Sprache: Deutsch
Verlag: Berlin (1903)., 1903
Anbieter: Antiquariat Steffen Völkel GmbH, Seubersdorf, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
12°. 1 Seite. -- gut erhalten. || Geschrieben als Begleitschreiben an die Abteilung Hamburg des Schiller-Verbandes Deutscher Frauen, bezüglich des im Jahre 1903 geplanten Kalenders (für das Jahr 1905) mit Autographen bedeutender Persönlichkeiten mit Zitaten von Friedrich Schiller. - Das zweite Artikelbild zeigt das damalige Schreiben des Schiller-Verbandes. Dieses Schreiben ist jedoch nicht im Angebot enthalten. // Wir, das Antiquariat Steffen Völkel, kaufen und verkaufen alte Bücher, Handschriften, Zeichnungen, Autographen, Grafiken und Fotografien. Wir sind stets am Ankauf von kompletten Bibliotheken, Sammlungen und Nachlässen interessiert. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 10.
Anbieter: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Verlag: Weimar, 31. I. 1890., 1890
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Univ.-Assistent Dr. T. Ginzberger, Inspektor der Kaiser-Ferdinand-Nordbahn, dem er auf dessen Anfrage hin mitteilt, "daß laut eingezogener Erkundigung von der neuen Goethe-Ausgabe im Jahre 1890 erscheinen sollen: 1 Band Dramen | Dichtung u. Wahrheit 3 u. 4 [.]". - Nach achtjähriger Tätigkeit als Bibliothekar, Privatsekretär und Verwalter der Kunstsammlung des englischen Prinzgemahls Albert in London aus dem Dienst ausscheidend, wurde Ruland 1870 als Direktor der Großherzoglichen Kunstsammlungen und Museen in Weimar bestellt; seit 1885 war er mit der Organisation und Einrichtung der Goetheschen Sammlungen betraut und gleichzeitig Präsident der neugegründeten Goethe-Gesellschaft. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Goethe-Gesellschaft Weimar", der Umschlag gestempelt.
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0. Sprache: Deutschu.
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Kunst / Grafik / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Verlag: Wohl Berlin, 3. März 1875., 1875
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
Alt von dem Verleger Gustav Hempel (18191877) auf Trägerpapier montiert. In Loepers Ausschnitt heißt es: Können Sie nicht gelegentlich den Münchnern meinen Dank [.] aussprechen?", was Hempel darunter kommentiert: Ich entledige mich hiemit des obigen Auftrages | Ihr | GHempel" (dat. 8. März 1875, gr.-4to). Gustav von Loeper, der nach kurzer Tätigkeit als Richter 1854 als Spezialist für Staats- und Privatfürstenrecht in das preußische Hausministerium berufen wurde, gehörte neben Woldemar von Biedermann zu den bedeutendsten Goetheforschern seiner Zeit. Anerkennung wurde ihm vor allem für den Kommentar zum Faust' und die Erläuterungen zu Dichtung und Wahrheit' zuteil. Loeper war Vorstandsmitglied der 1885 gegründeten Goethe-Gesellschaft und Mitherausgeber der historisch-kritischen Sophien-Ausgabe' der Werke Goethes" (DBE). Aus der Autographensammlung des Verlagsdirektors des Kunstverlags F. Bruckmann, Albert Vanselow (18631939), mit dessen wohl e. beschriebenem Sammlungsumschlag.
Verlag: Weimar, 12. XI. 1927., 1927
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Menschlichkeit und Recht und Freiheit / Jedem Volke, auch dem kleinsten, / jedem Menschen Glück und Freiheit - / Deutschland, schaff du das am reinsten [.]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Das Albumblatt mit kleinen Fehlstellen an den Rändern und einem größeren Eckausriss. - Koslowsky 380.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Eberhard Köstler Autographen&Bücher oHG, Tutzing, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
Weimar und Leipzig, 25. IV. 1856 und 2. II. 1868, 8°. Zus. ca. 2 Seiten. I. An den Verlag J. J. Weber in Leipzig mit der Bestellung von "1 Ex. Frauenbrevier gebunden wo möglich in violett [.]" - II. An einen Autographenhändler : "[.] Indem ich anbei schuldige 3 rth - - für einen Brief Goethes übersende, bemerke ich, daß ich, um nicht allzuviel auf Handschriften Goethes zu verwenden, mich zunächst auf seine Briefe als meine Specialität, beschränke u. daher das von Ihnen ausgebotene Gedicht so werthvoll es auch mir gewesen wäre, nicht bestellt habe [.]" - Biedermann konzentrierte im Ruhestand auf die Sammlung von Materialien zu Goethe, die er kommentierte und veröffentlichte. Er war Mitarbeiter der Weimarer Goethe-Ausgabe; als sein Hauptwerk gilt das umfangreiche Sammelwerk "Goethes Gespräche" (1889-96).
