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Broschur, 8°. Zustand: Wie neu. New. 184 S. Buch ist neu, aus priv. Vorbesitz, ungelesen. Das Buch ist in exzellentem, sauberen Zustand. Besitzvermerk mit zartem Bleistift auf Vorsatz. Provenienz: Hamburger Verlags- und Medienanwalt Joachim Kersten (Namenszug, Datum). Kersten war u. A. Herausgeber und Nachlassverwalter von Peter… Rühmkorf und Günter Grass. Sonst sauberes und wohlerhaltenes Exemplar. -----Inhalt. 2011 ist die 30. Ausgabe des Bloch-Almanach, herausgegeben von Frank Degler, erschienen. Veröffentlicht ist darin die erste Zukunftsrede, die der Schriftsteller Volker Braun im November 2010 im Ernst-Bloch-Zentrum hielt. Im zweiten Teil des Almanachs stehen Beiträge zum Thema Ästhetik im Fokus. Schließlich ist die Tagung Philosophien der Zeitlichkeit dokumentiert, die Blochs Konzepte zu Zeit und Möglichkeit im Kontext der Philosophiegeschichte beleuchtete. Der Bloch-Almanach wird vom Ernst-Bloch-Archiv und der Stadt Ludwigshafen am Rhein herausgegeben. Die Zukunftsrede war am 3. November 2010 aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Ernst-Bloch-Zentrums in der Walzmühle erstmals von der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum ausgelobt worden. Sie wurde an den Büchner-Preisträger Volker Braun vergeben. Darin unternimmt der Schriftstellers einen Ausflug an utopische Orte und Nicht-Orte: das Museum, den Kerker, die Werkstatt und schließlich den Freiraum. Eine überarbeitete Version der gehaltenen Zukunftsrede als programmatisches utopisches Statement ist im 30. Bloch-Almanach abgedruckt. Unter dem Titel Kunst des Vor-Scheins versammelt der zweite Teil des Almanachs Beiträge zu Kunst und Ästhetik. Der Philosoph Martin Seel (J.W. Goethe-Universität Frankfurt) untersucht die Verbindung von Kunst und Utopie im Hinblick auf die ästhetischen Schriften Blochs. Thilo Götze Regenbogen unternimmt eine ästhetische Betrachtung einer Druckgrafik von Ludwig Meidner in Blochs Tübinger Arbeitszimmer. Die darstellende Kunst ist Thema in Anke Paula Böttchers Beitrag zur Figur des komischen Helden bei Ernst Bloch. Im dritten Teil des Bandes ist die Tagung Philosophien der Zeitlichkeit dokumentiert, die am 5. und 6. November 2010 am Ernst-Bloch-Zentrum abgehalten wurde. Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Berliner Centre Marc Bloch, Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften veranstaltet. Für Ernst Blochs Utopie-Begriff und das Prinzip Hoffnung ist die Kategorie des Noch-Nicht der ontologische Grundstein. Die Tagungsbeiträge, die im 30. Bloch-Almanach in überarbeiteter Fassung veröffentlicht sind, analysieren Blochs Zeitkonzept vor dem Hintergrund der Philosophiegeschichte der Neuzeit, insbesondere des 20. Jahrhunderts. Johann Kreuzer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) ordnet Bloch pointiert in den Kontext der zeitphilosophischen Positionen der Geistesgeschichte ein. Denis Thouard (Centre Marc Bloch, Berlin) nimmt mit Georg Simmel den für Blochs Zeitverständnis wohl wichtigsten direkten Bezugspunkt in den Blick. Jakub ?apek (Prag) analysiert die Zeitphilosophie Henri Bergsons und Edmund Husserls als Basistexte der Zeitphilosophie. Florence Hulak (Sorbonne, Paris) fokussiert im Werk des Historikers Marc Bloch das Moment der Ungleichzeitigkeit, welches besonders in Erbschaft dieser Zeit auch für Ernst Bloch eine zentrale Rolle spielen wird. Schließlich liest Marc de Launay (CNRS, Paris) den Schöpfungsbericht der Bibel als Gründungsakte einer Zeitlichkeit, die sich von der Mythologie ab- und einer grundlegend offenen Form von Zukunft zugewendet hat. Die bibliographischen Mitteilungen von Frank Degler und Welf Schröter zu Ernst und Karola Bloch runden den Band ab. In der Bibliographie zu Ernst Bloch werden dabei diesmal diejenigen Titel der Forschungsliteratur genannt, die sich in der Privatbibliothek von Ernst und Karola Bloch befanden. ISBN: 9783893761449 Wir senden umgehend mit beiliegender MwSt.Rechnung. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 299.

