Losowsky a lexander (19 Ergebnisse)
Verlag: [Moskau]., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1923
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In den Warenkorb143 S. 8°, Orig.-Karton. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale, Band 13). Zur Intention der Veröffentlichung merkt Losowsky an: ?Das vorliegende Buch über die Arbeiterbewegung in Frankreich entstand durch Zusammenfassung einer Reihe von Artikeln, die für die ?Prawda? geschrieben wurden. [.] Das Buch gibt keine Unt…ersuchung der französischen Arbeiterbewegung, sondern nur Eindrücke und Betrachtungen über dieselbe. Der Autor stellte sich die Aufgabe, dem Leser eine Vorstellung von dem Kampf der Strömungen zu geben, der sich gegenwärtig in der französischen Arbeiterbewegung abspielt. Zu diesem Zweck fügen wir dem Buche als Beilage auch zwei wichtige Dokumente der R.G.I. und der Kommunistischen Internationale bei. [.] In diesen beiden inhaltreichen Dokumenten sind alle schwachen Seiten der französischen Arbeiterbewegung berührt. Sie resümieren und beleuchten all das, was in den folgenden Eindrücken und Betrachtungen niedergelegt ist.? - Zwei Exemplare vorhanden. Eines aus der ersten Auflage. Umschlag am Falz mit Einrissen und minimalen Fehlstellen. Auf der Innenseite des Vorsatzblattes ein Portrait von A. Losowsky. Sehr gut erhalten. Zweites Exemplar mit hellerem Kartonumschlag, am Rücken minimal eingerissen, Umschlagvorderseite gelockert, ansonsten sehr gut erhaltenes Exemplar. - Goldbeck 75. 1000 gr.
Verlag: [Moskau]., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1924
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In den Warenkorb23 S. 8°, Orig.-Broschur. ?Die vorliegende Broschüre ist die Uebersetzung des vom Genossen Losowsky geschriebenen Vorwortes zu dem in russischer Sprache erschienenen ?Jahrbuch der RGI?, das mehrere Bände umfaßt und für einen engeren Leserkreis bestimmt ist. Losowsky gibt aber in diesem Vorwort nicht nur eine allgemeine Darstellu…ng der Entwicklungsetappen der Weltgewerkschaftsbewegung, sondern wirft auch eine ganze Reihe von Fragen auf, mit denen sich jeder, der an der Gewerkschaftsbewegung interessiert ist, bekannt machen muß.? - Vorderer Umschlagdeckel lose und mit kleineren Einrissen. Ansonsten gut erhalten. - Goldbeck 95. 1000 gr.
Verlag: Moskau., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1923
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In den Warenkorb61 S. 8°, Orig.-Karton. (= Bibliothek der Roten Gewerkschaftsinternationale, Band 18). Der Vorsitzende der RGI, Alexander Losowsky, beginnt sein Referat mit der Ausführung der Grundhaltung der RGI zum Verhältnis von Reform und Revolution in den gewerkschaftlichen Tageskämpfen und den diesbezüglichen Auffassungsunterschieden zum…IGB. Losowsky geht in diesem Zusammenhang, wie die RGI insgesamt und auch die Kommunistische Internationale zu jener Zeit, von einer nach wie vor anhaltenden ?Linksentwicklung? und ?zunehmenden Revolutionierung der Arbeitermassen? (S. 4) aus, was sich in der größtmöglichen Einheit ausdrücken sollte. Die Reformisten seien es jedoch, die zur Spaltung streben und denen es in manchen Fällen gelungen sei, die revolutionäre Gewerkschaftsbewegung zurückzudrängen, weshalb die Revolutionäre die ?Gewerkschaften stärken?, d.h. sich stärker in die Mitgliedschaft der IGB-Gewerkschaften vertiefen, müssten. Der Redner bringt dazu Beispiele zur Arbeit in der Gewerkschaftsbewegung verschiedener Länder (Deutschland, Frankreich, USA.) und geht weiter auf unterschiedliche Ziele der Arbeiterbewegung ein. Hierbei äußert er sich auch zur Frage der Betriebsräte, wo er die Lage in Österreich als Beispiel herausgreift bei dem sich ?der Reformismus? dieser Errungenschaft der ?proletarischen Bewegung bemächtigte.? Zur internationalen Arbeit der RGI ist im Referat Losowskys besonders interessant, dass er zur Gründung der ?Internationalen Propagandakommissionen? Stellung nimmt und eine Charakterisierung dieser wichtigen RGI-Einrichtung vornimmt. Der tschechische Delegierte Hais referiert mit anderen Schwerpunkten ebenso über die ?Offensive des Kapitals?, vor allem in Europa, sowie auch über die Mängel in der internationalen Gewerkschaftsbewegung, wobei er vor allem deren Zersplitterung als Erbe der Zunftverbände, als auch die mangelnde Solidarität der Gewerkschaften untereinander, als ?schlechtes Erbe der Amsterdamer Internationale? (d.i. der IGB) nennt. Hais nimmt darüber hinaus ausführlich Stellung zum Ausschluss der ?revolutionären Arbeiter? aus dem tschechischen Gewerkschaftsverband, der 1922 dazu führte, dass in der Tschechoslowakei der erste organisatorisch selbstständig konstituierte Gewerkschaftsverband der RGI außerhalb der Sowjetunion gegründet werden sollte - der Internationale Allgewerkschaftliche Verband (MVS). Tosstoroff dazu: ?In der Tschechoslowakei, wo die kommunistische Partei aus der Abspaltung von der Sozialdemokratie hervorgegangen war, war auch der sozialdemokratische Gewerkschaftsbund davon betroffen. Im Jahre 1922 wurden die zur RGI tendierenden Kräfte daraus ausgeschlossen und konstituierten sich im Oktober zum Internationalen Allgewerkschaftlichen Verband, der sofort seinen Beitritt zur RGI erklärte. In allen anderen Ländern, insbesondere in Deutschland mit der stärksten Arbeiterbewegung Europas, mußten sich die Anhänger der RGI darauf beschränken, sich als Minderheit in den zum IGB gehörenden Landeszentralen zu organisieren.? (Tosstoroff, S.709). Im Anhang der Broschüre findet sich die ?Resolution des zweiten Kongresses der RGI zur Organisationsfrage.? - Einbandrücken abgerissen, Exemplar am Kapital leicht eingerissen, kleine Fehlstelle an unterer Umschlagkante. Broschürenblock jedoch in gutem Zustand. - Goldbeck 78. 1000 gr.
