Goethekreis (45 Ergebnisse)
Weitere Bilder2 eigenh. Briefe mit U.
[Goethekreis]. - Goethe, Walther von, Kammerherr und Komponist (1818-1885), Enkel Goethes und dessen letzter Nachfahr.
Verlag: Jena, Jänner und Februar 1869., 1869
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In den WarenkorbJeweils 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hofrat zur Rücksendung von Journalen: "Anbei eine kleine Journal-Rücksendung. Die fehlende Nro. 3 des 'Magazin's' habe ich nicht erhalten, bin also rein von aller Schuld [.]". - Geringe Faltspuren; sehr gut erhalten.

2 eigenh. Briefe mit U. (Sulpiz Boisserée" bzw. S Boisserée").
[Goethekreis]. Boisserée, Sulpiz, Kunstgelehrter und Kunstsammler (17831854).
Verlag: M[ünchen] bzw. o. O., 13. November 1835 bzw. o. D., 1835
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In den WarenkorbZusammen (1+½=) 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse (Faltbriefe). An den Physiker, Mathematiker und Astronomen Carl August Ritter von Steinheil (18011870): Mein Bruder hat sich für das Buch von Littrow entschieden. Ich schicke Ihnen daher dasselbe unaufgeschnitten zurück, damit Sie, im Falle Sie dasselbe blo…s[s] zur Ansicht haben kommen lassen und es nicht behalten wollen, das Buch dem Buchhändler wieder heimgeben können [.] und erlauben Sie, daß ich Laplace Système du monde noch einige Zeit behalte [.]" (a. d. Br. v. 13. November 1835). Der mit Ostermontag Morgens 9 Uhr" datierte Brief mit der Einladung zu einem Abendessen am selben Tag. Bl. 2 jeweils mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (dieses erhalten) bzw. Öffnen der Verschlußmarke.
Weitere BilderEigenh. Brief mit U. ("FJBertuch").
[Goethekreis]. - Bertuch, Friedrich Justin, Verleger und Schriftsteller (1747-1822).
Verlag: Weimar, 8. X. 1793., 1793
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In den Warenkorb2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Aufklärung eines Missverständnisses betreffs der Bezahlung eingehender Rechnungen. - Bertuch war Hauslehrer bei Ludwig Heinrich Bachoff von Echt in Jena, kehrte 1775 nach Weimar zurück und wurde dort Kabinettssekretär sowie Verwalter der herzogli…chen Privatschatulle und später Legationsrat (bis 1796). Von 1782 bis 86 war er Teilhaber und Mitredakteur von Wielands "Teutschem Merkur", gründete 1785 die "Allgemeine Literaturzeitung" (später "Neue Jenasche Allgemeine Literaturzeitung") und gab seit 1786 das "Journal des Luxus und der Moden", später auch politische Zeitschriften wie "Nemesis" oder das "Oppositionsblatt" heraus, verfasste Dramen und übersetzte vor allem spanische Literatur (u. a. Cervantes' "Leben und Thaten des weisen Junkers Don Quijote von la Mancha"). Seit 1776 war er Mitglied der Weimarer Loge Amalia.

Eigenh. Brief mit U. ("Eckermann").
[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).
Verlag: Weimar, 28. VI. 1832., 1832
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In den Warenkorb1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Hofrat, dem er seinen Aufsatz über die Zeichnungen von Rodolphe Töpffer sendet: "[.] Sie haben Vollmacht zu ändern wo sie es für gut finden. Bringen Sie ihn wenn es geht morgen mit in die Sitzung der Freunde, damit er dem Heft einverleibt werde. Wie steht es um Ihren höchst bedeutenden Aufsatz… betreffend die Übersetzungen? Es scheint mir als würde er eine Lücke in unserer Literatur ausfüllen, und ich nehme daran, wie ich Ihnen schon mündlich gesagt, ein inniges Interesse [.]". - Der Aufsatz über die Zeichnungen von Töpffer erschien posthum in Goethes Zeitschrift "Über Kunst und Alterthum" (Heft 6, 1832, S. 581-90). Bei dem Adressaten wird es sich um den Schweizer Privatgelehrten und Numismatiker Frédéric Jacob Soret (1795-1865) gehandelt haben, der der Erzieher des Prinzen Carl Alexander von Sachsen-Weimar gewesen war und die Zeichnungen Töpffers nach Weimar gebracht hatte und der auch einige einige Schriften von Goethe ins Französische übersetzt hatte. - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig; im unteren Mittelfalz etwas eingerissen.

