Brücke ernst v (29 Ergebnisse)

Verlag: Holzstich aus dem Jahr., 1892
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Pflanzenphysiologische Abhandlungen. I. Bluten des Rebstockes. II. Bewegungen der Mimosa pudica. III. Elementarorganismen. IV. Brennhaare von Urtica. (1844-1862). Hrsg. von A. Fischer. Mit 9 Textfiguren.
Brücke, Ernst Wilhelm [Ritter v.] (Verf.); Fischer, Alfred (Hrsg.)
Sprache: Deutsch
Verlag: Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1898., 1898
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In den WarenkorbKl.-Oktav (190 x 120 mm), Org.-Pappband, 86 S., umseitig farbiger Schnitt, sehr leichte Gebrauchspuren, aber insgesamt gut erhalten. [Ostwald's Klassiker der exakten Wissenschaften; 95]. - [Inhalt / content:] I. Ueber das Bluten des Rebstockes - II. Ueber die Bewegungen der Mimosa pudica - III. Die Elementarorganismen - IV. Das Verhalten der sogenannten Protoplasmaströme in den Brennhaaren von Urtica urens gegen die Schläge des Magnetelektromotors - Biographisches und Anmerkungen. - [604 | SOD | ] 120 g.…
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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1847. - Berlin 1847, 8°, pp.409-414, Broschur. Erstdruck.

Untersuchungen über den Farbenwechsel des afrikanischen Chamäleons (1851-52). Hrsg. von M. von Frey.
Brücke, Ernst Wilhelm [Ritter v.] (Verf.); Frey, Maximilian [Max] v. (Hrsg.)
Sprache: Deutsch
Verlag: Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1893., 1893
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In den WarenkorbEigenhändiger Brief (1,5 S. 8 to Doppelblatt) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift BRÜCKE signiert Wien, 29.VIII.1912 - an Hochverehrter Herr Baron, dem er nach seinem Urlaub zum Tode seines Bruders Alfred kondoliert.
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In den WarenkorbZ. k.k. Ges. Ärzte, 14/38. - N.F., 1. - Wien, Gerold, 20. September 1858, 4°, pp.589-604, (4), orig. unaufgeschnittenes Heft. Erstdruck! Ernst Wilhelm Brücke, seit 1873 Ritter von Brücke (1819-1892) deutsch-österreichischer Physiologe und Medizinforscher " gehörte mit Carl Ludwig, Hermann von Helmholtz und Emil Du Bois-Reymond zu den entschiedenen Verfechtern der Schule der organischen Physik, die Physiologie ausschließlich auf dem Boden der exakten Naturwissenschaften betreiben wollten und sich im dezidierten Gegensatz zur sogenannten "romantischen Physiologie" oder zu älteren vitalistischen Strömungen sah. Berühmt ist in diesem Zusammenhang die Äußerung Du Bois-Reymond in einem Brief an Hallmann, in der es heißt: "Brücke und ich, wir haben uns verschworen, die Wahrheit geltend zu machen, daß im Organismus keine anderen Kräfte wirksam sind als die gemein physikalisch-chemischen." Brückes physiologisch-anatomische Arbeiten waren umfassend und erstreckten sich in Königsberg auf die Erforschung der Augenmuskulatur. Seine anatomische Beschreibung des menschlichen Augapfels (1847) war Voraussetzung für Helmholtz' Ophthalmoskop. In Wien traten Forschungen zur Verdauungsphysiologie, zur Wirksamkeit des Pepsins, zu Harn und Gallenfarbstoff sowie zur Blutgerinnung hinzu. In den vergleichenden zellphysiologischen Studien bewies er die Essensgleichheit des Protoplasmas bei Pflanzen und Tieren. Im Anschluss an Max Schultze (1825-1874) deutete Brücke das Protoplasma als bedeutenden Bestandteil der Zelle und diese mit Rudolf Virchow als Elementarorganismus des Lebendigen. Für lange Zeit richtungsweisend waren auch Studien zur Reizbewegung, die Brücke an Mimosa pudica vornahm. Weit über die Physiologie hinausweisend, aber doch immer von ihr geleitet waren schließlich seine philologisch-ästhetischen Arbeiten zu Phonetik, Versmaß und Farblehre sowie zu Bildender Kunst." wiki.…
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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1845. - Berlin 1845, 8°, pp.262-276, Broschur.
