Verlag: Berlin: Suhrkamp, 1978
Anbieter: MW Books, New York, NY, USA
Erstausgabe
1st Edition. Very good paperback copy. Particularly and surprisingly well-preserved; tight, bright, clean and especially sharp-cornered. Physical description: 272 pages. Notes: Includes biography. Genre: German Fiction. Modernist Fiction. 3 Kg.
Verlag: Munchen : K. Wolff, 1926
Anbieter: MW Books, New York, NY, USA
Second Edition. Near fine copy in the original title-blocked cloth. Panel edges very slightly dust-toned as with age. Corners sharp with an overall tight, bright and clean impression.; 8vo 8" - 9" tall; 318 pages; Description: v.1. 318 p. 19cm. Subject: Religion --Judaism. Religion --Philosophy. Language: German. 3 Kg.
Verlag: Schocken Books, New York, 1946
Anbieter: Second Story Books, ABAA, Rockville, MD, USA
Hardcover. Third edition. Octavo, 287 pages. In Good condition with a Poor dust jacket. Spine is brown with gold print. Dust jacket in pieces with torn edges, missing spine, peripheral toning (laid in). Boards in brown cloth with gold print. Light wear to spine caps and corners. Text block has brown tinted top edge. Tanning to endpapers. Text in German. NOTE: Shelved in Netdesk Column C. 1375226. FP New Rockville Stock.
Verlag: Schocken Books, New York, 1946
Anbieter: Second Story Books, ABAA, Rockville, MD, USA
Hardcover. Third edition. Octavo, 287 pages. In Good minus condition with a Poor dust jacket. Spine is tan with black print. Dust jacket front hinge torn its length separating dust jacket into two pieces, bottom half of spine torn away, toning to spine, peripheral toning. Boards in brown cloth with gold print. Light wear to spine caps and corners. Text block has brown tinted top edge. Name in pencil on front flyleaf, tanning to endpapers, penciled marginal notation. Text in German. NOTE: Shelved in Netdesk Column C. 1375225. FP New Rockville Stock.
Verlag: o.V., o.O. o.J. [ca. 1990 - 2000?]., 2000
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 21,2 x 15 cm. Braune Broschur mit montiertem Rückentitel. 213 Seiten, handschriftlich paginiert; das Buch mit zusätzlichen, nicht paginierten Leerseiten (' durchschossenes Exemplar ' ). Der Band mit Inhaltsverzeichnis, jedoch ohne Impressum. Außen gering lichtrandig, insgesamt sehr sauber und gut erhalten. Die einzelnen Aufsätze jeweils mit einer Quellenangabe und im Original-Layout; siehe auch weitere Abbildungen. Gutes Exemplar. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Ob Sonnenschein oder warmer Regen: mit einem interessanten Buch kommen Sie immer gut durch den Tag. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! Lit.
Verlag: Axel Juncker o.J. [1912], Berlin:, 1912
Anbieter: Antiquariat Steinwedel, Betzendorf, Deutschland
fester Einband. 80 Seiten, O.Papp. mit Deckelschild, 12° (= Orplidbücher; Bd. 4) (Vorderdeckel berieben / Rücken sauber mit unschönem Klebeband überklebt / Buchblock an zwei Stelen gebrochen, Seiten aber fest (Fadenbindung)).
Verlag: Zsolnay, Berlin;Wien;Leipzig:, 1927
Anbieter: Antiquariat Steinwedel, Betzendorf, Deutschland
Erstausgabe
fester Einband. 397 (1) Seiten, 1 Bl.; O.HLn., 8° (Deckel etw. gebräunt / Schnitt fleckig / alter hs Namenseintrag u. Datum auf Vorsatz) Erstausgabe. -- WG(2) 56. 1.
Verlag: Paul Szolnay, Wien ? Hamburg, 1966
Anbieter: Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH, Stuttgart, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
8° (19,3 x 11,4 cm), 256 Seiten, 1966,Hellgrauer OLn. (unfrisch) mit Kopffarbschnitt, goldgeprägtem Vorderdeckel und Rückentitel sowie Lesebändchen und weißem illustr. OU. (dieser am ob. Kapital schadhaft) mit Blaudruck Vorderer Vorsatz entfernt. , , 320 Gramm1884-1968. - Schöne Ausgabe. - Druckfrisch.