Verlag: Berlin., Führer-Verlag, 1926
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In den Warenkorb132 S. 8°, Orig.-Karton. Diese Broschüre enthält neben einem anonymen Vorwort den Beitrag A. Losowskys zur 6. Tagung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale, nach deren 5. Kongress (1924). Dieser Kongress legte jene Politik fest, die als ?Bolschewisierung der Kommunistischen Parteien? bekannt wurde und zur endgül…tigen Überwindung sozialdemokratischer Tendenzen in den Kommunistischen Parteien dienen sollte. Die KP zu Massenparteien zu machen und die ?Betriebe in Festungen? der Kommunisten zu verwandeln, ging einher mit einer Politik der verschärften ideologischen Gegnerschaft zur Sozialdemokratie. Gleichzeitig versuchte man jedoch, eine all zu harte Abgrenzung von sozialdemokratischen Arbeiter*innen zu vermeiden und diese eher gegen die Führer*innen von SP und IGB zusammenzuschließen. Losowsky kritisiert daher in seinem Vortrag gewisse Methoden der Auseinandersetzung der beiden politischen Lager scharf. Obwohl auch er die Lage als ?nicht revolutionär? einschätzt, spricht der doch von einer sich ?stürmisch entwickelnden Arbeiterbewegung? und hebt hier insbesondere die der RGI besonders wichtig erscheinenden Faktoren der raschen Entwicklung von RGI-freundlichen Gewerkschaften in den Kolonialländern, sowie die immer stärkere Herausbildung linker Flügel in den reformistischen Gewerkschaften hervor. Darüber vergisst Losowsky aber nicht auch die andere Seite der jüngsten Entwicklungen festzustellen, die in einer ?Beseitigung der Rechte der Arbeiter?, einem ?Absinken des Lebensniveaus?, der ?Steigerung der Arbeitsproduktivität? und dem ?Aufstieg des Faschismus? bestehe. Dazu legt der er dar, warum die IGB-Gewerkschaften diese Erscheinungen nicht besiegen könnten. Außerdem behandelt Losowsky in der Broschüre auch verschiedene von der Gewerkschaftsbewegung entwickelte Formen der wirtschaftpolitischen Betätigung, wie das Beispiel der ?Arbeiterbanken?, welche ja in vielen Ländern (so auch in Österreich) das ganze 20. Jahrhundert hindurch noch eine wichtige Rolle spielen sollten. - Rücken minimal lichtrandig, ansonsten guter Zustand. - Goldbeck 135. 1000 gr.
