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Hardcover. Zustand: Bon. Edition 1965. Tome 10. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Good. Edition 1965. Volume 10. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations.
Verlag: I. [Wohl] Frankfurt/M., ~1939. / II. Berlin, 1958 und früher., 1958
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I. Braun-marmoriertes Fotoalbum der Zeit (ca. 21 x 29 cm) mit 95 genau bezeichneten Original- und 1 gedruckten Fotografien (ca. 4 x 4 bis 8 x 10 cm, meist im größeren Bereich), 740x-1.800x vergrößert (das gedruckte Foto 520x, 1 lose beiliegendes sehr großes [nicht gezähltes] Foto 15.000x). / II: Dunkelbraunes Kunstlederalbum der Zeit (ca. 22 x 31 x 2,5 cm) mit 87 Original-Fotografien (oft ca. 11 x 14 cm, quer und hoch; viele tls. deutlich größer, wenige kleiner bzw. farbig), mit Angabe der abgebildeten Personen bzw. des Arbeitsbereichs; insgesamt ca. 2 kg. *** I. UMFANGREICHES UND DETAILLIERTES ORIGINALFOTOGRAFISCHES DOKUMENT DER MODERNEN KREBSFORSCHUNG IN DEUTSCHLAND, jedes Bild detailliert bezeichnet. / II. SORGFÄLTIGE ORIG.-FOTOGRAFISCHE DOKUMENTATION ALLER MITARBEITER UND ABTEILUNGEN DES INSTITUTS FÜR EXPERIMENTELLE KREBSFORSCHUNG IN BERLIN-BUCH, dessen Direktor Graffi damals war. - I. Leichte Altersspur; II. Tadellos. --- Arnold Graffi wurde 1910 in Bistritz in Siebenbürgen geboren und kam nach dem Ersten Weltkrieg mit seinen Eltern nach Deutschland. Von 1930 bis 1935 studierte er Medizin in Marburg, Leipzig und Tübingen. Von 1937 bis 1939 arbeitete er mit dem Chirurgen Ferdinand Sauerbruch an der der Berliner Charité. Anschließend forschte Graffi in der Krebsforschung am Paul-Ehrlich-Institut in Frankfurt am Main und kam nach Forschungsaufenthalten in Prag und Budapest 1943 nach Berlin. In den 1960er-Jahren entwickelte Graffi ein DNA-basiertes Therapiekonzept für Krebs, Viruserkrankungen sowie Erbleiden, und leistete grundlegende Beiträge für die moderne Molekularbiologie und Biotechnologie. Mit seinen Ideen zu sogenannten Nukleinsäure-Antimatrizen lieferte er die heute verfolgten Ansätze zur Gentherapie.(vgl. wikipedia). - ''Die Entdeckungen des . . . Mediziners und Krebsforschers trugen maßgeblich zum heutigen Verständnis der molekularen Krebsentstehung bei. So identifizierte er unter anderem mehrere krebsauslösende Viren, von denen einige nach ihm benannt sind. Ein Großteil dieser Untersuchungen fällt dabei in die Jahre 1948 bis 1975 während seiner Tätigkeit am Akademieinstitut für Medizin und Biologie . . . und am Institut für Experimentelle Krebsforschung [. . . Berlin-Buch]. Für seine wissenschaftlichen Verdienste erhielt Prof. Graffi zahlreiche Ehrungen im In- und Ausland, so unter anderem 1979 in Frankfurt/Main den Paul-Ehrlich-Preis. 1995 wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.''(Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch anläßlich der Eröffnung des 'Arnold-Graffi-Hauses' auf dem Campus Berlin-Buch am 13. Juni 2003.). - ''Prof. Graffi gelang es aufzuzeigen, wodurch verschiedene chemische Substanzen krebserregend werden und durch welche biologischen Prozesse aus einer gesunden Zelle eine Krebszelle wird. Weiter entdeckte er mehrere krebsauslösende Viren, von denen zwei nach ihm benannt sind. Das Gebiet der Onko-Virologie hat durch ihn wesentliche neue Impulse erhalten. . . Als einer der ersten Molekularbiologen hatte Graffi bereits Anfang der 60er Jahre über die Möglichkeit nachgedacht, einzelne krankheitsverursachende Gene oder deren Boten-RNA, die dafür sorgt, dass die in den Genen enthaltenen Baupläne in Proteine umgesetzt werden, gezielt abzuschalten. Damals hatte die moderne Gentechnik noch nicht ihren Einzug in die Forschungslabore gehalten. Inzwischen hat sich diese Technik des 'Stillegens' (. . . siRNA) zu einem wichtigen Werkzeug in der Molekularbiologie und Biotechnologie entwickelt. . .''(Pressemitteilung des MDC zu Graffis 95. Geburtstag am 19. Juni 2005).