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Gajewski alexander (23 Ergebnisse)

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  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2015

    3668025630 / 9783668025639

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Deutschlands Außenpolitik in der neuen Legislaturperiode: Themen, Prioritäten, Empfehlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Während sich Konflikte bis zum Ende der Blockkonfrontation in den 1980er Jahren noch im Wesentlichen als solche zwischen Staaten oder Bündnissen erwiesen, ist die Sicherheitslage im multipolaren System des 21. Jahrhunderts wesentlich komplexer. Sie reicht von transnationalen und regionalen Konflikten mit globalen Auswirkungen, die staatliche und nichtstaatliche Akteure miteinbeziehen, über diverse innerstaatliche Auseinandersetzungen bis hin zum klassischen Zwei-Staaten-Konflikt. Ein ambitioniertes Konfliktbearbeitungskonzept steht damit vor der Schwierigkeit der Fokussierung sowie der Wahl einer erfolgversprechenden Me-thodik. Die Komplexität moderner Konflikte verlangt eine Bearbeitung mit umfassendem und vernetztem Ansatz, die multilaterales und ressortübergreifendes Vorgehen unter Einbezug internationaler Organisationen beinhaltet und sich gleichermaßen auf militärische und zivile Komponenten stützt. Als klassischer Zivilmachtakteur steht Deutschland somit vor der Herausforderung, sich nicht mehr nur ausschließlich zivil zu engagieren, sondern innerhalb eines integrierten Ansatzes zu agieren. Bei der Fokussierung auf prioritäre Konfliktregionen ist es sowohl Deutschland als auch der EU zu empfehlen, sich stärker als bisher in den südkaukasischen Sezessionskonflikten zu engagieren. Die geographische Nähe zur EU und die Tatsache, dass wesentliche deutsche und europäische Interessen in der Region liegen, haben bereits dazu geführt, dass der Südkaukasusregion erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet wird. Bereits heute liegt die Region an der Schnittstelle dreier großer sich überlappender EU-Projekte. Da jedoch keines dieser Projekte eine klare Perspektive für Konfliktbearbeitung enthält und bisher alle von einzelnen Großmächten und internationalen Organisationen verfolgten Pläne für eine friedliche Konfliktlösung erfolglos blieben, stellt sich die Frage, wie Deutschland und die EU künftig zu mehr Sicherheit im Südkaukasus beitragen können.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901406 / 9783656901402

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Einführung in die Geschichtswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Der kurze Zeitraum von Anfang März 1848 bis zum 23. Juli 1849, dem Tag der endgültigen Kapitulation der letzten Revolutionäre in der Festung Rastatt, ist uns wegen des Versuchs die Länder des Deutschen Bundes durch eine liberale Verfassung, ausgearbeitet und verabschiedet durch eine erstmalig tagende gesamtdeutsche Nationalversammlung, in einem gesamtdeutschen Staat mit Grund- und Bürgerrechten zu vereinigen, als ein erfreulicher Abschnitt in der oft so dunklen deutschen Geschichte in Erinnerung geblieben. Die Ereignisse der wenigen Monate und die beschlossene Reichsverfassung der Frankfurter Parlamentarier haben das Denken vieler Liberaler und Demokraten in Deutschland grundlegend geprägt und letztendlich dazu geführt, dass die Verfassung von 1848 der Weimarer Verfassung und nicht zuletzt dem Grundgesetz der Bundesrepublik in wesentlichen Punkten als Vorbild gedient hat. Doch darf die Märzrevolution nicht als ein plötzliches Ereignis betrachtet werden, welches über Nacht in den Ländern des Deutschen Bundes einfiel. Die Wurzeln der Revolution liegen tiefer und sind vielfältig. Allein die Quellen des deutschen Liberalismus, der zusammen mit dem Nationalismus eine der wichtigsten Grundströmungen der Zeit darstellte und deren Ideen Einzug in das Denken vieler Bürger gefunden haben, liegen in der Aufklärung zur und vor allem auch nach der Zeit der Französischen Revolution. Das Verlangen nach politischen und ökonomischen Reformen, beeinflusst durch eben jene aufkommenden liberalen und nationalen Ideen im wirtschaftlich erstarkten Bürgertum oder die ungelöste Verfassungsfrage in Preußen, sind ebenso Ursachen für die Revolution, wie der Pauperismus in den unteren Bevölkerungsschichten, der als Zuspitzung der sozialen Frage, als sozioökonomisches Phänomen, der in Deutschland einsetzenden Industrialisierung, betrachtet werden muss. Von der Möglichkeit weitere Gründe für die Entwicklung der revolutionären Stimmung im Deutschen Bund anzuführen, um somit nochmals die Pluralität der Revolutionsursachen zu unterstreichen, wird hier abgesehen, um den Rahmen einer einleitenden Darstellung nicht zu sprengen. Wichtiger, vor allem im Zusammenhang mit meiner Quelle, der Proklamation des preußischen Königs Friedrich Wilhelms IV.: 'An mein Volk und an die deutsche Nation', vom 21. März 1848, erscheint mir eine intensivere Auseinandersetzung mit der Person des preußischen Monarchen im Vor- und Umfeld der Revolution, insbesondere in Preußen [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901678 / 9783656901679

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Ethnizität und globale Sicherheitspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 1990er Jahren wurde der Südkaukasus mit seinen drei aus dem Zerfall der Sowjetunion unabhängig gewordenen ehemaligen Unionsrepubliken Armenien, Aserbaidschan und Georgien von der Europäischen Union (EU) allenfalls als Peripherie am Rande des Kontinents ohne allzu große ökonomische oder politische Bedeutung wahrgenommen. Lediglich der Energiebranche wurde verhältnismäßig größere Aufmerksamkeit entgegengebracht. Zwar unterstützte die EU das Bestreben der südkaukasischen Staaten, sich politisch zu stabilisieren und im internationalen Staatensystem zu konsolidieren, allerdings war sie trotz der Entwicklung bestimmter ökonomischer Instrumentarien weit davon entfernt eine einheitliche und kohärente Strategie für den Südkaukasus zu verfolgen.Dennoch gab es gezielte Förderprogramme, zu denen vor allem das TACIS-Programm und die Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (PKA) zählten. Der Beginn der europäischen Zusammenarbeit mit dem Südkaukasus reicht aber noch weiter, nämlich auf die Handels- und Kooperationsabkommen mit der UdSSR von 1989 zurück.Diese richteten sich hauptsächlich auf die Entwicklung der Transportbranche und die Durchführung von ökonomischen und politischen Reformen in der Energiebranche in der Sowjetunion. Darauf aufbauend wurde dann 1993 das TACIS-Programm (Technical Assistance of the Commonwealth of Independent States) entwickelt , welches der Förderung von Marktwirtschaft und Demokratie in den nun unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion dienen sollte. Zu Prioritäten des Programms wurden die Bereiche Energie, Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation erklärt.Mit den Programmen INOGATE und TRACECA, die Teilprogramme von TACIS sind, wurden weitere wichtige Kooperationsprogramme geschaffen, die sich im Wesentlichen auf eine Zusammenarbeit im Transport- und Energiesektor beschränken, worauf in diesem Zusammenhang aber nicht näher eingegangen werden kann, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde.Einen wichtigen Meilenstein für die EU-Beziehungen zum Südkaukasus stellten die o. g. Partnerschafts- und Kooperationsabkommen von 1999 dar, die ihnen eine neue Qualität verliehen. Ihr Ziel war es, die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Südkaukasusstaaten zu unterstützen und sie in einen europaweiten Raum der Zusammenarbeit einzubeziehen [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2015