Eigenh. Brief mit U. (Eichstädt").
[Goethekreis]. Eichstädt, Heinrich Karl Abraham, Altphilologe (17721848).
Verlag: Jena, 3. September 1843., 1843
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In den Warenkorb2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An eine namentlich nicht genannte Exzellenz: [.] Ich freue mich, in Ihnen einen Verwandten des von mir hochverehrten, aber aller der jährlich von ihm angeordneten Reden zum Andenken der Augsburgischen Confession ungeachtet, hier stets unbekannt gewordenen Reichshofrathes Baron von Lynker kennen g…elernt zu haben, und sende Ihnen mit Vergnügen die verlangte kleine Schrift, durch welche ich die Erinnerung an ihn zu erneuern versucht habe. Sollten Sie die Gewogenheit haben, mir zu dieser Schrift einige Berichtigungen oder Nachträge aus Ihrer Familienkiste mitzutheilen, so würde ich Ihnen sehr dankbar seyn, u. dieselben gern bey erster schicklicher Gelegenheit, als Supplement zu meiner Schrift ans Licht fördern [.]". Eichstädts Schrift über den Oberst und Mitwirkenden am Weimarer Liebhabertheater Carl Wilhelm Frh. v. Lyncker unter dem Titel De beneficio Lynkeriano in academia Jenensi" war eben im Verlag der Jenaer Universitätsschriften erschienen. Eichstädt war seit 1818 Direktor des Philologischen Seminars in Weimar. Als Redaktor der neugegründeten Jenaischen Allgemeinen Litteratur-Zeitung' stand er mit Goethe im Briefwechsel" (DBE). Mit kl. Randläsuren, sonst gut erhalten.

Eigenh. Albumblatt mit U.
[Goethekreis]. Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Dramatiker (1782-1828).
Verlag: Berlin, 29. IX. 1822., 1822
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In den Warenkorb1 S. Qu.-8vo. "Was dem Herzen rein entströmt, / Fließt auch wieder zu dem Herzen! Zum freundlichen Andenken [.]". - Über seinen besten Schauspielschüler in Weimar sagte Goethe zu Eckermann: "So viel ich auch ins Ganze gewirkt habe und so manches durch mich angeregt worden ist, so kann ich doch nur einen Menschen, der sich ganz n…ach meinem Sinne von Grund auf gebildet hat, nennen: das war der Schauspieler Wolff!".
Weitere BilderVerlag: Eisenach, 4. XI. 1795., 1795
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In den Warenkorb2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen ungenannten, wohl schwedischen Schriftsteller, der sich im Weimarer Kreis um Wieland und Herder bewegte und sich mit Plänen einer Wieland-Übersetzung in seine Muttersprache trug: "Das Vergnügen, Sie zu kennen, wird nur erhöht durch den Gedanken: Sie glücklich zu wissen. Für die gütige Zuschri…ft, die mur hievon die angenehme Versicherung giebt, empfangen Sie, Herr Chevalier, meinen verbindlichsten Dank! Die Liebe, Einiger der ersten Männer Deutschlands; der Beifall aller Edlen und Trefflichen, unter welchen Sie leben, ist ein Beweis Ihres Werthes, den Niemand, dessen Auge sich auf gute Menschen versteht, verkennen wird: 'Ein edler Mensch zieht edle Menschen an / Und weiß sie fest zu halten' - v. Goethe, Torq. Tasso. Ihr Geist labt sich nun am Quell des Guten und des Schönen und horcht den Sängern Terpsichorens und Oberons, bey deren Tönen Deutschlands Genius Entzücken jubelt. Sie haben das wichtige Vorhaben ihn in Ihrem Vaterlande einzuführen; wofür es hoffentlich nicht unerkenntlich seyn wird. Frau von B. ist Ihnen näher, als Sie ahnden; sie hält sich in der Gegend von Erfurt auf. Als Kennerin des feinen Geschmack's wird sie, die personificirte Güte, Ihre Aufmerksamkeit so aufnehmen wie Sie es wünschen. Sie kennen meine Ergebenheit für die Herren Bötticher und Bertuch; haben Sie die Gewogenheit ihnen diese Versicherung in meinem Nahmen zu wiederhohlen. Die Meinigen, die Sie ihrer herzlichen Theilnahme versichern, bitten um Ihr Andenken und die gebohrne Eisenacherinn meynt noch immer, daß der nationalisirte Schwede mit seiner Mundart der deutschen Sprache nicht das unerheblichste Compliment mache [.]". - Der Beamte und Schriftsteller Matthesius war ab 1802 Regierungsrat in Eisenach.