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Broschur, 8°. Zustand: Sehr gut. New. 216 S. Das Buch ist in sehr gutem, sauberen Zustand. Einband minimal berieben. Besitzvermerk mit zartem Bleistift auf Vorsatz. Sonst sauberes und wohlerhaltenes Exemplar. -----Inhalt. Der vorliegende Bloch-Almanach ist ein Jubiläumsband zu Ehren des Philosophen Ernst Bloch. Dafür gibt es rei…chlich Anlass. Am 8. Juli 2010 wäre der in Ludwigshafen am Rhein geborene Philosoph 125 Jahre alt geworden, am 12. Oktober 1970 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt verliehen und am 3. November 2010 wirkt das nach ihm benannte Ernst-Bloch-Zentrum bereits 10 Jahre in der ehemaligen Direktorenvilla der Walzmühle. Ernst Blochs Ehrenbürgerschaft im Jahr 1970 kam in der Hochzeit seines Wirkens und seiner internationalen Wertschätzung. Der Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels war zu einer gehörten Stimme für die junge Generation dieser Zeit geworden. Sein philosophisches und essayistisches Werk, verlegt im Suhrkamp Verlag, erfreute sich höchster Achtung. Die Protokolle des Rats der Stadt Ludwigshafen sind Zeugnisse dieser Würdigung von Ernst Bloch über alle Parteigrenzen hinweg, wie nicht zuletzt die Rede des späteren Bundeskanzlers Helmut Kohl eindrücklich belegt. Geradezu folgerichtig wurden nach seinem Tod von der Stadt Ludwigshafen bedeutende Grundlagen für eine nachhaltige Bloch-Forschung und -Rezeption geschaffen: Die Gründung des Ernst-Bloch-Archivs 1979, die Auslobung des Ernst-Bloch-Preises 1985, die Gründung der Ernst-Bloch-Gesellschaft 1986, die Gründung des Ernst-Bloch-Zentrums und der Bloch-Stiftung 1997 sind wichtige Stationen auf diesem Weg. Schließlich wurde das Ernst-Bloch-Zentrum im Jahr 2000 in der umgebauten ehemaligen Direktorenvilla der Walzmühle untergebracht, einem symbolischen Ort am Rhein im spannungsreichen Vis-à-Vis von Mannheim und Ludwigshafen. Der neue Tagungs-, Kultur- und Forschungsort avancierte schnell zu einer späten Heimat für Bloch, wo alle Nachlässe untergebracht sind und wo die Weichen für eine wissenschaftliche Rezeption ebenso gestellt sind wie die zeitgemäße, freie Interpretation der in Blochs Werk angelegten utopischen Themen. Kein Jubiläum jedoch ohne Inhalte im Bezug zum Heute! Vieles spricht dafür, dass der Hoffnungs- und Utopiebegriff Blochscher Provenienz neue Konjunktur hat und wieder häufiger im philosophischen Diskurs wie auch im Feuilleton vertreten ist. In Krisenzeiten und einschlägigen politischen Debatten, die zunehmend langfristig verantwortbare Sichten einfordern, betreten wir in Blochs Philosophie in der Tat auf fruchtbaren Boden. Dieser Jubiläums-Almanach dokumentiert vor diesem Hintergrund zweierlei. Zum einen bringt er die frühe Würdigung Blochs durch die Stadt Ludwigshafen ins heutige Bewusstsein. Blochs Beziehung zur Vaterstadt, die nicht immer konfliktfrei verlief, erfuhr im Spätwerk eine Reinigung und Klärung in der Einsicht, dass die Spannung zwischen der Arbeiterstadt Ludwigshafen und der Residenzstadt Mannheim sein dialektisches Denken mitgeprägt habe. Diese Perspektive ist auch hilfreich im Zusammenwirken der Städte in der heutigen Metropolregion Rhein-Neckar. Zum anderen werden ausgewählte Vorträge im Forum Philosophie des Ernst-Bloch-Zentrums hier erstmals abgedruckt und in Verbindung mit kommentierten Bildern aus Ausstellungen mit Günter Grass, Alfred Hrdlicka, Luis Murschetz, Stefan Moses und anderen dokumentiert. Synoptisch gelesen wirken diese Bild- und Wortbeiträge wie ein Panorama des Veranstaltungsprofils des Ernst-Bloch-Zentrums, das sich den Zukunftsthemen unserer Zeit verschreibt. Der Jubiläums-Bloch-Almanach bedeutet in der zeitgemäßen Lesart von Blochs Schriften eine bewusste Neuorientierung. Der Bloch-Almanach wird sich nach wie vor der Bloch-Rezeption verpflichtet sehen und sich auch weiterhin der profunden Werkexegese widmen. Dabei wird künftig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit akzentuierter auch auf zeitgenössische Fragestellungen der Utopie gelenkt. Rezeption und Dokumentation sollen sich verstärkt ergänzen und eine breitere Auseinandersetzung mit dem Themenspektrum der Utopie ermöglichen. ISBN: 9783893761395 Wir senden umgehend mit beiliegender MwSt.Rechnung. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 299.

