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In den Warenkorbkart. Zustand: Sehr gut. 253 S., 23 cm. Ein sehr gutes, sauberes Exemplar. - Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Beschäftigung mit dem Mord an den europäischen Juden weit über Deutschland und Israel hinaus zu einem wichtigen Gegenstand nationaler Geschichtsdebatten. Ereignisse wie der Eichmann-Prozess oder die Schulddebatten der neunziger Jahre lösten internationale Auseinandersetzungen mit dem Thema aus. Schließlich nahmen einzelne Gruppen auf das historische Geschehen Bezug, um einen Opferstatus zu reklamieren oder die internationale Aufmerksamkeit auf aktuelle Verbrechen oder Diskriminierungen zu lenken. Diese Thematisierungen haben dazu geführt, dass der Holocaust am Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts als ein globaler Referenzpunkt erscheint, der von verschiedenen Akteuren mit heterogenen Bedeutungen versehen wird. - Inhalt: JAN ECKEL/CLAUDIA MOISEL: Einleitung -- NINA BURKHARDT: Externalisierung und Selbstkritik: Der Eichmann-Prozess in belgischen und niederländischen Medienberichten -- CHRISTOPH BRÜLL: "Das Recht, über die Geschichte zu urteilen" Der Umgang mit dem Holocaust in Belgien an der Schwelle zum 2i. Jahrhundert -- REGINA FRITZ / IMKE HANSEN: Zwischen nationalem Opfermythos und europäischen Standards Der Holocaust im ungarischen Erinnerungsdiskurs -- J. OLAF KLEIST: "Soweit von Europa entfernt wie möglich": Holocaust Erinnerungen in Australien -- JACOB S. EDER: Holocaust-Erinnerung als deutsch-amerikanische Konfliktgeschichte Die bundesdeutschen Reaktionen auf das United States Holocaust Memorial Museum in Washington, D.C. -- JAN SURMANN: Zwischen Restitution und Erinnerung. Die US-Resititutionspolitik am Ende des 20. Jahrhunderts und die Auflösung der "Tripartite Gold Commission" -- JENS KROH: Erinnerungskultureller Akteur und geschichtspolitisches Netzwerk Die "Task Force for International Cooperation on Holocaust Education, Remembrance and Research" -- HARALD SCHMID: Europäisierung des Auschwitzgedenkens? Zum Aufstieg des 27. Januar 1945 als "Holocaustgedenktag" in Europa -- Rezensionen -- Wolfram Pyta, Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler (Hans Mommsen) -- Daniela Kahn, Die Steuerung der Wirtschaft durch Recht im nationalsozialistischen Deutschland. Das Beispiel der Reichsgruppe Industrie (Rüdiger Hachtmann) -- Saul Friedländer, Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945 (Ernst Piper) -- Fabrice d'Almeida, Hakenkreuz und Kaviar. Das mondäne Leben im Nationalsozialismus (Frank Bajohr) -- Jacek Andrzej Mlynarczyk, Judenmord in Zentralpolen. Der Distrikt Radom im Generalgouvernement 1939-1945 (Birthe Kundrus) -- Mariana Hausleitner/Harald Roth (Hg.), Der Einfluss von Faschismus und Nationalsozialismus auf Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa (Sven Reichardt) -- Othmar Plöckinger, Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers "Mein Kampf" 1922-1945 (Martin Moll) -- Markus Urban, Die Konsensfabrik. Funktion und Wahrnehmung der NS-Reichsparteitage, 1933-1941 (Armin Nolzen) -- Carina Baganz, Erziehung zur "Volksgemeinschaft"? Die frühen Konzentrationslager in Sachsen 1933-1934/37 (Clemens Vollnhals) -- Sebastian Lehmann, Kreisleiter der NSDAP in Schleswig-Holstein. Lebensläufe und Herrschaftspraxis einer regionalen Machtelite (Kerstin Thieler) -- Katrin Kollmeier, Ordnung und Ausgrenzung. Die Disziplinarpolitik der Hitler-Jugend (Armin Nolzen) -- Dagmar Reese (Hg.), Die BDM-Generation. Weibliche Jugendliche in Deutschland und Österreich im Nationalsozialismus (Armin Nolzen) -- Kirstin A. Schäfer, Werner von Blomberg - Hitlers erster Feldmarschall (Daniel Uziel) -- Klaus-Jürgen Müller, Generaloberst Ludwig Beck. Eine Biographie (Christoph Rass) -- Ralf Meindl, Ostpreußens Gauleiter. Erich Koch - eine politische Biographie (Armin Nolzen) -- Uta George, Georg Lilienthal, Volker