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Erscheinungsdatum: 1895
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Manuskript / Papierantiquität
Stuttgart 1/8 - 14/9 95 [handschrftl. Einträge lt. jew. Spiegel], 57, 57, 118, 58, 118, 118, 118 u. 44 pp., rotbraune Notizbücher (ca. 10,5 x 16,5 cm) mit einigen (sehr schönen) Zeichnungen in Schuber. Handschrift Auszug aus: Hugo Erdmann's: Anleitung zur Darstellung organischer chemischer Präparate. Handbuch der Laboratoriumstechnik, enthaltend: Beschreibung der Darstellungsmethoden organischer Präparate nebst Angabe ihrer Eigenschaften und Prüfung (= Chemische Präparatenkunde - Band 2) Stuttgart, Ferdinand Enke 1894. Auszug der Seiten: 25-62, 62-122, 122-223, 223-271, sowie der S.: Darstellung von Säurechloriden., Darstellung von Nitrokörpern, Darstellung von (.), Darstellung von Sulfosäuren . erstellt von Eugen Deiß**, stud. ehern, Stuttgart 1/8 - 14/9 95 [handschrftl. Einträge 1t. jew. Spiegel] 8 Hefte (57, 57, 118, 58, 118, 118, 118 u. 44 S.) in Schuber [rotbraune Notizbücher (ca. 10,5 x 16,5 cm) mit einigen (sehr schönen) Zeichnungen; geheftete Seiten (Heftung innen mit Leinen verstärkt), alls. rotbrauner Schnitt; alle Bde. am Rücken stärker berieben, insges. aber tadellos erhalten; der schwarze Pappschuber alls. an den Kanten stärker berieben] Eugen Deiß, Chemiker (1875-1949) "schloß die Studien an der TH Stuttgart als Dipl.-Ing. ab, wurde Assistent am Chemischen Laboratorium der dortigen Zentralstelle für Handel- und Gewerbe und kam als Betriebs Chemiker zu den Vereinigten Seifenfabriken. Später wechselte er in gleicher Funktion in das Chlorkalkwerk der Usines de Produits chimiques im schweizer. Monthey und war 1900-1904 Chemiker am Bochumer Verein. D. wurde 1904 Mitarbeiter des Staatlichen Materialprüfungsamtes in Berlin-Dahlem, wo er 1925 die Leitung der Abteilung für anorganische Chemie übernahm. Er war Mitglied der Deutschen Chemischen Gesellschaft sowie des Vereins deutscher Chemiker und publizierte Probenahme und Analyse von Eisen und Stahl (mit Oswald -> Bauer, 1912)." Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Walther Killy. B. 2. 1995 Hugo Wilhelm Traugott Erdmann (1862-1910), "nach der Promotion 1883 in Straßburg (Condensationen und Metamorphosen der Phenylcrotonsäuren) und der Habilitation 1885 an der Univ. Halle förderte E. dort die technische Chemie. 1889 gründete er ein privates Unterrichtslaboratorium für chemisch-technische Arbeiten und initiierte 1899 das Laboratorium für angewandte Chemie an der Univ. Halle. Seit 1894 Prof., folgte E. 1901 einem Ruf an die TH Berlin als Leiter des Anorganisch-Chemischen Laboratoriums. Auf dem Gebiet der organischen Chemie war E. an der Entwicklung der Farbstoffchemie beteiligt und setzte sich für die chemische Prüfung des Trinkwassers gegenüber der bakteriologischen ein. Auf anorganischem Gebiet identifizierte und analysierte er minder verbreitete Elemente und seltene Erden. E. prägte den Begriff "Edelgase" und plädierte als Bezugseinheit von Atomgewichten für H=l,00. Zum Studium von Gold- und Ölvorkommen unternahm er Reisen u. a. nach Sibirien, China und Alaska." Poggendorff 4-5.