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Broschiert. Zustand: Sehr gut. 19,5 cm 214 S. : Ill. ; Broschiert. Zustand: Sehr Gut, eher ungelesen; Kleiner Schrifteintrag vor dem Titelblatt, (Innen); * Die Photos sind original von uns erstellt worden, u.a. erkennbar an einem kleinen weißen Stück Papier im oberen Schnitt. Ab und an verwenden Suchmaschinen Verlagsphotos, bei…den Portalen selbst, werden aber nur unsere Originalphotos gezeigt.

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Softcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Kartonierte und folienkaschierte Broschur mit Rücken- und Deckeltitel. Der Fußschnitt etwas berieben, ansonsten Erhaltungszustand. "Am 21. September 2012 wurde in einem Festakt Prof. Dr. Avishai Margalit der Ernst-Bloch-Preis verliehen. In der Begründung der Jury, der Prof. Dr. Martin Seel, D…r. Elisabeth von Thadden und Dr. Klaus Kufeld angehörten, heißt es, dass mit Avishai Margalit ein politischer Philosoph geehrt werde, »der sich in anschaulicher Weise den normativen Spannungen unserer Zeit zuwendet. Die eigene Arbeit innerhalb der israelischen Friedensbewegung bleibt dabei jederzeit präsent. Seine Überlegungen zum Verhältnis von Würde und Gerechtigkeit, zur Ethik der Erinnerung sowie zur Frage eines gerechten Friedens verbinden sich zu einer nüchternen Utopie der erreichbaren besten Möglichkeiten einer menschlichen Gesellschaft.« Im ersten Teil des diesjährigen Bloch-Almanachs werden die Ansprachen zum Ernst-Bloch-Preis (in den Originalfassungen und in Übersetzung) dokumentiert. Avishai Margalit diskutiert in seiner Rede den Begriff ,Nostalgie' und erläutert dessen Potenzial und dessen Gefahren vor dem Hintergrund seiner eigenen Biographie sehr anschaulich. Er führt dabei die Unterscheidung von guter und schlechter Nostalgie ein. ,Gute Nostalgie' versteht Margalit als »reine Sehnsucht nach einer Heimat« und sieht auch ,große Gemeinsamkeiten zwischen restaurativer Nostalgie und Utopie«, während die ,verzerrende Nostalgie' problematisch sei, da eine solcherart verklärte Vergangenheit zur Legitimation von Gewalt missbraucht werden könne. Die Laudatio wurde von Prof. Dr. Susan Neiman gehalten, die besonders betont, dass Avishai Margalit jemand sei, »der über Anstand und Würde nicht nur schreibt, sondern diese auch in alltäglicher und konkreter Weise praktiziert«." (Verlagstext) Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; ? 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. Ernst Bloch ist der Philosoph der ?konkreten Utopien?, der Tagträume, des Prinzip Hoffnung. Im Zentrum seines Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht nur das Produkt seines Seins, es ist vielmehr mit ?Überschuss? ausgestattet. Dieser ?Überschuss? findet seinen Ausdruck in den sozialen, ökonomischen und religiösen Utopien, in der bildenden Kunst, in der Musik und in den Tagträumen. Ernst Bloch hatte auf Grund seiner kenntnisreichen und originellen Ausführungen zu Themen der Religion, speziell des Judentums und Christentums sowie zum Atheismus großen Einfluss auf die Theologie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beispielsweise auf Jürgen Moltmann und auf Dorothee Sölle. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 237, (3) pages. 8° (125 x 195mm).