Roelcke, Peter Sandner, Christina Vanja (Hg.), Hadamar. Heilstätte, Tötungsanstalt, Therapiezentrum (Patricia Heberer) -- Thomas Kühne, Kameradschaft. Die Soldaten des nationalsozialistischen Krieges und das 20. Jahrhundert (Nicole Kramer) -- Frank Renken, Frankreich im Schatten des Algerienkrieges. Die fünfte Republik und die Erinnerung an den letzten großen Kolonialkonflikt (Anne Klein) -- Katrin Pieper, Die Musealisierung des Holocaust. Das Jüdische Museum Berlin und das U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. (Cornelia Brink) -- Jürgen Lillteicher, Raub, Recht und Restitution. Die Rückerstattung jüdischen Eigentums in der frühen Bundesrepublik (Avraham Barkai) -- Bernward Dörner, Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte (Karl-Heinz Reuband). ISBN 9783835303102 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 437.
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Verbandsmitglied: GIAQ
Wallstein Verlag, Göttingen, 2008. 253 S., kartonierter Einband---- Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, Band 24 - 430 Gramm.
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Politik und Praxis der Strafverfolgung nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Dezember 1962, einen Monat vor der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, begnadigte Staatspräsident Charles de Gaulle die letzten in Frankreich inhaftierten deutschen Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Entlassung des ehemaligen Höheren SS- und Polizeiführers Carl Oberg und des einstigen Befehlshabers der Sicherheitspolizei Helmut Knochen war der Schlussakt einer Auseinandersetzung von erheblicher politischer Sprengkraft, die seit Kriegsende zwischen Deutschland und Frankreich schwelte. Die strafrechtliche Verfolgung der deutschen Kriegs- und SS-Verbrechen durch französische Gerichte steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Claudia Moisel fragt nach den spezifischen Intentionen der französischen Kriegsverbrecherpolitik, den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und nach ihrer Rezeption in der Öffentlichkeit. An einer Reihe wichtiger Fälle wie dem Oradour-Prozess, der 1953 in Bordeaux stattfand, wird die Interdependenz von Justiz, Politik und öffentlicher Meinung deutlich. Die Autorin beleuchtet darüber hinaus die französischen Reaktionen auf das starke vergangenheitspolitische Engagement der Bundesregierung, den Bonner Einsatz für die inhaftierten Kriegsverbrecher und die gescheiterte Ahndung der in Frankreich begangenen Verbrechen durch bundesdeutsche Gerichte. Sie kann zeigen, dass die rasche Annäherung der vormaligen "Erbfeinde" in den fünfziger Jahren von der Ausblendung der problematischen Erinnerung an die Kriegsjahre begleitet war. 287 Seiten, gebunden (Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts; Band 2/Wallstein Verlag 2004). Früher EUR 42,00. Gewicht: 510 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe.
Gb - (OVK: 42,00). Zustand: Sehr gut. 288 S. MÄNGELEXEMPLAR: UNGELESEN und VOLLSTÄNDIG, aber mit leichten äußeren LAGER-/TRANSPORTSPUREN. Mit einem STEMPEL im BUCHSCHNITT als Mängelexemplar gekennzeichnet. Sofort versandfertig! Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 517.
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Hardcover. Zustand: Sehr gut. 1. Aufl. 17,00 x 22,70 x 2,40 Gebundene Ausgabe SEHR GUTES EXEMPLAR--- Für Ihre Zufriedenheit versenden wir mit DHL und ausschließlich mit Trackingcode für eine sichere Sendungsverfolgung! Weitere Angebote unter antiquariat-kastanienhof , 288 Seiten. nein.
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In den WarenkorbHardcover. Zustand: Brand New. 284 pages. German language. 9.45x6.70x9.61 inches. In Stock.
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hardcover. Zustand: Sehr gut. 361 Seiten; M26-MD03-CX-42-CV Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1.