Verlag: London: Alfred A. Knopf, 1928, 1928
Anbieter: Adrian Harrington Ltd, PBFA, ABA, ILAB, Royal Tunbridge Wells, KENT, Vereinigtes Königreich
Erstausgabe
EUR 53,60
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbFirst Edition. [Historical novel] FIRST EDITION IN ENGLISH, first impression. Octavo (19 x 14cm), pp.x; 276 [2]. Publisher's grey cloth, label lettered in black to spine. Moderately toned internally. some rubbing/marking to boards, bumping to board edges. Toning to spine, minor peeling to label. Very good. The fictionalised life story of genius 16th century astronomer Tycho Brahe, his career in science, and his vastly different personal affairs.
Verlag: Bechtle, München und Eßlingen, 1962
Anbieter: Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH, Stuttgart, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Erstausgabe
8° (19,2 x 12 cm), 220, (4) Seiten, 1962,11 Abb. auf Taf.Weinroter OLn. mit grün illustr. OU., Kopffarbschnitt und Lesebändchen . , 1 Notenbeispiele, 290 Gramm1884-1968. - Seltene Erstausgabe. - Sabina [1813-1877]; Max Brod [1884-1968] - Schriftsteller, Freund und Nachlassverwalter Franz Kafkas, trat auch als Musiker und Komponist hervor. - W.-G. II, 114. - Neuwertig.
Verlag: Hudební Matice Umélecké Besedy, Praha, 1924
Anbieter: Colin Coleman Music, Stewkley, Vereinigtes Königreich
EUR 89,33
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbSize: 8vo. 76pp. Publisher's printed paperback. Frontispiece. First edition. First biography of Janacek.
Verlag: Kurt Wolff, Prag Orbis; München, 1923
Anbieter: Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH, Stuttgart, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Erstausgabe
8°, 263 Seiten, 1923,OHLn. (minimal angeschmutzt) . , , 1884-1968. - Seltene Erstausgabe in Buchform. - Brod berichtet in diesen Prager Zeitungs-Rezensionen über Schönbergs ("Gurre-Lieder" und "Pierrot lunaire", Janaceks "Jenufa" und ihre Übersetzung sowie "Katja Kabanowa" (UA), Mussorgskys "Boris", J. Suk, V. Novak, A. Zemlinsky, F. Schrekers "Der ferne Klang", R. Strauss, Puccini, Mozarts "Cosi fan tutte", Smetanas "Verkaufte Braut", d?Alberts "Tiefland", Wagners "Tristan und Isolde", das Busch-Wuartett (Beethoven) sowie über Sprechtheater von M. Hauptmann, Schiller, Goethe, Tschechow, Gogol, Schnitzler u. a. (mit M. Pallenberg, F. Massary, A. Moissi, K. Capek, dem Moskauer Künstlertheater).- Beiliegend ein undatierter Zeitungsausriß von Brods Artikel "Gastdirigent George Szell". - WG 2/45; Raabe, Bücher 45.34.