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Softcover. Zustand: Sehr gut. Zustand des Schutzumschlags: Sehr gut. 1. Auflage. Z : 160 Seiten, 136 Abb. - Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Stephan Balkenhol, Joseph Beuys, Daniele Buetti, Enzo Cucchi, Charlotte Dumas, Jörg Immendorf, Esko Männikkö, Richard Prince, Anri Sala, Andreas Slominski, Georg Winter.

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Softcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Kartonierte und folienkaschierte Broschur mit Rücken- und Deckeltitel. Der Seiten- und Fußschnitt leicht berieben, ansonsten in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand. Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; ? 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch…stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. Ernst Bloch ist der Philosoph der ?konkreten Utopien?, der Tagträume, des Prinzip Hoffnung. Im Zentrum seines Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht nur das Produkt seines Seins, es ist vielmehr mit ?Überschuss? ausgestattet. Dieser ?Überschuss? findet seinen Ausdruck in den sozialen, ökonomischen und religiösen Utopien, in der bildenden Kunst, in der Musik und in den Tagträumen. Als Marxist sieht Bloch im Sozialismus und Kommunismus die Instrumente, diesen ?Überschuss? in die Tat umzusetzen. Untypisch für einen Marxisten ist seine starke Hinwendung zur Metaphysik. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei das ?Noch-Nicht-Gewordene?, das für unser ?Jetzt? kennzeichnend ist. Der Mensch, die Gesellschaft ist ?noch nicht bei sich angekommen?, weil wir noch Mangel fühlen. Alles Seiende umgibt jedoch ein ?Bedeutungshof? seiner unrealisierten Möglichkeiten, der uns ?auf den Weg bringen? kann, das ?Noch-Nicht-Haben? in ein Haben, das ?Noch-Nicht-Sein? in ein Sein und das ?Noch-Nicht-Bewusste? in ein Bewusstes umzuwandeln. Ernst Bloch ist nicht nur ?der deutsche Philosoph der russischen Oktoberrevolution? (Oskar Negt), sondern entwickelte eine selbstbewusste Philosophie des ?Tertium?, also des Dritten, einer Lage zwischen Nicht-Mehr- und Noch-Nicht-Sein, die sozialwissenschaftlich-methodologisch bisher kaum aufgenommen worden ist; sie unterscheidet sich geschichtlich-methodisch von anderen Ansätzen marxistischer Philosophen auch dadurch, dass Bloch eine enge Beziehung zwischen sozialistischen und christlichen Gedanken sah. Bedeutsam sind auch Ernst Blochs Konzeptionen der Ungleichzeitigkeit wie er sie in den 1930er und 1960er Jahren äußerte. In ?Erbschaft dieser Zeit? (1934) erklärte er die Attraktivität des Nationalsozialismus durch ungleichzeitige Widersprüche im Kapitalismus, die zum gleichzeitigen Widerspruch zwischen Kapitaleigentümern und Lohnarbeitern ?schief? hinzukämen. Durch die fehlenden Revolutionen in Deutschland seien bestimmte Schichten (?Kleinbauern?, ?Kleinproduzenten?, ?Kleinhändler? und Angestellte als kleinbürgerlicher Sonderfall) nicht nur rückständig (?unechte Ungleichzeitigkeit?), sondern in ihren anachronistischen Produktionsweisen (?echte Ungleichzeitigkeit?) verflochten mit dem Kapital. Die marxistische Analyse dürfe nicht nur kalt den gleichzeitigen Widerspruch analysieren, sondern müsse auch den Wärmestrom unabgegoltener Kämpfe und Utopien berücksichtigen. In der ?Tübinger Einleitung in die Philosophie? Anfang der 1960er Jahre bezog Bloch Ungleichzeitigkeit auf unterschiedlichen Fortschritt. Hier distanzierte er sich von der ?reaktionären Kulturkreistheorie?, da alle Kulturen denselben dialektischen Gesetzen in ihrer Entwicklung unterworfen seien und denselben Zielinhalt der Menschlichkeit (einendes ?konkret-utopisches Humanum?) in einem ?Reich der Freiheit? verfolgten. Bloch spricht hier vom ?Multiversum?: ?Der Fortschrittsbegriff duldet keine 'Kulturkreise', worin die Zeit reaktionär auf den Raum genagelt ist, aber er braucht statt der Einlinigkeit ein breites, elastisches, völlig dynamisches Multiversum, einen währenden und oft verschlungenen Kontrapunkt der historischen Stimmen.? Ernst Bloch hatte auf Grund seiner kenntnisreichen und originellen Ausführungen zu Themen der Religion, speziell des Judentums und Christentums sowie zum Atheismus großen Einfluss auf die Theologie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beispielsweise auf Jürgen Moltmann und auf Dorothee Sölle. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 283, (5) pages. 8° (125 x 195mm).