Verlag: Berlin., Führer, 1925
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In den Warenkorb63 S. Kl.-8°, Orig.-Broschur. Die Mitte der 1920er Jahre können als Periode der internationalen Gewerkschaftsbewegung beschrieben werden, in der sowohl revolutionäre als auch reformistische Tendenzen stärker zu tage traten und einzelne Gewerkschaftsverbände zwischen den jeweiligen Fraktionen oft heiß umstritten waren. Die vorlie…gende Broschüre behandelt deshalb speziell die Fraktionskämpfe in drei großen Verbänden Europas. Dem französischen, dem deutschen und dem englischen, geht jedoch auch auf die (für die RGI sehr wichtigen) Entwicklungen im norwegischen Gewerkschaftsverband ein, wenngleich diese auch nicht zentrales Thema der Broschüre sind. Zu Frankreich setzt sich Losowsky hier vor allem mit der Frage der Gewerkschaftseinheit unter dem Blickwinkel des Pariser Kongresses der sozialdemokratischen CGT auseinander, dessen Haltung eine Einigung mit der RGI-Sektion CGTU in weite ferne Rücken ließ. Losowsky zieht den Schluss, dass der CGT-Kongress ein Auf-der-Stelle-treten bedeute und die CGTU weiterhin um Einheitspositionen kämpfen müsse. Besonders positiv hebt er diesbezüglich die ?klar revolutionäre Haltung der CGTU zur Kolonialfrage? hervor, wenngleich er betont, dass auch hier die Arbeit noch vertieft werden müsse. Anders die Beurteilung des Kongresses des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Breslau (heute Wroclaw/PL), der als ?bedeutender Schritt rückwärts? definiert wird. Tatsächlich stellte der Breslauer Kongress eine Niederlage für die kommunistischen Gewerkschafter dar. Das wird insbesondere deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass beim ADGB-Kongress in Leipzig drei Jahre zuvor noch 88 Delegierte der kommunistischen Fraktion zuzurechnen waren, beim Breslauer Kongress 1925 jedoch nur noch zwei! Vor diesem Hintergrund spart Losowsky auch nicht mit Kritik an der KPD sowie Selbstkritik der RGI. Die Mitglieder des ADGB stellten gemeinsam mit jenen des englischen Gewerkschaftsverbandes TUC rund 75 Prozent aller Mitglieder des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), weshalb naturgemäß neben der deutschen vor allem der britischen/englischen Gewerkschaftsbewegung große Bedeutung beigemessen wurde. Umso wichtiger wurde von der RGI der TUC-Kongress in Scarborough eingeschätzt, der im September 1925 stattfand. Einige Monate zuvor hielt auch die im TUC als Fraktion arbeitende RGI-Sektion ?National Minority Movement? (NMM, kurz: Minderheitenbewegung) einen eigenen Kongress ab, der zum bis dahin stärksten ihrer Geschichte werden sollte. ?Der Kongress der englischen Trade-Unions in Scarborough ist ein Schritt in der gesamten englischen Arbeiterbewegung nach links?, so Losowsky. Diese Einschätzung stützte sich wesentlich darauf, dass der Kongress in mehreren wichtigen Fragen Vorschläge der NMM annehmen musste, wie beispielsweise der Beschluss zur Unterstützung der Kolonialvölker, oder die Einheitsfrage, bei welcher der Kongress zustimmte, dass ein ?englisch-russisches Einheitskomitee? (als gemeinsame Organisationsstruktur von TUC und sowjetischen Gewerkschaften) eingerichtet werden sollte, was für die RGI-Arbeit innerhalb der TUC selbstverständlich eine Schwächung des Einflusses des IGB bedeutete und historisch noch Bedeutung gewinnen sollte. Der erwähnte norwegische Gewerkschaftskongress stellte für die RGI-Führung insofern einen Fortschritt dar, als dass der betreffende Verband sich einerseits zwar nicht dem IGB anschloss, jedoch auch nur auf eine ?enge Zusammenarbeit? mit der RGI orientierte, sich dieser jedoch nicht anschloss. Losowsky sieht das als Zeichen der inneren Zerrissenheit des IGB und trifft die Einschätzung, dass das norwegische Beispiel nur eines der ersten in einer Reihe internationaler Beispiele werden wird. Im Anhang der Broschüre sind mehrere Dokumente und Resolutionen der Gewerkschaftskongresse, sowie Aufrufe der RGI-Sektionen an die sozialdemokratischen IGB-Sektionen enthalten. ? Exemplar an den Ecken leicht bestoßen. Titel etwas lichtrandig. Ansonsten guter Zustand. - Goldbeck, 121. 1000 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1922
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In den Warenkorb34 S. 8°, Orig.-Karton. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale, Band 9). - Grundsätzliche Agitationsschrift über die russischen Gewerkschaften unter den ?neuen Verhältnissen? der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP, 1921-28), bei der die Bolschewiki eine begrenzte Entwicklung des Kapitalismus in Russland zuließen und s…ich selbst im ?taktischen Rückzug? sahen. Losowsky gibt dabei gute Einblicke in die politische Realität der jungen Sowjetunion unter der NÖP. Nach Darlegung der Verhältnisse unter der NÖP geht Losowsky darauf ein, wie das Verhältnis der Gewerkschaften zum bürgerlichen Staat zu charakterisieren sei und inwiefern es sich von jenem der Gewerkschaften zur Sowjetunion unterscheide. Des Weiteren definiert der RGI-Generalsekretär die speziellen Aufgaben der russischen Gewerkschaftsbewegung in der Phase der NÖP. Dabei erkennt er an, dass die Gewerkschaften in der Sowjetunion in den vergangenen Jahren teilweise staatliche Funktionen übernehmen mussten und spricht über ihre Aufgaben vor und nach der Revolution. Zum Verhältnis zur Staatsmacht besteht Losowsky entgegen eines weit verbreiteten Irrtums darauf, dass ein Streikkampf auch im Sozialismus möglich sein müsse, wenn er hier auch gänzlich anderen Charakter trage, als unter den kapitalistischen Verhältnissen der ?bürgerlichen Staaten.? Weiter greift Losowsky mit vorliegendem Text in die Debatten ein, die zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Kommunistischen Partei geführt wurden. Er ergreift dabei deutlich Position gegen Trotzki, der ?die Gewerkschaften formell in den Staatsapparat aufnehmen, sie mit Verwaltungsaufgaben betrauen und in ein System der militarisierten Arbeit eingliedern? wolle (Anweiler, Oskar: Die Rätebewegung in Russland 1905 - 1921, Holland 1958, S. 310). - Leichte Knickspuren an unterem Kapital. Sehr guter Zustand. - Goldbeck 53. 1000 gr.
