alteste Schwester Berta ubernahm die Verantwortung fur die Familie. In der Schule fiel Anna Z. durch ihre Wildheit auf und wurde fur vier Jahre in ein Erziehungsheim geschickt. Nach einer Schneiderinnenlehre heiratete sie jung einen wohlhabenden Bauern. In ihrer neuen Umgebung fiel sie auf, da sie oft allein mit Pferd und Wagen unterwegs war. Nach einer Verhaftung wegen Scheckbetrugs fuhlte sie sich verandert und reiste planlos umher, oft unter falschem Namen. Ihre erneute Verhaftung fuhrte 1904 zur Einweisung in die psychiatrische Klinik Burgholzli, von wo sie als "unheilbar" in die Pflegeanstalt Rheinau "spediert" wurde. Dort erlebte sie schlimme Zeiten, wenn sie isoliert oder zu den "unruhigen" Frauen verlegt wurde. Doch in einem eigenen Zimmer und bei der Arbeit in der Anstaltsschneiderei fand sie auch Momente des Wohlbefindens. Ihr Ziel blieb stets, ein selbstandiges Leben zu fuhren. Mehrere Aufenthalte bei ihrer Schwester in "Familienpflege" und ihre Erlebnisse, wie ein Zirkusbesuch oder eine Ver.
EUR 39,04
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In den WarenkorbHRD. Zustand: New. New Book. Shipped from UK. Established seller since 2000.
Sprache: Englisch
Verlag: Scheidegger und Spiess AG, Verlag, 2018
ISBN 10: 3858816043 ISBN 13: 9783858816047
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.
Sprache: Englisch
Verlag: Scheidegger und Spiess AG, Verla, 2022
ISBN 10: 3039420569 ISBN 13: 9783039420568
Anbieter: Aardvark Rare Books, Presteigne, HEREF, Vereinigtes Königreich
EUR 34,75
Anzahl: 1 verfügbar
In den Warenkorbhardcover. Zustand: New. **HARDBACK** **SHRINKWRAPPED** German and English edition.
Anbieter: Ria Christie Collections, Uxbridge, Vereinigtes Königreich
EUR 39,32
Anzahl: 6 verfügbar
In den WarenkorbZustand: New. In German.
Anbieter: Revaluation Books, Exeter, Vereinigtes Königreich
EUR 41,30
Anzahl: 2 verfügbar
In den WarenkorbHardcover. Zustand: Brand New. bilingual edition. 320 pages. French language. 9.50x7.00x1.00 inches. In Stock.
Anbieter: Ria Christie Collections, Uxbridge, Vereinigtes Königreich
EUR 48,90
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In den WarenkorbZustand: New. In English.
Hardcover. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. Z : 17 x 24 cm, 320 Seiten, 82 farbige und 74 sw Abbildungen, Halbleinen - Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900 - Unknown Works from Swiss Psychiatric Institutions around 1900. A little known, idiosyncratic early modernism in Swiss visual art.
Anbieter: Kennys Bookstore, Olney, MD, USA
Zustand: New. 2018. Bilingual. hardcover. . . . . . Books ship from the US and Ireland.
EUR 38,00
Anzahl: Mehr als 20 verfügbar
In den WarenkorbGebunden. Zustand: New. Documents a unique research project at Zurich University of the Arts ZHdK on art created by people suffering from mental illnesses.Eine gaenzlich eigene, noch kaum bekannte fruehe Moderne der Schweizer KunstgeschichteDas kuenstlerische Schaffen von Psy.
Zustand: New.
paperback. Zustand: Sehr gut. 127 Seiten; Zustand geprÃft. Sehr gut erhalten RH 232783 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.
