Gustav schübler (18 Ergebnisse)

Sprache: Deutsch
Verlag: Franz Steiner Verlag. Stuttgart., 2022
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In den Warenkorb247 Seiten. Mit faks Abbildungen im Text u. auf mehreren farbigen Tafeln sowie einer mehrfach gefaleten, farbig faks. Kartenbeilage. Zweifariber, illustrierter OKart.-Einband. Gutes Exemplar. 25x18 cm * 1817 wurde Gustav Schübler (17871834) von König Wilhelm I. an die Universität Tübingen zum ersten ordentlichen Professor für Botanik berufen. Er sollte zudem die Grundlagen der Landesnatur erforschen und in Aussaatversuchen die Wachstumsbedingungen neuer ertragreicher Kulturpflanzen finden, um der notleidenden Landbevölkerung u.a. höhere Ernteerträge zu ermöglichen. Rainer Loose nimmt die Zeit Schüblers in Tübingen in den Blick: Er war nicht nur Professor für Botanik und württembergische Vaterlandskunde, sondern auch Rektor sowie Vorstand des Botanischen Gartens, den er gegen massive Widerstände modernisierte und erweiterte. Mit Unterstützung der Centralstelle des Württembergischen landwirtschaftlichen Vereins baute er ein landesweites meteorologisches Beobachternetz auf, die gesammelten Klimadaten veröffentlichte er in jährlichen Witterungsberichten. Zudem katalogisierte er die Blüten- und Kulturpflanzen Württembergs. Für die Landesvermessung steuerte er eine Vielzahl barometrischer Höhenmessungen bei, beschrieb Bau und Gestalt der Landschaft und entwarf eine geologische Übersichtskarte Südwest-Deutschlands, auch als Grundlage der dreidimensionalen Charte-en-relief Württembergs. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700.…
Weitere BilderVerlag: Leipzig, Baumgärtner., 1838
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In den Warenkorb2 Tle. in 1 Bd. 1 mehrf. gef. Kupfertaf., 1 Textholzschn., XVI, 270 S., (1 Bl.) - 1 Kupfertaf., 7 (3 mehrf. gef., 2 doppelblattgr.) Tab., IV, 266 S., (1 Bl.). Marmor. Hldr.-Bd. d. Zt. mit zwei RSch. und RVerg. (1 RSch. beschäd., Rücken zur Hälfte abgelöst, etwas bestoßen). Poggendorff II, 854; Bradley/Rehder IV, 60. - Gustav Schübler (1787-1834) aus Heilbronn, ab 1817 Professor der Botanik, Naturgeschichte und Agrikulturchemie an der Universität Tübingen, wurde zum Begründer der angewandten Meteorologie in Deutschland. Die Kupfertaf. in Teil 1 zeigt: Vergleichung der Thermometerscalen von Reaumur, Celsius und Fahrenheit welche in Deutschland, Frankreich u. England gewöhnlich im Gebrauch sind, mit Bemerkung der wichtigsten Temperatur-Grade. - Tl. 2 befaßt sich mit Agronomie. - K. L. Krutzsch (1772-1861) aus Wünschendorf bei Lengefeld, der in Leipzig studierte, lehrte ab 1814 an der Cotta'schen Forstakademie Tharandt Mineralogie, Chemie und Bodenkunde. 1930 wurde auf seine Anregung hin die Landwirtschaftsschule mit der Akademie vereinigt. - Teils etwas gebräunt bzw. braunfleckig. …

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei Gustav Bähr, 1833, kl.-8°, 23 pp., Broschur d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Philipp L. Wernle, aus Kemnath.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei C.H. Reiss, 1831, kl.-8°, 38 pp., 1 gefalt. Tafel, Broschur d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Franz Xaver Müller, aus Göttelfingen.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt mit Schönhardt'schen Schriften, 1826, kl.-8°, 32 pp., Broschur d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Carl Friedrich Renz, von Freudenstadt.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei Ernst Eifert, 1828, kl.-8°, 39, (1) pp., 1 gefalt. Tabelle, Broschur d.Zt. Erstdruck! Gustav Schübler (1787-1834) [Präses]; Daniel Bentsch (1793-1858) [Resp.], von Ulm.

