Verlag: Viennae Avstriae (Wien), Casparis & Rath 1629, 1629
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10 n.n. + 253 + 35 + Zwischentitel + 129 + Zwischentitel + 5 n.n. + 150 S. OPgm. der Zeit. Nicht in VD 17. In altgriech. und lat. Sprache. Es fehlt das Titelblatt des 1. Buches und die Seiten nach 150 des 3. Buches. - Stärkere Gbrsp., fleckig, Zustand im Preis berücksichtigt. - Gretser (1562 - 1625), trat 1578 in die Gesellschaft Jesu ein, studierte 1586-88 an der Univ. Ingolstadt und wurde Magister der Philosophie. 1589 empfing er die Priesterweihe. Seit der Übernahme der Philosophischen Fakultät der Univ. Ingolstadt durch die Jesuiten 1588 lehrte G. dort als Prof. der Philosophie, der scholastischen Theologie (1592-1605) und der Moraltheologie (1609-16). 1605-09 und seit 1616 war er von seiner Lehrtätigkeit freigestellt, um als kontroverstheologischer Schriftsteller die Gegenreformation zu befördern. G., der auch als Dramatiker, Gräzist und Historiker tätig war, verfaßte mehr als 300 Werke, von denen seine an Jesuitenbühnen aufgeführten Legenden- und Bekehrungsdramen die größte Bedeutung erlangten. Als sein Hauptwerk gilt Dialogus Udonis Archiepiscopi Magdeburgensis, das in zwei handschriftlichen Fassungen (1587 und 1598) überliefert ist. (DBE) Sprache: Griechisch.