Verlag: Berlin., Führer-Verlag, 1925
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In den Warenkorb31 S. 8°, Orig.-Broschur. ?Ob eine politische Linie richtig ist?, so Losowsky auf der EKKI-Sitzung der Kommunistischen Internationale (KI), ?ergibt sich aus der Praxis, und es wird wohl innerhalb der KI niemand bestreiten wollen, daß sich unsere Linie glänzend bewährt hat. Die Parole: ?Einheit der Gewerkschaftsbewegung? ist zur…populärsten, lebenskräftigen und zu einer die Massen mit sich reißenden Kampflosung geworden. Das Einheitsproblem bewegt die Arbeiter aufs tiefste, ganz gleich, welcher gewerkschaftlichen Organisation sie angehören.? Der 5. Kongress der KI fiel zeitlich zusammen mit dem 3. der RGI. Auf beiden Kongressen wurde die Frage der Einheitsfront intensiv behandelt, wobei sie im Resultat in der Entschließung des KI-Kongresses als ?Methode der Agitation und der revolutionären Mobilisation der Massen? (vgl. Salomon Schwarz, Die Rote Gewerkschaftsinternationale, S. 1351) definiert wurde, was sich auch entsprechend auf die Herangehensweise der RGI zum Thema der Einheitsfront auswirken sollte. Dem Thema gemäß, finden sich in der Broschüre mehrere Kapitel zu verschiedenen internationalen Einheitsfront-Bestrebungen der RGI, wie etwa zum Englisch-Russischen-Komitee. - Zwei Ex. vorrätig. Das erste Ex. ist ein ehem. Bibliotheksex. mit Aufklebern auf Umschlagvorderseite und lichtrandigem Falz. Beim zweiten Ex. sind die Umschlagvorderseite und die erste Innenseite lose und mit Randläsuren. - Goldbeck 118. 1000 gr.
Verlag: Berlin. [1925]., Führer, 1925
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In den Warenkorb31 S. Kl.-8°, Orig.-Broschur. Losowsky nimmt hier, unter Bezugnahme auf Lenins Schrift ?Der linke Radikalismus als Kinderkrankheit im Kommunismus? entsprechend der Mitte der 1920er Jahre geltenden Linie der RGI, klar Stellung gegen die Haltung der ?Zerstörung der Gewerkschaften? und erläutert, weshalb die Gewerkschaften stattdes…sen ?erobert werden? müssten. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der Kritik hier nicht beim Syndikalismus (im Gegensatz zur Broschüre ?10 Jahre RGI?, vgl. WIE233), sondern ist gegen die ?rechten? (Ex-)Mitglieder der RGI, wie beispielsweise D?Aragona und den italienischen Verband, sowie vor allem gegen den sozialdemokratischen Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) gerichtet. Aus fünf Jahren RGI wird ein Überblick über die in dieser Zeit abgehaltenen Kongresse (1. bis 3.) und die jeweiligen Hauptaufgaben gegeben. Für die aktuelle Situation und kommende Periode werden im Wesentlichen folgende Fragen diskutiert: Verhältnis von RGI zur 3. Internationale, Neutralität und Unabhängigkeit der Gewerkschaften, Rückzug der Arbeitermassen, Offensive des Kapitals, Einheitsfront, Streikstrategie und Einheit der internationalen Gewerkschaftsbewegung. Die Broschüre bezieht sich ausdrücklich positiv auf die Losung der ?Eroberung der Gewerkschaften?, was Grundlage für jene Politik war, nach der sich ?revolutionäre Minderheiten innerhalb der reformistischen Organisationen ideologisch zusammenfinden? und in diesen Verbänden revolutionäre Agitation betreiben sollten. Als positive Beispiele wird hierzu selbstverständlich die ?Minderheitenbewegung? (NMM) in den englischen Gewerkschaften genannt, ebenso jedoch der ?Oppositionelle Block? in Österreich (Seite 15). Der Einfluss der verschiedenen Oppositionsorganisationen der RGI-Sektionen in den Gewerkschaften des IGB wird auf rund ein Drittel (!) von dessen Mitgliedschaft geschätzt, was nach heutigem Wissenstand zumindest überschätzend erscheint. Sehr wenig Erwähnung findet in der Broschüre (vor allem im Vergleich zu späteren RGI-Dokumenten) die Arbeit der revolutionären Gewerkschaften in ?kolonialen und halbkolonialen? Ländern, wenngleich auch hier schon scharfe Kritik am IGB geübt wird, dass er die Arbeit in diesen Ländern stark vernachlässige und oft direkt auf der ?Seite des Imperialismus? stehe. Jedoch führt Losowsky hier den wachsenden Einfluss der revolutionären Gewerkschaft in China an, was insofern den historischen Hintergrund der Entwicklungsphase der RGI wiedergibt, da Mitte der 1920er Jahre für die RGI ein Aufschwung ihrer Arbeit gerade in diesen Ländern stattfand. Gegenüber dem IGB folgt auf die Kritik, gemäß der politischen Haltung der ?Eroberung der Gewerkschaften?, eine ausführliche Darlegung der Einheitsbestrebungen und diesbezüglichen Bemühungen und Initiativen der RGI, denen man jedoch für die Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten einräumt, was nicht zuletzt in der Einschätzung deutlich wird, dass es 1930 keine zwei internationalen Gewerkschaftsorganisationen mehr geben werde, sondern nur noch eine einzige. Dass sich die Realität fünf Jahre nach Herausgabe der Broschüre gänzlich anders darstellte, zeigen nicht zuletzt mehrere andere in vorliegender Liste enthaltene Publikationen der RGI rund um das Jahr 1930. - Keinerlei Flecken, Knickspuren oder Anstreichungen. Hervorragender Zustand. - Goldbeck, 117. 1000 gr.