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In den WarenkorbWien. med. Wschr., 10/23. - Wien. L.W.Seidel, 1860, 4°, Sp.352-368, feine Broschur. Erstdruck! "Brücke, Ernst W.v (1819-1892) Die Erfindung des Augenspiegels: Nach H. Erggelet behauptete 1844 der Mechaniker JOHANN ERICH DAHLFUS (1797 - 1862), es sei ihm gelungen, den lebenden Augenhintergrund zu beobachten. Wenn man diese Mitteilung auch nicht als die Erfindung des Augenspiegels ansprechen kann, so ist sie in diesem Zusammenhang doch interessant und erwähnenswert. Im Jahre 1847 hatte ERNST WILHELM BRÜCKE seine aufsehenerregende Beschreibung des menschlichen Auges veröffentlicht. Seine Studien über das Leuchten des menschlichen Auges führten ihn zu optischen Überlegungen, die wichtige Grundlagen für die Erfindung des Augenspiegels bildeten. Nach Königsberger berichtet von HELM HOL TZ selbst hierüber: "Ich hatte die Theorie des Augenleuchtens, die von BRÜCKE herrührte, meinen Schülern auseinanderzusetzen. Brücke war hierbei eigentlich nur noch um eines Haares Breite von der Erfindung des Augenspiegels entfernt gewesen. Er hatte nur versäumt, sich die Frage zu stellen, welchem optischen Bilde die aus dem leuchtenden Auge zurückkommenden Strahlen angehören. Für seinen damaligen Zweck war es nicht nötig, diese Frage zu stellen. Hätte er sie sich gestellt, so war er durchaus der Mann dazu, sie sich ebenso schnell zu beantworten wie ich ." Nach einem Brief Albrecht von Graefes an von Helmholtz hat Brücke auch selbst an die Konstruktion eines Augenspiegels gedacht. Er hatte geglaubt, "die katoptrischen und dioptrischen Postulate des Apparats durch ein unter entsprechendem Winkel schief vor das beobachtete Auge gebrachte Concavglas gleichzeitig verwirklichen zu können". Seine Versuche in dieser Richtung sind also offenbar an der Art der Beleuchtung gescheitert. Im August 1851 schreibt BRÜCKE selbst hierüber an den Physiologen Emil Du Bois Reymond: "Daß Helmholtz das Instrument, die Retina des Lebenden zu beobachten, mit dem ich mich früher einmal abquälte und an Dir vergebliche Versuche machte, ausgeführt hat, und zwar ganz nach demselben Prinzip, wie ich es versuchte, ist Dir wohl bekannt." Es sei noch kurz angeführt, daß BRÜCKE 1851 auch eine Lupe angab, die allerdings bereits 1830 schon von dem französischen Optiker Chevalier hergestellt sein soll und einen erweiterten Arbeitsabstand aufweist. Das wurde durch einen einfachen optischen Kunstgriff bewirkt, indem eine Zerstreuungslinse in der bildseitigen Brennebene der sammelnden Lupenlinse eingeführt wird. Der am 6. Juni 1819 in Berlin geborene ERNST WILHELM BRÜCKE siedelte 1822 mit der Familie nach Stralsund über, wo aber die Mutter schon im Herbst des gleichen Jahres starb. Er wurde in die Obhut seiner Tante gegeben. Nach Besuch des humanistischen Gymnasiums und bestandenem Abitur studierte er in Berlin, ging nach drei Semestern nach Heidelberg, wo er auch promovierte. Er nahm dann eine AssistentensteIle am vergleichend-anatomischen Museum an und begann 1843 seine wissenschaftliche Laufbahn. Im Jahre 1845 wurde er Mitbegründer der Physikalischen Gesellschaft und erhielt ein Jahr später einen Lehrauftrag für Anatomie an der Berliner Akademie der bildenden Künste. Im darauf folgenden Jahr berief ihn die Universität als außerordentlichen Professor für Physiologie und Pathologie nach Königsberg. Wir finden ihn dann 1849als Professor in Wien, wo er zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften gewählt-wurde und von nun an den größten Teil seiner wissenschaftlichen Arbeit leistete. Er wurde Dekan der medizinischen Fakultät und später Rektor der Universität. Nachdem er 1879 Mitglied des österreichischen Herrenhauses geworden war, trat er 1890 in den Ruhestand. . Januar 1892 in Wien." E.-H. Schmitz, Handbuch zur Geschichte der Optik, 1983, pp. 70f.…
