Erscheinungsdatum: 1979
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Acta Histor. Leopold., 12. - Halle 1979, 8°, 136 pp., 82 Abbildungen, orig. Broschur. Berlin war die Geburtsstätte der Elektronenmikroskopie. Ernst August Friedrich Ruska (1906-1988) studierte an der Technischen Hochschule Berlin. Dort hatte 1927 Max Knoll (1897-1969) die "Studiengesellschaft für Höchstspannungsanlagen" übernommen und scharte einen Kreis der besten Studenten um sich, die alle mit einer bestimmten Forschungsarbeit betraut wurden. Der junge Ruska erfand mit Bodo von Borries(1905-1956) unter Knolls Leitung das Elektronenmikroskop mit elektromagnetischen Linsen, das der dann mit der Unterstützung von Siemens & Halske zu einem Hochleistungsgerät entwickelte. Er wurde später Professor und Abteilungsleiter am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin Dahlem. Dort konnte er nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Forschergruppe Elektronenmikroskope entwickeln, die die Traumgrenze erreichten. "Zu diesem Entschluß hatten uns nicht zuletzt viele Diskussionen mit meinem Bruder Helmut Ruska (1908-1973)geführt, der schon 1931 als Medizin-Student fest davon überzeugt war, daß zahlreiche sublichtmikroskopische Krankheitserreger jetzt vielleicht sichtbar gemacht werden könnten und daß die Zellen sublichtmikroskopische Strukturen aufweisen müßten, deren Kenntnis für das Verständnis der Zellfunktion wertvoll sein werde." (E.Ruska) Dabei stießen sie auf eine ablehnende Haltung bei namhaften Biologen, erst als im Oktober 1936 in einem Gutachten von Helmut Ruskas klinischem Lehrer Richard Siebeck, dem Direktor der ersten medizinischen Poliklinik der Berliner Charité und angesehenem Internisten ihre Absichten über die mit Elektronenmikroskopen sublichtmikroskopischer Auflösung möglicherweise erzielbaren Fortschritte in der Medizin und Biologie bestätigt wurden, gelang es die Industrie davon zu überzeugen, daß dieses Instrument neue Horizonte eröffnen würde. Die Geschichte bewies, daß er recht hatte. Jedoch erst nach 55 Jahre fand er 1986 durch die Verleihung des Nobelpreises die gebührende Anerkennung.
Erscheinungsdatum: 1970
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Arb. Paul Ehrlich Inst., 66. - Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 1970, 8°, IV, 48 pp., orig. kartonierter Einband.
Verlag: ohne Ort und Datum
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Manuskript / Papierantiquität
100 : 155 mm. Brustbild im 1/2-Profil nach rechts. Mit Kuvert.
Verlag: ohne Ort und Datum
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Manuskript / Papierantiquität
90 : 140 mm. Brustbild von vorn. Der Erfinder des Elektronenmikroskops hatte 1986 einen halben Nobelpreis für Physik erhalten für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops"; die andere Hälfte war an Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops" ergangen.
Verlag: Berlin, Germany: Dr. Ernst Ruska ., 1973
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Manuskript / Papierantiquität Signiert
Zustand: Good. Letter sized typed signed sheet, on Institut Fur Elektronenmikroskopie Am Fritz Haber Institut Der Max Planck Gesellschaft letterhead. Very Good. Auf Deutsch.Collection of photographs and letters signed by prominent 20th century scientists, including various Nobel Prize winners.
Verlag: o. O., o.D.
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
152:101 mm. S/W-Portrait im ¾-Profil. Der Erfinder des Elektronenmikroskops hatte 1986 einen halben Nobelpreis für Physik erhalten für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops"; die andere Hälfte war an Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops" ergangen.
Erscheinungsdatum: 1987
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Manuskript / Papierantiquität
Berlin-Dahlem 5.III.1987, 1 Seite folio. Gedruckter Briefkopf: Prof. Dr. Ing. Ernst Ruska, May-Eytg-Straße 20, 1000 Berlin 33". Ernst August Friedrich Ruska (1906-1988) Physiker, gilt als einer der Wegbereiter der Elektronenmikroskopie. Am 9. März 1931 gelang es ihm und Max Knoll, mit magnetischen Linsen die erste zweistufige elektronenoptische Vergrößerung zu erzielen und damit das technische Grundprinzip des Elektronenmikroskops umzusetzen. Es beruhte auf der Tatsache, dass Magnetfelder Elektronen wegen ihrer Ladung ablenken können und sich Elektronenstrahlen in gleicher Weise bündeln und fokussieren lassen wie Lichtstrahlen durch Linsen und wurde seinerzeit "Übermikroskop" genannt. Da die Wellenlängen der Elektronen beträchtlich kürzer sind als diejenigen des Lichtes, ist mit Elektronenmikroskopen eine wesentlich bessere Auflösung als mit einem optischem Mikroskop möglich. Ruska überschritt mit einem weiteren Prototyp im Dezember 1933 bei 12.000facher Vergrößerung die Auflösungsgrenze des Lichts. Zusammen mit seinem Schwager, dem Ingenieur Bodo von Borries, entwickelte er das Gerät weiter, so dass es ab 1938/39 serienmäßig hergestellt werden konnte. 1986 erhielt Ruska gemeinsam mit Gerd Binnig und Heinrich Rohrer (Erfinder des Rastertunnelmikroskops) den Nobelpreis für Physik. "Zur Verleihung des Nobelpreises habe ich vielfach Bitten um handschriftliche Manuskripte erhalten. Ich kann solche Bitten deshalb nicht erfüllen, weil ich meine Manuskripte zu Veröffentlichungen immer entweder selbst mit der Maschine geschrieben habe oder sie habe schreiben lassen.".