Verlag: 1925. Führer-Verlag, Berlin., 1925
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In den Warenkorb36 S. 8°, Orig.-Broschur. Wichtiges Dokument zu dem von der RGI als überaus wichtig eingeschätzten Gewerkschaftskongress in Scarborough und vor allem als Vertiefung der Frage der Arbeit der RGI in England mit anderen Broschüren zu ebendiesem Ereignis zu verstehen (wie beispielsweise ?Paris, Breslau, Scarborough? vom selben Autor…, vgl. WIE235). ?In Scarborough trat der Einfluß der revolutionären Elemente ganz deutlich zutage, in Breslau dagegen fehlte er fast vollständig. [.] Ein Vergleich der beiden Kongresse ist in höchstem Maße lehrreich. Unwillkürlich entsteht die Frage: Was geht vor? Warum geht die englische Gewerkschaftsbewegung nach links und die deutsche nach rechts? Warum wächst unser Einfluss in England und geht zurück in Deutschland?? Als wesentliche Fehler der KPD, deren Gewerkschaftsarbeit als ?absolut unzulänglich? beschrieben wird, wird festgehalten, dass es sich um ein ?unrichtiges, ungeschicktes, unbolschewistisches Herantreten an die Massen? handle. Dem wird gegenübergestellt: ?Die englische kommunistische Partei, die etwa fünfzehn- bis zwanzigmal kleiner ist als die deutsche, hat größere Resultate erreicht, weil sie gleichzeitig an dem Aufbau von Fraktionen und der Opposition arbeitete. Ihre Praxis hat gezeigt, daß das eine mit dem anderen in engem Zusammenhang steht.? Im Vorwort erfolgt demnach eine Gegenüberstellung der Arbeit der KP und RGI in Deutschland und England; die Gewerkschaftspolitik der KPD wird dabei einer scharfen Kritik unterzogen. Im Hauptteil der Broschüre wird dann sehr genau die Arbeit der englischen KP und der Minderheitenbewegung beschrieben. Des Weiteren wird ein Resümee aus dem Kongress in Scarborough gezogen. ? Umschlag mit kleiner Fehlstellen (Ohne Textverlust) und Umschlagrücken mit langem Einriss. - Goldbeck 119. 1000 gr.
Verlag: Moskau., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1926
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In den Warenkorb54 S., 1 Bl. 8°, Orig.-Karton. In der Broschüre wird im Wesentlichen das Thema des Verhältnisses zwischen der RGI und dem IGB behandelt. Des Weiteren wird das Verhältnis der revolutionären Gewerkschafter in Deutschland zum ADGB aufgerollt. Aus der Einleitung: ?Wir wollen uns hierbei jedoch nicht nur auf die Wiedergabe des Verlau…fs dieser Aussprache beschränken, sondern ergänzen die Broschüre mit Dokumenten über die Spaltungstätigkeit des Internationalen Gewerkschaftsbundes in Bulgarien, Rumänien und Finnland und über den Kampf der RGI. für die Einheit der Gewerkschaften gegen diese Spaltungsbestrebungen. Wir veröffentlichen nur offizielle Dokumente, die klar zeigen, daß der IGB. es war, der wohlüberlegt in Rumänien die Spaltung hervorgerufen, in Bulgarien die geschaffene Einheit der Gewerkschaften zerschlagen und in Finnland auf die Spaltung hingearbeitet hat. Die Veröffentlichung der nachfolgenden Dokumente wird vielen Arbeitern zeigen, wo die Spalter und wo die Kämpfer der Einheit der Gewerkschaftsbewegung sitzen.? Auf Seite 2 findet sich ein ganzseitiges s/w-Foto der ?Zweiten Deutschen Arbeiterdelegation in der Roten Gewerkschafts-Internationale? - Am unteren Teil des Rückens kleine Fehlstellen, der untere und obere Rand des Deckels weist Wasserflecken auf. Ansonsten guter Zustand. - Goldbeck 140. 1000 gr.