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- Kunst / Grafik / Poster
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In den WarenkorbGhA, 13. - Beil. Münch. med. Wschr. - München, J.F. Lehmann Verlag, 1891, 16 x 24,5 cm. Ernst W.v.Brücke (1819-1872), assistant of Johannes Müller at the "Anatomisch-zootomischen Museum" in Berlin, pursued a wide range of investigations as Professor in Königsberg (1847-49) and after 1849 for forty years in Vienna. Among his investigations were the physiology of vision, where Brücke identified the function of the ciliary muscle in accommodation, and made the first studies that led to the discovery of the ophthalmoscope b< his friend Helmholtz. He also studied how the vocal cords, the tongue, lips and other structure produce vocal sounds in different languages. As a result Brücke was able to make a practical artificial voice box for the first patient whose larynx had been successfully removed by Theodor Billroth in 1873. Other areas investigated, where Brücke was a major pioneer of enzyme research, and the physiological and anatomical aspect of aesthetics. In Brücke's laboratory the students learned not just physiology, but rather a new form of medical thinking. -cf.Lesky Brücke was one of Freud's favourite teacher, later his super visor and friend. In his laboratory Sigmund Freud worked as a research worker from 1876 to 1882.…
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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1846. - Berlin, Verlag von Veit et Comp., 1846, 8°, VI, 282, 527 pp., 15 gefalt. gest. Taf., orig. Broschur. Erstdruck! "Beschreibung des M. tensor chorioideae." "Unteruschungen über die Voraussetzungen des Augenleuchtens." Rothschuh No.1780+1803.
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In den WarenkorbWien. med. Wschr., 5/24-25 + 28-29. - Wien, L.W.Seidel. 1855, 4°, Sp.369-416, 433-464, Broschur.
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In den WarenkorbDenkschr. math.-naturw. Cl., 6. - Wien, Hof- und Staatsdruckerei, 1853, 4°, 40 pp., 2 farblith. Tafeln, Broschur der Zeit; Tafeln etwas fleckig. First Edition! Ernst von Brücke's (1819-1892) ideas on chylus-transport by contraction of the intestines were new in his days and so his investigations in resorption. In the laboratory of Brücke, Breuer, and Freud met each other, many years Breuer worked there and Freud during the years 1871-76. Brücke became one of Breuer's patients. See- Lesky, Wiener Med. Schule, p.264; Rothschu, pp.139-141; Hirsch-H. I, pp.728-730.…
