Sprache: Niederländisch
Verlag: Den Wijngaert, Roeselare, 1981
Anbieter: Oxfam Bookshop Gent, Gent, Belgien
Hardcover. Zustand: Good. Zustand des Schutzumschlags: Fine. 293 pp., Den Wijngaert - 1981 - Roeselare Anastatische herdruk naar de editie Leuven 1555. Papieren soft cover: licht beschadigd aan de randen. Bruine hardcover: in heel goede staat. Ex. van de Universiteitsbibliotheek Gent met de gebruikelijke stempels, nummers en labels. Geen markeringen in het boek. Een goed exemplaar.
Verlag: Den Wijngaert, Roeselare, 1981
ISBN 10: 9070231050 ISBN 13: 9789070231057
Anbieter: Untje.com, Roeselare, Belgien
Hardcover. Zustand: Good. Zustand des Schutzumschlags: Good. Facsimile van 1555. Nr.41. Beduimelde kaft en lichte foxing in de goot. Dutch Facsimile-heruitgave van Damhouders invloedrijke strafrechtelijke praktijkgids uit 1555, met talrijke houtsneden die procedure, bestraffing en bewijsvoering verbeelden. Het werk systematiseert de criminele rechtspraktijk in de Nederlanden voor magistraten en officieren van justitie, en behandelt onder meer onderzoek, bekentenis, bewijs, soorten delicten en straffen. De editie van 1981 biedt een getrouwe weergave van de oorspronkelijke tekst en iconografie, met inleiding/toelichting door de bezorgers.
Verlag: Antverpiae, J. Bellerus., 1570
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
23x16 cm. (16) Bl., 508 (recte 512: S. 137-140 doppelt gezählt) S., (32) Bl. Mit 73 Holzschnitten. Neuerer schlichter Halbpergamentband mit marmor. Papierbezug. 2 Namen auf Titelblatt. Viertes Blatt mit Randnotizen (4 Zeilen). Sehr vereinzelte Unterstreichungen. Blatt Mm5 im Repertorium mit Einriss. Ecken wasserrandig, teils schwach, teils stärker (auf S. 163-170, 205-280, 317-334, 349-353, 361-364). Eines der berühmtesten Handbücher zur Rechtsprechung der Gerichte. Hauptwerk des flandrischen Juristen Joost de Damhouder (1507-1581), darin fasst er die Rechtsprechung der flämischen Gerichte des 16. Jahrhunderts zusammen und zitiert die Edikte, die für die Niederlande von Karl V. und Philipp II. erlassen wurden. Es wurde in lateinischen, niederländischen und französischen Ausgaben veröffentlicht und war Jahrzehnte lang das Standardwerk in ganz Europa. Diese Ausgabe ist mit 73 Holzschnitten illustriert, einige davon ganzseitig, darunter ein Porträt und ein Wappen Damhouders, das Wappen von König Philipp II. und mit 70 grossen, ausdrucksstarken Holzschnitten mit Darstellungen von Verbrechen, Folterungen und ausschweifenden Szenen wie Unzucht und Inzest. Mit Abhandlungen über Vatermord, Vergewaltigung, Entführung, Diebstahl, Zuhälterei u.a., so dass das Werk 1623 verboten wurde. Damhouder studierte in Löwen, Padua und Orléans, 1536 bekleidete er das Amt eines Syndicus in Brügge, 1551 wurde er Finanzberater von Kaiser Karl V. und Philipp II. Er sprach sich gegen die Anwendung von Folter in Strafverfahren aus. Sein Werk genoss in den Niederlanden und im Ausland einen guten und anhaltenden Ruf. - Brunet, Manuel du libraire et de l'amateur des livres II, 479. - Graesse, II, 322. Sprache: lateinisch.
Anbieter: Libreria Oreste Gozzini snc, Firenze, FI, Italien
Lugduni, Apud haeredes Iacobi Iuntae, 1555, in-8, legatura di poco successiva in piena pergamena con iscrizioni manoscritte al dorso, pp. 471, [105]. Con bella marca tipografica dei Giunta (giglio fiorentino in cornice con maschere e cigni) e iniziali istoriate incise in xilografia. Il testo è steso su due colonne. Svariate maniculae, annotazioni marginali e sottolineature antiche (coeve o di poco successive all'edizione). La "Praxis rerum criminalium" di Joos de Damhouder, di cui l'"Enchiridion" è l'edizione "tascabile" e non illustrata, è una delle opere del cinquecento che più influenzarono gli interrogatori e i processi criminali nel corso del Cinque e Seicento. Alcuni capitoli dedicati alla stregoneria e alla sodomia, molti riguardanti l'interrogatorio e la tortura. Buon esemplare, cinquecentesco in ogni sua parte. Lievi macchie alla pergamena esterna; alcune carte leggermente brunite. Raro.
