Lejeune robert text (1 Ergebnisse)
Weitere BilderChronik einer Baßtrompete. Zeichnungen von Alberto Longoni. Mit Worten zur Deutung und einem Nachwort von Robert Lejeune. Buchgestaltung von Heinz Ammann. Limitierte und nummerierte Erstausgabe in 8000 Exemplaren.
Longoni, Alberto [1921-1991] (Zeichnungen); Lejeune, Robert (Text)
Verlag: Büchergilde Gutenberg Zürich [Schweizer Büchergilde], Zürich, 1960
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Broschur. Zustand: gut. Erste Aufl. Großformatige französische Broschur mit illustriertem Schutzumschlag. Der äussere Pergaminpapierteil des Umschlages fehlt, der Papierumschlag an Ecken und Rückenrändern mit Abrieben, Schnitte und Papier altersgemäß nachgedunkelt, der Kopfschnitt deutlicher, der Seiten- und Fußschnitt sowie ein…ige Seitenränder im Inneren schwach stockfleckig, einzelne Seitenränder dezent leseknickig, der Nachsatz fehlt, insgesamt gebrauchsspuriges Buch in noch gutem Erhaltungszustand. "Die "Chronik einer Baßtrompete" von Alberto Longoni, mit Begleittexten von Robert Lejeune, wurde in einer Auflage von 8000 Exemplaren herausgegeben, wovon 1800 Exemplare als Weihnachtsgabe 1959 für die Vertrauensleute der Büchergilde bestimmt wurden. Die Ausstattung des Buches besorgte Heinz Ammann. Die Zeichnungen wurden von Magnesium-Strichclichés - im Dow-Ätzverfahren hergestellt bei der Firma Walter Nievergelt, Zürich - wiedergegeben. Der Text wurde in 16 Punkt Monotype-Garamond gesetzt und samt Illustrationen auf den Pressen der Genossenschaftsdruckerei Zürich auf 140 g holzfreies Werkdruckpapier, geliefert von der Firma Feldmann Dutli & Co., Zürich, gedruckt. Das Buch wurde von der Großbuchbinderei G. Wolfensberger AG., Zürich, in französischer Broschur gebunden. Dieses Exemplar trägt die Nummer 1945" (Verlagstext) "Der in Mailand lebende Künstler Alberto Longoni hat die in diesem Büchlein wiedergegebenen 23 Blätter zur "Chronik einer Baßtrompete" im Jahre 1955 gezeichnet und im folgenden Jahre erstmals in der Galerie Palette in Zürich ausgestellt. Schon damals sind mir Longonis Zeichnungen aufgefallen durch ihren meisterhaften Strich und durch die originelle künstlerische Gestaltung jedes einzelnen Blattes. Ich freue mich, daß die Büchergilde Gutenberg sich entschlossen hat, sie ihren Mitgliedern zugänglich zu machen. Der Titel "Chronik einer Baßtrompete" stammt vom Künstler selbst. Alberto Longoni hat aber nicht etwa eine ihm überlieferte oder von ihm erfundene Geschichte illustriert. Unter rein künstlerischen Gesichtspunkten hat er jede einzelne dieser Zeichnungen für sich allein geschaffen, heute diese, ein andermal jene, wie es jeweils die Intuition mit sich brachte. Die jetzige Reihenfolge der Blätter entspricht keineswegs der Chronologie ihrer Entstehung, und die Originale weisen nicht einmal ein einheitliches Format auf. Was aber diese 23 Blätter zu einer Einheit verbindet, das ist die tragikomische Gestalt des armen Musikanten mit seiner Baßtrompete, die in allen Blättern wiederkehrt. Seine Person und sein Schicksal haben den Künstler offenbar immer wieder beschäftigt, so daß er ihn stets von neuem in irgendeiner Situation darstellte. Wie von selbst fügten sich die Blätter zu einem Ganzen zusammen, und unschwer ließen sie sich nachträglich auch in eine bestimmte Reihe bringen. In allen diesen Zeichnungen lebt auch eine eigentliche Poesie mit einer ganz bestimmten Stimmung." (Aus dem Vorwort) Robert Lejeune (* 19. Februar 1891 in Uster; gestorben 25. Dezember 1970 in Männedorf) war ein Schweizer evangelischer Geistlicher. Robert Lejeune, der einen ausgeprägten künstlerischen Sinn besaß, hielt zahlreiche Vorträge über Themen der bildenden Kunst und legte eine Kunstsammlung mit Werken von Marc Chagall, Honoré Daumier, Francisco de Goya, Georges Rouault und weiteren Malern an. Er verkaufte seine Werke jedoch auch, ohne zu zögern, wenn es galt zu helfen. Er unterstützte unter anderem den Dichter William Wolfensberger, mit dem er seit dem Studium eng befreundet war, und von dem er 1964 Ausgewählte Werke herausgab. (Wikipedia) In deutscher Sprache. Ohne Seitenzählung [58] pages. 4° (255 x 335mm).