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In den WarenkorbS.ber. Akad. Wiss. Wien, 75. - Wien, 1877, 8°, 43 pp., 1 Holzschnitt und 4 lith. Tafeln, orig. Broschur; mit eigenhändiger Widmung "Meinem geehrten Collegen Herrn Regierungsrath Prof. Meynert vom Verf.". Seltener Sonderdruck mit eigenhändiger Widmung des Verfassers! "Vorgelegt in der Sitzung am 8. November 1877." So vielfältig das Verhalten der Muskeln und ihrer Nerven gegen elektrische Reize untersucht worden ist, so wissen wir bis jetzt doch wenig über das Verhalten der Muskeln und der sie erregenden Nerven bei unseren willkürlichen Bewegungen. Wir können die letzteren ausführen mit sehr bedeutenden Geschwindigkeiten und können diese Geschwindigkeiten bis auf Null abnehmen lassen, wir können sie ausführen mit sehr grosser Energie, so dass bedeutende Hindernisse leicht hinweggeräumt werden, und können andererseits ihre Energie willkürlich so herabsetzen, dass sehr unbedeutende Hindernisse ihnen Halt gebieten. Die Bemerkungen, welche bisher über die Natur der willkürlichen Bewegungen gemacht worden sind, haben sich zunächst auf die Frage bezogen, ob eine solche Bewegung durch eine einmalige continuirliche Muskelcontraction zu Stande komme oder durch eine Reihe von aufeinander folgenden Muskelcontractionen, denen dann natürlich eine gleiche Anzahl von Entladungen der Endapparate der motorischen Nerven entsprechen muss. Über diese Frage kann bekanntlich unter gewissen Bedingungen die sogenannte secundäre oder inducirte Zuckung eines stromprüfenden Froschschenkels Aufschluss geben." "Diese Curve ist auch nicht wie die bisher mitgetheilten mit dem gewöhnlichen Schreibhebel gezeichnet, sondern es griff der Muskel mittelst eines sehr leichten (aus Aluminium gearbeiteten) Gehänges an dem freien Ende einer schwachen Fischbeinfeder an, welches eine aus einem Stück Federpose gemachte Schreibspitze trug-die Zusammenziehungen sind also in natürlicher Grösse aufgeschrieben. Diese Schreibweise - in der geschilderten Form von Brücke in seiner Arbeit "über willkürliche und krampfhafte Bewegungen" beschrieben - hat natürlich grosse Vorzüge, wenn es sich darum handelt, die Form der Zusammenziehung möglichst wenig entstellt wiederzugeben." Ernst v. Fleischl, Untersuchung über die Gesetze der Nervenerregung. Brücke, Ernst Wilhelm Ritter von (seit 1873 erblicher Adel) Physiologe, * 6.6.1819 Berlin, ? 7.1.1892 - "Von seinen zahlreichen Arbeiten sind die Untersuchungen über die Totenstarre, das Augenleuchten, den Farbenwechsel des Chamäleons, die Wirksamkeit des Pepsins, die Gallenfarbstoffe, die Eigenschaften des Harnes und der Blutgerinnung die wichtigsten. Seine Arbeiten sind so bahnbrechend, daß sie zum Teil in W. Ostwalds Klassiker aufgenommen wurden. Das Protoplasma von Pflanzen und Tier ist wesensgleich, Träger des Lebens und Wesens der Zelle, des Elementarorganismus (1861). Das Bluten ist abhängig von äußeren Erscheinungen (1841). Klassisch (Sachs) sind die Arbeiten über Mimosa pudica als Beispiel für die Reizbewegungen; ihre Exaktheit der Methode wird lange ein Vorbild bleiben. Wasseraustritt aus den gespannten Zellen bedingt die Reizbewegung, dagegen Turgoränderung die Schlafstellung. Wechsel und Unterschiede in der Biegungsfähigkeit bedingen zugleich die Bewegungen. Weitere Arbeiten erstrecken sich auf das Grenzgebiet von Physiologie und Philologie, die Lautbildung und Verskunst, wie auch die Malerei. Als Sohn eines Malers befaßte er sich daneben mit Problemen der Kunsttheorie." Hermann Zeigenspeck, NDB 2 (1955), p.655. …

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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1847/2-3. - Berlin, Verlag von Veit und Comp., 1847, 8°, pp.81-240, 4 lith. Tafeln; orig. Broschur; etwas wasserfleckig. Erstdruck! "Untersuchungen über die Voraussetzungen des Augenleuchtens."Rothschuh No.1803.