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Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 572 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.
Weitere BilderVerlag: Leipzig, Baumgärtner's Buchhandlung., 1849
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In den WarenkorbXII, 244 S., Ill., Pp. 2, Einband berieben.

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In den WarenkorbTubingae : Typis Schoenhardtianis, 1828, kl.-8°, 102, (2) pp., Broschur d.Zt. Erstdruck! Gustav Schübler (1787-1834) [Präses]. Franciscus A. G. Frölich [Resp.], Filvacensis. Gustav Schübler (1787-1834), "Botaniker, geboren zu Heilbronn am 15. August 1787, ? zu Tübingen am 8. September 1834, erhielt seinen ersten Unterricht auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt, die damals freie Reichsstadt war und, nach deren Einverleibung in den württembergischen Staatsverband im J. 1803, seine fernere Vorbildung auf dem Gymnasium in Ellwangen, wohin sein Vater als württembergischer Regierungsrath versetzt worden war. Durch eigene Neigung, sowie durch das vorbildliche Beispiel seines auch auf dem Felde der Naturwissenschaften thätigen Vaters, wurde S. schon früh zu selbständigen physikalischen Versuchen und Naturbeobachtungen angeregt und folgte dieser Neigung, als er, nach Absolvirung seines Gymnasialcursus, 1806 nach Tübingen ging, um dort Medicin und Naturwissenschaften zu studiren. Nach Beendigung seiner akademischen Laufbahn suchte S., um sich in der Medicin zu vervollkommnen, Wien auf, kehrte 1811 von dort zurück und ließ sich in Stuttgart als praktischer Arzt nieder. 1812 folgte er einem Rufe nach Hofwyl an das Fellenbergische Institut, wo er als Lehrer der Naturwissenschaften auch mit Studien zur praktischen Landwirthschaft sich beschäftigte. Im Herbst 1817 kam er als Professor der Naturgeschichte und Botanik und als ordentliches Mitglied der medicinischen Facultät und des akademischen Senats nach Tübingen, in welcher Stellung er bis zu seinem Tode verblieb, unter Ablehnung anderweitig an ihn ergangener Berufungen. Ausgezeichnet wirksam als akademischer Lehrer und eifrig thätig für seine Wissenschaft, durfte er nur noch 17 Jahre thätig sein; denn schon im Beginne seines 48. Lebensjahres raffte ihn nach einer vorhergegangenen ruhrartigen Erkrankung infolge einer Herzlähmung der Tod hinweg. S. hat sich um die floristische Erforschung seiner Heimath verdient gemacht durch die Herausgabe der beiden Schriften: "Systematisches Verzeichniß der wildwachsenden phanerogamen Pflanzen um Tübingen" 1822 und "Flora von Württemberg". Die erste, als Beilage zu Eisenbach's Geschichte von Tübingen erschienen, enthält nur ein Verzeichniß der aufgefundenen Pflanzen nach Namen, Standort und Blüthezeit, ohne indessen auf Vollständigkeit Anspruch machen zu können. Die zweite, mit dem Canzleirath Georg v. Martens gemeinsam verfaßte Arbeit ist ungleich werthvoller. Nach einer, die geographischen Verhältnisse der Württemberger Flora besprechenden Einleitung, zu deren Erläuterung eine Karte der Umgebung von Tübingen beigefügt ist, folgt eine Uebersicht der merkwürdigeren Pflanzen des Gebiets, geordnet nach der Höhe ihres Vorkommens, sowie ein Verzeichniß der bei seltneren Pflanzen angegebenen Finder oder Einsender. Die Aufzählung der Pflanzen selbst geschieht nach Linné's System unter Angabe der Gattungs- und Artcharaktere in lateinischer Sprache, während die kurzgefaßten Beschreibungen und die Angaben der Fund- und Standörter deutsch geschrieben sind. Die Kryptogamen sollten in einem zweiten Theile folgen, doch trat Schübler's Tod