Eigenh. Mitteilung mit U. (Dr S. Boisserée").
[Goethekreis]. Boisserée, Sulpiz, Kunstgelehrter und Kunstsammler (17831854).
Verlag: Bonn, 3. September 1852., 1852
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In den Warenkorb1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: Wenn Sie, verehrter Herr Professor, mir Ihre Freunde morgen gegen 12 Uhr zusenden wollen, so bin ich bereit, ihnen die Sammlung meines Bruders seel. zu zeigen [.]". Mit kleineren Randläsuren und stärkeren Falt- und Knitterspuren.
Weitere BilderVerlag: Eisenach, 29. VI. 1796., 1796
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In den Warenkorb3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen ungenannten Schriftsteller, der sich im Weimarer Kreis um Wieland und Herder bewegte und sich mit Plänen einer Wieland-Übersetzung in seine Muttersprache trug: "Man findet leicht eine Entschuldigung für seinen Freund und ich kann es wohl gestehen, daß Ihr Stillschweigen mich nicht sowohl für…mich, als für die Erfüllung Ihrer Wünsche besorgt gemacht hat. Um so erfreulicher war mir Ihre Zuschrift, mein geliebter Freund, die mich von der zweifachen Bekümmerniß heilte. Zweifeln Sie nicht an dem guten Erfolg Ihrer Arbeiten; denn man kennt, wie ich neulich gefunden habe, unsres Wielands Nahmen in Ihrem Vaterlande; Sie werden sich das Verdienst erwerben, ihn genauer mit Ihrer Nation bekannt zu machen. Ihre gütige Einladung nach Weimar hat in Rücksicht der trefflichen Männer, die es enthält, allen Reitz für mich; doch sind einige derselben eine Frucht, die für mich zu hoch hängt. Die süsseste indeß gewährt Freunschaft und Wohlwollen, deren Genuß mir das verbotne entbehrlich machen würde. Hätten Sie nur den schönen Entschluß ausführen können uns zu besuchen! - So willkommen Sie uns zu jeder Stunde sind, so wünschte ich dennoch, daß Sie eine freundliche Jahreszeit wählten: die Natur würde Ihnen doch hier manches Blümchen der Freude zuwerfen, das Sie dort nicht finden. Es ist mir lieb, daß Frau v. B. auch Sie von dem Irrthum befreit hat, als ob ich Eisenach verlassen hätte. Was zu diesem Gespräch Veranlassung gegeben hat, kann ich wohl muthmassen; doch glaube ich noch mehr, daß der Urheber und Verbreiter desselben eine böse Absicht darunter versteckt hielt. Unser gemeinschaftliche Freund [Christoph] Girtanner muß mit Arbeiten überhäuft seyn, denn es ist eine Seltenheit einen Brief von seiner Hand zu empfangen. Vor einem Vierteljahr ohngefehr ist er sehr krank gewesen, welche Ursach ihn damals zu schreiben abgehalten hat; ich fürchte doch nicht, daß ein Recidiv die wiederhohlte Ursach seyn sollte? Meine Frau und die Meinigen, die sich Ihrem fernern Andenken empfehlen, befinden sich wohl, und seyn Sie versichert, daß Ihr freundschaftlicher Besuch und Ihre Bekanntschaft uns viele angenehme Erinnerungen zurück gelassen haben [.]". - Der Beamte und Schriftsteller Matthesius war ab 1802 Regierungsrat in Eisenach.

Verlag: O. O., 28. IV. 1837., 1837
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In den Warenkorb1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelmarke. Beiliegend eine eh. Visitenkarte. An Ottilie von Goethe: "Darf ich Sie bitten [.] mir nur mündlich sagen zu lassen [.] ob Sie mich morgen Abend brauchen können, falls nicht unabwendbare Staatseinladungen mich zwingen anders über meinen Tag zu disponiren, was…, wie Sie wissen, bey einem kurzen Aufenthalt zuweilen nicht zu vermeiden ist [.]". - Beiliegend eine eh. Visitenkarte "Mlle de Haza | p[our] p[rendre] c[ongé]".

Schriftstück mit eigenh. Zusatz und U. sowie eine eigenh. Liste mit U.
[Goethekreis]. - Griesbach, Johann Jakob, Theologe (1745-1812).
Verlag: Jena, 19. IX. 1798., 1798
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In den Warenkorb(1+½ =) 1½ SS. Qu.-4to und Folio. Quittung über 12 Thaler 10 Groschen, die ihm während seines "Aufenthaltes auf der Universität Jena von dem Hospitalstipendio [.] vom Hl. Cassirer Haage gütigst ausgezahlt worden [.]". Die undatierte Liste führt 15 Namen von Lehrpersonen, nebst der Herkunft, dem Unterrichtsfach und dem Hörergeld…an, beispielsweise "Hagemeister Pommer Exegese u. Hermeneutik 6 [.]"; fünf Positionen sind bereits gestrichen. - Das freundschaftliche Verhältnis zwischen Goethe und Griesbach datiert bereits aus des Letzteren Frankfurter Jahren. Goethe war mit Griesbachs Frau Friederike Juliane, geb. Schütz, bekannt und schätzte sie sehr (vgl. Biedermann, "Goethes Gespräche", und Eckermann, "Gespräche mit Goethe"). - Etwas braunfleckig und altersbedingt etwas gebräunt.