Verlag: [Moskau]., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1922
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In den Warenkorb96 S., 1 Bl. 8°, Orig.-Karton. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale, Band 5). Zweite Auflage des auf dem 1. Kongress der RGI beschlossenen Aktionsprogramms, welches ein überaus wichtiges Dokument der revolutionären Arbeiterbewegung des 20. Jahrhunderts darstellt. Die Bedeutung dieser programmatischen Grundlage re…sultiert zudem daraus, dass es von Kommunisten und Syndikalisten gemeinsam verfasst wurde. Dieses RGI-Programm blieb zeit ihres Bestehens in kraft, obwohl es verschiedene Elemente enthielt, die in gewissem Widerspruch zur späteren Linie der RGI standen. Zeitweise dürfte es jedoch Probleme damit gegeben haben, dass die einzelnen Sektionen der RGI das Aktionsprogramm als allgemeine internationale Richtlinie verstehen sollten, und nicht als konkrete Handlungsanleitung in den einzelnen Ländern. Dieses Problem wird beispielsweise von F. Heckert in ?Die Einheitsfront und die Offensive des Kapitals? (vgl. WIE 244) thematisiert, taucht aber auch in diversen Protokollbänden immer wieder auf. ?Dort, wo revolutionäre Ereignisse eintraten, wo die Arbeitermassen über die engen, korporativen Grenzen hinausgingen, wo sie [.] eine revolutionäre Verteidigung ihrer Positionen organisierten, dort wirkten die Arbeiter im Rahmen unseres Aktionsprogrammes?, schreibt Losowsky 10 Monate nach der Annahme des Programms durch den 1. RGI-Kongress im Vorwort zur vorliegenden Zweiten Auflage. ? Umschlag am Falz leicht lichtrandig, Innenseiten mit kleinem Eckausriss (ohne Textverlust), sonst sehr gut erhaltenes Exemplar. - Goldbeck 22. 1000 gr.
Verlag: Moskau., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1926
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In den Warenkorb28 S., 2 Bll. 8°, Orig.-Karton. Ab Anfang 1924 wurde in Großbritannien eine massive Welle der Lohnsenkungs- und Arbeitszeitverlängerungspolitik durchgesetzt. Als es daraufhin zu Streikdrohungen kam, konnte die Regierung unter falschen Versprechungen im Juli 1925 einen Generalstreik gerade noch abwenden. Anschließend ließ die Reg…ierung im Herbst 1925 große Teile der Führung der KP Großbritanniens verhaften und setzte ihre bisherige Politik fort. Dies führte dazu, dass die Baldwin-Regierung den britischen Gewerkschaften (TUC) durch ihre harte und nicht verhandlungswillige Position im Frühjahr 1926 einen Streik regelrecht aufzwang, denn die TUC war eigentlich zu vielen Zugeständnissen bereit. Obwohl die Streikbewegung wenig später, am 12. Mai, von der TUC selbst ohne jeden Erfolg beendet wurde, handelte es sich dabei um den ersten Generalstreik in der englischen Geschichte. Innerhalb des TUC arbeitete die RGI-Sektion ?National Miority Movement? (NMM) als Fraktion, in der Kommunisten und Parteilose zusammengeschlossen waren. Die NMM hatte bereits vor der Streikbewegung von 1926 unter den Bergarbeitern wesentlichen Einfluss. Dieser konnte signifikant erhöht werden, nachdem die Bergarbeiter dem Streikabbruch durch die TUC nicht zustimmten und noch bis November 1926 selbstständig weiterstreikten. Diese selbstständige Streikbewegung wird von unterschiedlichen Historikern heute als die eigentliche Geburtsstunde der KP Großbritanniens betrachtet, konnte sie doch hier erstmals aus dem Rahmen einer Kleinpartei heraustreten und ihre Mitgliederzahlen beachtlich steigern: 1922 verzeichnete die CPGB rund dreitausend, Ende 1926 über zehntausend Mitglieder. Sehr interessant an der Broschüre ist die Perspektive, die Losowsky für weitere Kämpfe der britischen Arbeiter zeichnet; vor allem insofern, da die Broschüre am 18. Mai 1926 verfasst und in diesem Zeitraum wohl auch veröffentlicht wurde - also nach dem Streikabbruch durch die TUC, doch noch knapp vor Beginn des selbstständigen Bergarbeiterstreiks. - Umschlagkanten leicht bestoßen. Sehr gut erhaltenes Exemplar. - Goldbeck 137. 1000 gr.