Sprache: Französisch
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Manuskript / Papierantiquität
Versailles, 19. VII. 1885 bis 21. III. 1886, 8°. Zus. ca. 3 Seiten. Mit 2 Umschlägen. An Woldemar von Biedermann mit der Bitte, seine letzte Veröffentlichung zu beurteilen und dankt über einen Artikel über seine Goethe-Monographie, für den er zwei Korrekturen anschließt. Ebenfakks dankt er für die Besprechung seiner "Etudes sur les poésies lyriques de Goethe". - Lichtenberger war der führende französische Goetheforscher seiner Zeit.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Köln, 28. XII. 1862 und 17. IV. 1863, Gr.-8°. Zus ca. 4 Seiten. Doppelblätter. An Woldemar von Biedermann. - I. "[.] Da die Preußische Regierung mich zu den Todten geworfen hat und alle meine Versuche zur akademischen Wirksamkeit, die mein eigentlicher Beruf, zurückzukehren, an ihrer Hartnäckigkeit gescheitert, so lebe ich noch immer in Köln, wohin ich im Jahre 1846 bei völliger Aussichtslosigkeit an der rheinischen Universität befördert zu werden, zurückgekehrt bin. Daher kam Ihre so höchst willkommene Sendung mir erst so spät in die Hände [.] Ihre Ausführungen über Goethes christliches Trauerspiel, über das ich kurz im Weimarer Sonntagsblatt gesprochen, war mir höchst angenehm. Wegen des Elpenor muss ich gestehen Bedenken zu tragen; er scheint mir wirklich rein erfunden. Lehrreich ist, was Sie über den Triumph der Empfindsamkeit beigebracht haben. Über Stella muß ich die in meinen Erklärungen zu Goethe (Heft VIII) entwickelte Ansicht für die einzig richtige und dazu für die Beurteilung Goethes, höchst bedeutend halten. Eine erfreuliche Bereicherung war mir Ihre Nachweisung von Goethes Beziehungen zum sächsischen Erzgebirge. Solche eingehende Studien, wie Sie Goethe zugewandt haben, sind nöthig, um den ins Unendliche gehenden Stoff zu einem gewissen Abschluss zu bringen. Gäbe es nur in unserem lieben Deutschland einen Goetheverein, der ähnlich wie die englischen Shakespearegesellschaften für Förderung unserer Kenntnis des Dichters sorgte. Der Schillerverein sollte in dieser Beziehung für Schiller und seinen großen Freund eintreten, damit Kundige und Befähigte sich zusammenthun und sich planmäßig dieser großen Aufgabe widmen könnten. Aber daran ist wohl kaum zu denken. Bei uns muß jeder auf eigene Hand thun, und sehn was ihn gelingen mag, aber zugleich wohl gefasst sein, daß Halb- oder Unkunde sein mühsam gewonnenes reifes Ergebnis verspotten und mit windigen Gründen in die Luft zu sprengen sich anschickt [.] Auf sich selbst und seine eigene Kraft zu sehn, dazu hat mich unser Meister angeleitet, als dessen herrlichste Offenbarung ich das Wort verehre: 'Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!' [.]" - II. "[.] Einen so kundigen und warmen Verehrer Goethes zu begrüssen kann mir nur höchst erwünscht sein und sehe ich diesem Augenblick mit Verlangen entgegen. Ihre Ansicht über Elpenor will ich nach einiger Zeit noch einmal in ihrer ganzen Ausführung auf mich wirken lassen; bis jetzt kann ich noch immer nicht zustimmen, sondern glaube, daß Goethe wirklich den Stoff im Gegensatz zu Iphigenie erfunden. Den von Ihnen bemerkten Irrthum in Betreff der Goethe'schen Iphigenie habe ich schon in meiner Schrift 'Schiller und Goethe' zurückgenommen [.] Wie kam aber auch Frau von Gleichen zu diesem Herausgeber? Mit den Nachkommen unseres großen Dichters steht es etwas wunderlich. Das Werk über Sulpiz Boisserée hat mir Veranlassung zu einem Artikel 'Goethe und Sulpiz Boisserée' gegeben, den ich für das Morgenblatt bestimmt habe. Meine Behauptung über Anna Sibylle Münch habe ich in einem Artikel für die Blätter für litterarische Unterhaltung gegen Viehoffs unbefugte Verdächtigung verteidigt [.] Einen Aufsatz über Bessers Familie und Goethes Werther bestimme ich für das Bremer Sonntagsblatt [.]".