Verlag: Prag und o. O., [1921]-1930., 1930
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
Zusammen 12½ SS. auf 8 Bll. 8vo. An Georg Heinrich Meyer, den Verlagsleiter des Kurt Wolff Verlags, bei dem soeben sein "Bekenntnisbuch" (wie es im Untertitel heißt ) "Heidentum, Christentum, Judentum" erschienen war, zur Übersendung eines Vorabdrucks aus dem "Neuen Wiener Journal": "Heute nun einen weiteren aus dem Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz - und eine wichtige Notiz der Jüdischen Preßzentrale Zürich, die ich dahin lanciert habe, weil sie von dort von sämtlichen jüdischen Blättern nachgedruckt werden wird. Sie sehen zugleich daraus, daß mein Buch in tschechischen Kreisen schon Aufsehen macht [.]" (12. VI. [1921]). - Der Brief vom 20. VI. [1924] mit der Bitte um Zusendung eines Exemplars von "Heidentum, Christentum, Judentum" an Leopold Jessner, den Intendanten des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin, der von "Dienstag" ([Anfang Oktober 1926]) mit einer Invektive gegen den Drei Masken Verlag: "Nun sagen Sie mir, schreiben Sie mir, bitte, ob man sich nicht vor Wut totärgern muß. Da schickt mir heute die [Leopoldine] Konstantin beiliegenden Brief des 3-Masken-Verlages. Habe ich Ihnen nicht in Leipzig vorausgesagt, daß [Jakob Elias] Poritzky diese herrliche Sache zerschlagen wird? - Sie haben mir nie geglaubt, wenn ich mich über ihn beschwerte. Hier ist das Dokument! Ich bin fest entschlossen, mit allen meinen Dramen vom 3-Masken-Verlag wegzugehen, wenn Sie nicht die Sache in Ordnung bringen und eventuell durch ein Machtwort telephonisch Herrn Poritzky dazu anhalten, meine Interessen doch etwas besser zu wahren. Ich habe direkt den Eindruck, daß 3-Masken absichtlich meine Erfolge (wie diese Konstantin-Tournée) vereitelt! [.]" (ohne die erwähnte Beilage). - Der Brief vom 2. X. 1930 über Verhandlungen mit dem Kiepenheuer Verlag: "Es war eigentlich alles schon fix und fertig, aber Kiepenheuer hat infolge der geänderten politischen Lage in Deutschland solche Angst, dass er sich noch eine Bedenkzeit bis Anfang November erbat. Eine Herausgabe kommt ja ohnehin erst im nächsten Jahr in Frage, sodass die Verzögerung eigentlich nichts schadet. Es wäre sehr gut, wenn Sie bis dahin es erreicht haben könnten, dass Kurt Wolff und Kiepenheuer bezüglich Kafka einig werden [.]".
Verlag: Bärenreiter, Kassel, 1976
Anbieter: Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH, Stuttgart, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Gr.-8° (23x 15,6 cm), 164 Seiten, 1976,zahlr. Noten-Faksimiles und Porträts auf Taf.Weißer illustr. OKt. mit Gründruck . , , 350 Gramm1884-1968. - Sehr seltene Ausgabe. - Mit Register. - Druckfrisch; beim Verlag vergriffen.
Wallstein Verlag, Göttingen, 2016. Roter Original-Pappband, weißer Original-Schutzumschlag, 316 Seiten, 8° (21 cm). Verlagsfrisches, original folienverschweißtes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. Zustand: wie neu.
Anbieter: Antiquariat Lorang, Bamberg, BY, Deutschland
Wallstein Verlag, Göttingen, 2013. Roter Original-Pappband, weißer Original-Schutzumschlag, 328 Seiten, 8° (21 cm). Verlagsfrisches, original folienverschweißtes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. Zustand: wie neu.
Anbieter: Antiquariat Lorang, Bamberg, BY, Deutschland
Wallstein Verlag, Göttingen, 2014. Roter Original-Pappband, weißer Original-Schutzumschlag, 562 Seiten, 8° (21 cm). Verlagsfrisches, original folienverschweißtes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. Zustand: wie neu.
Wallstein Verlag, Göttingen, 2014. Roter Original-Pappband, weißer Original-Schutzumschlag, 386 Seiten, 8° (21 cm). Verlagsfrisches, original folienverschweißtes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. Zustand: wie neu.
Anbieter: Antiquariat Lorang, Bamberg, BY, Deutschland
Wallstein Verlag, Göttingen, 2015. Roter Original-Pappband, weißer Original-Schutzumschlag, 496 Seiten, 8° (21 cm). Verlagsfrisches, original folienverschweißtes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. Zustand: wie neu.
Verlag: Hudební Matice Umélecké Besedy, Praha, 1924
Anbieter: Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH, Stuttgart, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Erstausgabe
Gr.-8°, 78 Seiten, 1924,OKt Erste Lage lose; einige schwache Bleistift-Anstreichungen. 1 Portr., , 150 Gramm1884-1968. - Sehr seltene Erstausgabe.
Verlag: o. O. u. D.
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
32mo. 1 Seite. Brod streicht eine Bedingung dem Allgemeinen Schriftstellerverein beizutreten.