    3656900302 / 9783656900306

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Russlands Energiewirtschaft - Ein Garant der neuen Weltmachtstellung , Sprache: Deutsch, Abstract: Belarus, häufig als 'letzte Diktatur Europas' beschrieben, ist bis in die jüngste Vergangenheit einer der engsten Verbündeten Russlands gewesen. Das wird durch den Vertrag zur Bildung eines Unionsstaates von 1999 besonders deutlich, mit dem, insbesondere durch die Vereinigung der Energie- und Transportsysteme, der Einführung eines einheitlichen Geld- und Kreditwesens, einer einheitlichen Zoll- und Handelspolitik, einheitlicher Gesetzesregelungen für ausländische Investoren und der vermehrten Kooperation in den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Harmonisierung der Wirtschaftssysteme beider Länder erreicht werden sollte. Darüber hinaus spielten politische Überlegungen eine wichtige Rolle. So wurde in dem ausgearbeiteten Verfassungstext die Einführung eines gemeinsamen Staatsoberhaupts beschlossen. In den letzten Jahren hat die Bildung des Unionsstaates jedoch einige entscheidende Dämpfer erhalten. Zunächst entwickelten sich unter Putins Regentschaft in Russland Divergenzen bezüglich einer möglichen Gestalt der künftigen Union.Nachdem anschließend der Kreml und der staatliche Gasmonopolist Gasprom eine neue Strategie präsentierten, die sich auch im postsowjetischen Raum zunehmend an wirtschaftlichen als an rein politischen Interessen orientiert, rückte der Unionsstaat durch die Energiekonflikte von 2004 und 2006/2007 in weite Ferne.Für Alexander Lukaschenko, den Präsidenten von Belarus, ist das mögliche Scheitern der Union jedoch nicht das Schlimmste. Vielmehr ergeben sich aus der veränderten Strategie Russlands von der wirtschaftlichen Bevorzugung Belarus hin zu einer marktwirtschaftlichen Ausrichtung Probleme für die künftige Situation seines Landes. Denn, obwohl er sich Ende der 90er Jahre tatsächlich Chancen auf die Präsidentschaft des Unionsstaates ausrechnete, diente seine Integrationspolitik im Wesentlichen dazu, von Russland Gas, Öl und den Zugang zum russländischen Markt zu Sonderkonditionen zu erhalten. Somit boykottierte er, nachdem Putin eine Union nur auf Grundlage der russischen Verfassung für realistisch hielt und damit einen faktischen Beitritt Belarus zur Russischen Föderation in Betracht zog, die vertraglichen Regelungen, wobei er aber nach außen weiterhin die Wichtigkeit einer Integration beider Länder skandierte. Allerdings betonte er dabei die Gleichberechtigung beider Staaten [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656902445 / 9783656902447

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Krisenprävention, Konfliktbearbeitung, Friedenskonsolidierung - Theorie und Praxis am Beispiel aktueller Regionalkonflikte, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Ende der 1980er Jahre armenische Intelektuelle, im Zuge der durch Glasnost und Perestroika veränderten Artikulationsmöglichkeiten für nationale Anliegen, den seit der Annexion des Südkaukasus durch die Sowjetunion unterdrückten Konflikt um Bergkarabach auf die politische Tagesordnung setzten, entwickelte sich eine Krise, die von 1991 bis 1994 zu einem zwischenstaatlichen Konflikt zwischen Aserbeidschan auf der einen und Armenien und dem Autonomen Gebiet Bergkarabach (zu Aserbeidschan gehörig) auf der anderen Seite führte. Bereits mit dem Antrag des Gebietssowjets von Bergkarabach auf Übertragung des Autonomen Gebiets von Aserbeidschan auf Armenien im Februar 1988 trat das Problem ungelöster Nationalitätenkonflikte und umstrittener Territorialfragen innerhalb der Sowjetunion offen in Erscheinung.Immer häufiger kam es in der Folgezeit zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Armeniern und Aserbeidschanern, die sich wie erwähnt seit 1991 zu einem Krieg um das Autonome Gebiet Bergkarabach ausweiteten. Neben zahlreichen Todesopfern und Flüchtlingen, die in Folge dieses Krieges ihre Heimat verlassen mussten, wurde durch die armenische Besetzung von Bergkarabach und insgesamt sieben aserbeidschanischen Provinzen, die nach unterschiedlichen Angaben etwa 16 bis 20 Prozent des aserbeidschanischen Territoriums ausmachen, eine auf Dauer unhaltbare Situation geschaffen, die bis heute unverändert Bestand hat und zu deren möglicher Lösung die internationalen Organisationen bisher nur wenig beigetragen haben. Zwar wurde der ursprünglich innerstaatliche Konflikt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Rahmen der OSZE und durch die Einsetzung der sog. Minsker Gruppe bereits 1992 internationalisiert, allerdings konnten sich Armenien und Aserbeidschan trotz internationaler Vermittlung bisher auf keinen Kompromiss einigen.Die Ursachen für die zementierte Situation und die Unfähigkeit der beteiligten Konfliktparteien zur Kompromissfindung liegen dabei vor allem in einer diametral entgegengesetzten Geschichtsauffassung und der unterschiedlichen Interpretation sowohl des sowjetischen Rechts als auch des Völkerrechts begründet. Denn sowohl Armenien als auch Aserbeidschan gehen davon aus, dass Bergkarabach das ursprüngliche Siedlungsgebiet des jeweils eigenen Volkes gewesen ist, bzw. dass die zu früherer Zeit dort ansässigen Siedler entweder ihre direkten Vorfahren gewesen sind oder schon frühzeitig von ihnen assimiliert wurden. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656900396 / 9783656900399