Sprache: Englisch
Verlag: Scheidegger & Spiess Okt 2018, 2018
ISBN 10: 3858816043 ISBN 13: 9783858816047
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - There has been a rapid rise in interest in recent years in art created by people suffering from mental illness, with new museums dedicated to it, major surveys, and attention from the media and public. Yet there has been little research undertaken to systematically examine this body of art. Extraordinary! presents the results of an exceptional research project undertaken at the Zurich University of the Arts that documented and examined art produced in asylums and mental hospitals throughout Switzerland around 1900. Varied in style and media, the works often mark long periods of dedicated and passionate work and reveal remarkable technical and artistic prowess. They serve, the editors show, as both an expression of their creators' ideas and an act of compensation for, and their own ciriticism of, the dull and often hard life at the institutions they treaded. Featuring a diverse selection of previously unpublished works, Extraordinary! questions our contemporary understanding of art, encouraging the reader to engage with these artists and their work and thereby revisit the very idea of what constitutes art. The book is published to coincide with exhibitions at Prinzhorn Collection, Heidelberg (Germany, autumn 2018), Kunstmuseum Thun (Switzerland, spring 2019), and LENTOS Kunstmuseum Linz (Austria, summer 2019).; Das künstlerische Schaffen von Psychiatriepatienten geniesst wachsende öffentliche Aufmerksamkeit und ist dennoch relativ wenig erforscht. In einem einzigartigen Forschungsprojekt an der Zürcher Hochschule der Künste wurde in den vergangenen 15 Jahren die um 1900 von den Insassen der psychiatrischen Anstalten sämtlicher Schweizer Kantone geschaffene Kunst erfasst und dokumentiert. Dieses Buch präsentiert eine Auswahl dieser Werke, von denen die meisten noch nie öffentlich zu sehen waren. Die Patientinnen und Patienten schufen sie über längere Zeit mit grösster Hingabe und oftmals grosser technischer und künstlerischer Kompetenz. Sie verstanden ihre Kunst - oder ihre Werke - als Beitrag zum öffentlichen Leben, als Erfindung oder Ausdruck von Gedankengebäuden, aber auch als Kritik an den Anstalten und als Ausgleich zum eintönigen Alltag. Extraordinaire! lässt die Urheberinnen und Urheber zu Wort kommen und zwingt uns, unseren Kunstbegriff zu überdenken. Das Buch erscheint anlässlich von Ausstellungen in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg, Hebst 2018), im Kunstmuseum Thun (Früjahr 2019) und im LENTOS Kunstmuseum Linz (Sommer 2019).
Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Extraordinaire! | Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900 | Katrin Luchsinger (u. a.) | Buch | 320 S. | Deutsch | 2018 | Scheidegger & Spiess | EAN 9783858816047 | Verantwortliche Person für die EU: GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen GmbH & Co. KG, Carsten Schlieker, Postfach 20 21, 37010 Göttingen, info[at]gva-verlage[dot]de | Anbieter: preigu.
Softcover. 127 S. Ehem. Bibliotheksexemplar mit Signatur und Stempel. GUTER Zustand, ein paar Gebrauchsspuren. Ex-library with stamp and library-signature. GOOD condition, some traces of use. y16115 9783034011587 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250.
Sprache: Englisch
Verlag: Scheidegger & Spiess Feb 2022, 2022
ISBN 10: 3039420569 ISBN 13: 9783039420568
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Fotografie
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Many psychiatric hospitals in Switzerland house a treasure trove of historical photographs that go back to the 19th century and until now have never been studied properly. Glass slides and negatives, loose paper prints, and photo albums allow fascinating insights into the modernization of these establishments - and at the same time into the history of photography. The medium that was new at the time was used by psychiatrists to record diagnoses, as well as to show the public life behind institutional walls. Thanks to increasingly handy cameras, it was also possible to record the modest celebrations, leisure and creative activities. Behind Walls introduces these testimonials of life and scientific practice in psychiatric institutions from the late 19th and early 20th centuries that are accessible to the public for the first time. The essays critically study the use of photography as a medium in psychiatry from different perspectives. The book is published in conjunction with exhibitions at Sammlung Prinzhorn in Heidelberg, Germany; the Thurgauer Kunstmuseum in Warth, Switzerland; and at Schweizerisches Psychiatrie-Museum in Bern, Switzerland, in 2022 and 2023.; Viele psychiatrische Kliniken in der Schweiz beherbergen einen Fundus an historischen Fotografien, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen und die bis anhin noch nie untersucht wurden. Glasdiapositive und -negative, lose Papierabzüge und Fotoalben gewähren faszinierende Einblicke in die Zeit der Modernisierung dieser Einrichtungen - und zugleich in die Geschichte der Fotografie. Das damals neue Medium wurde von Psychiaterinnen und Psychiatern eingesetzt, um Diagnosen anhand von Merkmalen zu erfassen, aber auch, um der Öffentlichkeit das Leben hinter Anstaltsmauern näherzubringen. Mit zunehmend handlicheren Kameras konnten auch die bescheidenen Freizeitaktivitäten, Festivitäten und kreativen Freiräume festgehalten werden. Das Buch Hinter Mauern und die gleichnamige Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg), im Thurgauer Kunstmuseum (Warth) und im Schweizerischen Psychiatrie-Museum (Bern) machen diese Zeitzeugnisse nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen die Autorinnen und Autoren kritisch die Verwendungszwecke des Mediums Fotografie in der Psychiatrie.
Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Hinter Mauern | Fotografie in psychiatrischen Einrichtungen 1880 bis 1935 | Katrin Luchsinger (u. a.) | Buch | 132 S. | Deutsch | 2022 | Scheidegger & Spiess | EAN 9783039420568 | Verantwortliche Person für die EU: GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen GmbH & Co. KG, Carsten Schlieker, Postfach 20 21, 37010 Göttingen, info[at]gva-verlage[dot]de | Anbieter: preigu.
Broschur. Zustand: Wie neu. 127 S. : Ill. ; 23 cm. Ungelesen - Die Schneiderin Anna Z. verfasste 1916 in der Pflegeanstalt Rheinau eine packende Lebensbeschreibung. Diese gewährt Einblicke in das unstete Leben einer Frau, die versuchte, berufliche Passion, Unabhängigkeit und Heirat, Liebe, Sexualität und Mutterschaft zu vereinen. Der Bericht gibt zudem Aufschluss über das komplexe Konstrukt «Wahrheit» im Leben einer Anstaltspatientin, einer Insassin des «Irrenhauses». Anna Z. (18641938) war das elfte von sechzehn Geschwistern. Ihre Mutter starb, als sie klein war, und von da an sorgte die älteste Schwester Berta für die Geschwisterschar. In der Schule fiel Anna Z. durch ihre Wildheit auf und wurde deshalb für vier Jahre in ein Erziehungsheim gesteckt. Sie absolvierte eine Schneiderinnenlehre und heiratete jung einen wohlhabenden Bauern. In der neuen Umgebung fiel sie auf, weil sie oft allein mit Pferd und Wagen unterwegs war. Wegen eines Scheckbetrugs wurde Anna Z. verhaftet; danach fühlte sie sich verändert, reiste «planlos» umher und quartierte sich in Hotels ein unter falschem Namen. Ihre erneute Verhaftung führte 1904 zur Einweisung in die psychiatrische Klinik Burghölzli, von wo sie nach einem Jahr als «unheilbar» in die Pflegeanstalt Rheinau «spediert» wurde. Hier verfasste Anna Z. in den Jahren 1915/16 ihre packende Lebensbeschreibung. In der Anstalt verlebte sie, wenn sie zur Strafe isoliert oder zu den «unruhigen» Frauen verlegt wurde, schlimme Zeiten. Wenn sie jedoch ein eigenes Zimmer hatte und für die Anstaltsschneiderei und auf eigene Rechnung für die Wärterinnen nähen konnte, fühlte sie sich nicht unwohl. Dennoch blieb es stets ihr Ziel, wieder ein selbständiges Leben zu führen. Mehrmals verbrachte sie kurze oder längere Zeit bei ihrer Schwester in «Familienpflege», wo sie als Störschneiderin arbeitete. Dabei wurden ihr einmal ein Zirkusbesuch, ein andermal ihre Verlobung mit einem Mitarbeiter der Anstalt zum Verhängnis. - Inhalt: 1.Heft: Kindheit und Schneiderinnenlehre -- Ehejahre und ein Betrug -- In Untersuchungshaft -- Die Auswirkungen der Haft -- Im Burghölzli - Tod des Vaters -- In der Pflegeanstalt Rheinau -- 2 . Heft: In Familienpflege -- Ein folgenreicher Zirkusbesuch -- Flucht aus der Familienpflege -- Zweiter Aufenthalt in Rheinau -- Erneut in Familienpflege - Verlobung -- Zweite Flucht aus der Familienpflege -- Zum dritten Mal in Rheinau, Flucht und Verhaftung -- 3. Heft: Wieder in Rheinau. ISBN 9783034011587 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Verlag: Zürich. Chronos Verlag., 2015
Anbieter: Antiquariat Querido - Frank Hermann, Düsseldorf, NRW, Deutschland
Erste Auflage. 30 x 20,5 cm. 126 S. Illustrierter OKarton. Einbandkanten minimal berieben. Sonst sehr gutes Exemplar. Erschienen anlässlich der Jubiläumsausstellung der Klinik Münsterlingen - 175 Jahre - 2015 mit umfangreichem Abbildungsteil versehen.