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Dresden, 20. X. 1898, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt. An Woldemar von Biedermann: "[.] Haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihre [.] Berichtigung, daß Goethe erst im März 1768 zum ersten Male in Dresden eingetroffen [.] Das Auffallende dabei ist, daß die Fehler stets dieselben Namen betreffen [.] Hauptsächlich scheint der Setzer oder Abschreiber das F von Goethes Abschreiber falsch gelesen zu haben [.]" - Woermann war 1882-1910 Direktor der Gemäldegalerie und des Kupferstichkabinetts in Dresden.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Weimar, 4. VII. 1919, 4°. 1 Seite. Doppelblatt mit Briefkopf "Goethe- und Schiller-Archiv". An einen Herrn mit der Auskunft, dass das vorgelegte Gedicht nicht eigenhändig von Goethe, sondern von einem unbekannten Schreiber herrührt. Fragt nach neuen Hebbel-Dokumenten. Gewicht (Gramm): 10.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Weimar, 5. VI. 1918, 4°. 1 Seite. Doppelblatt mit Briefkopf "Goethe- und Schiller-Archiv". An einen Herrn mit Dank für die Zusendung und Druckerlaubnis von Hebbel-Schriftstücken: "[.] Was Lenau betrifft, so ist das Archiv leider sehr arm, es besitzt nur ein einziges Manuscript von ihm, das Gedicht 'Der Ischler Himmel', über ihn gar nichts [.]" Gewicht (Gramm): 10.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
München, Oktober 1883, Gr.-8°. 1/2 Seite. "Flüchtig muß der schönste Tag entweichen | Schnell der Sonne goldner Glanz erbleichen [.]" - Bernays nahm im Mai 1873 den Ruf als außerordentlicher Professor der Literaturgeschichte an die Universität München an. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.
Sprache: Deutsch
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Berlin, 16. I. 1919, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. An Flodoard von Biedermann. "[.] Ich habe von Ihrem Herrn Sohn die allerangenehmsten Eindrücke empfangen, und die 3 Paten sind den Satzungen gemäß auch zur Stelle. Trotzdem wage ich nicht, ohne Beratung mit dem Vorstande zu entscheiden [.] da es sich um einen Fall handelt, der als Präzedenzfall für die Zukunft von allergrößter Bedeutung sein könnte: bisher hat die Gesellschaft, so viel ich sehe, noch niemals einen Studiosus, auch keinen in vorgerückten Semestern, unter ihren Mitgliedern gehabt - Erich Schmidt wollte davon nie etwas wissen [.]".
Sprache: Deutsch
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Marienburg und Thorn, 11. VI. 1874 bis 23. VIII. 1881, 8°. Zus. ca. 5 Seiten. An Woldemar von Biedermann. - I. (11. VI. 1874): "[.] der Band 'über Kunst' - 28 unserer Ausgabe - nimmt meine Thätigkeit augenblicklich sehr in Anspruch, wenn er auch fast vollendet ist [.]" - II. (23. V. 1876): "[.] Nachdem ich mich vergeblich bemüht habe auf buchhändlerischem Wege Ihre beiden Schriften 'Goethes Beziehungen zum sächsischen Erzgebirge' [.] und dessen 'Verkehr mit Gliedern des Hauses der Freiherrn und Grafen v. Fritsch' [.] zu erhalten, ersuche ich Sie, mir dieselben gefälligst auf einige Wochen zu Disposition zu stellen [.]" - III. (23. VIII. 1881): "[.] namentlich ist mir die Notiz, daß Frl. von Karben nun später Gräfin Champort geworden ist, von großer Wichtigkeit gewesen [.]".