Eigenh. Brief mit U. ("Frdr. Jerusalem").
[Goethekreis]. - Jerusalem, Friederike, Stiftsdame und Dichterin (1759-1836).
Verlag: Wülfinghausen, 29. XII. 1830., 1830
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In den Warenkorb¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erhalten hierbey die unterschriebne Quitung für die überschikten 2 Ld. mit meinem ergebensten Dank zurück; und daneben den Wunsch daß das neu eintretende Jahr Ihnen recht heiter erscheine! Mögte es doch auch für die Welt ruhiger und beglückender werden als es dies Sc…heidende gewesen! [.]". - Die Tochter des Theologen Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem und Schwester des Schriftstellers Karl Wilhelm Jerusalem - das reale "Vorbild" von Goethes Werther - machte in ihrem Elternhaus die Bekanntschaft "bedeutender Zeitgenossen, u. a. von Johann Kaspar Lavater, Johann Georg Zimmermann und Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Ihre zwischen 1780 und 1787 gedruckte Lyrik orientierte sich in Form und Inhalt an der des Göttinger Hains; ihrem Vorbild Ludwig Christoph Heinrich Hölty widmete sie die Ode 'An Höltys Schatten' (1785). Seit 1789 lebte Jerusalem als Stiftsdame im Stift Wülfinghausen" (DBE). - Etwas fleckig; die Recto-Seite mit kleiner Sammlungsnummer in rotem Farbstift ("A.8.").
Weitere BilderEigenh. Notiz mit U.
[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).
Verlag: Weimar, 29. VI. 1846., 1846
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In den Warenkorb1 S. Qu.-8vo. "Unterzeichneter sendet an Herrn Dr. Detmold zu Hannover ein Paket in blauem Papier gez. H. Dr. D. worin Radierungen [.] J. P. Eckermann". - Beiliegend ein faksimilierter Sinnspruch Goethes.
Weitere BilderEigenh. Brief mit Unterschrift.
[Goethekreis]. - Müller, Friedrich von, weimarischer Kanzler und Freund Goethes (17791849).
Verlag: Weimar, 28. VI. 1825., 1825
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In den Warenkorb4to. 4 pp. Doppelblatt. Heftspuren. Minimal Braunfleckig. An "verehrter Freund", der sich wegen seiner - angeblichen - nahen Verwandtschaft zum Hofmarschall von Wurmb aus Rudolstadt an ihn gewandt hatte.[] Ich habe Herrn Hofmarschall von Wurm und seine Gemahlin selbst kennen gelernt, ich habe allenthalben Erkundigungen eingezoge…n. Niemand weiß von nahen Verwandten, die sie hätten. Sie sind gastlich, heiter, Menschen, wiewohl Er etwas Sonderling. Ich sprach ihm von Ihnen, doch da Sie ihm noch gar nicht bekannt waren, so war es wohl untunlich, daß er kein besonderes Intereße äußerte. Als ich ihm aber sagte, ich hätte von Ihnen die Verwandschafts Verhältniße vernommen u. Ihnen zugeredet, doch ja bey nächster Gelegenheit sich Ihnen persönlich darzustellen so versicherte er daß ihm dieß viele Freude machen werde []So viel sey aber gewiß, daß er noch Niemanden zu seinem Erben auserkoren habe. Es wäre also des Versuches werth, ob Sie durch einen Aufenthalt von einigen Wochen sich in nähere Verbindung mit dieser Familie setzen könnten .Empfangen Sie herzlichsten Dank für das mir sehr lieb gewordene poetische Geschenk, mit dem Sie mich haben erfreuen wollen. Sie haben sich selbst die schwierigste Aufgabe geset und sie meisterhaft gelöst. Der strengste Kunstrichter muß sich befriedigt erklären, auch ist es unser Riemer in hohem Grade [] Sehr angenehm überraschte es mich, auch unseres Schmidt trefliche Sonette angereiht zu finden []Wie sehr ich die bitteren Erfahrungen, die Sie zu Berlin gemacht, theilnehmend beklage und nachzufühlen verstehe - - davon kein Wort []".