Anbieter: Revaluation Books, Exeter, Vereinigtes Königreich
EUR 46,81
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In den WarenkorbHardcover. Zustand: Brand New. 300 pages. German language. 9.49x0.83x6.50 inches. In Stock.
Hardcover. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. Z : 156 Seiten, 91 farbige und 15 s/w-Abbildungen 24 x 33 cm, Halbleinen. - Heinrich Bachofner (1863 1926) war Eisenbahnangestellter in Winterthur und als technikbegeisterter Erfinder war er stets bestens über die aktuellen Entwicklungen informiert. Er wurde jedoch 1911 gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen und lebte ab 1913 bis zu seinem Tod als Patient der damals abgelegenen Pflegeanstalt Rheinau. Seine Krankenakte vermerkt, dass Bachofner unentwegt zeichnete und sich die Blätter zu Hunderten neben seinem Tisch stapelten. Davon haben sich 70 aussergewöhnliche Zeichnungen zu von ihm erfundenen grossen Maschinen erhalten. Sie belegen seine grandiose Originalität als Erfinder und sein enormes Fachwissen, das umso bemerkenswerter ist, als ihm in der Pflegeanstalt keinerlei Fachliteratur zur Verfügung stand. Dieses neue Buch untersucht in fundierten Beiträgen von Ingenieuren, Technik- und Kunsthistorikern Bachofners Erfindungen auf ihre Aktualität, Originalität und Machbarkeit hin und ordnet sein Werk in das industrielle Geschehen seiner Zeit und seiner Heimatregion ein. Zudem vermittelt es auch sehr zeitgemäss den Reiz der Technik für die Kunst.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Die Schneiderin Anna Z. verfasste 1916 in der Pflege anstalt Rheinau eine packende Lebensbeschreibung. Diese gewährt Einblicke in das unstete Leben einer Frau, die versuchte, berufliche Passion, Unabhängigkeit und Heirat, Liebe, Sexualität und Mutterschaft zu vereinen. Der Bericht gibt zudem Aufschluss über das komplexe Konstrukt 'Wahrheit' im Leben einer Anstaltspatientin, einer Insassin des 'Irrenhauses'.Anna Z. (1864 1938) war das elfte von sechzehn Geschwis tern. Ihre Mutter starb, als sie klein war, und von da an sorgte die älteste Schwester Berta für die Geschwisterschar. In der Schule fiel Anna Z. durch ihre Wildheit auf und wurde deshalb für vier Jahre in ein Erziehungsheim gesteckt. Sie absolvierte eine Schneiderinnenlehre und heiratete jung einen wohlhabenden Bauern. In der neuen Umgebung fiel sie auf, weil sie oft allein mit Pferd und Wagen unterwegs war. Wegen eines Scheckbetrugs wurde Anna Z. verhaftet; danach fühlte sie sich verändert, reiste 'planlos' umher und quartierte sich in Hotels ein unter falschem Namen. Ihre erneute Verhaftung führte 1904 zur Einweisung in die psychiatrische Klinik Burghölzli, von wo sie nach einem Jahr als 'unheilbar' in die Pflegeanstalt Rheinau 'spediert' wurde. Hier verfasste Anna Z. in den Jahren 1915/16 ihre packende Lebensbeschreibung.In der Anstalt verlebte sie, wenn sie zur Strafe isoliert oder zu den 'unruhigen' Frauen verlegt wurde, schlimme Zeiten. Wenn sie jedoch ein eigenes Zimmer hatte und für die Anstaltsschneiderei und auf eigene Rechnung für die Wärterinnen nähen konnte, fühlte sie sich nicht unwohl. Dennoch blieb es stets ihr Ziel, wieder ein selbständiges Leben zu führen. Mehrmals verbrachte sie kurze oder längere Zeit bei ihrer Schwester in 'Familienpflege', wo sie als Störschneiderin arbeitete. Dabei wurden ihr einmal ein Zirkusbesuch, ein andermal ihre Verlobung mit einem Mitarbeiter der Anstalt zum Verhängnis.