Verlag: Jehan Beller, Antwerpen, 1554
Anbieter: Antiquariat ABATON oHG, München, Deutschland
Erstausgabe
EUR 4.600,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbDamhouder, Joos de. Praxis rerum criminalium, elegantissimis iconibus ad materiam accomodis illustrata. prætoribus, proprætoribus, consulibus, proconsulibus, magistratibus, reliquisque id genus iustitiariis ac officiariis, apprime? uti?lis ac necessaria. Antwerpen. 1554. 10 Bl., 524 S., 2 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, zahlreichen 5-zeiligen Holzschnitt-Initialen und 56 ganzseitigen Textholzschnitten. 4°. Pergament um 1880 im Stil der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel und spanischen Kanten. kaum angestaubt. des wichtigsten und einflussreichsten Werks zum Strafrecht und ein publizistischer Meilenstein der Rechtsgeschichte. Das Werk «übte einen maßgeblichen Einfluß auf die deutsche Praxis des 16. Jahrhunderts aus» (Konrad II, 419). In demselben Jahr sollte noch die erste niederländische Ausgabe des Werks Damhouders in Löwen erscheinen, die in manchen Bibliographien ebenfalls als Erstausgabe geführt wird. Neueste Forschungen halten aber die Erstpublikation des vom Autor ab 1550 verfassten Werks in lateinischer Sprache für wahrscheinlicher, was auch die Illustrationen bestätigen. So sind im vorliegenden Exemplar der lateinischen Ausgabe die Bestrafungsszenen allesamt in phantasievolle Rahmenädikulen eingepasst, die bei den Löwener wie auch anderen Ausgaben dann von den Blöcken geschnitten wurden, um nur die reine Szene zu drucken. Einige der Ädikularahmen tragen oben in der Kartusche eine Jahreszahl wie «1551» und «1552», was auch dafür spricht, dass die Holzschnitte für die erste lateinische Ausgabe von Damhouders Werk entstanden waren. Joos de Damhouder (1507-1581; auch geführt unter Joost, Jost, Josse oder Jodocus Damhouder) war ein in Brügge gebürtiger flämischer Jurist und Rechtsgelehrte, der in Löwen und Orléans studierte und 1533 promoviert wurde. Es folgten Jahre der Praxis als Anwalt in Brügge und ab 1550 als Präsident des dortigen Kriminalgerichtshofes. In dieser Zeit verfasste er sein Hauptwerk. 1581 starb er in Antwerpen. Als «ausgezeichneter Criminalist über er auf die Praxis und Gesetzgebung in Belgien und Deutschland einen Einfluß, der nur durch Carpzov in den Schatten gestellt wurde. Er verdankt seinen Ruhm der Practica rerum criminalium?, einem Werk von unschätzbaren Werte für die Geschichte der Strafrechtspflege und der sozialen Zustände in den Niederlanden während des 16. Jahrhunderts» (ADB IV, 717). Die «Praxis rerum criminalium» baute Damhouder anhand der ihm persönlich untergekommenen Fälle auf: «Allgemeine Principien des Strafrechts sucht man in diesem Werke vergeblich. Desto ergiebiger ist die Behandlung des Processes und der einzelnen Verbrechen. Er fußt auf den italienischen Praktikern, deren Lehre er mit Auswahl, in klarer Sprache, mit Einmischung eigener Bemerkungen, und Mitteilungen aus eigener Erfahrung, vorträgt. Er vertritt den Inquisitionsprozess, wie er sich in den Niederlanden eingebürgert hatte; die Carolina ist nur an wenigen Stellen berücksichtigt» (Stintzing-Landsberg I, 640ff.). So tragen die eindrucksvollen Holzschnitte zur Erläuterung der Fälle bei, zu ihrer Jurisdiktion und der verhängten Strafe. Sie gehören zu den frühesten ihres Genres und zeigen Straftaten wie Hochverrat, Inzest, Raub und Mord, ferner die Gerichtsverhandlungen, Peinliche Befragungen, Inquisition der Delinquenten wie Ehebrecher, Falschspieler , Gotteslästerer, Selbstmörder, Strandräuber, Wegelagerer. Auch die Strafen sind auf höchst drastische Weise veranschaulicht, darunter Galeerenhaft, öffentliche Geißelung, Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen, aber auch Gefängnisbeichte und Seelsorge der Sünder durch Mönche im Kerker. Bemerkenswert hübsch sind neben den die Holzschnitte einfassenden Rahmenbordüren in Ädikulaform auch die Hintergründe, vor denen die Szenen stattfinden. So wird die Bestrafung von ungezogenen Kindern und Schüler in einer typischen spätmittelalterlichen Stadt in Flandern gezeigt. In den hübschen Bürgerhäusern mit Spitz- und Treppengiebeln kann man einen Lehrer beim Tadeln seiner Schüler.