Sprache: Deutsch
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Berlin, 8. III. 1935, Gr.-4°. 2 Seiten. Briefkopf "Der Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar. An Flodoard von Biedermann: "[.] Man sollte den Nachruf auch für das Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft haben [.] im andern Fall war ich in England, wo ich in Cambridge Vorträge hielt. Ich hätte gern gesehen, wenn dieser letzte Aufsatz des Verehrten im Jubiläums-Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft hätte erscheinen können [.] Was ich dagegen nicht ganz begreife [.] das ist, daß Sie jede Berufung dieses gerade für die Gründungsvorgänge so aufschlußreichen Briefwechsels für die im Entstehen begriffene Geschichte der Goethe-Gesellschaft untersagt haben sollen [.] Wahrscheinlich hat man - worin die Weimarer leider groß sind - in ungeschickter Weise die Anfrage an Sie gerichtet [.]" - Petersen war 1927-37 Präsident der Goethe-Gesellschaft. - Beilage.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Berlin, 22. V. und 22. VI. 1935, Zus. 2 1/2 Seiten. An Woldemar von Biedermann. - I. "[.] Emerson zitiert in dem Essay über Goethe folgenden Ausspruch des Dichters: 'Ich habe niemals von einem Verbrechen gehört, das ich nicht selbst hätte begehen können'. Ich habe vergeblich nach der Quelle dieses auffallenden Wortes gesucht, und weiß nach meinem fruchtlosen Bemühen keinen anderen Ausweg als mich der Hilfe an den Kenner Goethischer Äusserungen zu wenden [.]" - II. (22. VI. 1935): "[.] Genehmigen Sie meinen verbindlichsten Dank für Ihre liebenswürdigen Nachforschungen. Auch Ihr negatives Ergebnis ist für mich wertvoll [.]".
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Potsdam und Leipzig, 9. V. 1879 bis 28. X. 1891, 8°. Zus. 7 1/2 Seiten. An Woldemar von Biedermann. - I. (9. V. 1879): "[.] Zur goldenen Hochzeit unseres Kaisers bringen wir ein Bild, das den Besuch des fürstlichen Brautpaars bei dem alten Goethe darstellt. Dasselbe ist nach den Notizen des Geh. Rath Schöll in Weimar gezeichnet. Dazu wollte ich nun einen Text: 'Beim alten Goethe' bringen [.] Gibt es eine Schrift, die speciell Goethes letzte Lebensjahre behandelt? [.]" - II. (14. VII. 1885): "[.] Wo finde ich etwas Zusammenhängendes über die Entstehung der beiden Unterschriften zu G's Gartenhaus u. Wohnhaus [.]" - III. (28. X. 1891): "[.] In einer neuen Auflage meiner Deutschen Litteraturgeschichte möchte ich gern zu jedem der von mir gegebenen Bildchen auch ein Autograph der Namensunterschrift hinzufügen. Nun ist es mir gelungen, fast alle, deren ich bedarf, mir zu verschaffen, und die mir noch fehlten, hoffe ich sicher in den nächsten Wochen zu bekommen. Nur auf einen Autographen habe ich bisher überall [.] vergebens gefahndet; es ist das von Käthchen Schönkopf [.] abgesehen von meinen mangelhaften Augen, die mich nöthigten, vor 2 Jahren die Redaktion des Daheim niederzulegen [.] kann meine litterarischen Arbeiten mit Hülfe meiner Frau und jüngsten Tochter noch ganz gut abdingen [.]" - Koenig war Redakteur der Zeitschrift 'Daheim' in Leipzig und Verfasser einer verbreiteten Literaturgeschichte.