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Softcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Kartonierte und folienkaschierte Broschur mit Rücken- und Deckeltitel in gutem bis sehr gutem Erhaltungszustand. "2011 ist die 30. Ausgabe des Bloch-Almanach, herausgegeben von Frank Degler, erschienen. Veröffentlicht ist darin die erste »Zukunftsrede«, die der Schriftsteller Volker Braun im…November 2010 im Ernst-Bloch-Zentrum hielt. Im zweiten Teil des Almanachs stehen Beiträge zum Thema Ästhetik im Fokus. Schließlich ist die Tagung »Philosophien der Zeitlichkeit« dokumentiert, die Blochs Konzepte zu Zeit und Möglichkeit im Kontext der Philosophiegeschichte beleuchtete. Der Bloch-Almanach wird vom Ernst-Bloch-Archiv und der Stadt Ludwigshafen am Rhein herausgegeben. »Die Zukunftsrede« war am 3. November 2010 aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Ernst-Bloch-Zentrums in der Walzmühle erstmals von der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum ausgelobt worden. Sie wurde an den Büchner-Preisträger Volker Braun vergeben. Darin unternimmt der Schriftstellers einen Ausflug an utopische Orte und Nicht-Orte: das »Museum«, den »Kerker«, die »Werkstatt« und schließlich den »Freiraum«. Eine überarbeitete Version der gehaltenen »Zukunftsrede« als programmatisches »utopisches Statement« ist im 30. Bloch-Almanach abgedruckt. Unter dem Titel »Kunst des Vor-Scheins« versammelt der zweite Teil des Almanachs Beiträge zu Kunst und Ästhetik. Der Philosoph Martin Seel (J.W. Goethe-Universität Frankfurt) untersucht die Verbindung von Kunst und Utopie im Hinblick auf die ästhetischen Schriften Blochs. Thilo Götze Regenbogen unternimmt eine ästhetische Betrachtung einer Druckgrafik von Ludwig Meidner in Blochs Tübinger Arbeitszimmer. Die darstellende Kunst ist Thema in Anke Paula Böttchers Beitrag zur Figur des »komischen Helden« bei Ernst Bloch. Im dritten Teil des Bandes ist die Tagung »Philosophien der Zeitlichkeit« dokumentiert, die am 5. und 6. November 2010 am Ernst-Bloch-Zentrum abgehalten wurde. Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Berliner Centre Marc Bloch, Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften veranstaltet. Für Ernst Blochs Utopie-Begriff und das Prinzip Hoffnung ist die Kategorie des Noch-Nicht der ontologische Grundstein. Die Tagungsbeiträge, die im 30. Bloch-Almanach in überarbeiteter Fassung veröffentlicht sind, analysieren Blochs Zeitkonzept vor dem Hintergrund der Philosophiegeschichte der Neuzeit, insbesondere des 20. Jahrhunderts. Johann Kreuzer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) ordnet Bloch pointiert in den Kontext der zeitphilosophischen Positionen der Geistesgeschichte ein. Denis Thouard (Centre Marc Bloch, Berlin) nimmt mit Georg Simmel den für Blochs Zeitverständnis wohl wichtigsten direkten Bezugspunkt in den Blick. Jakub Capek (Prag) analysiert die Zeitphilosophie Henri Bergsons und Edmund Husserls als Basistexte der Zeitphilosophie. Florence Hulak (Sorbonne, Paris) fokussiert im Werk des Historikers Marc Bloch das Moment der Ungleichzeitigkeit, welches besonders in »Erbschaft dieser Zeit« auch für Ernst Bloch eine zentrale Rolle spielen wird. Schließlich liest Marc de Launay (CNRS, Paris) den Schöpfungsbericht der Bibel als Gründungsakte einer Zeitlichkeit, die sich von der Mythologie ab- und einer grundlegend offenen Form von Zukunft zugewendet hat. Die bibliographischen Mitteilungen von Frank Degler und Welf Schröter zu Ernst und Karola Bloch runden den Band ab. In der Bibliographie zu Ernst Bloch werden dabei diesmal diejenigen Titel der Forschungsliteratur genannt, die sich in der Privatbibliothek von Ernst und Karola Bloch befanden." (Verlagstext) In deutscher Sprache. 183, (1) pages. 8° (125 x 195mm).