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Erstausgabe Signiert
DIE ROSENKORALLE Ein Prager Roman. Eckart-Verlag Witten und Berlin 1. Auflage 1961, ERSTAUSGABE (EA), 220 SS. gebunden, mit Schutzumschlag - vom Verfasser eigenhändig signiert mit Jahr 1966.
Verlag: Prag, o. J.
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
8vo. 1 p. Gedr. Briefpapier des Prager Tageblattes'. Gelocht am Kopf. Brod schreibt, was er als Bühnenleiter im Theater aufführen lassen würde. Die alte Romantik (dürfe) niemals' vernachlässigt werden, wie Shakespeares Sturm'. Weiterhin nennt er Oskar Baum, dessen Tragigroteske (sic) Der pünktliche Eros'. auf (ihn) einen tiefen Eindruck gemacht habe'.- Matrizentinte etwas durchschlagend.
Verlag: ohne Ort u. Datum [Mai 1926], 1926
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
EUR 4.500,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbKl.-4to. 2 1/4 pp. auf 3 Bll. Satzvorlage für einen beitrag im Berliner Tageblatt", in dem Brod die Begegnung mit einem jungen karpathorussischen Bergjuden" schildert, der seinem Freund Franz Kafka ähnelte. Eine Reise zu einem praktisch sehr bestimmten und doch abenteuerlichen Zweck hatte mich in ein Karpathendorf verschlagen. Zurück konnte ich vor dem nächsten Vormittag nicht. Im Ofen des elenden Wirtshauses keine Holz, keine Kohle. Ich fror. Das Bett, sehr wenig einladend. Die Idee, die mich hierher geführt hatte, erschien mir immer verrückter, immer ferner von mir. Schon verwünschte ich den Einfall, der mich seit Wochen mühsame Wege führte, mich meiner gutgeregelten Arbeits- und Lebensweise entrissen hatte. Da kam ein dicker Mann. Sein Sohn wolle mit mir sprechen. Verdrießlich nickte ich. Auch das noch, unangenehme Gesellschaft! Ich erwartete, wie in vielen dieser entlegenen Städte, einem Ehrgeizigen, dem Lokalgenie zu begegnen, einem fahrigen Menschen, der Verbindungen anknüpfen möchte. Herein tart ein schlanker blasser Knabe, von wohlgeformtem Wuchs, wiewohl ärmlich gekleidet, glühend schwarze Augen im feingeschnittenen Gesicht. Mich frappierte eines: die Ähnlichkeit mit meinem Freunde F[ranz Kafka]. Also fand ich, den ich in Prag verlassen hatte, hier wieder, am Wendepunkt meiner Reise, zu der mich nicht zuletzt sein ernster Wille getrieben hatte, der immer nur Großes von mir verlangte, der Menschheit und ihrer höchsten Idee Dienendes []". - Die 2 beiliegenden Briefe aus Prag v. 8. und 19.6. o.J. sind an den Buchhändler und Journalisten Walter Zadek (1858-1932) gerichtet und betreffen Brods Manuskript: Gern gestatte ich, daß in der ,Begegnung' statt F. wieder ,Franz Kafka' eingesetzt wird []" (19.6.). - Alle Bll. gebräunt (das Manuskript stärker), die Briefe zudem etwas fleckig; drei (Durch-)Schnitte im Mskpt. hinterlegt; die Datierung lt. zweier zeitgen. Bleistifnotizen auf Bl. 3 recto und verso.