Sprache: Deutsch
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Leipzig, 19. XI. 1865, Gr.-4° (28,5 x 22 cm). 4 Seiten. Doppelblatt. An den Museumsdirektor Karl Constantin Kraukling (1792-1873) in Dresden: "[.] Ich wollte mittheilen, daß ich, nachdem ich 'Goethe und Leipzig' glücklich von Stapel laufen lassen, nunmehr ernstlich daran denke, Goethes Beziehungen zu Dresden zum Gegenstand einer Darstellung zu machen [.] Hiernächst hatten sie die Gewogenheit mir Abschriften der noch nicht gedruckten Briefe Goethes an [den Maler Carl Ludwig] Kaaz mit Druckerlaubnis in Aussicht zu stellen: darf ich nun um diese Abschriften bitten oder kommen, sie zu nehmen? [.]" Biedermann erkundigt sich angelegentlich über den Besuch Krauklings bei Goethe in Dornburg am 1. September 1828 und bemüht sich um eine Darstellung desselben. - Goethe hatte Dresden mehrfach besucht. Biedermanns Buch erschien erst 1875. Gewicht (Gramm): 20.
Sprache: Deutsch
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Berlin, 9. V. und 22. VI. 1898, 8° und Qu.-8°. Zus. 5 Seiten. An Woldemar von Biedermann. - I. "[.] auch ich glaube, dass man für den älteren Faust nur Einen 'Plan' anzunehmen hat und komme an dem 'Diener des Erdgeistes' den Sie in derselben Auflage meines 'Goethe' mit Recht beanstandeten, immer entschiedener zurück. Dass der 'erhabene Geist' Gott selber sei und dass dabei (neben Herders 'Gott' möchte ich jedenfalls hinanfügen) das Buch Hiob mit wirkte, hat Ihre Darlegung nur höchst wahrscheinlich gemacht; ganz wage ich mich hier noch nicht zu ergeben, denn die Aussage, dass Gott selbst Faust an Mephisto geschmiedet habe, scheint Faust doch fast zu sehr zum Mitwisser des Prologs im Himmel zu machen. Gar nicht kann ich aber mit Ihnen [.] Mannings Auffassung des Paralip. 1 annehmen. Sie sagen S. 10 Goethe schrieb Schiller, dass der erste Plan des 'Faust' eigentlich nur eine Idee gewesen sei [.] In diesem Brief steht doch aber nur 'der Plan'; dass der erste gemeint sei, ist nirgends angedacht, vielmehr scheint der ganze Zusammenhang an der herkömmlichen Auffassung unrichtig, dass ein neuer, etwa aus 1790 stammender Gesamtplan gemeint ist. Und ferner: Dass Goethe auch nur einen Augenblick lang ein Faustdrama ohne Mephistopheles geplant haben soll, scheint mir undenkbar, und die Folgerung, die Sie aus dessen Nichterwähnung ziehen, allzu kühn [.]" - II. "[.] Einstweilen beehrte ich mich, zur Stärkung meiner Position Sie auf das neue Buch von M[ax] Morris Goethe Studien II aufmerksam zu machen [.]".
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Königsberg, 4. VII. 1887, Gr.-4°. 2 Seiten. An Woldemar von Biedermann mit Übersendung seines neuen Buches: "[.] Die Aehnlichkeit des Motivs in dem bulgarischen und dem japanischen Märchen mit der deutschen Schwanenjungfrauen-Sage ist eine schlagende. Sehr interessant scheint mir aber die verschiedene Gestaltung. Die bulgarische Erzählung ist durchaus episch, nicht nur der Form, sondern dem Wesen nach: Der Handlungsvorgang interessiert um seiner selbst willen, und, ganz wie in den serbischen Volksliedern, an welche sie auf das lebhafteste erinnert, wird sie von dem Sänger um dieses epischen Inhalts willen vorgetragen. Dagegen trägt das japanische Gedicht trotz der dramatischen Einkleidung die Züge des Naturmythus: Das persönliche Verhältnis des Fischers zu der Fee tritt zurück und im Vordergrund steht der innige Anteil eines lebhaften und zarten Naturgefühls, das durch den Zauber der erwachenden Frühlingspracht in Bewegung gesetzt ist [.] Eure Excellenz hatten die Güte, mir die Zusendung Ihrer Besprechung meines Commentars zu 'Bakis' u. 'Novelle' ['Goethes Weissagungen des Bakis und Die Novelle'; 1886] freundlichst in Aussicht zu stellen [.] In dankbarer Erinnerung der Weimarer Tage, in denen ich den Vorzug hatte Eure Excellenz kennen zu lernen [.]".