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,3, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Lobbyismus als Politikberatung , Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wenn du dir die Macht im Staate sichern willst, dann fange damit im Gesundheitswesen an'.So zitierte der langjährige Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar sinngemäß den Gründer der Sowjetunion Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin).Solch ein Zitat ist bezeichnend und stellt eindrucksvoll das Bewusstsein dar, welches von den wichtigsten Akteuren im deutschen Gesundheitswesen entwickelt wurde.Denn in Deutschland gilt das Gesundheitswesen als typisches Beispiel für ein neokorporatistisches System, welches sich weitgehend selbst verwaltet. Wichtig dabei ist, dass der 'Gemeinsame Bundesausschuss' als Entscheidungsorgan der verschiedenen relevanten Akteure seit Januar 2004 den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung ohne Einmischung des Staates gestalten kann.Dieser setzt sich zusammen aus den Kostenträgern, repräsentiert durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen einerseits und den Leistungserbringern, repräsentiert durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft andererseits. Der Staat gibt also bezüglich der Gestaltung des Leistungskataloges der Gesetzlichen Krankenversicherung, sowie der Mittelverteilung, die nun ausschließlich im Gemeinsamen Bundesausschuss stattfindet, lediglich die Rahmenbedingungen vor, zieht sich somit also zunehmend als Akteur aus der Gesundheitspolitik zurück und stärkt damit gleichzeitig den Einfluss der erwähnten Verbände im Gesundheitswesen.Problematisch ist dies vor allem, da die Verbände die Gestaltungsmacht über 230 bis 250 Mrd. EUR im Jahr und die Beschäftigung von 4,2 Mio. Menschen übernehmen.Die Verfügungsgewalt über solch hohe Summen und über derart viele Beschäftigte müsste die Verbände zu sozialer Verantwortung verpflichten. Diese wird aufgrund der schweren Kontrollierbarkeit von Prozessen im Gesundheitssystem und dem starken Lobbyismus verschiedener Akteure unterlaufen. Dabei geht es nicht mehr um das Gemeinwohl der Patienten, sondern um die speziellen Interessen einzelner Unternehmen und Verbände. Durch Lobbyismus und Korruption geht im Gesundheitssystem so jedes Jahr viel Geld verloren, welches eigentlich einer besseren Versorgung der Patienten, die dieses System durch Kassenbeiträge finanzieren, zu Gute kommen sollte [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901562 / 9783656901563

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Krisenjahre der Demokratie - Europa in der Zwischenkriegszeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstieg des italienischen Faschismus nach dem Ersten Weltkrieg ist das Ergebnis tiefgreifender ökonomischer und gesellschaftlicher Krisenerscheinungen gewesen. Besonders das von vielen Italienern gefürchtete Gespenst einer die Nation überrennenden sozialistischen Revolution hat der faschistischen Bewegung starken Auftrieb gegeben. Aber auch andere Faktoren, wie z. B. das Problem des unvollendeten Nationalstaates, spielten eine gewichtige Rolle. Viele bürgerliche und aristokratische Herrschaftseliten sahen den italienischen Nationalstaat als lediglich fragmentiert an, da bei der Gründung nicht alle beanspruchten Gebiete dem neuen Staat eingegliedert werden konnten. Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Unzufriedenheit ein imperialistisch aufgeladener Nationalismus, der trotz einiger territorialer Zugeständnisse auf der Pariser Friedenskonferenz nicht befriedigt werden konnte. Vielmehr entwickelte sich ein Gefühl ungerechter Behandlung, welches sich in der Wahrnehmung eines 'verstümmelten Sieges' offenbarte. Zusammen mit der Schwäche des italienischen Liberalismus als auch mit den Problemen des organisierten Kapitalismus, auf die an anderer Stelle genauer verwiesen wird, hatte sich eine umfassende gesamtgesellschaftliche Krise entwickelt. Das gewaltsame Vorgehen des Faschismus in dieser Krisensituation, vor allem gegen die Sozialisten, die besonders bei den traditionellen Herrschaftseliten des Landes Angst geweckt und diese verunsichert hatten, führte in nicht sozialistischen Kreisen zu der Ansicht, dass die Faschisten als Hüter der bestehenden Ordnung auftraten. Folglich ließen sich besonders konservative Kräfte immer wieder auf ein Zusammengehen mit dem Faschismus ein, was in hohem Maße darauf zurückzuführen ist, dass diese entweder nicht begriffen, dass die Faschisten auch ihre eigene politische Hegemonie bedrohten oder sie daran glaubten die faschistische Bewegung politisch einbinden und so mäßigen zu können. Dass die Faschisten dann 1922 trotzdem die Macht übernehmen und Italien ihr eigenes System aufzwängen konnten, ist hauptsächlich der o. g. politischen Unterschätzung der faschistischen Bewegung geschuldet. Was aber war der Faschismus für eine Bewegung Welche Ziele verfolgte er und wodurch ist seine Herrschaft charakterisiert Diesen Fragen soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2015

