Kotake yashiro (1 Ergebnisse)
Anbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, DeutschlandAntiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com
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In den WarenkorbArch. exp. Path. Pharm., 65. - Leipzig, F.C.W. Vogel, 1911, 8°, V, 466 pp., 5 Abbildungen, 37 Curven, Halbleinenband d.Zt. Auf den Unterschied im Verhalten der Bromid- und Jodionen im Organismus lenkte als erster KÜLZ 1887 die Aufmerksamkeit, als er nachwies, daß nach Darreichung von Kaliumbromid ein Teil der Magensalzsäure durc…h Bromwasserstoffsäure ersetzt wird, dagegen Jodwasserstoffsäure nur in Spuren im Magensaft anzutreffen ist. FÉRÉ und Mitarbeiter stellten 1892 ferner fest, daß Brom im Gegensatz zu Jod sehr langsam vom Organismus ausgeschieden wird, während LAUDENHEIMER 1897 darauf hinwies, daß nach Einnehmen von Kaliumbromid die Bromidionen die Chloridionen aus dem Organismus verdrängen und sie zum Teil in den Gewebssäften ersetzen. Eingehend wurde diese Frage jedoch 1906 von WYSS, 1910 von ELLINGER und KOTAKE sowie FREY untersucht, die feststellten, daß die epileptischen Krampfanfälle dann wegbleiben, wenn der Halogengehalt des Organismus zu 25 - 35% aus Bromidionen besteht. Issekutz, Geschichte Arzneimittelforschung, pp.88ff.