Verlag: Wien, Lechner - Lith. u. Druck v. Karl Loos, um 1896., 1896
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Blattgröße ca. 37 x 29,5 cm. Bildausschnitt ca. 31 x 24 cm (Mittelfalz geglättet. Das Kartenbild in sauberem Erhaltungszustand). Rudolfsheim ist der westliche Bezirksteil des 15. Wiener Gemeindebezirkes Rudolfsheim-Fünfhaus und eine der 89 Wiener Katastralgemeinden. Die früher eigenständige Gemeinde Rudolfsheim wurde aus Braunhirschen, Reindorf und Rustendorf gebildet. 1892-1938 war Rudolfsheim der Name des damaligen 14. Bezirks.
Verlag: (Wien 1827)., 1827
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Gr.-8°. In 8 Segmenten auf Leinen aufgezogen und faltbar eingerichtet. Blattgröße ca. 44,5 x 58 cm. Slg. Mayer 867. Nicht bei Nebehay-W.- Detailreicher Grundrißplan von Rudolfsheim-Fünfhaus. Der Bezirk vereinigte 1890/92 (Stadterweiterung) die Vorortegemeinden Rudolfsheim und Sechshaus, die als 14. Bezirk Rudolfsheim eingemeindet wurden. Ab 15. Oktober 1938 wurde er mit dem Bezirk Fünfhaus vereinigt. Er trug ab da als 15. Bezirk den Namen Fünfhaus, seit 15. Februar 1957 heißt er Rudolfsheim-Fünfhaus. Im Jahr 1178 wird "Meinhardisdorf" und 1344 "Reindorf" erstmals urkundlich erwähnt. Noch am Anfang des 18. Jahrhunderts sind auf zeitgenössischen Plänen nur wenige Häuser eingezeichnet. 1701 erbaut Freiherr von Nentwich in Fünfhaus einen Meierhof mit Ziegelei, der 1740 vom Karmeliterorden erworben wird. Erst im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts bildeten Reindorf, Rustendorf, Braunhirschen, Fünf- und Sechshaus eine Siedlungseinheit mit einer sich anbahnenden Fabrikslandschaft; mit dem Bau der Westbahn und des Westbahnhofes 1858 stieg die wirtschaftliche Bedeutung, doch konnten die einzelnen Gemeinden im Alleingang die dadurch erforderliche technische und soziale Infrastruktur nicht bewältigen, sodass es 1863 zur Schaffung der Großgemeinde Rudolfsheim kam.- Das Kartenbild in sauberem Erhaltungszustand.
Sprache: Deutsch
Verlag: Wien, Selbstverlag des Heimatausschusses der Lehrerschaft, 1922
Anbieter: Georg Fritsch Antiquariat, Wien, Österreich
3 Teile in 1 Band. Gr. 8°. XV, 281; 45 und VIII, 74 S. mit zahlr. Textillustr., 4 Farbtafeln von Hermann Schmid, 1 gef. Faksimile und 1 gef. Plan. HLn. der Zeit mit gepr. Rückentitel. Etwas berieben, eine Rückenkante angeplatz, Titelrückseiten gestempelt, im dritten Teil 3 Blatt geklebt, sonst gut und komplett selten.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Antiquariat Clemens Paulusch GmbH, Berlin, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Kupferstich v. Nagel, 1780, 51,5 x 67,5 "Eisler, Historischer Atlas des Wiener Stadtbildes, Nr. 21; Opll, Wien im Bild historischer Karten, Tafel 22. Dörflinger, Österreichische Karten des 18. Jahrhunderts, p. 70f; Blatt 4 des großen aus 16 Blatt bestehenden Wien-Plans nach Joseph Nagel (1717-94), der ersten kompletten Neuvermessung seit Anguissola/Marinoni 1704; das westlichste Blatt des nach Südwest orientierten Plans zeigt Brachfläche außerhalb des Linienwalls mit lediglich 3 eingezeichneten Gebäuden (Konskriptionsnummern 16, 17 und 18, wohl von Fünfhaus), bei Nummer 17 dürfte es sich wohl um einen Wirtschaftshof der Karmeliter handeln (heute Karmelitergasse). "Im letzten Jahrzehnt der Regierung Maria Theresias entstand im kaiserlichen Auftrag annähernd gleichzeitig zwei äußerst repräsentative, hervorragende Pläne der Haupt- und Residenzstadt Wien 1770 begann Nagel mit seinen Vermessungsarbeiten Die Herausgabe des aus 16 Blättern bestehenden Plans erfolgte allerdings erst in den Jahren 1780 und 1781." (Dörflinger); etwas knittrig und angestaubt, in den Ecken kleine Montagelöchlein.".