Verlag: Friedrich Andreas Perthes Gotha,, 1939
Anbieter: Bernhard Kiewel Rare Books, Grünberg, Deutschland
24 x 17. 2 Bände gebunden in einem Buch. 350, 272 Seiten. Fachmännisch eingebunden in HalbLeinen mit goldgeprägtem Rückentitel. Sauberes, gut erhaltenes Exemplar. Gewicht über 1 kg. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1297.
Sprache: Deutsch
Verlag: Gotha: Verlag Friedrich Andreas Perthes. 1920 / 1921., 1920
Anbieter: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Deutschland
EUR 15,20
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In den WarenkorbPrivatbindung Halbleinen. Zustand: Gut. 350 / 276 Seiten. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Seiten leicht gebräunt, altersgemäß sehr guter Zustand - Vorbesitz Karl Friedrich Stroheker mit dessen Besitzvermerk - Inhalt -- Quellen und Literatur -- Einleitung -- Geschichte des Fränkischen Reiches -- Die Gründung des Fränkischen Reiches -- Königtum, Kirche und Aristokratie bis zur Mitte des achten Jahrhunderts -- Karl der Große -- Die Auflösung des Fränkischen Reiches -- Übergewicht Deutschlands Erwachen der Peripherievölker zu staatlichem Leben -- Auflösung und Umbildung -- Das Deutsche Reich auf der Höhe seiner Macht -- Die Nordseevölker -- Die Slaven -- Der Islam, Byzanz und das Abendland bis zu den Kreuzzügen -- Das Zeitalter der Hierarchie -- Die neuen Mächte des Gesellschaftskörpers -- Der Aufstieg der Kirche -- Die ersten Kreuzzüge -- Die Neubegründung des Staates im Westen -- Friedrich I. und Heinrich VI -- Das Zeitalter Innocenz III. und Philipps II. -- Vordringen der europäischen Kultur in den Mittelmeerländern -- Der Norden und Osten Europas -- Friedrich II -- Rückblick und Ergebnis -- Zeittafel -- Einleitung -- In einem kurzen Rück- und Vorblick sollen die Entwicklungslinien der vorhergegangenen Darstellung (Bd. IV) zunächst andeutend weiterverfolgt, ein Überblick über den Hauptinhalt der auf diesen Blättern zu behandelnden Epoche geboten, Auslese und Anordnung des Stoffes gerechtfertigt werden. Hauptsächlich aber wollen diese einleitenden Zeilen den weltgeschichtlichen Charakter der zweiten Hälfte des Mittelalters festzustellen versuchen. Dabei verstehen wir unter Weltgeschichte in erster Linie die Geschuhte der Verknüpfungen, der friedlichen und feindlichen Beziehungen, die zwischen den einzelnen Staaten, Völkern und Kulturkreisen in Politik, Wirtschaft und geistigem Leben sich bilden. -- Zwischen 9001300 treten zwei Mächte mit dem Anspruch auf Weltherrschaft auf, treiben, wenn auch in sehr ungleichem Maße, Weltpolitik: das Kaisertum, weil es sich als die Fortsetzung des altrömischen Imperiums betrachtet, und das Papsttum auf Grund seiner geistlichen Universalgewalt. Aus dem Aufeinanderstoßen dieser beiden imperialistischen Tendenzen ergibt sich der Kampf zwischen Kaiser und Papst, durch den die kaiserliche Politik seit dem 11. Jahrhundert in eine engere Bahn gelenkt wird. Das Ringen mit dem Papsttum und um die Herrschaft in Italien bindet einen großen Teil der deutschen Kräfte, verhindert die Bildung eines deutschen Weltimperiums nördlich der Alpen. Das heilige, römische Reich deutscher Nation bleibt außerhalb der deutschen und italienischen Grenzen eine leere Formel. Auch in Italien muß das Kaisertum schließlich vom Platze weichen. Das Papsttum kommt in dem angegebenen Zeitraum gleichfalls über Einzelerfolge nicht hinaus. Die geistliche Weltmonarchie ist von ihrer Vollendung noch gar weit entfernt. Aber das Erreichte ist genug, um das Papsttum zu neuen Taten anzuspornen. Aus Italien wie aus Deutschland ist das Kaisertum verdrängt. Um 1300 sucht das Papsttum seine Vorherrschaft auch in Westeuropa zu begründen und auszubauen. Schon ist England sein Vasall, und Frankreich soll nun auch einverleibt werden in die päpstliche Universalmonarchie. -- Beide Reiche sind aber innerlich schon so erstarkt, daß sie dem Anprall der päpstlichen Macht siegreich widerstehen können. Der Kampf zwischen Kaiser und Papst hat die westeuropäischen Staaten zwar mannigfach gestreift, sie aber nicht aus ihren eigenen Bahnen gerissen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.