Verlag: O. O., wohl Ende 1895., 1895
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Manuskript / Papierantiquität
1 S. Carte de Visite-Format. An den Galeristen und Geschäftsführer der Münchener Künstlergenossenschaft Walter Zimmermann: Ja, ja! Man kann nicht aus. Uebrigens sagen wir Dir u. Deiner lieben Frau 1000 Dank und wünschen herzlich Glück zu 96 [.]". Ludwig Dill war Schüler Karl von Pilotys an der Münchner Kunstakademie, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und in die Schweiz, hielt sich häufig in Venedig und Chioggia auf und wurde mit seinen realistischen Bildern dieser Landschaft, darunter Im Hafen von Chioggia' (1884) und Auf der Giudecca' (1888), bekannt" (DBE). In München gehörte er 1883 zu den Mitbegründern der Sezession, als deren Präsident er bis 1899 amtierte. Später auch in Dachau tätig, gründete Dill zusammen mit Adolf Hölzel und Langhammer die Gruppe Die Dachauer' und folgte 1899 einem Ruf als Professor an die Meisterklasse der Akademie Karlsruhe" (ebd.). Er schuf vornehmlich italienische Seelandschaften und Bilder aus dem Dachauer Moos. Die Recto-Seite mit alten Montagespuren.
Verlag: München, 30. Juli 1892., 1892
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Manuskript / Papierantiquität
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: Die von mir angemeldeten 7 Aquarelle werden bei Ihnen eingetroffen sein u. indem ich meinen Dank ausspreche für die mir gewährte Verlängerung der Einlieferungsfrist, bitte ich die Bilder gef. mit Gläsern versehen zu wollen [.]". Ludwig Dill war Schüler Karl von Pilotys an der Münchner Kunstakademie, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und in die Schweiz, hielt sich häufig in Venedig und Chioggia auf und wurde mit seinen realistischen Bildern dieser Landschaft, darunter Im Hafen von Chioggia' (1884) und Auf der Giudecca' (1888), bekannt" (DBE). In München gehörte er 1883 zu den Mitbegründern der Sezession, als deren Präsident er bis 1899 amtierte. Später auch in Dachau tätig, gründete Dill zusammen mit Adolf Hölzel und Langhammer die Gruppe Die Dachauer' und folgte 1899 einem Ruf als Professor an die Meisterklasse der Akademie Karlsruhe" (ebd.). Er schuf vornehmlich italienische Seelandschaften und Bilder aus dem Dachauer Moos.
Verlag: Karlsruhe u. Dachau, 1907-1936., 1936
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Zustand: 0. An seinen Künstler-Freund Alfred von Schrötter. - Sehr erfreut! Merkwürdig!! Du hast nie so sauber u. deutlich geschrieben - eine Wohltat! Hans beeinflusst Dich! Erich: wie wichtig ist das Beherrschen fremder Sprachen! Da hat man in unserer Erziehung schwere Fehler gemacht! Hans wird großen Nutzen aus s. Gefangenschaft ziehen!! Wie viel Leute sollte man fangen, damit sie sich auf sich besinnen! [.] (Dachau, 28. 9. 1917). Die politische Lage!! Wie schwer u. langsam die Wahrheit durchdringt!! Wie in der Kunst!!! Man muss ohnmächtig zusehen! [.] (Karlsruhe, 22. IV. 1931). [.] Mein Herrichten der Bilder für meine Aprilausstellung am hiesigen Kunstverein ist 1 fürchterliches Geschäft. Vieles ist fertig zu machen, Rahmen passen nicht etc. [.] (Ebda., 5. II. 1932). - [.] Von Bedeutung war seine Freundschaft mit Adolf Hölzel, der in Dachau eine Malschule unterhielt und den er dort 1892 erstmals besuchte. 1896 übersiedelte Ludwig Dill nach Dachau, wo er sich in der damaligen Holzgartenstrasse (heute: Ludwig-Dill-Straße) ein kleines Häuschen gekauft hatte. Zusammen mit Arthur Langhammer und Adolf Hölzel gründete er die Malerschule Neu-Dachau, was ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Künstlerkolonie Dachau machte [.]. 1899 ging Ludwig Dill als Lehrmeister nach Karlsruhe. Dort unterrichtete er von 1899 bis 1919 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der Künstler kehrte in den Sommermonaten immer wieder nach Dachau zurück, wo er sein Häuschen besaß [.] (Wikipedia). --- Alfred von Schrötter (1851-1935) studierte von 1872 bis 1877 an der Wiener Akademie der bildenden Künste Malerei bei Karl Mayer und August Eisenmenger, in der Folge war er zwei Jahre Schüler von Hans Canon und von 1879 studierte er in München an der dortigen Akademie bei Ludwig von Löfftz. 1897 übersiedelte er nach Dachau bei München, wo er zusammen mit Ludwig Dill, Adolf Hölzel und Arthur Langhammer zu einem namhaften Vertreter der Neu-Dachauer Richtung wurde. Als Gründungsmitglied der Münchner Secession entwickelte er gemeinsam mit Dill und Hölzel eine effiziente Methode des Kunstunterrichtes, die den Schülern größtmöglichen Freiraum zur eigenen Entfaltung gewähren sollte. Im Jahre 1900 wurde er als Leiter einer Meisterklasse für Malerei an die Zeichenakademie in Graz berufen, an der er bis 1923 als weithin bekannter und sehr geschätzter Lehrer wirkte. Alfred Schrötter, der dem Steiermärkischen Kunstverein als Ausschussmitglied angehörte, bildete eine ganze Generation steirischer Künstlerinnen und Künstler heran, u.a. Marie von Baselli, Norbertine Bresslern-Roth, Leo Grimm, Franz Hofer, Axl Leskoschek, Karl Mader, Paul Schmidtbauer, Fritz Silberbauer und Franz M. Zerlacher. Neben Paul Schad-Rossa und Wilhelm Gurlitt stellte Alfred Schrötter von Kristelli eine Schlüsselfigur der Grazer Zeitkunst dar. - Beiliegend eine Bleistiftskizze Dills mit einer Wegbeschreibung. ge Gewicht in Gramm: 500 Zus. 115 S., Qu.-Kl.-8° (Postkarten) bzw. 8° bis 4° (Briefe).