EUR 38,00
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Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Welche Bedeutung hatte das Kunstschaffen in der Klinik für Patientinnen und Patienten In welcher Form haben sie sich künstlerisch geäussert Und welche Bedeutung hatten die entstandenen Werke für die behandelnden Ärzte In dieser Publikation werden unterschiedliche Denk- und Forschungsansätze psychiatrische, medizin historische, historische und kunstwissenschaftliche zusammengebracht.Die Psychiatrische Klinik Münsterlingen, gegründet 1840, ist eine der ältesten in der Schweiz. Sie feiert 2015 ihr 175-Jahr-Jubiläum. Im Thurgau bedeutete 'von der Seeseite' die Herkunft von der unmittelbar am Seeufer gelegenen Heil- und Pflegeanstalt (während das Kantonsspital auf der Landseite der Bahnlinie liegt). In den Krankenakten der Klinik finden sich 249 Zeichnungen von Patientinnen und Patienten aus dem Zeitraum 1894 1960. Vor allem die Psychiater Hermann Rorschach, 1909 1913 Assistenzarzt, und Roland Kuhn, 1939 1980 Oberarzt und später Direktor in Münsterlingen, bewahrten die Zeichnungen auf. Für die Patientinnen und Patienten bedeutete zu zeichnen eine Form der Selbstgestaltung, des Pläneschmiedens und Nachdenkens, es bedeutete, sich Gesellschaft zu erfinden. Es stand für Bildung, Professionalität und Kunst und war Ausdruck des Wunsches nach Teilhabe am öffentlichen Leben. Nur vermeintlich im Abseits entstanden, zeichnet der Bestand aus Münsterlingen so ein scharfes Zeitbild der Schweiz. Die Werke, ebenso wie eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass Hermann Rorschachs, werden hier erstmals vorgestellt.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Im Zentrum dieses Buches stehen Werke, die Frauen und Männer, welche um 1900 in einer schweizerischen psychiatrischen Anstalt interniert waren, geschaffen haben. Diese Werke entstanden in der Regel nicht in der Absicht, Kunst zu produzieren. Eine Ausnahme bildet die prächtige «Skt.Adolf,=Schatz?l=Füerungs=Fahne» von Adolf Wölfli, der den Beruf des Künstlers in der Klinik Waldau selbstbewusst ausübte. Professionell hingegen sind viele dieser Texte und Objekte: Erfindungen und Projekte mit oder ohne Patentnummer, dargestellt in Plänen, Konzepten, Berichten. Sie zeugen vom Anliegen der Patientinnen und Patienten, sich aus einer Position der gesellschaftlichen Isolierung heraus mitzuteilen, denn wer in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde, verstummte als Bürgerin, als Bürger. In Werkanalysen suchen die Autorinnen und Autoren einen Zugang zu diesen Zeugnissen und untersuchen die Bedingungen ihrer Entstehung und Erhaltung. Der Stand der Forschung wird zusammengefasst und eine Fülle bisher nicht veröffentlichter Werke aus den Sammlungen der Kliniken Königsfelden, Rheinau und Waldau (Sammlung Morgenthaler) vorgestellt. Die Untersuchungen entstanden im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit den drei Kliniken.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Anna Z., Schneiderin | 'Lebensbeschreibung einer (Unglücklichen!) sowie die Schilderung der Erlebnisse während zehn Jahren im Irrenhaus', ZeitZeugnisse | Katrin Luchsinger | Taschenbuch | 128 S. | Deutsch | 2013 | Chronos Verlag | EAN 9783034011587 | Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, 49078 Osnabrück, mail[at]preigu[dot]de | Anbieter: preigu.
