Verlag: Lpz., Voigt., 1903
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
Gross-8°. 4 Bl. Text (unaufgeschnitten). 30 lose Tafeln (cplt.). OKart.-Falt-Mappe mit montierter Deckelvignette. Ein Erbbegräbnis bezeichnet einen bestimmten Platz in einer kirchlichen oder öffentlichen Begräbnisstätte, auf den eine Familie oder ein Geschlecht das vererbliche Recht auf Nutzung zur Bestattung der Überreste ihrer verstorbenen Mitglieder hat. Erbbegräbnisse fürstlicher und adliger Familien finden sich zumeist in von ihnen gestifteten Klöstern und Kirchen. - Die Tafeln werden in einfache und reicher gestaltete Wandstellen unterteilt. Jede Tafeln hat eine Ansicht, Angaben zur Gesamthöhe (inkl. wieviel unter der Erde sein muss) und einen Querschnitt. Im Textteil werden die grundsätzlich zu beachtenden Überlegungen bei der Erstellung einer "Wandstelle" dargelegt. Die Beschreibung der einzelenen Tafeln geht auf Steinsart, -Stärke, -Farbe, Werkzeug, Material und Details ein. - (Mappe aussen fleckig, Titelbl. etwas stockfleckig). - Text und Tafeln in guter Erhaltung.
Verlag: Wien, Kunstverlag Anton Schroll & Co., 1894., 1894
Anbieter: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Österreich
Erstausgabe
Zustand: 0. Erste Ausgabe der zweiten von drei von 1891 bis 1897 erschienenen Serien. - Das am Titel genannte Vorwort von Albert Ilg war zur ersten Lieferung erschienen. - Mappe etw. berieben, bestoßen u. fleckig, die Tafeln etw. gebräunt u. fleckig sowie an den Rändern bestoßen u. tlw. mit kl. Randläsuren bzw. -einrissen. ge Gewicht in Gramm: 4000 Fol. Titelblatt u. 30 Lichtdrucktafeln nach Fotografien, lose in OHLwd.-Mappe.
Verlag: Wien, Kunstverlag Anton Schroll & Co., o. J. (um 1894)., 1894
Anbieter: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Österreich
Erstausgabe
Zustand: 0. Erstausgabe. - Um 1897 erschien noch eine zweite Serie. - Mappe etw. berieben, bestoßen u. fleckig, die Tafeln etw. gebräunt u. tlw. leicht fleckig. ge Gewicht in Gramm: 4000 Fol. 2 nn. Bll. Text u. 54 tlw. ganzs. Lichtdrucke nach Fotografien auf 30 Tafeln, lose in OHLwd.-Mappe.
Anbieter: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Imprimerie Garnier, Chartres, 1895/1930. Zusammen VII, ca. 400 S. mit 102 lithographierten Tafeln, 1 Original-Verlagseinband vorgebunden, spätere Halbleinen-Einbände mit goldgeprägten Rückentiteln, quart, (etwas fleckig/kleine handschriftliche Notiz auf Vorsatz/1 Band mit kleinem eingeklebten Etikett auf Vorsatz)---- sonst gute Exemplare / In Lieferungen über einen langen Zeitraum erschienen. Zeigen Grabplatten und -Steine aus der Zeit von 1140 bis 1788 / Text französisch - 2140 Gramm.
Verlag: Prag 1942-1956, 1956
Anbieter: Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, Deutschland
Fotografie
Kein Einband. Zustand: Gut. Judaica: 15 Fotos 1942-1956, Grabsteine Alter Jüdischer Friedhof in Prag, meist beschriftet 15 originale Fotos von Grabsteinen auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Prag, einige davon datiert (1942-1956). Acht Fotos rückseitig auf tschechisch beschriftet, meist mit dem Namen des Bestatteten, darunter der Historiker und Astronom David Gans (1541-1613). Elf Fotos mit Angabe des Fotografen, meist durch Stempel: 5 x Josef Ehm (1909-1989), Praha; 2 x Tibor Honty (1907-1968), Praha; 1 x Centropress, Praha. Daneben wurden die Namen von drei Fotografen handschriftlich notiert. Prag 1942-1956 Originale Abzüge der Zeit. Format: meist 17,8 x 12,3 cm; daneben vier Mal 23,5 x 17 cm und einmal 29,3 x 23,5 cm. --- Zustand: Das große Foto mit Knicken; ansonsten gut. Der Alte Jüdische Friedhof im Prager Stadtteil Josefov ist einer der beiden bekanntesten jüdischen Friedhöfe der Stadt und einer der historisch bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa. Er liegt im ehemals jüdischen Viertel der Prager Altstadt und geht auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Trotz seiner kleinen Fläche (ca. 1 ha) enthält er über 12.000 Grabsteine und vermutlich die Gebeine von 100.000 Menschen. Geschichte: 1478 wurde der Judengarten in der Prager Neustadt, der wahrscheinlich älteste der jüdischen Friedhöfe in Prag, durch König Wladislaw II. Jagiello geschlossen und der bereits bestehende Friedhof in Josefov wurde bis 1787 zur Hauptbegräbnisstätte der Prager Juden. Als auch in Prag die Begräbnisse in der Innenstadt durch Kaiser Joseph II. verboten wurden, ging die jüdische Gemeinde 1787 dazu über, ihre Toten auf dem Friedhof im Stadtteil Zizkov beizusetzen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde schließlich in der Ortslage Olsany des Stadtteils Zizkov eine kommunale Nekropole für Prag geschaffen. Unmittelbar daneben erwarb die jüdische Gemeinde ein über 100.000 m2 großes Grundstück und legte dort 1890 den neuen Friedhof mit Platz für ungefähr 100.000 Grabstätten an, der noch heute genutzt wird.