Verlag: Tel Aviv und Zürich, 1958-1968., 1968
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
EUR 4.500,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZusammen 14 SS. auf 15 Bll. 4to und 8vo. Teils mit Adressierung und Briefmarken auf Luftpostpapier. An seinen Übersetzer William Wolf in Denver, Colorada (USA), betreffend Detailfragen: "Ich habe Ihren Brief erhalten und bin gern bereit, Ihnen mein Buch 'Heidentum, Christentum, Judentum' zur Übersetzung anzuvertrauen, da Sie auch Buber, Rosenzweig etc. übersetzt haben [.]" (23. V. 1958). - "Prinzipiell wäre ich mit Kürzungen einverstanden. Aber die Kürzungsvorschläge müssten von Ihnen ausgehen, da ich selbst meiner eigenen Schöpfung gegenüber nicht unbefangen genug bin [.] Ich möchte nur erwähnen, dass ich zwar Herrn Dr. Glatzer sehr schätze, dass ich aber mit dem Schocken-Verlag schlechte Erfahrungen gemacht habe. Er hat seinerzeit meine Kafka-Biographie gedruckt und die ganze 1. Auflage abgesetzt, hat mir aber (trotz wiederholter Anfragen) erst zwei Jahre, nachdem die Auflage bereits vergriffen war, diese Tatsache mitgeteilt. Ein anderer Verlag wäre mir daher lieber als Schocken Books [.]" (9. VI. 1958). - "Heute sende ich mein Buch 'Das Diesseitswunder'. Es ist mein vorletztes Exemplar. Ich erbitte es daher zurück, sobald Sie den richtig erscheinenden Gebrauch davon gemacht haben. In das Buch lege ich 1.) einen Artikel von Felix Stoessinger, der in der 'Neuen Züricher Zeitung' erschienen ist und viel über 'Heidentum, Christentum, Judentum' enthält. 2.) einen Vorabdruck aus meinem nächstes Jahr bei S. Fischer erscheinenden Buch über Kafka, ein in sich abgeschlossenes Kapitel 'War Kafka ein Dekadant?' []" (31. VII. 1958). - Teils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Sprache: de.
Verlag: Tel Aviv, 30. April 1968 und 20.Juni 1957, 1968
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
4to. 1/2 p. 8vo. 1 p. Gedr. Briefpapier. Trotz dankender Worte zu Beginn, kritischer Brief an den Autor und Publizisten Freeden (eigentlich Friedenthal). Brod möchte auf eine gewisse Unkonsequenz in (Freedens) Argumentation' hinweisen. Brod habe in Prag gelebt, seine Bücher aber sind in Deutschland erschienen und haben dort wohl auch am meisten Leser gefunden'. Dasselbe gelte aber auch für Wassermann (d.i. Jakob Wassermann, 1873-1934), dessen Wohnort Wien war. Wenn Freeden also Wassermann als jüdischen Dichter in Deutsch- land' bezeichne, warum dann nicht auch ihn (Brod), Schnitzler und Beer-Hofmann. Dabei war Wassermann eifriger deutscher Assimilant' und Arnold Zweig sei schließlich zu den Kommunisten übergegangen'. Dies sei durchaus traurig, daß er verstummt ist und nicht gegen die Lügen Ulbrichts etc. protestiert'.- Mit vorgedruckter Absenderadresse oben links sowie oben rechts in hebräischer Schrift.- Einige Zeilen mit Kugelschreiber unterstrichen. 20.VI.1957: Ich war 1956 nur von Ende August bis Ende Oktober im Ausland, bin noch vor dem Sinaifeldzug heimgekehrt und habe seither Tel Aviv nicht verlassen.
Verlag: Prag, 1927-1938, 1938
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Signiert
9 1/ 2 pp. 4to. 8vo. Gedr. Briefkopf. Faltspuren, Randläsuren. 1 Brief gelocht. 1. Eigenhändiger Brief an Dr. Paulsen', datiert 8. Juni' (1937). 4 Seiten auf 2 Blättern.- Brod schreibt über seine Kafka-Ausgabe und bittet Paulsen, dessen Manuskript über Kafka erst dann zu schicken, wenn (er) Band 5 u. 6 sowie (Brods) Biographie gelesen' habe.2. Maschinenschriftlicher Brief an einen Dozenten (wohl Wolfgang Paulsen). Datiert 3. Februar 1938'. 1 Seite auf 1 Blatt.- Brod lobt den Kafka-Artikel und dankt für die liebenswürdigen Worte über die Gesammtausgabe'. 3. Eigenhändiger Brief an Herbert Waniek (Regisseur, 1897-1949). Datiert 2. Nov. 1933'. 2 Seiten auf 1 Blatt.- Der Regisseur inszenierte Vilem Werners Stück Glorius' in Wien, Brod meinte das Stück (gibt) auch den frömmsten Gemütern keinen Anstoß'. Im Anschluss 11 eigenhändige Zeilen mit Unterschrift des Schriftstellers Vilem Werner (1892-1966). 4. Eigenhändiger Brief an Dietzenschmidt (geb. als Anton Franz Schmid; Dichter, 1893-1955). Datiert. 26.6.' (1927?). 3 Seiten auf 1 Doppelblatt.- Brod bittet den Dichter für dessen neue Inszenierung am Chemnitzer Theater die Haupt- rolle mit Brods Freundin Aenne Markgraf (d.i. Brods Geliebte Emmy Salveter) zu besetzen.- Gelocht.- Sowie 1 weiterer Brief.