Verlag: Zürich. Scheidegger & Spiess., 2007
Anbieter: Antiquariat Querido - Frank Hermann, Düsseldorf, NRW, Deutschland
Erste Auflage. 33,5 x 24,5 cm. 156 S. Illustriertes OHLeinen. Sehr gutes Exemplar. Zur Geschichte des Eisenbahnangestellten Heinrich Bachofner, der 2013 als Patient in eine psychiatrische Anstalt gebracht wurde und dort begann erfundene Maschinen zu zeichnen. Mit zahlreichen ganzseitigen Abbildungen versehen.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Der Psychiater Moritz Tramer (1882-1963) war ein Pionier der Kinderpsychiatrie. Das neue Fachgebiet rückte Kinder erstmals insZentrum wissenschaftlichen Interesses. 1934 gründete Tramer die «Zeitschrift für Kinderpsychiatrie», deren Chefredaktor er bis 1963 blieb. Sie wurde in den Kriegsjahren ein Ort internationaler Vernetzung, der auch jüdischen Forscher:innen im Exil eine Plattform bot.Trotz ihrer pionierhaften Leistung erfuhren Moritz Tramer und seine Frau, die Psychologin und Pazifistin Franziska Baumgarten, nicht die erwünschte Anerkennung und sind bis heute erstaunlich unbekannt. Beide waren jüdisch und für ihr Studium aus Osteuropa nach Zürich gekommen. Kinderpsychiatrie war ein neues und kontroverses Feld, das Eltern und Schule mit einbezog, aber auch in Familienstrukturen eingriff.Ausgehend von Überlegungen zur «Volksgesundheit» engagierte sich Tramer in eugenischer Propaganda. 1937 gründete er aus der Überzeugung, dass Kinder nicht in die Erwachsenenpsychiatrie gehörten, die Kinderbeobachtungsstation «Gotthelfhaus» in Biberist, die internationale Beachtung fand. Die von Tramer gegründete «Zeitschrift für Kinderpsychiatrie» war interdisziplinär; es wurden auch Beiträge aus der Psychologie, Psychoanalyse, Psychohygiene und (Heil-)Pädagogik abgedruckt. Eine besondere Bedeutung kam den Kinderzeichnungen zu, die als eine Sprache verstanden wurden, die Kindern zur Verfügung stand, und zugleich als ein Schema, nach dem sie taxiert werden konnten.
Sprache: Deutsch
Verlag: Chronos Verlag, Zürich, 2016
Anbieter: Antiquariat Im Seefeld / Ernst Jetzer, Zürich, Schweiz
Erstausgabe Signiert
Zustand: Sehr gut. Erstausgabe. 517 S., Gr. 8°, OPpbd., mit 189 s/w Abb. im Text und 36 Farbtafeln, mit Widmung auf Titelseite. Mit wenigen Anmerkungen im Text, sonst sehr guter Zustand. Signatur des Verfassers.
EUR 71,00
Anzahl: Mehr als 20 verfügbar
In den WarenkorbGebunden. Zustand: New. Über den AutorKatrin LuchsingerKunsthistorikerin. Forschungsgebiet Kunst und Psychologie um 1900. SNF-Projekt Bewahren besonderer Kulturgüter : Inventar der Werke in psychiatrischen Kliniken der Schweiz 1850-1930. Kuratorin d.