Verlag: Hamburg, Verlag der Kommunistischen Internationale / Carl Hoym Nachf., 1921
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In den Warenkorb29 S., 1 Bl. 8°, OBrosch. Losowsky interpretiert die sozialdemokratisch dominierte Amsterdamer Gewerkschafts-Internationale als eine schlechte gewerkschaftliche Ausgabe der II. Internationale . Zwischen dieser und der neu gegründeten RGI sieht er einen Prinzipienstreit organisatorisch manifestiert, der sich auf folgende Formeln…bringen lässt: Reformismus oder revolutionärer Sozialismus, Klassenkampf oder Arbeitsgemeinschaft, soziale Revolution oder soziale Reaktion, Diktatur des Proletariat oder Diktatur der Bourgeoisie? - Guter Zustand. - Goldbeck 23. 200 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale, 1922
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In den Warenkorb34 S. 8°, OBRosch. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale, Band 9). - Grundsätzliche Agitationsschrift des sowjetischen Gewerkschaftsfunktionärs Solomon Abramowitsch (auch: Alexander) Losowsky über die russischen Gewerkschaften unter den neuen Verhältnissen der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP, 1921-28). Losowsky gi…bt dabei gute Einblicke in die politische Realität der jungen Sowjetunion unter der NÖP. - Namenszug auf Deckel, dieser leicht fleckig, sonst guter Zustand. 300 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschafts-Internationale Moskau / Führer-Verlag, 1926
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In den Warenkorb55 S. Gr.8°, OBrosch. Losowsky stellt die Kardinalfragen: Welche Gründe zwangen uns, die Frage der Einheit der Gewerkschaftsbewegung zu stellen? [.] Die große Masse der Gewerkschaften [.] vertritt verschiedene Richtungen der Gewerkschaftsbewegung. Aber unsere Gegner, die Unternehmer, sind auf einer weit höheren Stufe organisiert… wie die Arbeiter, sie sind einheitlicher wie die Arbeiter. [.] Was sehen wir dagegen innerhalb der Arbeiterschaft? Sie hinkt den Kapitalisten nach. Die Arbeiterschaft kommt mit ihren Angriffen immer viel später wie die Kapitalisten. [.] Angesichts dieser ungeheuren Konzentration der kapitalistischen Welt müssen wir die Mittel, die uns zur internationalen Gewerkschaftseinheit bringen, und auch die Hindernisse, untersuchen. [.] Können wir die Einheit schaffen? Große Schwierigkeiten und große Meinungsverschiedenheiten stehen dem entgegen. [.] Die Auseinandersetzungen innerhalb der Arbeiterklasse werden bleiben. Die Frage ist nur die, ob wir diese Auseinandersetzungen innerhalb der Gewerkschaftsbewegung so führen werden, daß wir uns in den Kämpfen gegen die Bourgeoisie nicht selbst schaden. [.] Ideologische Auseinandersetzungen müssen innerhalb der Organisation geführt werden. Und die Arbeiterklasse soll entscheiden, welche Linie, welche Ideologie die richtige ist. [.] Wir kämpfen nicht gegen die Sozialdemokratie, wenn sie für den Achtstundentag kämpft. Wir sind auch nicht gegen die Sozialdemokratie, wenn sie für die soziale Revolution kämpft, wenn sie Abwehrkämpfe führt, wenn sie eine Offensive gegen das Kapital führt! Aber wir werden die Sozialdemokratie bekämpfen, wenn sie eine derartige korrumpierte bürgerliche Philosophie in die Arbeiterschaft hineinträgt. Die Arbeiterschaft wird schon entscheiden, wer Recht hat. Wir müssen in einer einheitlichen Organisation zusammengefaßt werden. Wir müssen in der ideologischen Auseinandersetzung mit dem Bürgertum unsere eigene Ideologie klären, um den Endkampf gegen das Bürgertum durchzusetzen. Das ist unsere Anschauung, so verstehen wir die Lage und das Problem der Einheit in den Gewerkschaften. Im Anhang: Einige Dokumente aus dem Kampfe um die Gewerkschaftseinheit. Mit Fototafel der zweiten deutschen Arbeiterdelegation in der RGI. - Umschlag leicht stockfleckig, sonst guter Zustand. ? Goldbeck 140. 300 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschaftsinternationale, 1921
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In den Warenkorb45, 1 S. 8°, OBrosch. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale; Bd. 2). Aus dem provisorischen ?Rat der Fach- und Industrie-Verbände? ging im Juli 1921 die ?Revolutionäre Gewerkschafts-Internationale? (RGI) hervor. Neben der Komintern war die RGI (auch Profintern genannt) in den 1920er Jahren das zweite Instrument fü…r die Verbreiterung des internationalen Kommunismus. Die RGI verfügte zunächst über eine gewisse Eigenständigkeit sowohl gegenüber der Komintern als auch der der sowjetrussischen Staats- und Parteiführung, verkam jedoch im Laufe der Zeit mehr und mehr zum Anhängsel sowjetischer Außenpolitik. Als Bündnis von kommunistischen Einzelgewerkschaften, kommunistischen Minderheiten in den sozialdemokratisch/sozialistisch dominierten Gewerkschaften und zunächst parteiunabhängigen, syndikalistischen Gewerkschaften konzipiert, integrierte die RGI den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und befand sich damit in konträrer Stellung zum sozialdemokratisch aufgestellten ?Internationalen Gewerkschaftsbund? (IGB). Solomon Abramowitsch (auch: Alexander) Losowski fungierte 1921-1937 als Generalsekretär der Roten Gewerkschafts-Internationale. Die Broschüre enthält Losowskis, auf dem Gründungskongress der RGI gehaltene Rede vom 8. Juli 1921 nebst Resolutionen über die ?Amsterdamer Internationale?, Kampfesmittel und Methoden, Aktionsprogramm usw.Umschlag etwas berieben und leicht lichtrandig. Einige Anstreichungen mit Blei und Farbe. Sonst guter Zustand. 200 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschaftsinternationale, 1922
