Sprache: Deutsch
Verlag: Wien, Mayer & Comp., 1908
Anbieter: ACADEMIA Antiquariat an der Universität, Freiburg, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
16 x 23 cm. Zustand: Sehr gut. 1 . Auflage. 95 Seiten schwarzer Leinenband im Groß-Oktavformat mit Goldtitelprägung; sehr gut erhaltenes Exemplar mit 1 Bildtafel und Textbeiträgen von C. Wolfgruber, Anselm Weißenhofer, F. Horvath, Julius Josika u.a. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1.
Verlag: O. O., "Neujahr 1882"., 1882
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
2 SS. Visitkartenformat. "Nehmen auch Sie meine herzlichen Glück- und Segenswünsche zum Jahreswechsel gütig entgegen [.]".
Verlag: Wien, 4. I. 1907., 1907
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Danke verbindlich für die gütigen Glückwünsche und die schätzenswerthe Fotografie Ihres geehrten Herrn Bruders und sende beste Segenswünsche zum Einzuge des Jahres [.]". - Mit gepr. Vignette.
Verlag: O. O., 23. XII. 1871., 1871
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie mir, zugleich mit meinem innigsten Danke für die edle Spende [.] meine aufrichtigsten Glück- und Segenswünsche zu den Hl. Festtagen übersenden zu dürfen. Und weil ich nicht in der Lage war, dem geehrten Ansuchen bezüglich der Trauung Ihrer werthen Eulalie entsprechen zu können, so erlauben Sie mir in Ihre Hände eine kleine Weihegabe - das Hl. Christkind in Blumen, die gepflückt wurden im Heil. Lande, für die verehrte junge Frau legen zu dürfen [.]". - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
Verlag: Wien, 8. XI. 1856., 1856
Anbieter: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Österreich
Signiert
2 S. auf Doppelblatt, 4°. Zustand: 0. Nachdem der Sohn eines Handwerkers erfolgreich die Matura (Abitur) abgelegt hatte, studierte Gruscha an der Universität Wien Katholische Theologie. Dort wurde er mit 23 Jahren 1843 zum Priester geweiht. Als solcher war er einige Jahre in der Seelsorge tätig. Während dieser Zeit absolvierte er sein Promotionsstudium und schloss es 1849 mit dem Titel Dr. theol. ab. Seit 1848 war Gruscha auch der Wortführer einer christlichen Volksbewegung in Wien. Vehement setzte er sich für eine freie Kirche ein und gründete zusammen mit Adolph Kolping deshalb ab 1852 mehrere katholische Gesellen- und Meistervereine. 1851 wurde Gruscha als Professor ans Theresianum berufen. Bis 1856 hatte er diese Stelle inne. Im Dezember 1855 wurde er zum Prediger am Dom St. Stephan ernannt. Als solcher lehrte er gleichzeitig auch Pastoraltheologie an der Universität Wien. 1871 wählte das Domkapitel Gruscha zu ihrem Mitglied. Weitere Stufen der Karriere war 1878 die Ernennung zum Militärbischof und zum Titularbischof von Carrhae. Die Bischofsweihe spendete ihm am 28. April 1878 der Wiener Erzbischof Johann Rudolf Kutschker. 1890 wurde er zum Erzbischof von Wien berufen, nachdem ihm dieses Amt bereits im Jahre 1881 nach dem Tod Kardinal Kutschkers angeboten worden war. Im Konsistorium am 1. Juni 1891 wurde er von Papst Leo XIII. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria degli Angeli in das Kardinalskollegium aufgenommen. Gleichzeitig verlieh Kaiser Franz-Joseph ihm auch das Großkreuz des Leopold-Ordens. Ebenso wurde er Prälat des Ordens. Als Mitglied des österreichischen Herrenhauses votierte Gruscha immer gegen den Liberalismus; vor allem aber gegen das Staatskirchentum. In den letzten Lebensjahren war er fast blind und taub. Ab 1905 unterstützte ihn sein Generalvikar Godfried Marschall und ab 1910 der zum Koadjutorerzbischof ernannte Franz Xaver Nagl. Im Alter von 90 Jahren starb Kardinal Anton Joseph Gruscha am 5. August 1911 auf Schloss Kranichberg bei Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich. Seit 1912 erinnert der Gruschaplatz im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing an Anton Gruscha (Wikipedia). - Der Empfänger des auf Deutsch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. ge Gewicht in Gramm: 500.