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In den WarenkorbZweite Auflage. - Wien, Druck und Verlag von Carl Gerold's Sohn, 1876, 8°, IV, 172, 2 lith. Tafeln, Halbleinenband d.Zt. Zweite wesentlich vermehrte Auflage von Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892) "erschöpfende Analyse der in europäischen und orientalischen Sprachen vorkommenden Laute in Beziehung auf die Art, wie sie hervorgebracht werden" (Hirsch) "Die Grundzüge der Physiologie und Systematik der Sprachlaute wurden in der Gestalt, in welcher sie in der ersten Auflage dieses Buches enthalten sind, auf Wunsch meines Freundes Bonitz für die "Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien" geschrieben und in derselben im Jahre 1856 in den Heften 7, 8 und 9 abgedruckt. Dann wurden sie durch einen Abschnitt über phonetische Transscription vermehrt und erschienen in demselben Jahre bei Carl Gerold's Sohn in Wien als Buch. In dieser neuen Auflage kann ich Manches hinzufügen und Manches berichtigen, theils weil neue Beobachtungen gemacht und neue Quellen erschlossen sind, theils weil ich Zeit und Gelegenheit gefunden habe mir Kenntnisse anzueignen, die mir früher fehlten. Es gilt dies namentlich in Rücksicht auf die arabischen Sprachlaute, indem ich unter Leitung des Professor Ant. Hassan die Formenlehre des Arabischen in dessen lebender Aussprache studirt habe, um nicht nur zu wissen, welcher Lautwerth den einzelnen Buchstaben des Alphabetes im Allgemeinen beigelegt wird, sondern auch ihre Aussprache in den verschiedenen Verbindungen und in verschiedenen Wörtern und grammatischen Formen kennen zu lernen. Ich kann ferner Manches, was ich früher nur vermutungsweise äusserte, in Folge weiterer Erfahrungen nunmehr mit Gewissheit aussprechen. ."Vorwort zur zweiten Auflage Das Werk glieder sich in folgende Kapitel: "Geschichtliches; Kehlkopf und Kehlkopflaute; Die Vocale; Die einfachen Consonanten; Rückblick auf die einfachen Consonanten und ihr System; Die zusammengesetzten. Consonanten; Über die Stellen des Lautsystems, an denen Vocale und Consonanten einander berühren; Mouillirte Laute; Systematik der Sprachlaute bei den Indern und Hellenen; Systematik der Sprachlaute bei den Arabern; Systematische Bestrebungen der neueren Zeit". Hirsch/H. I, 728; Garrison & Morton No.1461 (1st. Ed. 1856).…

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In den WarenkorbWien, Verlag und Druck von Carl Gerold und Sohn, 1855, 8°, 24 pp., orig. Broschur; ungeöffnetes frisches Exemplar. Erste Ausgabe der berühmten Entgegnung auf Hyrtls skandalösen Vortrag, vom 7. Dezember 1854, von Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892), der damals die Wiener Öffentlichkeit erregte und den Höhepunkt des Gelehrtenstreites "Hyrtl contra Brücke" darstellte (siehe - J. Hyrtl: Über die Selbststeuerung des Herzens. (1855). "Von Brücke. revived Stroem's hypothesis that the coronary ostia were closed in systole by the aortic semilunar cusps, so that coronary flow was diastolic in time. A stormy arose with Hyrtl, his anatomical colleague, who opposed his theory on anatomical grounds. This controversy was an important one in the history of the coronary circulation". Bedford No. 618; Alfred P. Fishmann & Dickinson W.Richards: Circulation of the Blood. Men and Ideas (1964), pp.259.…
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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1842. - Berlin, Verlag von Veit et Comp., 1842, 8°, VIII, CCCVIII; 484 pp., mit siebzehn Kupfertafeln, Leinenband der Zeit; feines Expl. Erstdruck! Ernst Brücke (1819-1892) "Totenstarre = Gerinnungsvorgang, nach Krämpfen besonders schnell". Rothschuh Nr.1339.
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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1845. - Berlin 1845, 8°, pp.387-464, 1 lith. Taf., Broschur. PRECURSOR OF THE OPHTHALOSCOPE First edition. "Von Ritter Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892) studied the luminosity of the eye in animals, and, by passing an tube through a candlel. Garrison & Morton No.5859.

