Hecker karl v (5 Ergebnisse)

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    Zbl. Gynäk., 2/ 8. - Leipzig, Druck und Verlag von Breitkopf und Härtel, Sonnabend, den 13. April 1878, 8°, pp.169-192, orig. Broschur. Erstdruck! Karl von Hecker (1827-1882) Gynäkologe und Geburtshelfer. Puerperal peritonitis.

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    Arch. Gynäk., 11/2. - Leipzig, A.Th. Engelhardt, 1877, 8°, 3, (1), 1 lith. Doppeltafel, orig. Broschur. Seltener Separatabdruck! "Es wird nicht geläugnet werden, das meine Untersuchungen über Schädelform bei Gesichtslagen ein fruchtbares Feld für die Discussion eröffnet haben;" Karl von Hecker (1827-1882) Gynäkologe und Geburtshelfer.…

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    Arch. Gynäk., 18/1. - Leipzig, Verlag von August Hirschwald, 1881, 8°, 6, (2) pp., 2 lith. Taf., orig. Rückenbroschur. Seltener Separatabdruck! Karl von Hecker (1827-1882) Gynäkologe und Geburtshelfer.

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    E.Albumblatt (1/2 S. 8°) in Tinte mit Datum, Unterschrift signiert "Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo einem mit dem besten Willen nichts einfällt. CARL HECKER September 1883" BEILAGEN : 2 Zeitungsartikel zum Tod des Autors mit vielen biographischen Einzelheiten.

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    Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1861, 8°, XIV, 342 pp., mit 9 lithograpirten Tafeln, Halbleinebnad; minimal fleckig; St. a.Tit.; Prof. Dr. Sellheims Exemplar. Erste Auflage! Karl von Hecker, "einziger Sohn des berühmten medicinischen Geschichtschreibers und Epidemiographen Justus Friedr. Karl Hecker in Berlin, geboren am 8. Mai 1827 daselbst, studirte in Berlin, Heidelberg, Paris und Wien. 1848 in Berlin mit der Dissertation: "De Chlorosi" zum Doctor promovirt, schrieb er ferner: "De periostitide phosphorica", Berol. 1848, und wurde, nachdem er seine Studien in Paris und Wien 1849 und 1850 beendet hatte, 1851 Assistent an der geburtshülflichen Klinik von D. W. H. Busch in Berlin. Hier habilitirte er sich mit der Schrift: "De retroversione uteri gravidi", 1853. Nach dem Tode von K. Chr. Hueter (gest. 1857) in Marburg in Hessen wurde er im Jahre 1858 als ordentlicher Professor der Geburtshülfe dorthin berufen und trat dieses Amt mit der Aufsehen erregenden Schrift: "Beiträge zur Lehre der Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutterhöhle" an. Schon ein Jahr später folgte er aber einem Rufe als Gynäkologe an die Universität München, an der er zugleich Director der städtischen Gebäranstalt und der Kreishebammenlehranstalt und bald auch Mitglied des Medicinalcomités der Universität und des kgl. Obermedicinalausschusses wurde. Im Verein mit Siebold, Bischoff, Voit, Ziemssen, Buhl, Pettenkofer entfaltete Hecker eine sehr glückliche und erfolgreiche Thätigkeit als Lehrer, Arzt, Gelehrter und Schriftsteller, als deren bedeutendste Frucht zweifellos die von ihm und Buhl herausgegebene "Klinik der Geburtskunde", 1861, zu bezeichnen ist. In dieser legte Hecker seine Erfahrungen über die Physiologie und Pathologie der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbettes nach Beobachtungen in der Münchener Gebäranstalt in einer Reihe von brillant geschriebenen Essays, die zu vielen weiteren Arbeiten anregten, nieder. Buhl behandelte den pathologisch-anatomischen Theil, speciell das Puerperalfieber der Mütter, die puerperale Infection der Neugeborenen, nebst pathologisch-anatomischen Beobachtungen an Neugeborenen und in einem Anhang die abnormen Verhältnisse einzelner Organe. Der zweite Band, an dem sich Buhl nicht mehr betheiligte, wurde im Jahre 1864 herausgegeben. Weiter erschienen dann noch von Hecker 1869: "Ueber die Schädelform bei Gesichtslagen", 1877 eine kleine Schrift: "Ueber den Gesundheitszustand der Wöchnerinnen in der Kreis- und Lokal-Gebäranstalt München" (M. b. Finsterlin) und ein größeres Werk 1887: "Beobachtungen und Untersuchungen aus der Gebäranstalt zu München, umfassend den Zeitraum von 1859-1879 mit 4 Tafeln". Hier berichtet v. H. über 17 220 Geburten in seiner Klinik und über die aus seiner Klinik resp. aus dem Material der Gebäranstalt erwachsenen Arbeiten. Auch dieses Mal waren es ausschließlich geburtshülfliche Themata, die er behandelte, da die Aufnahme kranker Frauen in der genannten Gebäranstalt nicht stattfand und Hecker sich überhaupt mit Frauenkrankheiten gar nicht beschäftigte. Ebenso ist sein letztes Werk: "Statistisches aus der Gebäranstalt München" nur eine erweiterte tabellarische Uebersicht über die Fruchtlagen und Geburtsanomalien bis zum 31. Mai 1882. (S. Archiv für Gynaekol. Bd. XX, Heft 1.) Außerdem schrieb Hecker eine größere Reihe kleinerer Aufsätze und Jahresberichte, hatte daneben auch viele Obererachten für das Medicinalcomité und den Obermedicinalausschuß (seit 1865) zu machen und vollendete die II. Auflage des von Ernst Buchner verfaßten Lehrbuches der gerichtlichen Medicin. Zugleich war er Mitherausgeber von Friedreich's Blättern für gerichtliche Medicin, Nürnberg 1866-1882. Hecker war wegen seiner vielen trefflichen Eigenschaften allseitig beliebt. Als Lehrer enthusiasmirte sein vorzüglicher Vortrag seine Zuhörer, als großer Musikkenner betheiligte er sich bei verschiedenen Aufführungen, als Schriftsteller wußte er durch seine lichtvollen Darstellungen ungemein .…