dazwischen. Indessen ist ein Supplement dieser Flora, von Willibald Lechler verfaßt, 1844 erschienen. Als Frucht seiner landwirthschaftlichen Studien verfaßte S. ein umfangreiches Werk, das, zunächst als ein Theil von Putsche's "Allg. Encyklopädie der Land- und Hauswirthschaft der Deutschen" veröffentlicht, 1831 auch gesondert herauskam unter dem Titel: "Grundsätze der Agriculturchemie in näherer Beziehung auf land- und forstwirthschaftliche Gewerbe" und nach des Verfassers Tode eine zweite, von K. L. Krutzsch verbesserte Auflage in zwei Bänden erlebte. Nicht am wenigsten aber hat S. der botanischen Wissenschaft genutzt durch seine anregende Lehrmethode, durch die er eine große Reihe jüngerer Botaniker heranbildete, welche unter seiner Leitung wissenschaftlich arbeitend, die Resultate ihrer Studien in .…
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In den WarenkorbOsiander, Tübingen 1834. XXXII, 695 S. Mit 1 lith. Karte. Ppbd. d. Zt. Bestoßen u. stärker berieben. Innen sehr gut. Ohne die Karte. Pritzel 8418. Sehr selten.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei Gustav Bähr, 1832, kl.-8°, 22, (1) pp., Streifenborschur. d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Vitus Paul Michel, aus Simmringen.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei Wilhelm Heinrich Schramm, 1821, 8°, 22, (1) pp., Rückenbroschur d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Wilhelm Friedrich Unfried, aus Markgröningen.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt mit Schönhardt'schen Schriften, 1827, kl.-8°, 25 pp., Rückenbroschur d.Zt. Erstdruck! Präses.: Gustav Stemmler (1787-1834), "Botaniker, geboren zu Heilbronn am 15. August 1787, gestorben zu Tübingen am 8. September 1834, erhielt seinen ersten Unterricht auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt, die damals freie Reichsstadt war und, nach deren Einverleibung in den württembergischen Staatsverband im J. 1803, seine fernere Vorbildung auf dem Gymnasium in Ellwangen, wohin sein Vater als württembergischer Regierungsrath versetzt worden war. Durch eigene Neigung, sowie durch das vorbildliche Beispiel seines auch auf dem Felde der Naturwissenschaften thätigen Vaters, wurde S. schon früh zu selbständigen physikalischen Versuchen und Naturbeobachtungen angeregt und folgte dieser Neigung, als er, nach Absolvirung seines Gymnasialcursus, 1806 nach Tübingen ging, um dort Medicin und Naturwissenschaften zu studiren. Nach Beendigung seiner akademischen Laufbahn suchte S., um sich in der Medicin zu vervollkommnen, Wien auf, kehrte 1811 von dort zurück und ließ sich in Stuttgart als praktischer Arzt nieder. 1812 folgte er einem Rufe nach Hofwyl an das Fellenbergische Institut, wo er als Lehrer der Naturwissenschaften auch mit Studien zur praktischen Landwirthschaft sich beschäftigte. Im Herbst 1817 kam er als Professor der Naturgeschichte und Botanik und als ordentliches Mitglied der medicinischen Facultät und des akademischen Senats nach Tübingen, in welcher Stellung er bis zu seinem Tode verblieb, unter Ablehnung anderweitig an ihn ergangener Berufungen. Ausgezeichnet wirksam als akademischer Lehrer und eifrig thätig für seine Wissenschaft, durfte er nur noch 17 Jahre thätig sein; denn schon im Beginne seines 48. Lebensjahres raffte ihn nach einer vorhergegangenen ruhrartigen Erkrankung infolge einer Herzlähmung der Tod hinweg. S. hat sich um die floristische Erforschung seiner Heimath verdient gemacht durch die Herausgabe der beiden Schriften: "Systematisches Verzeichniß der wildwachsenden phanerogamen Pflanzen um Tübingen" 1822 und "Flora von