Bildgröße 8x7 cm.
Verlag: Nürnberg, 11. XI. 1880., 1880
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Manuskript / Papierantiquität
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Sekretär des Kunstgewerbevereins in Magdeburg: "Bei Gelegenheit der Erledigung Ihrer schätzbaren Zuschrift vom 6. d. Mts. sind wir so frei, Ihnen folgende ergebene Bitte zu unterbreiten: In Magdeburg ist zur Zeit nur Herr Geh. Regierungsrath Dr. A. Schulz als Pfleger für uns thaetig. Derselbe vermag natürlich nicht in alle Kreise einzudringen und die Erfolge entsprechen deshalb nicht unseren Wünschen. Wir möchten deshalb in Magdeburg einen zweiten, vielleicht auch noch mehrere Pfleger gewinnen, denen es vollständig überlassen bliebe, ob sie ganz selbstständig agieren oder mit Herrn Dr. Schulz Hand in Hand gehen wollen. Sie würden uns zu großem Dank verpflichten, wenn Sie eine Pflegschaft gütigst übernehmen wollten [.]". - Auf Briefpapier des "Germanischen Nationalmuseums". Im Rand minimal angestaubt. Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
Verlag: Nürnberg, 18. VI. 1877., 1877
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Manuskript / Papierantiquität
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Für die gütige wohlgemeinte Veröffentlichung spreche ich den ergebensten Dank aus. Doch kann ich nicht unterlassen, die Behauptung auszusprechen, daß Sie dadurch die ganze Angelegenheit in die größte Gefahr bringen. Ich hatte ausdrücklich zu bemerken mir erlaubt, daß ich einstweilen privatim die Einladung erlasse [.]". - Nach dem Studium der Architektur in Berlin und am Polytechnikum in Karlsruhe wurde Essenwein 1857 Architekt für Hochbau im Dienst der österreichischen Staatsbahnen und 1865 Professor für Hochbau an der TH Graz. "Als erster Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg (seit 1866) verlegte Essenwein den vom Gründer Hans von Aufseß geplanten Schwerpunkt von der Quellensammlung auf die Sammlungen" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Germanischen Nationalmuseums.
Verlag: Nürnberg, 20. Juni 1878., 1878
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Manuskript / Papierantiquität
6¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: Ein deutsches Werk, welches systematisch den gesamten Bildercyclos des Mittelalters zu umfassen suchte, ist mir nicht bekannt. Den Versuch macht die Iconographie chretienne des Abbé Crosnier für das kirchliche Gebiet. Freilich ist es nur ein Versuch der in vielen Beziehungen höchst mangelhaft genannt werden muß, theils weil das Wissen des Verfassers nicht ausreichte, theils weil er eigene Deutungsversuche für räthselhafte' Darstellungen macht, die vollkommen bedeutungslos sind [.]". Nach dem Studium der Architektur in Berlin und am Polytechnikum in Karlsruhe wurde Essenwein 1857 Architekt für Hochbau im Dienste der österreichischen Staatsbahnen und 1865 Professor für Hochbau an der TH Graz. Als erster Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg (seit 1866) verlegte Essenwein den vom Gründer Hans von Aufseß geplanten Schwerpunkt von der Quellensammlung auf die Sammlungen" (DBE). Auf Briefpapier mit gedr. Vignette des Germanischen Nationalmuseums; etwas knittrig, fleckig und angestaubt sowie mit einem kleinen Stecknadeldurchstich am linken oberen Rand.
Verlag: Frankfurt a M Heinrich Keller, 1891
Anbieter: Antiquariat Christoph Hannen, Düsseldorf, Deutschland
Imperial-2°. Titel, 22 pp. Begleittext, 20 Tafeln in Schwarzdruck, 16 chromolith. Tafeln. Original Halbleinwand. Die Tafeln auf starken Kartons ausgeführt. Mappe berieben und bestoßen, Tafeln etwas beschnitten und vereinzelt fingerfleckig. Diverse kleinere alte Stempel. 2 Textbögen ganz vereinzelt mit kleineren, alt hinterlegten Einrissen vom Rand her. Insgesamt mit Gebrauchsspuren. Sonst manierlich. ADB 48, 432, NDB 4, 657, Weech 5, 160 - Essenwein, Architekt und Architekturhistoriker, später Direktor des germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, war Autor einiger wichtiger Baudokumentationen. Die einzeln Kartons (80 x 64 cm!) zeigen die mittelalterlichen Glas- und Wandmalereien des Zentralbaus, einem Dekagon. Erste Teile dieses Baukomplexes enstanden im 4. Jahrhundert. Errichtung des zehneckigen Zentralbaus um 1220, dem damals größten Kuppelbau nördlich der Alpen. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg vollständige Neugestaltung des Innenraums und der Fenster des Dekagons durch zeitgenössische Künstler. Somit hier vorliegend eine Dokumentation des weitestgehend ursprünglichen Zustands. - Ein schönes Beispiel für die aufwendige und drucktechnisch anspruchsvolle Ausführung solch großformatiger Chromolithographien. [Köln - ] [Köln; Glasmalerei; Kunst; Kunstgeschichte; Kirchen; ] 25000 gr.