    3656901449 / 9783656901440

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Die EU-Mittelmeerpolitik von den Anfängen bis zur Union für das Mittelmeer. Akteure, Ebenen und Interessen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Satz 'Der Türkei-Beitritt zerstört die EU' hat der deutsche Historiker Hans-Ulrich Wehler maßgeblich dazu beigetragen, dass die Diskussion um den EU-Beitritt der Türkei, die in Europa mehr oder minder seit etlichen Jahren intensiv geführt worden war, eine neue Qualität erhalten hat. Nicht mehr nur temporäre Argumente, wie z. B. die starke Rolle des türkischen Militärs, die Kurdenproblematik, die Konflikte mit Griechenland um Zypern und die Ägäis, die im Gegensatz zur EU verhältnismäßig rückständige Wirtschaft oder generelle Demokratiedefizite der Türkei standen nunmehr im Vordergrund der Diskussion, sondern zunehmend auch grundsätzliche. Sie bezogen sich vor allem auf Unterschiede in Religion, Kultur, geisteshistorischen Traditionen und Geschichte und leiteten daraus eine vermeintliche Unvereinbarkeit europäischer und türkicher Identität her.Besonders die beiden Historiker Hans-Ulrich Wehler und Heinrich August Winkler argumentieren in diesem Sinne vehement gegen einen EU-Beitritt der Türkei, da diese in ihren Augen nach geographischer Lage, historischer Vergangenheit, Religion, Kultur und Mentalität kein Teil Europas sei.Ob diese grundsätzlichen Argumente zur Ablehnung eines türkischen EU-Beitritts, der angeblich zum Verlust der europäischen Identität und dem damit einhergehenden Ende des 'Projektes Europas' führen würde , theoretisch und empirisch ausreichend fundiert sind, soll im weiteren Verlauf dieser Arbeit geklärt werden. Ausgelöst durch die vehemente und grundsätzliche Ablehnung des türkischen EU-Beitritts durch ihre Gegner hat sich aber auch eine Vielzahl von Argumenten für eine Einbeziehung der Türkei in die europäischen Strukturen entwickelt, die u. a. Bezug auf die in den Römischen Verträgen festgeschriebene Formulierung nehmen, dass jeder europäische Staat prinzipiell beitrittsfähig ist. Erst auf dem EU-Gipfel von Kopenhagen 1993 wurden mit den Kopenhagener Kriterien weitere Beitrittsvoraussetzungen formuliert, die für Verfechter der Grundsatzdiskussion jedoch zunächst weniger von Bedeutung sind, da sie lediglich temporäre Faktoren, wie die Entwicklung institutioneller Stabilität als Garantie für eine rechtsstaatliche und demokratische Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie den Schutz von Minderheiten, eine funktionierende Marktwirtschaft, die in der Lage ist, dem Wettbewerbsdruck in der Union standzuhalten und die Fähigkeit, die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Verpflichtungen zu übernehmen und [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901201 / 9783656901204

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Kolonialismus des deutschen Kaiserreichs, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Bismarck am 24. April 1884 die Besitzungen des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz in Südwestafrika offiziell unter deutschen Schutz stellen ließ, stieg das Deutsche Reich in den Kreis der Kolonialmächte auf, dem es bis zur endgültigen Niederlage im 1. Weltkrieg und den fixierten Regelungen im Versailler Vertrag angehören sollte. Denn in jenem Augenblick, als sich das europäische Mächtesystem durch den einsetzenden imperialistischen Schub zum Weltstaatensystem auszuweiten begann, sah sich auch das Deutsche Reich gezwungen, aus Angst seine Großmachtposition in Europa zu verlieren, an überseeischen Kolonien zu partizipieren. Unabhängig von der politischen Ausrichtung kamen Forderungen nach überseeischer Expansion aus der gesamten Bandbreite der deutschen Parteienlandschaft, von den Konservativen bis hin zu den Sozialdemokraten. Alle waren sich einig, dass eine europäische Großmacht, die Deutschland spätestens seit der Gründung des Reiches im Jahre 1871 war, auch Großmachtpolitik betreiben sollte, die sich, aufgrund des bereits erwähnten imperialistischen Schubes, auf eine andere Ebene der politischen Agitation hin zur Weltmachtpolitik verschoben hatte. Obwohl der Zeitgeist des Imperialismus große Teile der Bevölkerung begeisterte und Kolonien im Allgemeinen häufig als Prestigeobjekte betrachtet wurden, stand Bismarck seit jeher einer formellen Kolonialpolitik sehr skeptisch gegenüber. Obwohl er letztlich 1884 aktiv in die Kolonialpolitik einstieg, äußerte er einem Reichstagsabgeordneten gegenüber noch 1881 unmissverständlich: 'So lange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik.' Warum sich der Reichskanzler 1884 dann doch entschied aktive Kolonialpolitik zu betreiben und welche Motive für seine Entscheidung ausschlaggebend und am Gewichtigsten waren, soll im weiteren Verlauf der Arbeit geklärt werden. Anschließend wird dieses theoretische Fundament, welches sich lediglich mit der Konzeption deutscher Kolonien beschäftigt, am praktischen Beispiel der Kolonie Deutsch-Südwestafrika verdeutlicht. Dabei soll von der Ausgangslage der südwestafrikanischen Geographie und ihrer vorkolonialen Bevölkerung auf die Schwierigkeiten geschlossen werden, die nach dem Erwerb der Kolonie bei der Besiedlung, dem Abschluss von Schutzverträgen und der Durchsetzung des deutschen Machtanspruchs auftraten [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656900329 / 9783656900320

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    3656902305 / 9783656902300

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Sozialdemokraten im Kaiserreich, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 'Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie' aus dem Jahr 1878 stellte für das Deutsche Kaiserreich eine innenpolitische Zäsur dar, die, obwohl sie auf die Schwächung der deutschen Sozialdemokratie gerichtet war, den Erfolg der Partei nicht aufhalten konnte und maßgeblich zur weiteren Verschärfung innergesellschaftlicher Unzufriedenheit beigetragen hat, die letztendlich auch zum großen Teil in der Wirtschaftskrise der 70er und 80er Jahre begründet lag.Ähnlich wie zuvor beim Kulturkampf gegen die katholische Zentrumspartei führte Bismarck auch hier einen Vernichtungskrieg gegen die Sozialdemokratie, die wie das Zentrum als Reichsfeinde denunziert, möglichst schnell als aufstrebende politische Größe zerstört werden sollte. Dabei schreckte er nicht davor zurück eine ganze Klasse unter die Regelungen eines Ausnahmegesetzes zu stellen.Interessant in diesem Zusammenhang sind die Motive Bismarcks, die ihn dazu getrieben haben die Sozialdemokratie so vehement und konsequent durch seine Doppelstrategie, bestehend aus Repressionen und Verboten einerseits und Sozialgesetzgebung zur Verbesserung der Situation der Arbeiter andererseits, zu bekämpfen.Repressionen und Verbote sollten eine legale Arbeit der Partei wesentlich behindern und sie politisch zerschlagen und unschädlich machen, wohingegen die Sozialgesetzgebung das Ziel verfolgte, die Arbeiter an den Obrigkeitsstaat zu binden und diesen durch eine verbesserte existenzielle Lage ihr Interesse an der Sozialdemokratie zu entziehen und somit die Möglichkeit der Entstehung einer neuen revolutionären Partei zu verhindern.Bismarck hat die Sozialdemokraten nie als eine politische Partei anerkannt, der es auch um die tatsächliche Verbesserung der Situation der Arbeiter ging. Für ihn verfolgten die Sozialdemokraten, obwohl er sich mit den sozialistischen Ideen nur wenig auskannte, ausnahmslos negativ-destruktive und gesellschaftsvernichtende Ziele.Die Ideen, denen er zustrebte, ließen sich seiner Auffassung nach mit den Zielen der Sozialdemokraten nicht vereinen und somit musste er versuchen, diese konsequenteste Opposition mit aller Härte der ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu zerschlagen.Die Haltung Bismarcks zur Sozialdemokratie, in die hier bereits kurz eingeleitet wurde, wird in Kapitel 2 noch ausführlicher und gründlicher behandelt [.]. …