Sprache: Deutsch
Verlag: De Gruyter Oldenbourg Sep 2025, 2025
ISBN 10: 3111623696 ISBN 13: 9783111623696
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Die Geschichte der Bindungstheorie erschließt Leben und Werk eines bedeutenden psychowissenschaftlichen Sozialexperten im 20. Jahrhundert. Als Pionier ist er in die Lehrbücher der Entwicklungspsychologen eingegangen: Bindung (attachment) als ein psychologisches Konzept und angeborenes Verhaltenssystem (zur Aufnahme von Beziehungen und Regulation von Emotionen), ist in der Gegenwart mit Bowlbys Name untrennbar verknüpft.De Gruyter Oldenbourg, Genthiner Straße 13, 10785 Berlin 265 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: De Gruyter Oldenbourg Nov 2025, 2025
ISBN 10: 3111623696 ISBN 13: 9783111623696
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Die Geschichte der Bindungstheorie erschließt Leben und Werk eines bedeutenden psychowissenschaftlichen Sozialexperten im 20. Jahrhundert. Als Pionier ist er in die Lehrbücher der Entwicklungspsychologen eingegangen: Bindung (attachment) als ein psychologisches Konzept und angeborenes Verhaltenssystem (zur Aufnahme von Beziehungen und Regulation von Emotionen) ist in der Gegenwart mit Bowlbys Name untrennbar verknüpft. Als Abteilungsleiter einer großen Londoner Therapieambulanz (Tavistock Clinic), als ein in medizinischen Fachverbänden organisierter Kinderpsychiater wie als Gutachter in der Politikberatung war der britische Kinderpsychiater John Bowlby, geboren 1907 in London, an der Ausgestaltung normativer Vorstellungen und sozialer Praktiken und damit einer Liberalisierung der Erziehungsstile und Institutionen für Kinder in Großbritannien nach 1945 maßgeblich beteiligt. Bowlbys einflussreiche Studien über Heimkinder für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in den fünfziger Jahren 'Mutterentbehrung' (Deprivation) als zentrale Analysekategorie der frühen Kindheit auch international etabliert. Die Studie versteht sich somit als ein grundlegender Beitrag zur vielfältig diskutierten 'Verwissenschaftlichung des Sozialen' (Raphael) in ihren spezifischen Bezügen zur Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert.
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Buch. Zustand: Neu. John Bowlby | Kindheit, Bindung und Experten im 20. Jahrhundert | Claudia Moisel | Buch | XII | Deutsch | 2025 | De Gruyter Oldenbourg | EAN 9783111623696 | Verantwortliche Person für die EU: Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, 10785 Berlin, productsafety[at]degruyterbrill[dot]com | Anbieter: preigu.
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Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 265 | Produktart: Bücher | Die Geschichte der Bindungstheorie erschließt Leben und Werk eines bedeutenden psychowissenschaftlichen Sozialexperten im 20. Jahrhundert. Als Pionier ist er in die Lehrbücher der Entwicklungspsychologen eingegangen: Bindung (attachment) als ein psychologisches Konzept und angeborenes Verhaltenssystem (zur Aufnahme von Beziehungen und Regulation von Emotionen) ist in der Gegenwart mit Bowlbys Name untrennbar verknüpft. Als Abteilungsleiter einer großen Londoner Therapieambulanz (Tavistock Clinic), als ein in medizinischen Fachverbänden organisierter Kinderpsychiater wie als Gutachter in der Politikberatung war der britische Kinderpsychiater John Bowlby, geboren 1907 in London, an der Ausgestaltung normativer Vorstellungen und sozialer Praktiken und damit einer Liberalisierung der Erziehungsstile und Institutionen für Kinder in Großbritannien nach 1945 maßgeblich beteiligt. Bowlbys einflussreiche Studien über Heimkinder für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in den fünfziger Jahren "Mutterentbehrung" (Deprivation) als zentrale Analysekategorie der frühen Kindheit auch international etabliert. Die Studie versteht sich somit als ein grundlegender Beitrag zur vielfältig diskutierten "Verwissenschaftlichung des Sozialen" (Raphael) in ihren spezifischen Bezügen zur Geschichte der Kindheit im 20. Jahrhundert.