Eigenh. Brief mit U. ("Amelie").
[Goethekreis]. - Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar (1739-1807).
Verlag: Weimar, 9. V. 1799., 1799
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In den Warenkorb1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Die Zueigens-Schrift, mit welcher ich die Ausgabe Ihrer dramatischen Werke zu empfangen das Vergnügen gehabt habe, ist so verbündlich abgefaßt; daß ich Ihre Güte darin nicht verkennen kann. Ich erwiedere dieses mir sehr schätzbare Geschenk mit dem wahresten Dank, und theile daß Gefühl mit allen Freund…en unserer vaterländischen Schaubühne, um welche Sie sich auf eine so entschiedene Weise verdient machen [.]". - 1799 war der fünfte Band von Ifflands "Dramatischen Werken" (16 Bde., 1798-1802 bei Göschen) erschienen. Möglicherweise ist der Brief an ihn, einen der am häufigsten gespielten deutschen Theaterautoren jener Tage, gerichtet, hatte er doch von 1796 bis 1798 in Weimar gastiert, was Goethe zum Umbau des Hoftheaters veranlasste. - Kleine Faltspuren, sonst tadellos.
Weitere BilderEigenh. Brief mit U. und einer hübschen Federzeichnung.
[Goethekreis]. - Jagemann, Caroline, Schauspielerin (1777-1848), Mätresse des Großherzogs Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Verlag: Berlin, 1. IX. 1798., 1798
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In den Warenkorb2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Charmanter, selten früher Brief an den Schriftsteller und Kirchenlieddichter Johannes Daniel Falk in Halle, dem sie von ihrem Gastspiel am Berliner Nationaltheater unter Iffland berichtet: "Ich habe den 29ten Aug. gespielt. Habe Angst gehabt, bin im Wolcken Wagen gekommen,… habe gezittert, habe gesungen, bin applaudirt, habe mich gefreut, bin herausgeruffen und habe gesagt - Von Überraschend-Viel Nachsicht - von viel Güte, von - das ich nicht wüßte was ich sagen sollte, - Nun wissen Sie von Anfang bis zu Ende alles von der Vorstellung des Oberon, und dem Debut der Ml[l]e Jagemann. In 14 Tagen komme ich noch nicht nach Halle, und kann mir selbst noch nicht sagen wann dieß geschehen wird. Bleiben Sie liebstes Völckgen noch so lange dort so soll Ihnen dann Bescheid werden, ob, und wann ich hinkomme. Das herzliebste Rammbächelgen läßt wie ich vermuthe bald einen Streich gegen Iffland ausgehn. Wäre doch die Graunsche Passion schon und Licht der Welt! [.]". - Caroline Jagemann hatte 1792 in der Titelrolle von Paul Wranitzkys Singspiel "Oberon" am Mannheimer Nationaltheater debütiert und dann am 18. Februar 1797 in derselben Rolle am Weimarer Hoftheater, wo sie im gleichen Jahr als Hofsängerin engagiert worden war. "1798 gastierte [sie] unter Ifflands Direktion in Berlin (u. a. als Oberon, Erast in 'Helena und Paris' von Winter, Cyrille in 'Kästchen mit der Chiffre'), wo sie nach Ifflands Zeugnis 'alles zum Entzücken hingerissen' hat und 'der Gott des Tages' war" (NDB X, 294-296). - Die hübsche Federzeichnung stellt ein Selbstportrait dar. Bl. 2 mit kleinem Ausriss durch Siegelbruch (keine Textberührung).
Weitere BilderEigenh. Brief mit U.
[Goethekreis]. - Müller, Friedrich von, weimarischer Staatskanzler (1779-1849), Freund Goethes.
Verlag: Weimar, 9. V. 1841., 1841
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In den Warenkorb1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Maler Johann Heinrich Schramm (1810-65), der sich wohl mit der Anfrage nach einem Portrait an ihn gewandt hatte: "Hier, lieber Herr u. Freund, die Antwort der Prinzeßin von Preußen, leider sehr verspätet. So sehr ich bedaure, daß Ihr Wunsch nicht erfüllt worden, so muß ich d…och anerkennen, daß die Prinzeßin einen Grund angiebt, der nicht verworfen werden mag [.]". - J. H. Schramm hatte an der Wiener Akademie der bildenden Künste Blumenzeichnen und architektonisches Zeichnen studiert, ging dann zum Portrait über und wirkte ab den späten 1830er Jahren in Deutschland, wo er 1842 Professor an der Kunstschule in Weimar und später auch großherzoglicher Hofmaler wurde. - Kleinere Randläsuren, sonst gut erhalten.
Weitere BilderVerlag: Schloss Trziblitz (Trebívlice), 29. IV. 1893., 1893
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In den Warenkorb½ SS. auf 3 Bll. Kl.-8vo. An eine Adelhilde (?): "Mit wirklichem Schreck habe ich so eben gesehen wie so sehr lange ich dem lieben Wilhelm nicht geschrieben habe [.] was helfen da alle Entschuldigungen, das Alter verlangt sein Recht, es will Ruhe haben [.]".
Weitere BilderEigenh. Brief mit U.
[Goethekreis]. - Vulpius, Christian August, Schriftsteller und Goethes Schwager (1762-1827).
Verlag: Weimar, 26. IX. 1824., 1824
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In den Warenkorb2 SS. 8vo. Sehr ausführlicher Brief an einen nicht genannten Adressaten über seine zunehmende Gebrechlichkeit: "Seit 7 Tagen bin ich den Fontibus Mattiacis entronnen, hier wieder angekommen. Ja, es ist ganz ein anderes Ding, wenn man zum Vergnügen in's Bad geht, als wenn Gebrechlichkeit u Krankheiten einen dahin senden! Deshalb…bin ich überzeugt u lese es in Ihren Gedichten in der Abendzeitg. daß Sie sich sehr wohl gehalten u im Alexisbade froh befunden haben! [.] Jetzt aber sitze ich hier u bin noch wie zerschlagen. In fine soll die Wirkung der Kur sich zeigen, sagen die BadeAerzte. Ach! Hätte sie sich doch gleich gezeigt in fronte u wär nicht gesonnen sich erst in calce zu zeigen! Noch weiß ich gar nicht recht, wie mir zu Muthe ist! Sieben Wochen im Bade, genommen 43 der so heißen Bäder, welche 24 Stunden stehen müssen, ehe sie erkaltet zu gebrauchen sind; 24 mal gebraucht die Strahlendouche, 9mal der linke Arm galvanisirt, nun stellen Sie sich meine Situation vor, welche eine ganz miserable ist gegen die Ihrige, ascendo in thorum, wo Ihnen Freuden lachen, welche aus solchen Dantischen Höllen Girandolen nie hervorsteigen können. Es sind nur arme elende gleichsam geplagte Körperseelen, welche so torquirt in balneo herumschwimmen. 5 Tage jedesmal auf der Reise, u acht wenn man krank u lahm ist, ein Mulciber, dem aber keine Venus [.] beigelegt ist! - Ich weiß nicht wo ich anfangen, wo ich aufhören soll meine Lage zu schildern! - - Nur daß mir noch Kopf u Hand geblieben sind! - Wenn ich nur wieder gehen könnte! [.] Wie viel wollte ich noch gern mit Ihnen plaudern, Sie glauben aber nicht wie wehe es mir thut, daß ich jetzt nicht mehr so wie sonst auf den Beinen seyn kann! Ich kann es der Aphrodite nicht verdenken, daß der Lahme nur mit ihrem Unwillen ihr Gemal seyn durfte. Er aber hämmerte das Netz zusammen sie zu fangen, zu seiner eigenen Verdrüßlichkeit [.]". - Tatsächlich sollte Vulpius, dessen Schwester Christiane seit 1806 mit Goethe verheiratet war, wenige Jahre darauf und noch vor seinem Schwager versterben. - Tadellos erhalten.
Weitere BilderSchriftstück mit eigenh. Zeilen.
[Goethekreis]. - Maria Pawlowna, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach (1786-1859).
Verlag: O. O. u. D.
- Signiert
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In den Warenkorb2 SS. Kl.-Folio (ca. 350:215 mm). Anfrage eines Hofbeamten anlässlich des Besuchs der Zarenfamilie am großherzoglichen Hof in Weimar betreffend die für den Besuch angemessene Beleuchtung, das Geschirr der großherzoglichen Töchter sowie zusätzliches Personal. Mit eigenh. Antwortnotizen der Großherzogin.
Weitere BilderEigenh. Brief mit U.
[Goethekreis]. - Schlosser, Johann Georg, Staatsmann (1739-1799), Schriftsteller und Goethes Schwager.
Verlag: Karlsruhe, 19. XI. 1788., 1788
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In den Warenkorb3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Bezüglich der Organisation einer Buchbestellung: "Ihre Abrechnung, welche mir gestern zugekommen, ist vollkommen richtig, nur haben Sie Sich das Porto für die Encyclop., das ich dem Accord nach schuldig bin, nicht zu geschrieben [.] In Ansehung der Contin. der Encyclop. muß ich Sie an H. Esslinger wei…sen [.]". - Goethe schilderte kurz sein Verhältnis zu Schlosser: "Er war gewissermaßen das Gegentheil von mir, und eben dieß begründete wohl unsere dauerhafte Freundschaft. Ich hatte die größte Achtung für seine Talente, um so mehr, als ich gar wohl bemerkte, daß er mir in der Sicherheit dessen, was er that und leistete, durchaus überlegen war" (Dichtung und Wahrheit). - Mit Spuren alter Montage am oberen Rand.