Württemberg". Die erste, als Beilage zu Eisenbach's Geschichte von Tübingen erschienen, enthält nur ein Verzeichniß der aufgefundenen Pflanzen nach Namen, Standort und Blüthezeit, ohne indessen auf Vollständigkeit Anspruch machen zu können. Die zweite, mit dem Canzleirath Georg v. Martens gemeinsam verfaßte Arbeit ist ungleich werthvoller. Nach einer, die geographischen Verhältnisse der Württemberger Flora besprechenden Einleitung, zu deren Erläuterung eine Karte der Umgebung von Tübingen beigefügt ist, folgt eine Uebersicht der merkwürdigeren Pflanzen des Gebiets, geordnet nach der Höhe ihres Vorkommens, sowie ein Verzeichniß der bei seltneren Pflanzen angegebenen Finder oder Einsender. Die Aufzählung der Pflanzen selbst geschieht nach Linné's System unter Angabe der Gattungs- und Artcharaktere in lateinischer Sprache, während die kurzgefaßten Beschreibungen und die Angaben der Fund- und Standörter deutsch geschrieben sind. Die Kryptogamen sollten in einem zweiten Theile folgen, doch trat Schübler's Tod dazwischen. Indessen ist ein Supplement dieser Flora, von Willibald Lechler verfaßt, 1844 erschienen. Als Frucht seiner landwirthschaftlichen Studien verfaßte S. ein umfangreiches Werk, das, zunächst als ein Theil von Putsche's "Allg. Encyklopädie der Land- und Hauswirthschaft der Deutschen" veröffentlicht, 1831 auch gesondert herauskam unter dem Titel: "Grundsätze der Agriculturchemie in näherer Beziehung auf land- und forstwirthschaftliche Gewerbe" und nach des Verfassers Tode eine zweite, von K. L. Krutzsch verbesserte Auflage in zwei Bänden erlebte. Nicht am wenigsten aber hat S. der botanischen Wissenschaft genutzt durch seine anregende Lehrmethode, durch die er eine große Reihe jüngerer Botaniker heranbildete, welche unter seiner Leitung wissenschaftlich arbeitend, die Resultate ihrer Studien in Dissertationen und größeren Journalabhandlungen niederlegten. .…

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei C.H. Reiss, jun., 1831, kl.-8°, 50, pp., 1 Taf., Streifenborschur. d.Zt. Erstdruck! Gustav Schübler (1787-1834) [Präses]; Daniel Bentsch [Resp.], von Gmünd.

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In den WarenkorbTübingen, gedruckt bei C.H. Reiss, jun., 1831, kl.-8°, 33 pp., Streifenborschur. d.Zt. Erstdruck! Gustav Schübler (1787-1834) [Präses]; Karl Friedrich Feil [Resp.], aus Unter-Reichenbach.
Weitere BilderAnbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, DeutschlandAntiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com
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In den WarenkorbAnn. de l'Agriculture francaise, 2 Ser., 40. - Paris : Imprimerie de Mme. Huzard, 1827, 8°, 172 pp., apart. Seltener Sonderdruck"! Gustav Schübler (1787-1834), "Botaniker, geboren zu Heilbronn am 15. August 1787, gestorben zu Tübingen am 8. September 1834, erhielt seinen ersten Unterricht auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt, die damals freie Reichsstadt war und, nach deren Einverleibung in den württembergischen Staatsverband im J. 1803, seine fernere Vorbildung auf dem Gymnasium in Ellwangen, wohin sein Vater als württembergischer Regierungsrath versetzt worden war. Durch eigene Neigung, sowie durch das vorbildliche Beispiel seines auch auf dem Felde der Naturwissenschaften thätigen Vaters, wurde S. schon früh zu selbständigen physikalischen Versuchen und Naturbeobachtungen angeregt und folgte dieser Neigung, als er, nach Absolvirung seines Gymnasialcursus, 1806 nach Tübingen ging, um dort Medicin und Naturwissenschaften zu studiren. Nach Beendigung seiner akademischen Laufbahn suchte S., um sich in der Medicin zu vervollkommnen, Wien auf, kehrte 1811 von dort zurück und ließ sich in Stuttgart als praktischer Arzt nieder. 