Harmenopulus constantinus (3 Ergebnisse)
Verlag: Lyon & Frankfurt am Main, Durch Christian Egenolffs Erben, 1556-1566., 1566
- Hardcover
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Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2017) (I:) Titelblatt mit Druckersignet, (8), 410, (8) S. mit Portrait von Gobler am Ende der Vorrede.; (II:) Titelblatt mit Druckersignet, (14), 279, (9) S. 2 Teile in einem Halbleinen. Order-no.: IC-78 ISBN 978-3-86303-203-6 lieferbar / available Um 1345, also rund 100 Jahre vor d…er Eroberung Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453, verfaßte der Nomophylax und hohe Richter in Thessalonike Konstantinos Harmenopulos ein Rechtsbuch, das nicht nur die bytantinisch=römische Jurisprudenz durch das letzte Jahrhundert des Reichs geleitete, sondern auch die Türkenherrschaft überdauerte und das neue Griechenland bis zur seinen neuen Kodifikation begleitet hat. Das Werk wird im lateinischen Titel mit Promptuarium (Handbuch) bezeichnet, gebräuclich ist auch der griechische Titel "Hexabiblos". Insgesamt stellt das Rechtsbuch eine Kompilation dar, das Harmenopulos nach gründlichem Studium und Anfertigung von Kollektaneen aus Gesetzen und Rechtsbüchern entworfen hat. Das Hexabiblos ist das letzte umfassende Zeugnis freier Rechtskultur in Byzanz. Die Ordnung des Hexabiblos: I. Gesetze, Gerichtsorganisation, Wiedereinsetzung (18 Titel) II. Besitz, Neubau, Adoption, Seerecht (11 Titel) III.Veräußerung, Hinterlegung, Gesellschaft (11 Titel) IV. Verlobung, Ehe (12 Titel) V. Testament, Vormundschaft (12 Titel) VI. Delikte, Strafrecht (15 Titel) Den Hexabiblos übersetzte Justin GOBLER (1503 - 1567), gelehrter Jurist, Übersetzer und Berater der Frankfurter Druckeroffizin Egenolff. Er übersetzte jedoch nicht aus dem griechischen Original, sondern benutzte als Vorlage die lateinische Übersetzung von Bernhard de Rey. Immerhin erschien diese Übersetzung dreimal in Frankfurt am Main: 1564, 1566 und 1576. ERSTAUSGABE der Übersetzung der Hexabiblos, angefertig von Mercerus. Die Edition von griechischen Rechtsquellen setzt verstärkt in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts ein. Erster Höhepunkt ist die Novellenausgabe von Haloander Nürnberg 1531. Viglius Zuichem edierte 1534 die Theophilusparaphrase. Die Editio princeps der Hexabiblos des Harmenopulos edierte Th. A. Suallemberg im Jahre 1540 in Paris ohne Übersetzung. Die erste lateinische Übersetzung gab Bernardus de Rey im Jahre 1547, erneut 1549 und mehrmals. Eine neue Übersetzung gab Iohnnes Mercerus erstmals im Jahre 1556 in Lyon heraus. Es folgte die Übersetzung von Dionysius Gothofredus. Übersicht vgl. Novus Thesaurus von Meermann, Supplementum Band 8 in der Einleitung seiner Harmenopulos-Edition. Insgesamt zu den griechischen Rechtsquellen, vgl. H. E. Troje, Graeca leguntur, Köln 1971, S. 233ff. HARMANOPULUS, Constantinus. CONSTANTINI HARMENOPULI IUDICIS THESSALONICENSIS PROMPTUARIUM IURIS CIVILIS. Latine redditum per IOANNEM MERCERUM professorem Regium, Lutetiae. Indicatis paßim ad marginem Legum nostri iuris capitibus, cum quibus haec consonant, & unde primum sunt petita. Adiecti sunt ad levandum studiosorum laborem duo indices copiosissimi. Lyon, Apud Matthiam Bonhomme, 1556. Quart. Ttlbl. mit Druckersignet, (14), 279, (8) S. Halbleinen. 145,-- ERSTAUSGABE der Übersetzung der Hexabiblos, angefertig von Mercerus. Die Edition von griechischen Rechtsquellen setzt verstärkt in den 3oer Jahren des 16. Jahrhunderts ein. Erster Höhepunkt ist die Novellenausgabe von Haloander Nürnberg 1531. Viglius Zuichem edierte 1534 die Theophilusparaphrase. Die Editio princeps der Hexabiblos des Harmenopulos edierte Th. A. Suallemberg im Jahre 1540 in Paris ohne Übersetzung. Die erste lateinische Übersetzung gab Bernardus de Rey im Jahre 1547, erneut 1549 und mehrmals. Eine neue Übersetzung gab Iohnnes Mercerus erstmals im Jahre 1556 in Lyon heraus. Es folgte die Übersetzung von Dionysius Gothofredus. Übersicht vgl. Novus Thesaurus von Meermann, Supplementum Band 8 in der Einleitung seiner Harmenopulos-Edition. Insgesamt zu den griechischen Rechtsquellen, vgl. H. E. Troje, Graeca leguntur, Köln 1971, S. 233ff.