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    3656901104 / 9783656901105

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Politik und Geschichte des modernen Spaniens, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Tod des spanischen Diktators Francisco Franco im November 1975 setzte in Spanien eine Entwicklung ein, die innerhalb kürzester Zeit den Umbau eines zuvor diktatorischen Führerregimes in eine liberal-parlamentarische Demokratie begünstigte.Spanien war spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges aufgrund der Diskreditierung faschistischer Systeme international weitgehend isoliert und zunächst kaum in der Lage die eigenen innenpolitischen Probleme zu lösen. Insbesondere das Scheitern der autarken Wirtschaftspolitik führte in den 50er und Anfang der 60er Jahre zu verstärkten Arbeitskämpfen, bei denen die Arbeiter wiederholt ihren Unmut über die schlechte ökonomische Situation äußerten. Vor allem das Baskenland und die Bergbauregion in Asturien galten als Zentren dieser Auseinandersetzungen, denen das Regime mit harter Hand und zahlreichen Repressionen begegnete. Diesen Krisenerscheinungen konnte das Regime jedoch durch die Berufung des Opus Dei (katholische Laienorganisation) in die Regierung trotzen, die, nachdem bereits 1959 das 'Wirtschaftsstrukturgesetz', das als 'Stabilisierungsplan' bekannt wurde und eine kontrollierte Öffnung der spanischen Wirtschaft unter Beibehaltung der franquistischen Diktatur zum Ziel hatte, verabschiedet wurde, durch ihre ökonomischen Reformmaßnahmen wesentlichen Anteil an der weiteren Liberalisierung der spanischen Wirtschaft hatte und somit in hohem Maße zum 'spanischen Wirtschaftswunder' beitrug. Trotz dieser für das autoritäre Franco-Regime zunächst positiven Entwicklungen im ökonomischen Bereich, von denen es sich einen politischen Legitimitätszuwachs versprach, kristallisierten sich bald regimegefährdende Tendenzen heraus, wie beispielsweise die Veränderung der Sozialstruktur und die damit verbundende Entwicklung einer politischen Opposition, sowie immer häufiger auftretende Uneinigkeiten innerhalb der Regimeeliten. Warum es in den 70er Jahren in Spanien zu zahlreichen Krisenerscheinungen wie den o. g. kam und welche dies im Einzelnen waren, soll im dritten Kapitel der Arbeit geklärt werden. Bereits im zweiten Kapitel wird erläutert, welche gesellschaftlichen Kreise und Institutionen als Stützpfeiler das System über viele Jahre weitgehend stabilisierten [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901651 / 9783656901655

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Demokratisierungsprozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1989/1990 die kommunistischen Systeme in Osteuropa zusammenbrachen und der Eiserne Vorhang endgültig fiel, endete eine Zeit, die seit dem 2. Weltkrieg von der Rivalität zweier unterschiedlicher Weltanschauungen geprägt war. Die kommunistischen Staaten in Osteuropa hatten sich stets in der Tradition marxistisch-leninistischer Ideen verstanden und fühlten sich, durch ihren Anspruch eine egalitäre Gesellschaft zu schaffen, dem Westen, dessen Wirtschaft nach dem Konkurrenz- und Leistungsprinzip funktionierte und so soziale Disparitäten begünstigte, stets überlegen. Warum es letztendlich zu einem kompletten und rapiden Zusammenbruch der kommunistischen Systeme kam, ist bis heute nicht übereinstimmend geklärt worden. Es besteht keine Einigkeit bei den Autoren darüber, welches die Hauptursachen von Transformationsprozessen sind. Lediglich darüber, dass bei den osteuropäischen Transitionen in ihrer Komplexität eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden müssen, besteht Konsens. So weist jede Theorie in der Transformationsforschung gewisse Schwachstellen bei der Betrachtung von Systemwechseln auf, weswegen eine Synthese verschiedener Theoriestränge als angemessen erscheint, um Systemwechsel vor allem in der Wechselwirkung verschiedener Faktoren erklären zu können. Besonders Polen spielte bei den osteuropäischen Transformationsprozessen eine wichtige Vorreiterrolle, weswegen die Entwicklungen, die Polen den Übergang zur Demokratie ermöglichten, auch wegweisend für andere Länder in Osteuropa waren, die sich durchaus ähnlichen Problemen, bedingt durch vergleichbare System-, Wirtschafts-, und Sozialstrukturen, gegenüber sahen. Deswegen soll in dieser Arbeit der 'ausgehandelte Systemwechsel' am Fallbeispiel Polen vorgestellt werden. Dabei wird von der Behauptung ausgegangen, dass handelnde Akteure die wichtigste Rolle beim Transformationsprozess in Polen spielten und System-, Struktur-, und Kulturtheorien lediglich den Rahmen vorgaben, in dem sich die Akteure bewegen konnten. Im Laufe der Arbeit soll also die Frage beantwortet werden, ob handelnde Akteure mit ihren Strategien, Präferenzen aber auch Fehleinschätzungen den Systemwechsel weitgehend bestimmen oder ob während der Handlungen der Akteure andere Faktoren eine gewichtigere Rolle spielten. Dies lässt sich allerdings nicht allgemeingültig bestimmen, sondern variiert von Transformationsfall zu Transformationsfall [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901635 / 9783656901631