Verlag: ohne Ort und Datum
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Manuskript / Papierantiquität
100 : 155 mm. Brustbild von vorn.
Erscheinungsdatum: 1938
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Wissenschaftl. Veröff. Siemens-Werke, 17/1. - Berlin 1938, Kl.4°, pp.107-111, 16 Abbildungen, orig. Broschur., Stemp. a.Umschl. Erstmals konnte man aber jetzt mit einem Elektronenmikroskop auch zuverlässig arbeiten. So wurden bis Ende 1939. von Mikroskopierenden verschiedener Fachrichtungen, die von H.Ruska betreut wurden, über 2000 Aufnahmen verschiedenartiger Objekte gewonnen. Vor allem konnten wir. dieses Instrument von Anfang an zum Mikroskopieren von biologischen Objekten verwenden - Die bis Ende 1939 erzielten elektronenmikroskopischen Aufnahmen führten zu etwa zwanzig Arbeiten über sublichtmikroskopische Strukturen biologischer Objekte. - E.Ruska, Die frühe Entwicklung der Elektronenlinsen und der Elektronenmikroskopie, S.69.
Erscheinungsdatum: 1939
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Z. techn. Physik, 20/ 8. - Leipzig, J.A. Barth, 1939, 4°, (VIII), pp.225-248, Abbildungen, orig. Broschur. Borries, Bodo v. & Ruska, Ernst: Versuche, Rechnungen und Ergebnisse zur Frage des Auflösungsvermögens beim Übermikroskop (pp.225-235). Z. techn. Physik, 20/ 8. - Leipzig, J.A. Barth, 1939, 4°, (VIII), pp.225-248, Abbildungen, orig. Broschur. 140.00 J Neben dieser wichtigen arbeit enthält dieses Heft zwei Arbeiten von Manfred von Ardenne zu diesem Thema: Einkristall-Leuchtschirme und Übermikroskopie (pp.235-239, 6 Abb.) Über die Möglichkeit der Untersuchung lebender Substanz mit Elektronenmikroskopen (pp.239-242, 2 Abb.).
Erscheinungsdatum: 1938
Anbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Deutschland
Z. techn. Physik, 19/11. - Leipzig, J.A. Barth, 1938, 4°, (VIII), 329-484, Abbildungen, orig. Broschur.
Anbieter: Herman H. J. Lynge & Søn ILAB-ABF, Copenhagen, Dänemark
Erstausgabe
Berlin, Julius Springer, 1932. 8vo. Bound in a contemporary half cloth. In "Zeitschrift für Physik". Library stamp to free front end-paper and title-page. A nice and clean copy. Pp. 318-339. [Entire volume: VII, 857 pp.]. First printing of Ruska and Knoll's seminal paper in which the first description of an electron microscope appears. This allowed researchers for the first time to view objects as small as the diameter of an atom. Not only did the discovery have profound influence on physics, it also revolutionized biological research, as it now became possible to distinguish individual molecules. Ruska received the Nobel Prize in physics in 1986 for his discovery regarding the electron microscope.In 1933 the theoretical description presented in the present paper led Ruska to build a two-stage electron microscope with a resolution exceeding that of the optical microscope. The technique behind is largely built upon de Broglie's revolutionary theory regarding the wavelength of electrons. The volume contains many important contributions to 20th century physics, among others: Heisenberg, W. Über den Bau der Atomkerne. II. Pp. 156-64: This is the second paper in a series of three which presents Heisenberg's neutron-proton model. Shortly after Chadwick discoverd the neutron in 1932, Heisenberg developed a theory suggesting that atomic nuclei are composed of protons and neutrons, this introduced the concept of the nuclear exchange force and isotopic spin. (DSB 17: p.398).
