Verlag: Leipzig, 1850
Anbieter: Ostritzer Antiquariat, Ostritz, Deutschland
um 1850. Einzelblatt. Bildgröße 9x7cm, Blattgröße 23x14cm. Christian Wilhelm Gericke (1742-1803) war evangelischer Missionar in Ostindien. Blatt gering braunfleckig, Ränder mit mehreren kleinen Einrissen.
Verlag: Stuttgart 1979, (Ernst Kieser)
Anbieter: Antiquariat Cellensia, Celle, Deutschland
Zustand: -. Broschur. 21 x 15 cm. 432 S. gut erhalten.
Sprache: Deutsch
Verlag: Stuttgart, (Ernst Kieser), 1979
Anbieter: Elops e.V. Offene Hände, Bad Windsheim, Deutschland
21 cm, Softcover/Paperback. 432 S.; SW-Abbildungen Kanten berieben; hinterer Deckel mit kleinem Einriss Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 600.
Verlag: Wien, 3. VIII. o. J.
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Schmanda in Graz: "Verzeihe mir, daß ich Deine beiden Briefe so lange unbeantwortet lassen mußte, was darin seine Ursache findet, daß ich vom 16. Juni bis 1. August auf Urlaub war, u. somit dieser Tage erst aus der Schweiz über Bayreuth nach Wien zurückgekehrt bin. Im Betreff Deines Schülers kann ich Dir nur sagen, daß derselbe, wenn er hier bei uns im Chor unterkäme, allerdings Gelegenheit finden könnte vieles Gute zu hören [.]". - Gericke war Kapellmeister an der Wiener Hofoper, wo er u. a. die Wiener Erstaufführung von Wagners "Tannhäuser" dirigierte und als Nachfolger von Johannes Brahms seit 1880 zugleich als Dirigent der Gesellschaftskonzerte tätig war. 1884 übersiedelte er als Dirigent des Bostoner Symphonieorchesters nach Amerika, leitete von Beginn bis Mitte der 1890er Jahre wieder die Gesellschaftskonzerte in Wien und wirkte anschließend erneut als Leiter der Symphoniekonzerte in Boston. 1906 kehrte er als freier Dirigent und Komponist nach Wien zurück. Von seinen Kompositionen erschienen nur Lieder im Druck, seine Operette "Schön Hannchen" wurde 1865 in Linz aufgeführt.
Verlag: O. O. u. D.
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
½ SS. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.). An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Dir herzlich für Deine freundliche Einladung, von der ich mit Freuden Gebrauch [machen] würde, wenn ich den Abend noch frei haben würde. Erst heute Vormittag hatte ich für den Freitag eine Einladung angenommen [.]". - Gericke war Kapellmeister an der Wiener Hofoper, wo er u. a. die Wiener Erstaufführung von Wagners "Tannhäuser" dirigierte und als Nachfolger von Johannes Brahms seit 1880 zugleich als Dirigent der Gesellschaftskonzerte tätig war. 1884 übersiedelte er als Dirigent des Bostoner Symphonieorchesters nach Amerika, leitete von Beginn bis Mitte der 1890er Jahre wieder die Gesellschaftskonzerte in Wien und wirkte anschließend erneut als Leiter der Symphoniekonzerte in Boston. 1906 kehrte er als freier Dirigent und Komponist nach Wien zurück. Von seinen Kompositionen erschienen nur Lieder im Druck, seine Operette "Schön Hannchen" wurde 1865 in Linz aufgeführt. - Beiliegend eine Visitenkarte des Komponisten und Dirigenten Wilhelm Gericke, der "verbindlichst für die freundliche Besorgung von R. Strauss's Partitur 'Zarathustra'" dankt. - Die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren.
Verlag: von London nach Ceylon und Cudelur in den Jahren 1766 und 1767. Halle, im Verlag des Waisenhauses, 1773. 8°. 1 Bl., 294 S. Mit großer Holzschnitt-Titelvignette. Halblederband d. Zt. mit Rückenschild und -vergoldung. Mit Abgabestempel der Vadiana, St. Gallen, auf dem Titel., 1773
Anbieter: Antiquariat Susanne Koppel, Hamburg, Deutschland
"Seltene erste Einzelausgabe. ? "Diese Seereise ist genommen aus der 105ten Continuation der Dänischen Mißionsberichte, und auf vieler Verlangen in diesem Format besonders abgedruckt worden." (Nota auf der Rückseite des Titel) ? Reisetagebuch des aus Pommern stammenden Pietisten und ev. Missionars Gericke (1742 Kolberg - 1803 Madras). ?Seit dem frühen 18. Jahrhundert wirkte in Indien die Dänisch-Hallesche Mission, deren Zentrum der Handelsstützpunkt Tranquebar war. "1737 wurde von Madras aus eine Mission in Cudelur errichtet, die im Verlaufe der Kriege zwischen dem indischen Fürstentum Maisur und den Briten 1782/83 aufgegeben werden mußte." (Pietas Hallensis Universalis. Weltweite Beziehungen der Franckeschen Stiftung im 18. Jh. Halle 1995. S. 62) ? Kanten etwas bestoßen, sonst gutes Exemplar. ? Hamberger/Meusel II, S. 541; ADB XL, S. 299; NDB VI, S. 289; Boucher de la Richarderie V, S. 37; VD18 10528814.".
Halle, im Verlag des Waisenhauses 1773. 8vo. 294 Seiten. Mit 1 Titelvignette und 1 Schlussvignette. Pappband der Zeit (Rücken berieben und mit Aufkleber). Lagen teils leicht hervorstehend, St. verso Titel (nicht durchscheinend!), Exl. auf Deckelinnenseite. Text leicht fleckig. Gericke (1742-1803), der ab 1760 in Halle Theologie studiert hatte, kam am im Juni 1767 nach einer gefahrvollen Reise in Tranquebar (heute Tharangambadi) an der Koromandelküste an. 'Er lernte und sprach das zur dravidischen Sprachgruppe gehörige Tamil. 1767-82 wirkte Gericke in Cuddalore im südlichen Indien, erlebte dort Krieg, Hunger und Seuchen ? Er rettete die Stadt vor der Besetzung durch Hyder Ali. 1783-88 lebte er in Nagapattinam und bewirkte ein Aufblühen der Missionsarbeit. 1788-1803 arbeitete er in Madras, von wo aus er 1802 die südlichste Spitze Indiens (Tirunelveli) in Fortsetzung früherer deutscher Missionsarbeit bereiste.' - ADB 49.