Huth andreas hg (2 Ergebnisse)

Die Vielfalt des Vervielfältigten. Bildgebende Verfahren in der Kunst der Neuzeit und ihre Produkte.
Bushart, Magdalena / Cardenas, Livia / Huth, Andreas (Huth, Andreas (Hg.):
Verlag: Wien: Böhlau, 2025
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Anbieter: Antiquariat Bergische Bücherstube Mewes, Overath, DeutschlandAntiquariat Bergische Bücherstube Mewes
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In den Warenkorbweicher Einband. 346 S., einige zahlr. Abb. Br. *nahezu neuwertig* Gedruckte Bilder und abgeformte Bildwerke haben eines gemeinsam: Sie gehen auf 'Urformen' zurück, zu denen sie in einem spannungsreichen Verhältnis stehen. Auf mechanischem Wege - mit Hilfe einer Matrize, eines Models, eines Druckstocks oder einer Druckplatte - h…ergestellt, behaupten sie einen Ähnlichkeitsbezug zu ihrer Vorlage, von der sie sich doch zugleich in technischer, materieller und formaler Hinsicht unterscheiden. Auch die vervielfältigten Werke sind untereinander keineswegs identisch. Sie basieren zwar auf einer gemeinsamen Negativform, unterliegen jedoch den mehr oder weniger kalkulierten Bedingtheiten und Zufälligkeiten des Fertigungsprozesses und werden häufig nachträglich per Hand weiterbearbeitet. Der Vielgestaltigkeit des scheinbar Gleichen sind die in diesem Band versammelten Aufsätze gewidmet. Anhand von Fallbeispielen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert untersuchen sie die Varianten und Varianzen mechanisch vervielfältigter Werke und lenken so den Blick auf die Variabilität, die den zwei- und dreidimensionalen Abdruck- und Abformungsverfahren eingeschrieben ist. Sprache: Deutsch.
Verlag: Wien: Böhlau, 2021
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In den Warenkorbweicher Einband. 239 S., zahlr. Abb. Br. *neuwertig* Dreidimensionale Bildwerke werden nicht nur als gestaltete Volumina, sondern auch als gestaltete Oberflächen wahrgenommen. Die superficies - das 'gemachte äußere', aber auch die 'Erscheinung' - gibt Auskunft über Wertvorstellungen, künstlerische Konzepte, wandelnde ästhetische… Ansprüche und Erhaltungszustände. Sie kann das Ausgangsmaterial betonen und die Spuren der Bearbeitung sichtbar machen oder die Auskunft über Materialien und Produktionsprozesse verweigern. Indem sie einfallendes Licht reflektiert und auf Wärme oder die Zusammensetzung der Luft reagiert, wirkt sie als eine Art Membran, über die das Bildwerk Verbindung zu seiner unmittelbaren Umgebung aufnimmt. Damit beeinflusst sie die Wirkung der plastischen Körper und lässt diese 'lebendig' oder auch besonders artifiziell erscheinen. Der vorliegende Band geht dem Umgang mit der Oberfläche anhand ausgewählter Werke des Mittelalters und der Frühen Neuzeit nach. Die Beiträge stellen unterschiedliche gestalterische Konzepte vor und fragen mit Blick auf Material, Technik, Funktion und kunsttheoretischer Diskussion nach der Rolle der superficies in der Bildhauerei. Sprache: Deutsch.