Heltau michael (41 Ergebnisse)

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    Blatt. Zustand: Gut. Großformatiger Illustrierten-Ausschnitt von Michael Heltau bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Michael Heltau, eigentlich Michael Heribert Huber (* 5. Juli 1933 in Ingolstadt) ist ein deutscher bzw. österreichischer Schauspieler und Chansonnier. 1968 wurde ihm die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Er lebt in Österreich. Heltau kam als Kind nach Österreich ins Salzkammergut, wo er auch die Schule besuchte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach debütierte er in Würzburg, von wo ihn Fritz Kortner an das Münchner Residenztheater holte. Es folgten das Theater in der Josefstadt und das Volkstheater in Wien, das Schillertheater und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus und das Hamburger Thalia Theater. Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau in za.…

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    Postkarte. Zustand: Gut. Tolle Schwarzweiss-Postkarte von Michael Heltau bildseitig mit schwarzem Edding signiert mit eigenhändigem Zusatz "2019" (?) /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Michael Heltau, eigentlich Michael Heribert Huber (* 5. Juli 1933 in Ingolstadt) ist ein deutscher bzw. österreichischer Schauspieler und Chansonnier. 1968 wurde ihm die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Er lebt in Österreich. Heltau kam als Kind nach Österreich ins Salzkammergut, wo er auch die Schule besuchte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach debütierte er in Würzburg, von wo ihn Fritz Kortner an das Münchner Residenztheater holte. Es folgten das Theater in der Josefstadt und das Volkstheater in Wien, das Schillertheater und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus und das Hamburger Thalia Theater. Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentier.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau in zahlreiche.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Helta.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Helta.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. 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Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präs.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachr. …

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präs.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. 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Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sp.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau i.…

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Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. Im Jahr 1963 erfolgte der große Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87). Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er-Jahren eng mit seinem Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Theatern in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und er sprach auch Hörbücher. Neben der Bühne spielte er auch in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Live-Erlebnis auf der Bühne. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert. Am Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999. Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür bekam er 1972 die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Lieder und Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman), der Heltau noch persönlich beauftragt hatte, seine Arbeiten im deutschen Sprachraum zu präsentieren. Außerdem war Heltau in zahl.…

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Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit konnte er auch als Sänger große Erfolge feiern. Viele seiner Gesangsprogramme wurden auch im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem musikalischen Repertoire gehören unter anderem die deutschsprachigen Interpretationen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour, Charles Trenet und weiteren. Jaques Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.[1] Neben seinen Interpretationen französisch-belgischer Chansons sang er Lieder aus Operetten und Musicals und gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret. Im Juni 2014 hat Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.[2] Er war seit seinem 20. Lebensjahr mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen, der am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.[3][4] Die beiden waren über 64 Jahre lang ein Paar und nach dem Tod seines Partners erklärte Heltau im Frühjahr 2018 mit 84 Jahren seinen endgültigen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms Einen blauen Ballon möcht' ich haben! am Wiener Burgtheater.[5] Er lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.[6] Arbeiten Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). 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    Hardcover. Zustand: Gut. 71 Seiten Gutes Exemplar, geringe Lagerspuren, Seiten sauber und vollständig. SB8506 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 231.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Styria Premium in der Verlagsgruppe Styria, Wien - Graz - Klagenfurt, 2012

    3222133743 / 9783222133749

    • Hardcover

    Anbieter: Buchhandlung Gerhard Höcher, Wien, AT, ÖsterreichBuchhandlung Gerhard Höcher

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    Zustand: Gut. 259 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren am Schutzumschlag. Momente aus dem Milieu gesammelt von Michael Heltau, Gabriela Brandsteiner, Claudia Kaufmann-Freßner und Peter Michael Braunwarth Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1162 OPappband mit OSchutzumschlag, 23,6 x 22,7 cm.…

  • Verlag: Polydor 2 LP 823516-1, 1984

    • Hardcover

    Anbieter: ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, DeutschlandANTIQUARIAT H. EPPLER

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    Zustand: Gut. mit Textbeilage. Cover leichte Gebr.spuren, gutes Ex. SELTEN --------- Michael Heltau (* 5. Juli 1933 in Ingolstadt) ist ein deutscher Schauspieler und Chansonnier. Er lebt und arbeitet in Österreich. Heltau kam als Kind nach Österreich ins Salzkammergut, wo er auch die Schule besuchte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach debütierte er in Würzburg, von wo ihn Fritz Kortner an das Münchner Residenztheater holte. Es folgten das Theater in der Josefstadt und das Volkstheater in Wien, das Schillertheater und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus und das Hamburger Thaliatheater. Von 1959 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er zunächst den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte. 1965 erfolgte dann der große Durchbruch: Unter der Regie von Giorgio Strehler spielte er den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich IV. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper). Im Laufe seiner Karriere spielte er an vielen Theatern in Deutschland und Österreich. Zu seinen Erfolgen gehören auch die deutschsprachigen Interpretationen von Liedern des Belgiers Jacques Brel. Auch mit literarischen Solo-Programmen ist er immer wieder zu hören. Heltau gilt auch als bedeutender Wienerlied-Interpret.…

  • Sprache: Englisch

    Verlag: Preiser Records

    0717281902403

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  • Sprache: Englisch

    Verlag: Preiser Records

    0717281906647

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    Zustand: Sehr gut. Alle Bücher & Medienartikel von Book Broker sind stets in gutem & sehr gutem gebrauchsfähigen Zustand. Die Ausgabe des gelieferten Exemplars kann um bis zu 10 Jahre vom angegebenen Veröffentlichungsjahr abweichen und es kann sich um eine abweichende Auflage handeln. Unser Produktfoto entspricht dem hier angebotenen Artikel, dieser weist folgende Merkmale auf: Hülle ist leicht abgegriffen. Datenträger ohne Kratzer. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 80 Audio CD, Maße: 13.97 cm x 13.97 cm x 0.64 cm.…

  • Zustand: Gebraucht

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    Hardcover. Zustand des Schutzumschlags: sehr gut. Originalpappband, quadratisch 8°. 18 nn Blatt mit vielen Abbildungen, leicht berieben, sehr gutes festes Exemplar. in deutscher Sprache.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Membran, 2006

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    Zustand: Sehr gut. 0 Alle Bücher & Medienartikel von Book Broker sind stets in gutem & sehr gutem gebrauchsfähigen Zustand. Dieser Artikel weist folgende Merkmale auf: Datenträger ohne Kratzer. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 80 Audio CD, Größe: 12.7 x 14.6 x 1.1 cm.

  • Verlag: (Wien 1976)., 1976

    • Hardcover

    Anbieter: Antiquariat Löcker, Wien, ÖsterreichAntiquariat Löcker

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    [18] Bl., einige Abb., OPappband, tadellos. Mit hs. Widmung von Rolf Kutschera für die österr. Schriftstellerin Trude Marzik, sign. u. dat. Dez. 84.