Eigenh. Brief mit U.
[Goethekreis]. - Bertuch, Friedrich Justin, Verleger und Schriftsteller (1747-1822).
Verlag: Wohl Weimar ["Vom Hauße"], 3. I. 1782., 1782
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In den Warenkorb1 S. 4to. Zur neuerlichen Erinnerung bezüglich der Bitte Herzog Carl Augusts, ein Geschenk in Form eines Folianten für einen böhmischen Edelmann zu finden: "Serenissimus möchten gern dem Gf. v. Marsy, einem böhmischen Cavalier, ein GegenPräsent für ein Paar Windhunde machen. Dieser Mann ist jezt in dem Gusto seine Windhunde in F…olianten und Quartanten zu verwandeln, eine Bibliothek anzulegen, und hat sich merken laßen, daß ihm ein feines Werk in Folio [dies unterstrichen], für seine noch leeren Locate das liebste Geschenk seyn würde. Serenissimus wünschten daher zu wißen ob nicht irgend in fürstl. Bibliothek eine Doublette dieser Art schon da wäre, oder durch die Acquisition der Büttnerischen Bibl. noch würde, die man zu dieser Bestimmung brauchen könnte? An Werth kann es ein Werk von circa 20 bis 30 rth. seyn. Sne. Durchl. trugen mir auf mit Eur. Hochwohlgeb. darüber zu sprechen; ich wollte mir auch 2 mal diese Ehre geben, fand Sie aber einmal nicht zu Hauße, und einmal noch bey Tische. Ich wähle also als ein entlegner Suburbanus lieber das Sichere, und frage hierdurch bey Eur. Hochwohlgeb. darüber an [.]". - Die bedeutende, etwa 14.000 Bände umfassende Bibliothek des Göttinger Naturhistorikers und Sprachforschers Christian Wilhelm Büttner sollte im Jahr darauf nach Jena gelangen, wohin Büttner nach seiner Emeritierung übersiedelte. Im Jahr zuvor (1781) war sie von Herzog Carl August angekauft worden, ging aber erst nach Büttners Tod 1801 in den Besitz des Weimarer Hofes über und wurden nach neuerlicher Katalogisierung der sogenannten Jenaer Schloßbibliothek des Carl August-Museums im Jenaer Schloss angegliedert. - Gering braunfleckig.

