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    8°. XVI, 442 SS. Kart. d.Zt. (etwas berieben, bestossen u. fleckig, Rücken gebräunt, Bezug bei den Kapitalen u. im Vordergelenk beschabt) mit mont. Papier-Rückenschild. Wohl Erste Ausgabe. Vorsätze etwas gebräunt, Seiten marginal min. stockfleckig. Alters-, Lagerungs- u. leichte Gebrauchsspuren, alter Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. - - Früheste nachweisbare Ausgabe (vgl. KVK). Unter leicht modifizierten Titeln, teils aber umfangmässig viel geringer (nur Tabellen), erschienen Versionen von 'E. L. Krafts Zinstafeln' noch bis ca. 1913/1914 (7. Aufl., Stuttgart, Metzler) - Besitzervermerk 'J. J. Häberlin, Mühle, Bürglen'* - Anhang mit vier Reduktionstafeln für Gulden zu 60 Kreuzern (à 6 bzw. 4 Heller), u. Thaler [Taler] zu 30 resp. 24 Silbergroschen - "Um den Besitzern der nachstehenden Tabellen eine wirkliche Ersparniß an Zeit und Mühe zu verschaffen, sind sie so geordnet, daß für jede Summe bis 20000 Gulden, Thaler u.s.w. die Zinsen ohne Ausnahme auf einer Tabelle mittelst Ausschreibens und Addirens einiger weniger Zahlen auf eine ganz leichte und einfache Art gefunden werden können [.]; dabei ist ihnen eine solche Einrichtung gegeben, daß sie [.] sich [.] auf Gulden wie auf Thaler, französische Franken, Schweizerfranken u.s.w. anwenden lassen. [.] Mittelst einer beigefügten eigenen Tafel lassen sich ferner die Zinsen nach jedem beliebigen Zinsfuße und für jedes Capital berechnen [.]. Vorausgeschickt ist eine Zeitrechnungstafel, durch welche die zwischen zwei gegebenen Terminen liegende Anzahl von Tagen augenblicklich ohne weitere Berechnung sich ermitteln läßt. Auf die Errichtung eines gänzlich fehlerfreien Drucks wurde [.] der sorgfältigste Bedacht genommen, und die den Tabellen enthobenen Resultate verdienen daher in Hinsicht der Genauigkeit und Richtigkeit volles Vertrauen." (p. III f.) -- PROVENIENZ (undat. Besitzervermerk) : 'J. J. Häberlin, Mühle, Bürglen'; i.e. offenbar der im StAr TG pro 1875 (ev. postum) erwähnte 'Bezirksrat Häberlin J.J., zur Mühle, Bürglen' (Sign. 5'8, 32.5.1/456; vgl. pro 1838, 1860 u. 1869, Sign. 2'30'28-A, 143; 4'052, 2.2/325; u. 3'25'13, 2/261); es müsste sich um den biographisch nicht verbindlich identifizierbaren Johann Jakob Häberlin, Müller u. Kantonsrat, u.a. Bauherr von Schlosshalde 2 handeln (KD Kt. TG, 9, p. 242 f. u. passim (KD Kt. TG, 9, p. 242 f.) - Sog. 'Mühle, Bürglen' (Kt. Thurgau), seit 1806 od. 1808 in Besitz von Johann Ulrich Häberlin (Häberli od. Häberling, 1751-1841) u. dessen Nachkommen ("1810-1875 prägten die Häberlin, Besitzer der 1903 durch einen markanten Neubau ersetzten Mühle, die Dorfpolitik." HLS, Bürglen TG). - Aus Familiennachlass direkt erworben von Hans Ulrich Böhi (1924-2025), 1946-1972 Eigentümer von Mühle u. Elektrizitätswerk Bürglen. Diese waren um 1892/97 von Anna Magdalena Häberlin durch Erbschaft an Minna Böhi-Scheitlin gelangt; die Erbengemeinschaft Böhi verkaufte die Mühle 1972 (Angaben Böhis; vgl. KD TG 9, 2018; StAr TG, u.a. Sign. 3'00'224, Nr. 2914; St. Galler Tagblatt, 05.05.2015; bzw. buerglen-tg ch; resp. J.J. Wälli, Gesch. d. Herrschaft u. d. Fleckens Weinfelden, p. 188; HBLS u. HLS). - Sprache: de. …