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Geschichte der Internationalen Beziehungen, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Transatlantische Beziehungen nach 1989, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Out of area' oder 'out of business'. So lautete Ende der 90er Jahre die ebenso einfache wie einprägsame Warnung, die darauf hinwies, dass die NATO nach dem Ende des Kalten Krieges und dem damit verbundenen Wegfall der gemeinsamen kommunistischen Bedrohung neue Aufgaben suchen und finden müsse, um sich nicht selbst ins Abseits zu befördern und obsolet zu werden. Diese neuen Aufgaben sollten neben der Verteidigung des Bündnisgebietes, also der Erfüllung der Kernfunktion, die seit nunmehr über 60 Jahren Bestandteil des Bündnisvertrages ist, vor allem militärische Einsätze in Krisenregionen, die außerhalb des Bündnisgebietes liegen, einschließen, sofern von Konflikten in den jeweiligen Regionen eine direkte oder indirekte Bedrohung für ein oder mehrere Mitglieder der NATO ausgeht. Obwohl der NATO nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes häufig ihr Ende als bedeutende Sicherheitsinstitution vorausgesagt worden war, hat sie in diesem Zusammenhang eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit bewiesen, die sich politisch hauptsächlich im Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zu den ehemaligen Gegnern Mittel- und Osteuropas äußerte und sich militärisch insbesondere in ihren Peacekeeping-Operationen auf dem westlichen Balkan manifestierte.Insgesamt setzte die NATO in den 90er Jahren (nach dem Beschluss des neuen Strategischen Konzeptes von 1991) in vier Bereichen neue Akzente, die zuvor keine oder nur eine untergeordnete Rolle im Denken der transatlantischen Partner gespielt hatten. Neben der Ausweitung und Erweiterung nach Mittel- und Osteuropa, der 'Europäisierung' der NATO und der Bereitschaft international als Mandatsnehmer der Vereinten Nationen bzw. der OSZE aufzutreten, spielte schließlich besonders im Kosovokrieg die Bereitschaft der NATO auch ohne VN-Mandat zu intervenieren eine wichtige Rolle.Nur zwei Jahre nach dem zu Beginn des Kosovokrieges einsetzenden Dialogs über das künftige Rollenverständnis der NATO (aus dem das neue Strategische Konzept von 1999 hervorgegangen ist), führten die Terroranschläge vom 11. September 2001 zu einem Paradigmenwechsel, sowohl in der internationalen Politik als auch in der Wahrnehmung der Nordatlantischen Allianz, da sie verdeutlicht haben, dass die größten Bedrohungen transatlantischer Sicherheit nicht mehr wie im Kalten Krieg und seiner unmittelbaren Folgezeit aus Europa kommen würden, sondern von jenseits des Kontinents [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901694 / 9783656901693

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verfassungspolitische Grundlagen Parlament, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Bonn ist nicht Weimar' . Mit dieser in der Bundesrepublik Deutschland zum Sprichwort avancierten Formel hat der Schweizer Journalist Fritz René Allemann das Empfinden der Deutschen in Bezug zur eigenen Nachkriegsgeschichte auf den Punkt gebracht. Aus dem Scheitern der Weimarer Republik, so die gängige Annahme der bundesrepublikanischen Erfolgsgeschichte, habe man gelernt und vom Grundgesetz bis zur politischen Kultur die Konsequenzen gezogen.Bereits der Herrenchiemseer Entwurf und später dann die Beratungen des Parlamentarischen Rates haben großen Wert darauf gelegt, die Schwächen der Weimarer Reichsverfassung, soweit es möglich war, auszumerzen, um die Bundesrepublik durch eine stabilere und krisenfestere Verfassung vor einer Wiederholung der Ereignisse von 1933, also vor der Zerschlagung der Demokratie durch ein totalitäres Unrechtsregime, zu schützen. Die Demokratie musste daher so diktaturfest wie möglich gemacht werden.Obwohl in besonderem Maße das Zusammenspiel der einzelnen Verfassungsinstitutionen neu gestaltet und dabei insbesondere die Kompetenzen des Staatsoberhauptes beschnitten wurden, um in Krisenzeiten die Herrschaft des Präsidenten in quasi diktatorischen Präsidialkabinetten, wie sie gegen Ende der Weimarer Republik existierten, zu verhindern , steht das Grundgesetz der Weimarer Reichsverfassung erheblich näher als allen vorangegangenen deutschen Verfassungen, einschließlich der Bismarck-Verfassung und der Paulskirchen-Verfassung.Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es in der Weimarer Reichsverfassung und im Grundgesetz gibt, welche Aufgaben die einzelnen Verfassungsinstitutionen im politischen System einnehmen und welche Bedeutung ihnen zukommt, was die Fehler der Weimarer Reichsverfassung waren und was das Grundgesetz aus diesen Fehlern gelernt hat, wird im Laufe dieser Arbeit erläutert. Dabei spielt nicht so sehr ein vollständiger Vergleich beider Verfassungen eine Rolle, sondern vielmehr der gezielte Vergleich der Regierungssysteme, also wesentlicher Verfassungsinstitutionen. So wird in den folgenden Kapiteln speziell auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Reichs- und Bundestages, des Reichs- und Bundespräsidenten, der Reichs- und Bundesregierung, des Reichs- und Bundesrates und des jeweiligen Verfassungsschutzes eingegangen. Da die gesamte Thematik sich allerdings sehr komplex darstellt, kann es lediglich Aufgabe dieser Arbeit sein, einen Überblick bzw. eine Einführung in das Thema zu geben [.]. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    365690118X / 9783656901181

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Herrscher der Habsburger Monarchie im 18. und 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon lange vor dem Tode Karls II., dem letzten Habsburgerkönig Spaniens, beschäftigten sich die europäischen Mächte mit der Frage der spanischen Erbfolge. Nachdem König Philipp IV. verstorben war, hinterließ er mit Karl II. nur einen erbberechtigten Nachfolger, der somit als letzter Mann der spanischen Linie des Hauses Habsburg den spanischen Thron bestieg. Allerdings stellte sich bei einem eventuellen Tod Karls II. ohne weitere männliche Nachfolger die Frage, welche europäische Dynastie genealogischen und rechtlichen Anspruch auf die weitere Erbfolge hatte. Insbesondere die österreichischen Habsburger sowie die Bourbonen erhoben hierbei ihre Ansprüche auf das spanische Gesamterbe.Wer allerdings tatsächlich das größere Recht auf die Erbschaft hatte und wie versucht wurde eine Einigung unter den Mächten zu erzielen, soll im dritten Kapitel Gegenstand der Betrachtungen sein.Insgesamt war der Spanische Erbfolgekrieg, der in der Folge der gegebenen Erbproblematik entbrannte, insofern für Europa und das Haus Habsburg von besonderer Bedeutung, als dass eine Vielzahl von Staaten in ihn verwickelt war und seine Beendigung durch die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden maßgeblich zur Veränderung des europäischen Mächteverhältnisses und zur Etablierung und Erhaltung des von England angestrebten europäischen Gleichgewichts führte.So war zuvor, besonders seit dem Abschluss des Westfälischen Friedens die machtmäßige Struktur des europäischen Staatensystems in erster Linie durch den weiteren politischen und militärischen Aufstieg Frankreichs geprägt, welches im Pyrenäenfrieden mit Spanien (1659) bedeutende Teile der Spanischen Niederlande erhielt und sich somit eine günstige Ausgangsposition für weitere Eroberungen in diesem Bereich schuf.Im Zusammenhang mit dem Spanischen Erbfolgekrieg tritt also die Frage des europäischen Mächtegleichgewichts in den Vordergrund, weswegen in dieser Arbeit ausgehend von der französischen Hegemonie und dem Aufstieg der österreichischen Habsburger zur europäischen Großmacht über das Problem der spanischen Erbfolge (Teilungspläne, Große Allianz, Kriegsverlauf) auf die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden und somit auf die Konsequenzen des Krieges geschlossen werden soll [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656901082 / 9783656901082