Eigenh. Brief mit U. ("W. Tischbein").
[Goethekreis]. - Tischbein, Johann Wilhelm Heinrich, gen. Goethe-Tischbein, Maler (1751-1829).
Verlag: Eutin, 15. VII. 1810., 1810
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In den Warenkorb1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen Hrn. Julius in Hamburg: "So eben erhalte ich Ihren Brief, der den selben Tag geschrieben ist als die Beschreibung der 3 Gemälde in Hamburg angekommen sein wird, die ich an den Freund Spector schickte. Sie werden sehen, ob Sie selbige brauchen können. Es sind die…3 Bilder in eins geschrieben, so daß sie Bezug eins auf das andere haben [.]". - Bei "Spector" wird es sich um den Hamburger Lithographen und Graphik-Sammler Johannes Michael Speckter gehandelt haben. - Mit kleinen Randläsuren.

Brief mit eigenh. U. ("W. Tischbein").
[Goethekreis]. - Tischbein, Johann Wilhelm Heinrich, gen. Goethe-Tischbein, Maler (1751-1829).
Verlag: Eutin, 26. XII. 1824., 1824
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In den Warenkorb1 S. Qu.-gr.-8vo. Wohl an den oldenburgischen Kabinettssekretär Rudolf von Zehender betr. einer von ihm zusammengestellten Sendung von holländischen Bildern für Großherzog Peter I. von Oldenburg: "[.] Ich wünsche u. hoffe, daß die Bilder Sr. Durchlaucht gefallen werden, so wie ich nicht zweifle, daß Sie Ihnen, mein hochgeschä[t]…zter Freund, einen Genuß gewähren werden [.]".

Verlag: Schloss Trziblitz (Trebívlice), 7. VIII. 1883., 1883
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In den Warenkorb4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Geschrieben mit 79 Jahren an ihre jüngere Halbschwester Bertha (1808-84, Tochter ihrer Mutter Amalie und des Friedrich Carl von Levetzow, Cousins ihres Vaters Joachim, von dem sich Amalie getrennt hatte). Sie berichtet über alles mögliche, u. a. "daß Adalbert seine Wohnung in Frankfurt aufgegeben hat,… ohne bis jetzt sich eine andere Wohnung genommen zu haben. Vielen soll es in Frankfurt nicht mehr gefallen". Goethe traf seine letzte Liebe 1822 und 1823 in Marienbad und Karlsbad und warb trotz seiner hohen Jahre um die Neunzehnjährige. Sie wurde vom Dichter unsterblich verherrlicht in seiner "Marienbader Elegie". - Provenienz: Leo Liepmannssohn (Berlin), Auktionskat. 60 (1930), Nr. 464. Erworben aus einer deutschen Privatsammlung.
Weitere BilderEigenh. Albumblatt mit U.
[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).
Verlag: O. O., 1. I. 1817 und 1. I. 1842., 1842
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In den Warenkorb1 S. Kl.-8vo (101:75 mm). Auf der Rückseite einer lithographierten Werbekarte ("Kauf beim Tyroler Bübel ein: | Wenn Du willst gut bedient seyn"): "An meinen Trapp von Eckermann zu Neujahr 1817" und darunter "Erneuert, nach 25jähriger Dauer unserer Freundschaft am 1. Januar 1842". - Etwas angestaubt.