Sprache: Deutsch
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Dresden, Würzburg und Graz, 31. V. 1881 bis 12. II. 1891, 8°. Zus. ca. 14 Seiten. Inhaltsreiche Briefe an Woldemar von Biedermann. - I. (31. V. 1881): "[.] Zuerst schien alles, was ich in der Bibliothek einsah, sich rasch und glatt abarbeiten zu lassen, von Tag zu Tag mehrte sich die Fülle des Inhalts der Papiere [.] Nun kommt dazu Ihre zweite Mitteilung mit dem mir sehr wertvollen Wieland-Bertuch Briefwechsel [.]" - II. (27. II. 1882): "[.] Daß Holland so gar sehr die Seltenheit des Hirzelschen Exemplars rühmt, war auch mir lächerlich. Ich habe acht Drucke des Framentes vor mir [.] Auch sind sie antiquarisch um 2.50 M. zu kaufen! [.] Hoffentlich kann ich Sie und alle Goetheforscher von der Stichhaltigkeit meiner Textforschunen überzeugen [.] Doch erst prüfen Sie auch meinen Druck [.]" - III. (3. VI. 1884): "[.] hätte ich nicht von Woche zu Woche darauf gehofft, für Goethes Satyros einige freien Stunden zu finden [.] Hermes kommt bei Wieland mehr als Stifter der Religion vor [.] Im Satyros heißt der 'ältere' Hermes [.] Auch die Geschichte mit den Leinwandflecken zur Bedeckung der Nacktheit ist bei Goethe anders als bei Wieland [.] Ferner denk ich daran, dass im 1. Buch Wielands [.] als Einsiedler lebt [.] Wenn ich sonst satyrische Anspielungen Goethes auf Wieland suche, so dächte ich etwa an Wielands Vorrede zu den Beiträgen [.]" - IV. (21. VIII. 1889): "[.] Wer so auftritt wie F[roitzheim] verdient nur Züchtigung [.] daß Goethe durch sein Schweigen Kotzebue entwaffnete; auch Sie sahen darin keine unritterliche Feigheit Goethes [.] Können wir uns jetzt wieder versöhnt die Hand reichen? Mir war das Misstrauen, das Sie mir seit einiger Zeit zeigten, immer schmerzlich [.]" - V. (12. II. 1891): "[.] Das ist nicht schön von Ihnen, dass Sie bei der Übersendung eines so seltenen Beitrags von Ihnen mir gleich eine doppelläufige Pistole vorhalten. 'Bald' und möglichst Neudruck in kurzer Frist: da muss ich das Manuskript wieder herausgeben [.] Goethe macht sich breit [.]" - Seuffert war Mitredakteur der Weimarer Goethe-Ausgabe und Leiter der Wieland-Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
Sprache: Deutsch
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Berlin-Charlottenburg, 16. VIII. 1898 bis 25. IX. 1909, Gr.-8°. Zus. 8 1/2 Seiten. Doppelblätter. Inhaltsreiche Schreiben an Woldemar von Biedermann. - I. (16. VIII. 1898): "[.] und so möchte ich für die Beziehungen der Tassoprinzessin zur Herzogin ins Feld führen, daß das ihr gewidmete [.] Distichon sie geradezu als 'Eleonore' anredet. Daß die Herzogin nicht in Pandora gehört, ist auch meine Meinung [.] Sind Ihnen Versuche bekannt geworden, das von Ihnen [.] ans Licht gezogen und seitdem in die Goetheausgaben übergegangene 'geheimnisvolle Distichon' zu erklären? Sie haben in Ihrer Anzeige ja schon zutreffend bemerkt, daß mich alles Geheimnisvolle bei Goethe reizt [.]" - II. (25. III. 1899): "[.] Was Freund Lersé anlangt, so haben Sie die pro und contra-Gründe in gerechter Abwägung gegenübergestellt [.] Wir hätten dann hier den [.] Fall, daß Jemand seine Beziehung zu Goethe leichter nimmt als dieser selbst. Ich komme eben aus dem Zustand der Unentschiedenheit in dieser Frage nicht heraus. Ist Ihnen bekannt, daß es noch andere 'Briefe eines ehrlichen Mannes', ungefähr um dieselbe Zeit erschienen, giebt? [.]" - III. (25. IX. 1909): "[.] Für die freundliche Übersendung der erneuerten 'Gespräche' danke ich Ihnen herzlich [.]".
