Ibrahim arslan (6 Ergebnisse)

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Handbuch - neue Lagerorganisation | Prozess zum Aufbau einer neuen Lagerorganisation | Ibrahim Arslan | Taschenbuch | Deutsch | VDM Verlag Dr. Müller | EAN 9783639287134 | Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, 49078 Osnabrück, mail[at]preigu[dot]de | Anbieter…: preigu.
Verlag: Berlin, 2019. / 135 Seiten auf Papier 'LuxoArt Samt, 150g/115g', mit vielen fotografischen Abbildungen. - Typographisch gestalteter fester Originaleinband mit Deckel- und Rückentitel; 4to.(ca. 31 x 23 cm; ca. 1,3 kg.), 2019
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In den Warenkorb*** 1. AUFLAGE, GROSSFORMATIGE GEBUNDENE ORIGINALAUSGABE; 1 von nur 300 Exemplaren. - Unbedrucktes Nachsatzblatt unten mit kleinem Knitter; SEHR GUTES EXEMPLAR, mit Beiträgen von Ibraimo Alberto, Faruk Arslan, Gülüstan Avci, Seyran Ates, Melek Bektas, Zühal Bilir-Meier, Jaime Don Antonio, Initiative Gedenken an Oury Jalloh, Abou… Jabbi, Heike Kleffner, Gretchen Klotz, Bengü Kocatürk-Schuster, Roland Maleika, Manja Präkels, Tom Schmidt, Sandra, Andreas Speit und Ceren Türkmen. -- ''Nach rechtsextremen Angriffen stehen oft die Täter im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Diesen Fokus will der Fotograf Jasper Kettner nun mit seinem Fotoband Die Angehörigen verschieben. Er realisierte ihn zusammen mit Ibrahim Arslan, einem Opfer des Brandanschlags in Mölln 1992. Porträtiert werden in diesem Buch Angehörige von rechtsextremer Gewalt. Der Blick auf die Opfer Auf die Idee kam Kettner, weil er selbst feststellte, dass er die Namen der NSU-Morde nicht kannte, aber die Namen der Täter. Daraus habe sich dann die Frage entwickelt: Wer sind die und wer ist da noch?, sagt der Fotograf. Viele Fälle seien unbekannt. Es geht uns darum, diese Geschichten sichtbar zu machen. Vor 1990 gebe es keine vergleichbaren Zahlen, sagt Kettner. Danach nennt die Bundesregierung 85 Todesfälle, Recherchen von Zeit Online und dem Tagesspiegel kommen aber bis 2018 auf 169 sichere Todesfälle. Hinzu kämen nach Angaben dieser Medien noch rund weitere 65 Verdachtsfälle, so Kettner. Außerdem gebe es Menschen, die an Spätfolgen gestorben seien, aber ohne Bestätigung eines Arztes blieben, oder Menschen, die selbst getötet hätten als Reaktion auf Rassismus. Wir haben für das Buch einen sehr breiten Blick gewählt. Die Kontaktaufnahme zu den Hinterbliebenen sei relativ schwierig gewesen, sagt Kettner. Sein Kollege Arslan kenne natürlich viele, weil er selber Opfer sei. Das war eine große Hilfe für uns. Ansonsten habe man bei der Recherche auch Namen im Telefonbuch gesucht und erste Anrufe getätigt. Die Angehörigen der Opfer aus den 1980er-Jahren seien überwiegend sehr dankbar gewesen, denn sie hätten das Gefühl, vergessen zu sein. Hinterbliebene aus den 1990er-Jahren, gerade die prominenten Fälle, hätten häufig eine Zusammenarbeit abgelehnt. Sie wollten auch nicht immer über die Toten definiert werden. Bei den aktuellen Fällen sei es sehr unterschiedlich gewesen, ob Angehörige schon fähig gewesen seien, zu sprechen. Überall seien mehrere Besuche und lange Gespräche nötig gewesen. Den Ort für das Foto hätten immer die Hinterbliebenen ausgewählt. Es sei ein Versuch gewesen, die Verstorbenen auf gewisse Weise mit ins Bild zu holen. Die Mutter von Burak Bektas stehe beispielsweise in dessen Jugendzimmer, das seit dem Mord an ihm unverändert geblieben sei. Es gibt Parallelen, dass diese Menschen alle damit ringen, was eine Form des Gedenkens ist. Sie hätten damit zu kämpfen, dass ihnen die polizeilichen Ermittlungen häufig nicht weit genug gingen. Dazu Kettner: Man kann das am NSU-Prozess verdeutlichen, die Frage nach den Netzwerken hätte diese Menschen natürlich sehr interessiert.''(Verlagstext) isbn 300063715x.