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Softcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Kartonierte und folienkaschierte Broschur mit Rücken- und Deckeltitel. Der Buchrücken mit dezentem Leseknick, der Fußschnitt leicht berieben, auf 12 Seiten Unterstreichungen bzw. Randmarkierungen mit Bleistift, ansonsten guter Erhaltungszustand. Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshaf…en am Rhein; ? 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. Ernst Bloch ist der Philosoph der ?konkreten Utopien?, der Tagträume, des Prinzip Hoffnung. Im Zentrum seines Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht nur das Produkt seines Seins, es ist vielmehr mit ?Überschuss? ausgestattet. Dieser ?Überschuss? findet seinen Ausdruck in den sozialen, ökonomischen und religiösen Utopien, in der bildenden Kunst, in der Musik und in den Tagträumen. Als Marxist sieht Bloch im Sozialismus und Kommunismus die Instrumente, diesen ?Überschuss? in die Tat umzusetzen. Untypisch für einen Marxisten ist seine starke Hinwendung zur Metaphysik. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei das ?Noch-Nicht-Gewordene?, das für unser ?Jetzt? kennzeichnend ist. Der Mensch, die Gesellschaft ist ?noch nicht bei sich angekommen?, weil wir noch Mangel fühlen. Alles Seiende umgibt jedoch ein ?Bedeutungshof? seiner unrealisierten Möglichkeiten, der uns ?auf den Weg bringen? kann, das ?Noch-Nicht-Haben? in ein Haben, das ?Noch-Nicht-Sein? in ein Sein und das ?Noch-Nicht-Bewusste? in ein Bewusstes umzuwandeln. Ernst Bloch ist nicht nur ?der deutsche Philosoph der russischen Oktoberrevolution? (Oskar Negt), sondern entwickelte eine selbstbewusste Philosophie des ?Tertium?, also des Dritten, einer Lage zwischen Nicht-Mehr- und Noch-Nicht-Sein, die sozialwissenschaftlich-methodologisch bisher kaum aufgenommen worden ist; sie unterscheidet sich geschichtlich-methodisch von anderen Ansätzen marxistischer Philosophen auch dadurch, dass Bloch eine enge Beziehung zwischen sozialistischen und christlichen Gedanken sah. Bedeutsam sind auch Ernst Blochs Konzeptionen der Ungleichzeitigkeit wie er sie in den 1930er und 1960er Jahren äußerte. In ?Erbschaft dieser Zeit? (1934) erklärte er die Attraktivität des Nationalsozialismus durch ungleichzeitige Widersprüche im Kapitalismus, die zum gleichzeitigen Widerspruch zwischen Kapitaleigentümern und Lohnarbeitern ?schief? hinzukämen. Durch die fehlenden Revolutionen in Deutschland seien bestimmte Schichten (?Kleinbauern?, ?Kleinproduzenten?, ?Kleinhändler? und Angestellte als kleinbürgerlicher Sonderfall) nicht nur rückständig (?unechte Ungleichzeitigkeit?), sondern in ihren anachronistischen Produktionsweisen (?echte Ungleichzeitigkeit?) verflochten mit dem Kapital. Die marxistische Analyse dürfe nicht nur kalt den gleichzeitigen Widerspruch analysieren, sondern müsse auch den Wärmestrom unabgegoltener Kämpfe und Utopien berücksichtigen. In der ?Tübinger Einleitung in die Philosophie? Anfang der 1960er Jahre bezog Bloch Ungleichzeitigkeit auf unterschiedlichen Fortschritt. Hier distanzierte er sich von der ?reaktionären Kulturkreistheorie?, da alle Kulturen denselben dialektischen Gesetzen in ihrer Entwicklung unterworfen seien und denselben Zielinhalt der Menschlichkeit (einendes ?konkret-utopisches Humanum?) in einem ?Reich der Freiheit? verfolgten. Bloch spricht hier vom ?Multiversum?: ?Der Fortschrittsbegriff duldet keine 'Kulturkreise', worin die Zeit reaktionär auf den Raum genagelt ist, aber er braucht statt der Einlinigkeit ein breites, elastisches, völlig dynamisches Multiversum, einen währenden und oft verschlungenen Kontrapunkt der historischen Stimmen.? Ernst Bloch hatte auf Grund seiner kenntnisreichen und originellen Ausführungen zu Themen der Religion, speziell des Judentums und Christentums sowie zum Atheismus großen Einfluss auf die Theologie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beispielsweise auf Jürgen Moltmann und auf Dorothee Sölle. (Wikipedia) I.