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
Breslau, 10. X. 1891 bis 3. VI. 1910, 8°. Zus. 28 Seiten. Inhaltsreich an Woldemar bzw. Flodoard von Biedermann. - I. (10. X. 1891): "[.] Ihr Herr Sohn hat den Verlag der Goethestücke meines Schüler Abrich übernommen, vier Bogen sind bereits gedruckt. Ich würde mich sehr freuen, wenn die aus meinem Seminar hervorgegangene Arbeit Ihren Beifall finden würde [.] Vom neuen Bande an bin ich alleiniger Herausgeber [.] Daß Ihre Zustimmung zu meinen Goetheberichten mir das erfreulichste Lob, das Sie finden können ist, brauche ich nicht erst eigens zu versichern [.]" - II. (6. XII. 1892): Koch wirbt um Mitarbeit an der von ihm herausgegebenen Zeitschrift. - III. (20. II. 1893). - III. (8. IV 1893): "[.] Das Ergebnis meiner Nachforschungen über Hagemann ist nur das Negative [.] In einem Stammbuch der Stadtbibliothek hat sich H. 1796 in Mainz eingezeichnet. Hab ich Ihnen schon mitgeteilt, daß Archivdirektor Grünhagen die im Gespräch Nr. 92 mitgeteilten Nachrichten über Goethes Zusammentreffen mit Hermes als erfunden nachgewiesen hat? [.]" - IV. (22. XII. 1893): "[.] Gestatten Sie mir aber Verwahrung einzulegen gegen Ihre, hoffentlich nur scherzhafte Äusserung [.] Nur in der Erdgeistfrage haben mich Ihre Gründe noch nicht überzeugt [.]" - V. (10. V. 1894): "[.] Ich bin bei jener Berlinerclique, welche die Goethegesellschaft beherrscht, im großen Bann. Im Jahresbericht f. Lit. Gesch. ist meine Goethebibliographie in Goedekes Grundriß totgeschwiegen, im Jahrbuch meine Schillerbibiographie [.] Dafür hat Geiger in den Jahresberichten [.] meine 'recht bedenklichen Zusätze' zu Goedekes Goethebiographie getadelt und als einziges Beispiel einen Satz angeführt, der wirklich in der ersten Auflage des Grundrisses [.] zu lesen ist [.]" - VI. (12. XI. 1894): "[.] Hoffentlich hat mein letzter Goethe-Schillerbericht in den Hochstiftsheften Ihren Beifall gefunden. In der Frankfurter Zeitung bin ich [.] in recht pöbelhafter Weise deshalb angegriffen worden [.]" - VII. (16. I. 1895): "[.] Hoffentlich hat meine bescheidene Fausthypothese bei Ihnen so gut Aufnahme gefunden wie bei Valentin [.]" - VIII. (7. IV. 1899): "[.] Mit dem aufrichtig wärmsten Danke erlaube ich mir zugleich meinen Glückwunsch zu der nun abgeschlossenen Trilogie der 'Goetheforschung'. Über die skandalöse Behandlung des Straßburger Goethedenkmals im Reichstag werden gerade Sie [.] als einer der Führer der alten Goethegarde bittern Unmut empfunden haben [.]" - IX. (3. VI. 1891): "[.] Sie sind aber an Goethekenntnissen so unendlich reich, daß schon Ihre leicht hingeworfenen Brosamen andere speisen [.]".