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 1,7, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Internationale Beziehungen - Theorien und die Analyse ausgewählter Problemfelder, Sprache: Deutsch, Abstract: Als in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 georgische Soldaten die Grenze zur abtrünnigen georgischen Provinz Südossetien passierten, die, nach Aussage Kuraschwilis, einem hohen georgischem General, in einem Blitzkrieg die 'verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen' sollten, konnte noch niemand ahnen, welche Konsequenzen die vernichtende Niederlage der georgischen Armee, sowohl für Georgien selbst, den Kaukasus als Region, als auch für die Weltpolitik, insbesondere das Verhältnis Europas und der USA zu Russland haben würde. Neben der Streitregion Südossetien ist auch Abchasien nach geltendem Völkerrecht Teil des georgischen Staatsgebiets, de facto aber seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahre 1991 nie effektiv unter georgischer Kontrolle gewesen. Denn im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion kam es in Georgien zu blutigen Bürgerkriegen gegen ossetische und abchasische Milizen, welche teilweise vom russischen Militär unterstützt und durch die Waffenstillstandsabkommen 1992 für Südossetien und 1994 für Abchasien beendet wurden. Diese beinhalteten die Aufstellung von Friedenstruppen, die in beiden Regionen die Waffenruhe erhalten sollten, bis eine politische Lösung für die Beilegung der Konflikte gefunden sein würde. In Abchasien kam es daraufhin zur Aufstellung einer GUS-Friedenstruppe, an der sich allerdings lediglich russische Soldaten beteiligten. Zusätzlich wurde mit der Mission UNOMIG (United Nations Observer Mission in Georgia) der Versuch einer eingeschränkten Internationalisierung des Konfliktes durch die UNO unternommen, die den Waffenstillstand in der Folgezeit überwachen sollte. In Südossetien wurde hingegen eine andere Lösung initiiert. So wurde eine russisch-georgische Friedenstruppe eingesetzt, an der sich aber auch Südosseten und Nordosseten beteiligten. Dabei sollte vor allem durch die Beteiligung aller relevanten Parteien eine effektive Konfliktlösung ermöglicht werden, die in der Folge allerdings ausblieb. Warum keine effektive Konfliktlösung gefunden werden konnte, davon wird an einer späteren Stelle noch zu sprechen sein. Unterstützt wurde diese Friedenstruppe von einer kleinen, lediglich sechs Mann umfassenden OSZE-Mission, die, ähnlich wie UNOMIG in Abchasien, die Überwachung des Friedeneinsatzes übernahm. Da Georgien im Oktober 2008 mit seinem Einmarsch in Südossetien den Waffenstillstand von 1992 einseitig aufkündigte, wurde Russland der Weg für ein militärisches Eingreifen geebnet [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Diplomica Verlag, 2015

    3959345755 / 9783959345750

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656900825 / 9783656900825

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,3, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Die Zukunft der Welternährung: Historische Entwicklungslinien, aktuelle Probleme und zukünftige Verteilungskämpfe, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bekämpfung des Hungers in der Welt ist schon seit Jahrzehnten ein viel diskutiertes Thema in der internationalen Politik. Trotz zahlreicher Versprechungen, Zielvorgaben und Kampagnen, die allesamt nicht den gewünschten Erfolg verbuchen konnten, bleibt dieses Thema auch vorerst ein globales Problem, welches künftig eine wichtige und vor allem ernsthafte Rolle bei internationalen Verhandlungen über Entwicklung, Freihandel etc. spielen sollte. Warum das Hungerproblem bis heute nicht gelöst werden konnte, hat vielfältige und aufgrund der Heterogenität der betroffenen Länder sehr unterschiedliche Ursachen. Eine vollständige Analyse des Problems, inklusive der Vorstellung verschiedener Lösungsansätze, erscheint im Rahmen dieser Arbeit wenig sinnvoll und kaum möglich. Deswegen wird im Folgenden das Hauptaugenmerk auf der Diskussion zu Freihandel und Protektionismus im Agrarbereich liegen. Ganz besonders soll dabei die EU-Agrarpolitik mit ihren Auswirkungen auf die Entwicklungsländer beleuchtet werden. Die EU betreibt seit der Einführung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bei vielen landwirtschaftlichen Produkten Protektionismus, um den eigenen Markt vor billiger ausländischer Konkurrenz zu schützen und darüber hinaus durch Exportsubventionen eigene Waren zu günstigen Preisen auf dem Weltmarkt abzusetzen. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Diplomica Verlag, 2015

    3959346786 / 9783959346788

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Systemtransformation Portugals von der Diktatur zur Demokratie stand zusammen mit den Demokratisierungsprozessen in Spanien und Griechenland am Anfang des von Samuel Phillips Huntington geprägten Begriffs der sog. Dritten Demokratisierungswelle, die sich in Lateinamerika und Ostasien fortsetzte, Ende der 1980er Jahre die kommunistischen Systeme Osteuropas erfasste und sogar einige Länder Afrikas berührte. Eine solch umfassende Demokratisierung ist in der Geschichte bisher beispielslos geblieben. Zwischen 1974 und 1995 wechselten nicht weniger als 78 Staaten von diktatorischen zu demokratischen Herrschaftsformen. Zwar besteht Einigkeit darüber, dass viele dieser Demokratien sich bislang nicht ausreichend konsolidiert oder defekte Strukturen ausgebildet haben, allerdings müssen sowohl die südeuropäischen Länder als auch die meisten der ehemaligen Ostblockstaaten, die in der Zwischenzeit der EU beigetreten sind (unter ihnen auch Ungarn), als konsolidierte Demokratien betrachtet werden. Aktuelle Herausforderungen der vergleichenden TransformationsforschungIm Zuge dieser enormen Fülle von Systemübergangsprozessen in den letzten 40 Jahren steht die vergleichende Transformationsforschung vor einer dreifachen Mammutaufgabe. Neben der systematischen Aufarbeitung der zahlreichen Transformationsprozesse (in vielen Fällen bereits geschehen) muss es vor allem ihr Ziel sein, in vergleichender Perspektive sowohl Systemwechsel derselben Region mit häufig ähnlichen Kontextbedingungen als auch Transformationsfälle unterschiedlicher Regionen, die auf den ersten Blick nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen, miteinander zu vergleichen. Im Sinne allgemeiner Theoriebildung könnten solche umfassenden Vergleiche einen Beitrag dazu leisten, generalisierende Aussagen über (alle) Transformationsprozesse zu treffen, auch wenn dies aufgrund der z. T. sehr unterschiedlichen Voraussetzungen nur auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau möglich wäre. Für weniger umfassende Arbeiten ist eine solche Vorgehensweise jedoch nicht geeignet. Vielmehr erscheint hier die vergleichende Analyse von einzelnen Teilbereichen unterschiedlicher Transformationsprozesse sinnvoll zu sein, da aufgrund des stärker eingeschränkten Untersuchungsgegenstandes auf einer wesentlich niedrigeren Abstraktionsebene Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser herausgearbeitet werden können und somit ein zumindest für die untersuchten Teilbereiche größerer Erkenntnisgewinn wahrscheinlich wird [.].…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015

