Verlag: Berlin 1929 gedruckt bei Rudolf Mosse., 1929
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Hardcover. 4° ( 28,2 : 20,8 cm). Einfacher grüner Halbleinenband, etwas berieben. Je Heft ca. 24 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Auf- und Grundrissen, Planskizzen. Gutes Exemplar. Mit vielen interessanten Beiträgen und Abbildungen, darunter u.a.: Unsere Strassenbahnhöfe im Wandel der Zeit von J. G. Patt / Die erste elektrische Hoch- und Untergrundbahn in Berlin (Entstehung und Umgestaltungen) / Die Neugestaltung des Alexanderplatzes von Martin Wagner. Von der Sänfte zur Untergrundbahn von Dr. Heuer. Auch ein Beitrag zur Umgestaltung des Alexanderplatzes. Das Berliner Zeitungsviertel. Die Reklameschau Berlin 1929. Amerikanische Reiseeindrücke von Ernst Reuter (über Verkehrsregelung, Hochhäuser etc.). Wolkenkratzer der Zukunft von H. Hemmer / Drescher: Sinn- und Denksprüche im Berliner Rathaus - Das Ende der Berolina - Gemeinschaftsarbeit bei der BVG / W. Hanuschke: 600 Kilometer in der Stunde - Do. X ein moderner Luftomnibus. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Lesen Sie etwas Schönes auf einer Bank in der Frühlingssonne! Wir haben die passende Lektüre. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! Auto.
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Erstausgabe
hardcover. First Edition. 10 fine lith. plates, 368pp., 4to, half green morocco; spine worn, front cover detached, ex-lib. Leipzig, 1864.
Erscheinungsdatum: 1864
Anbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Deutschland
Leipzig, Wilhelm Engelmann, 1864, 4°, XXXVII, 367 pp., 10 Tafeln nach Photographieen und Zeichnungen lithographischer Abbildungen, Halbleinenband d.Zt. Erste Auflage dieses interessanten und seltenen Lehrbuches der Chirurgie. "Wie Rosenthal hat auch der Arzt. über den wir hier zunächst Einiges anführen wollen, seine ganze Studienzeit in Breslau verlebt, Gerhard Bernhard Anton Hanuschke, geb. 1812 zu Maifritzdorf bei Reichenstein, gest. 1879. Auch seine Dissertation ist zum Theil unter Anleitung Purkinjes entstanden, welcher, wie Hanuschke sagt, ihm "rei investigandae viam monstraviv"; sie führt den Titel: .,De genitalium evolutione in embryone femineo observata" (1837). Unter seinen Opponenten befand sich Julius Nega; Hanuschke selbst führte die instructiven, guten Zeichnungen für seine Arbeit aus. Schon während seiner Studienzeit hatte sich Hanuschke mit Vorliebe der Geburtshilfe und Chirurgie beflissen und in dieser Beziehung sich als Arzt in Ottmachau einen bedeutenden Ruf und Wirkungskreis verschafft. Im Jahre 1804 liess er in Leipzig sein verdienstvolles, umfangreiches Werk: "Chirurgisch-operative Erfahrungen einer fünfundzwanzigjährigen wundärztlichen Beschäftigung" (mit 10 Tafeln versehen) erscheinen. Ueber den Werth desselben fuhren wir das competente Unheil des Hospitalarztes Dr. O. Janicke an: ,Das grosse Interesse, welches der Autor allem Anschein nach seinen Kranken widmete, dürfte denselben nicht selten zu einer grösseren Breite in der Darstellung verleitet haben. Die letztere hindert jedoch nicht, zu erkennen, wie Hanuschke trotz der misslichen Verhältnisse, unter denen er in einer kleinen Landstadt thätig zu sein gezwungen war, sein Material technisch und wissenschaftlich gut, ja vortrefflich zu verarbeiten und zu verwerthen im Stande war. Sein operatives Handeln ist weniger durch Originalität, als durch gewissenhaftes und von einer gesunden Kritik geleitetes Anschliessen an die Lehren berühmter Meister seines Faches ausgezeichnet. Auch sein vorliegendes Werk hat, wie er selbst in dem Motto allzubescheiden bemerkt, nicht den Zweck, zu belehren und Menschen zu bekehren, sondern nur den, zu sagen, was er machte und sich dabei dachte. Eine Anzahl von seiner Hand herrührender, guter Zeichnungen ergänzen den Text und beweisen, dass Hanuschke auch auf diesem Gebiet mehr als Gewöhnliches leisiete". In seinem Hause in Ottmachau richtete Hanuschke sich eine eigene Klinik ein und fungirte ausserdem als dirigirender Arzt an dem im Ort befindlichen Fürstbischoflichen Hospital. Er starb, als Sanitätsrath, im Jahre 1879." Graetzer, J.: Lebensbilder hervorragender schlesischer Ärzte (1889), pp.180-181.