Sprache: Deutsch
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Leipzig, 26. V. 1877 bis 16. I. 1886, 8°. Zus. ca. 15 Seiten. An Woldemar von Biedermann. - I. (26. V. 1877): "[.] Seit etwa einem Decennium treibt sich als Kupferstich für sich und als Beigabe mehrerer Schriften ein Bild von Goethe 1768 herum [.] Ich bin der Sache nachgegangen und habe endlich die Vorlage zu jenem Stich authentisch festgestellt. Es ist jene angefangene Radierung, die Diezmann besaß und 1861 in Berlin mit ausgestellt hatte. Ich will nicht davon reden, wie unerlaubt jene Radierung in dem Nachstich umgemodelt ist, mich beschäftigt als wichtiger die Frage, welche Garantie bildet jene Radierung, ein Werk [.] zu sein, u. ferner, Goethe vorzustellen? [.]" - II. (4. III. 1879): "[.] für spezifische Goethiana wird sich kaum Raum bieten, es wäre denn etwa das Bild des großen Küchengartens [.]" - III. (21. VIII. 1879): "[.] Dieser Tage machte ich einen Ausflug ins 'Seifersdorfer Thal', um mich zu überzeugen, wie es mit den Resten des schönen Parkes steht [.] Es war fast alles verödet; bis in die 30er Jahre fand man noch Spuren eines Verständnisses für die sinnigen Ideen, die die Gräfin Christina (Tina) in der Anlage zu verkörpern versucht hatte, dann brach es ab [.] Darunter aber zog eine in Stein gehauene Inschrift mein Augenmerk sehr auf sich [.] Das müßte von Goethe sein, war mein erster Gedanke, auch [.] kamen mir die Verse so bekannt vor [.] Aber ich täusche mich. Nirgends finde ich sie [.] Sind sie Ihnen bekannt? [.]" - IV. (29. X. 1882): "[.] Wenn Rollett in Einem Punkte vor so vielen jetzt den Unbefangenen spielt [.] so wird ihm das niemand glauben [.] Er hat an 50 lange Briefe von mir, in denen ich alles mit ihm durchgepaukt habe, um ihn [.] zu schützen. Anfangs war er voll Verehrung und Dank [.] Ich verlange, daß er meine Privatphotographien, die mir, beiläufig bemerkt, einige tausend Mark gekostet haben, entweder ganz fortlasse oder in seinem Verzeichnis als das bezeichnet, was sie sind [.] Ich bin sehr gutmütig [.] ich kann auch der Unverschämtheit gegenüber erbarmungslos sein [.]" - V. (3. VIII. 1884): "[.] Meines Erachtens können die jetzt Ihnen vorgelegten Zeichnungen nur eine Copie sein [.] so müsste man durch Confrontation der beiden Zeichnungen erst feststellen, welche Zeichnung das Original ist [.] Sollte ich zu dieser Frage etwas Entscheidendes beitragen sollen, so müßte ich natürlich das Blatt in die Hände bekommen [.]" - VI. (12. IX. 1884): "[.] Um mich doch der Dessauer Germanistenversammlung auch in Etwas als [.] artig zu erweisen, bin ich auf den Gedanken gekommen, bei dieser Gelegenheit das Notizbüchlein Goethes von der schlesischen Reise herauszugeben [.] Ich denke, es interessiert Sie, die Ausbeute [.] kennen zu lernen und ich theile sie Ihnen umstehend mit. Doch bin ich dabei nicht ohne Egoismus [.]" - VII. (24. XII. 1885): "[.] Fielitz ist auf falscher Fährte, das Fräulein v. Zobeltitz hat ihn irre geführt. Es ist wirklich ein ganz neues (unbekanntes) Bild von May, bereits im Mai 1779 gemalt [.]" - VIII. (16. I. 1886): "[.] Sie sind ja ein wahres Füllhorn interessanter Mitteilungen. Tausend Dank! Die 'Hetzjagd' soll nun sofort wieder beginnen [.] Daß ich in der Beilage zur Allgemeinen Zeitung schon wieder einen Artikel verbrochen habe, ist Ihnen wirklich bereits zu Augen gekommen[.] Also Dank [.] für Sie und für mich Bitte um Verzeihung, daß ich mit den Goetheforschungen noch restiere [.]" - Zarncke war Professor in Leipzig. 1850 gründete er das "Literarische Centralblatt für Deutschland". Er betrieb auch intensive Studien zu Goethe.