    3656902267 / 9783656902263

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Systemtransformationen in den drei südeuropäischen Ländern Griechenland, Portugal und Spanien, durch die ab 1974 innerhalb kürzester Zeit der Übergang von rechtsautoritären Regimen zu parlamentarischen Demokratien vollzogen wurde, standen bei der Periodisierung zeitlich eingegrenzter Demokratisierungswellen am Anfang des von Samuel Phillips Huntington geprägten Begriffs der sogenannten Dritten Demokratisierungswelle , die sich in Lateinamerika und Ostasien fortsetzte, Ende der 1980er Jahre die kommunistischen Systeme Osteuropas erfasste und sogar einige Länder Afrikas berührte.Eine solch umfassende Demokratisierung ist in der Geschichte bisher beispielslos geblieben. Von besonders herausragender Bedeutung für die Demokratisierungsforschung sind dabei jene Länder, die durch paktierte und weitgehend gewaltlose Übergänge eine Art Vorbildfunktion für die Eliten anderer Staaten übernommen haben, die, sofern sie sich in ähnlichen Ausgangssituationen befinden, versuchen sollten, den Übergang zur Demokratie ebenfalls kompromissvoll und friedlich zu gestalten. Als Beispiel wäre hier die spanische Transformation zu nennen, die insbesondere für die Länder Lateinamerikas und Osteuropas als Muster für einen erfolgreichen Übergang zu liberal-demokratischen Systemen galt.Aber auch Polen, welches seit dem Aufstieg der Solidarnosc eine Vorreiterrolle in Osteuropa beim Übergang zur Demokratie spielte, galt vielen Staaten des ehemaligen Ostblocks, nicht zuletzt wegen der Verhandlungen am Runden Tisch, als Vorbild auf dem Weg zur liberalen Demokratie. Welche Länder sich an den Transformationsprozessen in Polen und Spanien orientiert oder diese sogar nachgeahmt haben, soll in dieser Arbeit aber nicht weiter thematisiert werden. Vielmehr interessieren die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden paktierten Übergänge in Spanien und Polen, die nicht ohne weiteres nur aufgrund ihres paktierten Charakters gleichgesetzt werden können. Zwar gibt eine allgemeine Einteilung der Verlaufsformen verschiedener Transformationen, wie Wolfgang Merkel sie vorgenommen hat , eine grobe Übersicht über die in den jeweiligen Ländern herrschenden Kräfteverhältnisse der beteiligten Akteure, was auf eine gewisse Ähnlichkeit der Systemübergänge schließen lässt, dennoch kann sie eine ausführliche vergleichende Fallanalyse nicht ersetzen [.]. …

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    Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Systemtransformation Portugals von der Diktatur zur Demokratie stand zusammen mit den Demokratisierungsprozessen in Spanien und Griechenland am Anfang des von Samuel Phillips Huntington geprägten Begriffs der sog. Dritten Demokratisierungswelle, die sich in Lateinamerika und Ostasien fortsetzte, Ende der 1980er Jahre die kommunistischen Systeme Osteuropas erfasste und sogar einige Länder Afrikas berührte. Eine solch umfassende Demokratisierung ist in der Geschichte bisher beispielslos geblieben. Zwischen 1974 und 1995 wechselten nicht weniger als 78 Staaten von diktatorischen zu demokratischen Herrschaftsformen. Zwar besteht Einigkeit darüber, dass viele dieser Demokratien sich bislang nicht ausreichend konsolidiert oder defekte Strukturen ausgebildet haben, allerdings müssen sowohl die südeuropäischen Länder als auch die meisten der ehemaligen Ostblockstaaten, die in der Zwischenzeit der EU beigetreten sind (unter ihnen auch Ungarn), als konsolidierte Demokratien betrachtet werden. Aktuelle Herausforderungen der vergleichenden Transformationsforschung Im Zuge dieser enormen Fülle von Systemübergangsprozessen in den letzten 40 Jahren steht die vergleichende Transformationsforschung vor einer dreifachen Mammutaufgabe. Neben der systematischen Aufarbeitung der zahlreichen Transformationsprozesse (in vielen Fällen bereits geschehen) muss es vor allem ihr Ziel sein, in vergleichender Perspektive sowohl Systemwechsel derselben Region mit häufig ähnlichen Kontextbedingungen als auch Transformationsfälle unterschiedlicher Regionen, die auf den ersten Blick nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen, miteinander zu vergleichen. Im Sinne allgemeiner Theoriebildung könnten solche umfassenden Vergleiche einen Beitrag dazu leisten, generalisierende Aussagen über (alle) Transformationsprozesse zu treffen, auch wenn dies aufgrund der z. T. sehr unterschiedlichen Voraussetzungen nur auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau möglich wäre. Für weniger umfassende Arbeiten ist eine solche Vorgehensweise jedoch nicht geeignet. Vielmehr erscheint hier die vergleichende Analyse von einzelnen Teilbereichen unterschiedlicher Transformationsprozesse sinnvoll zu sein, da aufgrund des stärker eingeschränkten Untersuchungsgegenstandes auf einer wesentlich niedrigeren Abstraktionsebene Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser herausgearbeitet werden können und somit ein zumindest für die untersuchten Teilbereiche größerer Erkenntnisgewinn wahrscheinlich wird [.]. …