Sprache: Französisch
Verlag: Brioude (Haute-Loire) sowie Paris, 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Anbieter: Antiquariat Stefan Wulf, Berlin, Deutschland
EUR 3.800,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbGroßfolio (51 x 36 cm). Hldr. d. Zt., stärker beschabt und bestoßen sowie mit Einrissen und auch Bezugsfehlstellen. Mit ca. 180 meist doppelblattgroßen oder gefalteten Tafeln. Stellenweise etwas gebräunt und fleckig und insgesamt mit deutlichen Gebrauchspuren, wie für einen im Kundenverkehr offensichtlich häufig konsultierten Warenkatalog zu erwarten. Darunter gelegentlich auch Ein- und Ausrisse, doch häufiger als diese längsgehende Knitterfalten des für das große Format viel zu fragilen Papiers. Gleichwohl imposantes und vor allem voluminöses Zeugnis der Kleinmöbelzimmerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Äußerst ungewöhnliche Sammlung von französischen Vorlagenblättern reich dekorierter Tischlerarbeiten und Kleinmöbel, die, wie das Format nahelegt, wohl ganz überwiegend, wenn nicht ausschließlich in Orginalgröße wiedergegeben werden. Anhand der vielfach im Abdruck aufscheinenden Holzmaserung sind sie als von fertigen Werkstücken im Naturselbstdruck angefertigt zu erkennen. Viele der Kleinmöbel wurden offenbar im Steckbaukastenprinzip entworfen, die zusammengehörenden Einzelteile wurden wie eine sich selbsterklärende Bauanleitung auf einen oder mehrere aufeinanderfolgende Bogen gedruckt. Präsentiert werden Modelle für Flaschen- und Stifthalter, Körbe, Behälter zur Aufbewahrung verschiedenster Accessoires des Alltags, Rahmen und Medaillons, Uhrengehäuse und Zigarrenetuis, Tischregale und auf andere Möbelstücke applizierbare Verkleidungen sowie zahlreiches mehr. Äußerst ungewöhnliche Sammlung von französischen Vorlagenblättern reich dekorierter Tischlerarbeiten und Kleinmöbel, die, wie das Format nahelegt, wohl ganz überwiegend, wenn nicht ausschließlich in Orginalgröße wiedergegeben werden. Anhand der vielfach im Abdruck aufscheinenden Holzmaserung sind sie als von fertigen Werkstücken im Naturselbstdruck angefertigt zu erkennen. Viele der Kleinmöbel wurden offenbar im Steckbaukastenprinzip entworfen, die zusammengehörenden Einzelteile wurden wie eine sich selbsterklärende Bauanleitung auf einen oder mehrere aufeinanderfolgende Bogen gedruckt. Präsentiert werden Modelle für Flaschen- und Stifthalter, Körbe, Behälter zur Aufbewahrung verschiedenster Accessoires des Alltags, Rahmen und Medaillons, Uhrengehäuse und Zigarrenetuis, Tischregale und auf andere Möbelstücke applizierbare Verkleidungen sowie zahlreiches mehr. 7500 g.