Eigenh. Brief mit U. (Carl August Mp").
[Goethekreis]. Carl August, Großherzog von Sachsen-Weimar und Freund Goethes (17571828).
Verlag: W[eimar], 19. Juni 1794., 1794
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In den Warenkorb2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An seinen Minister Jakob Friedrich Frh. von Fritsch (17311814) bezüglich einer Entscheidung hinsichtlich von Gesuchen des Kaufmanns Hirsch: [.] Ich bin gänzlich Ihrer Meynung daß dem Com. Fact. Hirsch die erlaubniß, etwa auf drey Monathe, gegeben würde seyn Depot in Eisena…ch anzulegen; jedoch unter denen außdrückl. Bedingnißen daß er von mir noch von der Cammer zu Eisenach verlangen wolle daß ihm Raum, Stall, Remise od. Buden, eingeräumt würden, sondern daß er sich alles dieses auf seine kosten u. bemühungen daselbst verschaffen wolle: Ferner daß er sich einer Nahmhaften Strafe unterwerfen wolle, wenn er Heu, Hafer, Roggen, od. sonst eine Körner u. Futterart im Eisenachischen lande aufgekauft zu haben, überwiesen würde; die Strafe wäre etwa auf 2 Louisd'or in Gelde für jeden Scheffel u. Centner zu bestimmen. Am ende der drey Monathe könnte er dann um verlängerung seiner Erlaubniß einkommen, alsdann wird die Erfahrung gelehrt haben was zu thun seye [.] Was sein gesuch wegen überlaßung eines stalles im belvedere anbetrifft, so will ich ihm die Erlaubniß hiezu unter folgenden bedingungen gewähren [.]". Das Respektblatt etwas angestaubt, die Bugfalte alt hinterlegt; insgesamt sehr wohlerhalten.

Eigenh. Brief mit Paraphe.
[Goethekreis]. - Maria Pawlowna, Großherzogin von Sachsen-Weimar, Gemahlin von Großherzog Karl Friedrich, Tochter von Zar Paul I. (17861859).
Verlag: O. O., [wohl August 1847]., 1847
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In den Warenkorb¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Kondolenzbrief an Hofrat Reimann zum Tode von Amalie Reimann, die am 21. August verstorben war: Tief erschüttert von der eben erhaltenen Nachricht des großen Verlustes welchen Sie erlitten haben, folge ich dem Drang meines Herzens Ihnen einige Worte der aufrichtigsten Theil…nahme zu sagen. Je unerwarteter dieser Schlag, je unverständlicher er ist, so haben Sie doch um sich viele Gegenstände Ihrer Liebe die Ihre Existenz verschönern können und denen Sie unentbehrlich sind [.]". Etwas knittrig, gebräunt und fleckig; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (dieses, ein schwarzes Lacksiegel, tls. erhalten).

Verlag: O. O., [Anfang Oktober 1805], 1805
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In den Warenkorb8vo. 3 SS. An ihre Schwiegertochter Amelie geb. von Seebach, die Gattin ihres ältesten Sohnes, über die bevorstehende Taufe des Erbprinzen Karl: [] Es thut mir leid daß das Wetter sich zur Kirmes so schlecht gehalten, und so vieler Menschen Freude [] verdorben; der Krieg wird aber noch mehr verderben. Ich wollte dir gern mancher…ley schreiben wen meine Kräfte mir nicht versagten, die Erbprinzeß [Maria Paulowna] ist wohl | die Taufe sagt man ist künftigen Sontag | ich werde von die Feste nichts sehen, habe einen abscheulichen Fluß im Kopff und einen Tag um andern das Fieber | heute ist mein guter Tag sonst könnte ich dir nicht schreiben, der Herzog von Oels [Bruder von Herzogin Anna Amalia] welcher zu Gevatter stehen soll ist recht sehr krank geworden [er starb am 8. Oktober, am Abend des Tauftages] heute war sein President bey mir und erzählte mir viel vom Fritz. Das kleine Prinzchen befindet sich als Heyde recht wohl ich hoffe also er wird sich als Christ noch beßer befinden, aber die liebe Erbprinzeß hat leider eine sehr schwächliche Natur []" - Der kleine Prinz starb schon am 10. April des nächsten Jahres.

Eigenh. Brief mit U. ("vMüller").
[Goethekreis]. - Müller, Friedrich von, weimarischer Staatskanzler (1779-1849), Freund Goethes.
Verlag: O. O., 3. IX. 1838., 1838
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In den Warenkorb1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Buchhändler Hoffmann mit der Bitte, bei Voss in Leipzig anzufragen "wie hoch Kants Sämtl. Werke im Subscr. Preis kommen" und "ob man einzelne Theile, namentlich den 7ten, kaufen könne"; weiters wolle er "Hitzigs Werk über das neue preuß. Nachdrucksgesetz für die Regierung" bestellen.… - Etwas knittrig und stellenweise leicht fleckig; mit kleinen Randläsuren; am unteren Rand ein winziger Stecknadeldurchstich.