Verlag: O. O., 8. XI. 1902., 1902
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Theaterkritiker, Redakteur und Schriftsteller Emil Faktor mit der Ankündigung der in Bälde erfolgenden Übersendung seines bei Rowohlt erscheinenden Buches "Die Höhe des Gefühls": "Die in Ihrem freundlichen Briefe vom 14. Oktober ausgesprochene Vermutung, daß ich gegen die Kritik und speziell gegen Sie verstimmt wäre, hat mich eigentlich überrascht. Ich wüßte keinen Anlaß zu einer solchen Verstimmung. Ihre Ansicht ist mir stets wertvoll, auch wenn sie mit meiner nicht ganz parallel geht. Es wird mich freuen, wenn Sie die akzeptierte Novelle von der 'Hochzeitsreise' bald im Feuilleton bringen. Auch Essais werde ich doch wohl gelegentlich wieder schreiben, wenn mich auch momentan nur dichterische Motive fesseln [.]". - Eine Novelle dieses Titels ist nicht nachweisbar.
Verlag: Prag und Paris, 1904 und 1909., 1909
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und 8vo. Die Karte mit eh. Adresse. Inhaltsreicher Brief an den Schriftsteller und Gynäkologen Hugo Salus über einen geplanten Novellenband, wohl der 1906 erschienene "Tod den Toten": "Sub Kreuzband sende ich zugleich mit diesem Briefe den 'Baldassare Uggiero' und bitte Sie um Ihre Meinung, ob man diese Novelle statt der 'Giulietta' oder eventuell neben dieser als neunte Geschichte in mein Buch aufnehmen sollte. Im ersten Falle gienge allerdings ein wichtiger Teil des Connexes zwischen den Arbeiten ganz verloren; die stets wiederkehrenden Personenbeziehungen, denen ich einen großen Effekt zuschreibe, wären wirkungslos. Andrerseits macht mir aber gerade die 'Giulietta' große Sorge. Ich habe mich gleich heute an die Arbeit gemacht und finde, daß sie untrennbar fest im studentischen Milieu steckt. Nur diese eine Novelle! Alle andern lassen sich heben. Hier aber beruht ja die Pointe auf dem Collegienbesuch etc. etc. Wenn ich die alma mater noch so sehr in den Hintergrund drängen will, wird sie hier doch durchkucken [.]". - Die Bildpostkarte aus Paris a. d. J. 1909 mit einer Abbildung der Notre Dame: "Wie klein man hier ist - und groß zugleich [.]". - Der Brief mit einem kleinem Einriß im Mittelfalz und Faltspuren.
Verlag: Zürich und Bad Gastein, 1953., 1953
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
Zusammen 5¾ SS. auf 4 Bll. 8vo. An Frau Burri-Dietler von der Freien Vereinigung Gleichgesinnter Luzern. Brod erklärt sich bereit, "in Ihrer Vereinigung zu sprechen (über Kafka)" (23. VIII.), und schlägt als Titel seines Vortrags "Franz Kafka und die Dramatisierung seiner beiden Romane" oder "Franz Kafka und die Sinndeutung seines Werkes" vor (31. VIII.): "Mein Stück 'Das Schloß' [eine Dramatisierung von Kafkas gleichnamigem Roman] hat hier am 17. Oktober die Schweizer Première [.]" (Zürich, 28. IX.). - Zwei Briefe mit gedr. Briefkopf des Hotel Urban Garni in Zürich, der dritte im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).