Verlag: Petit-Montrouge, J.-P. Migne 1865, 1865
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1224 columns, text printed in 2 numbered columns, 28cm., hardback (bound in nice cart.cover, marbled plates, spine in cloth with gilt lettering), original 1865-edition, in the series "Patrologiae Cursus Completus Series Graeca. Patrologiae Graecae, latine tantum editae" Tomus LXXV (75), some occasional foxing, stamp on titlepage…, Text in Latin, Good condition, [complete title: Traditio Catholica. Saeculum XIV Anni 1345-1369. Manuelis Calecae ordinis fratrum praedicatorum Cpolitani patriarchae Opera omnia. accedunt Constantini Harmenopuli, Macarii Chrysocephali, Joannis Cabasilae, Joannis Cyparissiotae, Matthaei Cantacuzeni, Joannis Paleaologi impp. Quae tulerunt aetatem scripta vel scriptorum fragmenta"], R77751.

Verlag: Frankfurt a. M., Christian Egenolffs Erben für Adam Lonicer, Johannes Cnipius u. Paul Steinmeyer, 1576., 1576
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Ad 1) Dritte dt. Ausgabe, übersetzt und bearbeitet von Justin Gobler. - Ad 2) Dritte u. letzte Ausgabe. - Einband leicht berieben bzw. fleckig. Schwach gebräunt, sonst schönes Exemplar. - Ad 1) VD16, C 4949; vgl. BM STC, German Books 382 (frühere Ausgaben); nicht bei Adams. - Ad 2) VD16, S 4679 (nur zwei Nachweise); nicht bei Ad…ams u. im BM STC, German Books. ge Gewicht in Gramm: 3000 Fol. Titel in Rot u. Schwarz m. großer Holzschn.-Vignette. Mit Holzschn.-Vignetten u. -Initialen sowie einem Portraitholzschnitt (Justin Gobler) im Text. 3 Bll., 409 (1) S., 5 Bll. (die beiden letzten weiß). - Angeb. - Schwartzenbach, Leonhard. Synonyma, Formular, Wie man ainerley rede und mainung, mit andern mehr worten, auff mancherley art und weise, zierlich reden, schreiben, und außsprechen sol. Item, Bericht und außlegung etlicher Lateinischer wörter, so täglich inn und ausserhalb Gerichts gebraucht, und zum theil im Teutschen corrumpiert werden [.]. Frankfurt a. M., Johann Schmidt aus Neustadt für Sigmund Feyerabend, 1580. Titel in Rot u. Schwarz. Mit großer Holzschn.-Verlegermarke a. Titel u. dem letzten Blatt. 90 (recte 91) num., 3 nn. Bll. (das letzte weiß), Flex. Pgmt. d. Zt. m. durchzogenen Bünden, spanischen Kanten u. 4 intakten Schließbändern.