1812 folgte er einem Rufe nach Hofwyl an das Fellenbergische Institut, wo er als Lehrer der Naturwissenschaften auch mit Studien zur praktischen Landwirthschaft sich beschäftigte. Im Herbst 1817 kam er als Professor der Naturgeschichte und Botanik und als ordentliches Mitglied der medicinischen Facultät und des akademischen Senats nach Tübingen, in welcher Stellung er bis zu seinem Tode verblieb, unter Ablehnung anderweitig an ihn ergangener Berufungen. Ausgezeichnet wirksam als akademischer Lehrer und eifrig thätig für seine Wissenschaft, durfte er nur noch 17 Jahre thätig sein; denn schon im Beginne seines 48. Lebensjahres raffte ihn nach einer vorhergegangenen ruhrartigen Erkrankung infolge einer Herzlähmung der Tod hinweg. S. hat sich um die floristische Erforschung seiner Heimath verdient gemacht durch die Herausgabe der beiden Schriften: "Systematisches Verzeichniß der wildwachsenden phanerogamen Pflanzen um Tübingen" 1822 und "Flora von Württemberg". Die erste, als Beilage zu Eisenbach's Geschichte von Tübingen erschienen, enthält nur ein Verzeichniß der aufgefundenen Pflanzen nach Namen, Standort und Blüthezeit, ohne indessen auf Vollständigkeit Anspruch machen zu können. Die zweite, mit dem Canzleirath Georg v. Martens gemeinsam verfaßte Arbeit ist ungleich werthvoller. Nach einer, die geographischen Verhältnisse der Württemberger Flora besprechenden Einleitung, zu deren Erläuterung eine Karte der Umgebung von Tübingen beigefügt ist, folgt eine Uebersicht der merkwürdigeren Pflanzen des Gebiets, geordnet nach der Höhe ihres Vorkommens, sowie ein Verzeichniß der bei seltneren Pflanzen angegebenen Finder oder Einsender. Die Aufzählung der Pflanzen selbst geschieht nach Linné's System unter Angabe der Gattungs- und Artcharaktere in lateinischer Sprache, während die kurzgefaßten Beschreibungen und die Angaben der Fund- und Standörter deutsch geschrieben sind. Die Kryptogamen sollten in einem zweiten Theile folgen, doch trat Schübler's Tod dazwischen. Indessen ist ein Supplement dieser Flora, von Willibald Lechler verfaßt, 1844 erschienen. Als Frucht seiner landwirthschaftlichen Studien verfaßte S. ein umfangreiches Werk, das, zunächst als ein Theil von Putsche's "Allg. Encyklopädie der Land- und Hauswirthschaft der Deutschen" veröffentlicht, 1831 auch gesondert herauskam unter dem Titel: "Grundsätze der Agriculturchemie in näherer Beziehung auf land- und forstwirthschaftliche Gewerbe" und nach des Verfassers Tode eine zweite, von K. L. Krutzsch verbesserte Auflage in zwei Bänden erlebte. Nicht am wenigsten aber hat S. der botanischen Wissenschaft genutzt durch seine anregende Lehrmethode, durch die er eine große Reihe jüngerer Botaniker heranbildete, welche unter seiner Leitung wissenschaftlich arbeitend, die Resultate ihrer Studien in Dissertationen und größeren .…

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EUR 66,00
EUR 36,45 VersandVersand von Deutschland nach USAAnzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbTubingae : Litteris Schrammainis, 1823, kl.-8°, 31, (1), 3 gefalt. Tabellen, Rückenbroschur d.Zt. Erstdruck! Gustav Schübler (1787-1834) [Präses]; Victor Abraham Ringier (1802-1880) [Resp.], Helvetio - Tobiniensis.

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In den WarenkorbTübingen : Druck von Hopfer de l'Orme. 1828, kl.-8°, 44 pp., Rückenbroschur d.Zt. Erstdruck! Präses: Gustav Schübler (1787-1834). Resp.: Victor Ludwig Salzer, ais Weilheim an der Teck.