Verlag: Graz 1825-1835., 1835
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Blattgröße ca. 17 x 24 cm. Bildausschnitt ca. 9,5 x 15 cm. Nebehay-W. 286, Nr. 42.- Die auf einem Felssporn liegende Frauenburg wurde um 1248 erstmals erwähnt. Ulrich von Liechtenstein hatte sie von seinem Vater als Erbe erhalten. 1268 verlor Ulrich die Burg an König Ottokar, erhielt sie aber später wieder zurück. 1275 folgte sein Sohn Otto als Eigentümer. 1312 kam die Frauenburg in den Besitz der Judenburger Linie des Hauses Liechtenstein. Rudolf IV von Liechtenstein veranlasste gegen Ende des 14. Jahrhunderts die Erweiterung der Anlage. Als 1436 der auf der Frauenburg sitzende Familienzweig ausstarb, erbte der mit den Liechtensteinern verschwägerte Johann III. von Stubenberg die Herrschaft. Sie blieb bis 1656 im Besitz seiner Nachkommen. Die neuen Herren ließen die Burg von Pflegern verwalten. 1666 übernahm Johann Adolf Graf Schwarzenberg den Besitz. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Herrschaftsverwaltung nach Murau verlegt. Danach begann der Verfall der Anlage. 1861 brannte die Frauenburg aus.
Verlag: Wien um 1830., 1830
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Ca. 19 x 26 cm. Nebehay-W. 335, 12.- Aus der sogenannte "Kleinen Serie" der österreichischen Schlösser und Ruinen. "Ein . Denkmal des Faustrechtes ist die Ruine Frauenburg, die ihren Namen von einer tragischen Scene erhielt . Herr Reimprecht, ein mächtiger Ritter aus einem noch jetzt blühenden Geschlechte, erbaute diese Veste in grauer Vorzeit." (Aus: "Museum für topographische Vaterlandskunde des österr. Kaiserstaates" Wien 1836).- Außerhalb der Darstellung minimal fleckig.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Antiquariat Clemens Paulusch GmbH, Berlin, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Lithographie m. Tonplatte n. u. v. Carl Reichert, um 1860, 13 x 18.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Antiquariat Clemens Paulusch GmbH, Berlin, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Kupferstich v. Merian, um 1656, 12,4 x 17,9 Nebehay-Wagner 407/I/13a, Zahn, Stiria illustrata, 604; älteste gedruckte Ortsansicht von Frauenburg bei Unzmarkt in der Obersteiermark, aus dem ersten Anhang von Merian, M.: "Topographia Provinciarum Austriacaru(m), Austriae Styriae, Carinthiae, Carniolae, Tyrolis etc"; guter Abdruck, etwas fleckig.