Anbieter: Herman H. J. Lynge & Søn ILAB-ABF, Copenhagen, Dänemark
Erstausgabe
Berlin, Julius Springer, 1932 & 1933. 8vo. In two half cloth bindings with gilt lettering to spines. In "Zeitschrift für Physik". Vol. 78, 1932 & Vol. 83, 1933. Library stamp to free front end-paper and title-pages. A nice and clean set. (Vol. 78:) Pp. 318-339" (Vol. 83:] [Entire volumes: VII, 857 pp." VIII, 845 pp.]. First printing of Ruska and Knoll's two seminal papers which constitute the first theoretical and practical description of an electron microscope. This invention allowed researchers for the first time to view objects as small as the diameter of an atom. Not only did the discovery have profound influence on physics, it also revolutionized biological research, as it now became possible to distinguish individual molecules. Ruska received the Nobel Prize in physics in 1986 for his discovery regarding the electron microscope, which by the Committee was described "as one of the most important innovations of the 20th century".In 1933 the theoretical description presented in the present paper [1932] led Ruska to build a two-stage electron microscope with a resolution exceeding that of the optical microscope [described in the 1932 paper]. The technique behind it is largely built upon de Broglie's revolutionary theory regarding the wavelength of electrons. In 1931, working closely with Knoll, Ruska built the first electron lens, an electromagnet that could focus a beam of electrons, as if it were light. Using several such lenses, he was able to construct a prototype of an electron microscope, though with only the ability to magnify a meager 17 times. Yet, he had proven that the task was possible and he continued to improve his design. By 1933, Ruska's electron microscope, termed a transmission microscope, was much more powerful. The instrument worked by passing electrons through a thin slice of the specimen to be studied, which were then deflected to a photographic film emulsion or projected onto a fluorescent screen, generating an image at high magnification. In fact, the device was capable of magnifying specimens up to 10 times more than a contemporary light microscope.To build a commercial version of his microscope, Ruska was forced to briefly leave the academic world and delve into private industry. He joined the Siemens Company as an electrical engineer in 1937 and the company released its first marketable electron microscope, based on Ruska's design, in 1939.The volume contains many important contributions to 20th century physics, among others: Heisenberg, W. Über den Bau der Atomkerne. II. Pp. 156-64: This is the second paper in a series of three which presents Heisenberg's neutron-proton model. Shortly after Chadwick discoverd the neutron in 1932, Heisenberg developed a theory suggesting that atomic nuclei are composed of protons and neutrons, this introduced the concept of the nuclear exchange force and isotopic spin. (DSB 17: p.398).
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Signiert
Kleines Autogrammkärtchen (blanko,carte de visite) mit eigenhändiger Unterschrift in Tinte signiert (New York, März 1957).
Anbieter: Markus Brandes Autographs GmbH, Kesswil, TG, Schweiz
Verbandsmitglied: PADA
Fotografie Signiert
Signed glossy photograph, shows Ernst Ruska in a chest-up portrait, 4,25 x 6,25 inch, signed in dark ink "Ernst Ruska", in very fine condition.
Erscheinungsdatum: 1931
Anbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Deutschland
Z. Techn. Physik, 12. - Leipzig, J.A.Barth, 1931, 4°, 698 pp., zahlr. Abbildungen, Halbleinenband der Zeit. Mit diesen Überlegungen über den Einfluß der Vertheilung der magnetischen Feldstärke längs der Spulenachse auf den für eine gewünschte Brennweite erforderlichen Spulenstrom begann die Entwicklung der für die heutigen Elektronenmikroskope, aber auch für andere elektronenoptische Geräte unentbehrlichen magnetischen Elektronenlinsen kurzer Brennweite, der Polschuhlinse". Ruska, p.38 "Diese Arbeit von E.Ruska und Knoll zeitigte die Berechnung der Linsenbrennweite als Funktion des Spulenstroms sowie eine quantitative Nachprüfung dieser Brennweitengleichung und der durch den Versuch gefundenen Fleckenvergrößerung. Ferner wurde hierin zur Verringerung der für eine vorgegebene Brennweite notwendigen Spulendurchflutung die Eisenkapselung der Spule vorgeschlagen und ihre Wirksamkeit nachgewiesen." H.v.Siemens.
Erscheinungsdatum: 1931
Anbieter: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Deutschland
Z. Techn. Physik, 12/ 8+9. - Leipzig, J.A.Barth, 1931, 4°, pp.369-452, 2 orig. broschierte Hefte; am Rand leicht wellig. Erstdrucke - Selten in den original Broschuren! "Mit diesen Überlegungen über den Einfluß der Vertheilung der magnetischen Feldstärke längs der Spulenachse auf den für eine gewünschte Brennweite erforderlichen Spulenstrom begann die Entwicklung der für die heutigen Elektronenmikroskope, aber auch für andere elektronenoptische Geräte unentbehrlichen magnetischen Elektronenlinsen kurzer Brennweite, der "Polschuhlinse". Ernst August Friedrich Ruska (1906-1988), p.38 "Diese Arbeit von Ernst Ruska und Max Knoll (1897-1969) zeitigte die Berechnung der Linsenbrennweite als Funktion des Spulenstroms sowie eine quantitative Nachprüfung dieser Brennweitengleichung und der durch den Versuch gefundenen Fleckenvergrößerung. Ferner wurde hierin zur Verringerung der für eine vorgegebene Brennweite notwendigen Spulendurchflutung die Eisenkapselung der Spule vorgeschlagen und ihre Wirksamkeit nachgewiesen." H.v. Siemens.