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Broschiert. Zustand: Gut. 183 pp Sehr gutes textsauberes Exemplar. Schwache Lagerknickspur an den letzten paar Seiten und am hinteren Broschurdeckel. F107 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.

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Zustand: Sehr gut. 1. 287 S. Gebrauchtes Exemplar in sehr gutem Zustand. KEINE Eintragungen/Markierungen. Literatur soll Ihr Publikum nicht nur erfreuen sondern ihm nützen. Diese Basiserkenntnis der Poetik ist Grundlage der neuen Schriftenreihe 'Das Wissen der Literatur', deren erster Band nun vorliegt. Er untersucht die poetisc…he Darstellung und Reflexion der Krankheiten des Geistes und der Leiden des Körpers. In den Blick kommen in erster Linie epochale Krankheiten, für die Literatur und Kultur eine auch produktive Rolle spielen. Zumindest legt das temporal oder lokal stark begrenzte Auftreten der Krankheit den Verdacht einer kulturellen Gemachtheit des Krankheitsbildes nahe. Die Analyse solcher 'Epochenkrankheiten' lässt daher einen diagnostischen Zugriff der Literaturwissenschaft auf epochale Großbefindlichkeiten möglich scheinen. Das heißt, dass literarische Texte als Symptome für (auch körperlich) wirksame kulturelle Diskursformationen gelesen werden können. ZielSetzung des Bandes ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des poetischen Wissens von Krankheiten in seiner sozialhistorischen, interkulturellen und transdisziplinären Gebundenheit und Ermöglichung zu beschreiben. Die Beitragenden: Thomas Anz, Wolfgang Bongers, Frank Degler, Jochen Hörisch, Christa Karpenstein-Eßbach, Christian Kohlroß, Daniel Link, Leiser Madanes, Karin Ockert, Ulfried Reichardt, Regula Rohland de Langbehn, Sylvia Saítta, Wolfgang Schäffner, Uwe C. Steiner, Miguel Vedda. - Wir versenden aus unserem deutschen Lager heraus in plastikfreien oder wiederverwendeten Polstertaschen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 418 Taschenbuch, Maße: 14.9 cm x 2.7 cm x 21.2 cm.

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Buch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - The series 'QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE' (Sources and Research in the History of Literature and Culture), with a rich tradition stretching back to 1874, is an established feature among the renowned publications for German Lit…erary Studies. Edited by Mark-Georg Dehrmann and Christiane Witthöft, the series presents examples of high-quality scholarship examining literary texts in conjunction with historical cultural phenomena, particularly with the other arts. There is an explicit demand for literary studies with a transdisciplinary approach. German literature from the Middle Ages to the present day forms the main focus of the series. As the historical cultural thrust of the series includes aspects of intercultural experience and national perceptions of the other, Quellen und Forschungen is also open to occasional comparative studies. The publications of the series include monographs, doctoral and professorial theses. Works presented for acceptance in the series are required to display scholarly relevance and excellence in method and presentation.; Die Arbeit analysiert Patrick Süskinds Gesamtwerk im Rahmen der postmodernen Wiederkehr des Erzählens. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Produktion und Rezeption, Zeitlichkeit und Intermedialität sowie von Räumlichkeit und Figurengestaltung. Leitende Perspektive ist die erzählerische Reduktion von Komplexität durch die sinnlich (aisthetisch) eingeschränkte Weltwahrnehmung - Hören, Riechen, Sehen - der Figuren.

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