- Softcover
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In den Warenkorb40 S. 8°, OBrosch. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale; Bd. 8). Aus dem provisorischen Rat der Fach- und Industrie-Verbände ging im Juli 1921 die Revolutionäre Gewerkschafts-Internationale (RGI) hervor. Neben der Komintern war die RGI (auch Profintern genannt) in den 1920er Jahren das zweite Instrument für die V…erbreiterung des internationalen Kommunismus. Die RGI verfügte zunächst über einen höheren Maß an Eigenständigkeit gegenüber der Komintern und der sowjetischen Staats- und Parteiführung, wurde aber im Laufe der Zeit immer mehr zum Anhängsel der sowjetischen Außenpolitik. Als Bündnis von kommunistischen Gewerkschaften, kommunistischen Minderheiten in den sozialdemokratisch/sozialistisch dominierten Gewerkschaften und zunächst parteiunabhängigen syndikalistischen Gewerkschaften konzipiert, integrierte die RGI den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und stand somit konträr zum sozialdemokratisch beeinflussten Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB). Solomon Abramowitsch (auch: Alexander) Losowsky fungierte 1921-1937 als Generalsekretär der Roten Gewerkschafts-Internationale. Die Broschüre präsentiert einen Beitrag Losowskis, der auf den 10.2.1922 datiert wird. Vor dem Hintergrund des nach dem Ersten Weltkrieg im zweiten Halbjahr 1920 einsetzenden Konjunktureinbruchs plädiert er für die Einheitsfront zwischen den kommunistischen Gewerkschaften und den Massen der reformistisch denkenden Arbeiter , um diese von ihren passiven Führern lösen zu können. Im Anhang: 1. Beschlüsse des Zentralrats der R.G.I. Zu den Referaten der Genossen Losowsky und Brandler über die Einheitsfront des Proletariats; 2. Telegrammwechsel zwischen der R.G.I. und dem Amsterdamer Internationalen Gewerkschaftsbund. Umschlag etwas berieben und leicht lichtrandig. Sonst guter Zustand. 200 gr.
Zwei Internationalen. Eine freundschaftliche Auseinandersetzung mit den französischen Syndikalisten.
Verlag: Berlin., Verlag der RGI; Auslieferung durch A. Wesemann Phöbus-Verlag, 1921
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In den Warenkorb27 S. 8°, OBrosch. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale; Bd. 6). Aus dem 1920 inaugurierten provisorischen Rat der Fach- und Industrie-Verbände ging im Juli 1921 die Revolutionäre Gewerkschafts-Internationale (RGI) hervor. Neben der Komintern war die RGI (auch Profintern genannt) in den 1920er Jahren das zweite I…nstrument für die Verbreiterung des internationalen Kommunismus. Die RGI verfügte zunächst über einen höheren Maß an Eigenständigkeit gegenüber der Komintern und der sowjetischen Staats- und Parteiführung, geriet aber im Laufe der Zeit mehr und mehr unter die Ägide der sowjetischen Außenpolitik. Als Bündnis von kommunistischen Gewerkschaften, kommunistischen Minderheiten in den sozialdemokratisch/sozialistisch dominierten Gewerkschaften und zunächst parteiunabhängigen syndikalistischen Gewerkschaften konzipiert, sammelte die RGI den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und stand damit konträr zum sozialistisch/sozialdemokratisch beeinflussten Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB). Solomon Abramowitsch (auch: Alexander) Losowsky fungierte 1921-1937 als Generalsekretär der Roten Gewerkschafts-Internationale. In dieser Broschüre wirbt er um die revolutionär-syndikalistische CGT in Frankreich. Kleinere Randläsuren und etwas lichtrandig. 400 gr.
Verlag: Berlin., Verlag der Roten Gewerkschaftsinternationale, 1921
- Softcover
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In den Warenkorb94 S. 8°, OBrosch. (= Bibliothek der Roten Gewerkschafts-Internationale; Bd. 5). Aus dem provisorischen Rat der Fach- und Industrie-Verbände ging im Juli 1921 die Revolutionäre Gewerkschafts-Internationale (RGI) hervor. Neben der Komintern war die RGI (auch Profintern genannt) in den 1920er Jahren das zweite Instrument für die V…erbreiterung des internationalen Kommunismus. Die RGI verfügte zunächst über einen höheren Maß an Eigenständigkeit gegenüber der Komintern und der sowjetischen Staats- und Parteiführung, wurde aber im Laufe der Zeit immer mehr zum Anhängsel der sowjetischen Außenpolitik. Als Bündnis von kommunistischen Gewerkschaften, kommunistischen Minderheiten in den sozialdemokratisch/sozialistisch dominierten Gewerkschaften und zunächst parteiunabhängigen syndikalistischen Gewerkschaften konzipiert, integrierte die RGI den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und stand somit konträr zum sozialdemokratisch beeinflussten Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB). Solomon Abramowitsch (auch: Alexander) Losowski fungierte 1921-1937 als Generalsekretär der Roten Gewerkschafts-Internationale. In dieser Broschüre wird die aktionsbetonte Programmatik der RGI vorgestellt. Roter Farbdurchsatz auf den ersten Seiten, sonst guter Zustand. 500 gr.