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In den WarenkorbArch. Anat. Phys., 1845. - Berlin 1845, 8°, Broschur. PRECURSOR OF THE OPHTHALOSCOPE First edition. "Von Ritter Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892) studied the luminosity of the eye in animals, and, by passing an tube through a candle flame, was able to see the fundus." "Wichtige Grundlage und Vorbedingung der Erfindung des Augenspiegels." (Vierordt, 45) Die ersten Augen, die Brücke zweckbewußt aufleuchten ließ, waren die von Du Bois-Raymond. Der tiefer überlegende Helmholtz sagte sich, dass das von der Nervenhaut diffus reflecktierende Licht mittels passender optischer Medien dazu gebracht werden könnte, ein deutlicheres Bild zu entwerfen. Daraus wurde der epochemachende Augenspiegel. Garrison & Morton No.5859; Hirschberg § 1023 ff.; Chance, 77; Ovio I, 592 + 1215; Hirsch V, 728-730.…
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In den WarenkorbS.ber. Akad. Wiss. Wien, 73. - Wien, 1872, 8°, 36 pp., mit orig. Titelbroschur; mit eigenhändiger Widmung "O. Nasse vom Verf.". Seltener Sonderdruck! So will ich es in dem Folgenden, um eine unzweideutige Benennung zu haben, als Achroodextrin bezeichnen, während ich Nasse's Dextrin, das sich mit Jod roth färbt, Erytrodextrin nennen will. Zit.a.ob.Arb."he developed many biochemical concepts. Brücke introduced the terms 'achroödextrin' and 'erytrodextrin' into physiological chemistry, and he became a pioneer in enzyme research through his experiments on peptic digestion." DSB II/530ff Ernst Wilhelm Ritter von Brücke (6 July 1819 - 7 January 1892) was a German physician and physiologist. He is credited with contributions made in many facets of physiology.…
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In den Warenkorb2., vermehrte und verbesserte Auflage. - Leipzig, Verlag von S.Hirzel, 1887, 8°, VI, 306 ., mit 31 in den Text gedruckten Holzschnitten, Halbledereinband. Ernst Wilhelm Brücke's (1819-1892) "Arbeits- und Denkweise war somit eine, die viele Gebiete der Naturwissenschaften überspannte, und die man heute wohl als "interdisziplinär" bezeichnen würde - eine Bezeichnung die ihm unbekannt war.". Im Überblick seiner Werke ist es fast unmöglich, den Locus von Brücke's Interesse durch seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen klar zu identifizieren. Er war eher geneigt, seiner Neugierde freie Zügel zu geben und ihr von einem zum anderen wissenschaftlichen Problem zu folgen. Sein frühes Interesse an physiologischer Optik führte ihn von Untersuchungen über das "Glühen" der Augen, woran Helmholtz seine Erfindung des Augenspiegels knüpfte, zu Arbeiten über subjektive Farben und auch zu ästhetischen Überlegungen. Weiter gelang es ihm, seine Kenntnisse über Optik mit Histologie zu verbinden, um eine klassische Abhandlung "Über den Farbenwechsel des Chamäleons" zu liefern." An du Bois's-Reymond's Vaters frühe phonetische Arbeiten anknüpfend, untersuchte Brücke die Physiologie der menschlichen Lautbildung, betrieb anschließend linguistische Studien, die ihn sogar zur Poetik führten, und begründete eine Lautzeichenschrift, - die "Pasigraphie", ." Die "reine" Physiologie verdankt Brücke seine Reihe von wichtigen Beiträgen zur Pflanzenphysiologie, Physiologie der Verdauung, über Nerven- und Muskelstruktur und die Reingewinnung des Pepsins, das wesentlich zur Kenntnis der Enzyme beitrug. Aber Brücke's Einfluß auf die Naturwissenschaft reicht weit über das Geiet der Physiologie oder sogar der Biologie hinaus, da er einen wichtigen Anteil an der Schöpfung einer neuen wissenschaftlichen Methodologie und Philosophie hatte." WW.Swoboda, Pittsburgh, Ernst Brücke als Naturwissenschaftler, p. XLII (Pup. Arch. Univers. Graz, Bd.8/1).…
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In den WarenkorbWien, Staatsdruckerei, 1852, Folio, (2), 33 pp., 8 (1 farb.) lith. Taf.; unaufgeschn. Erste Ausgabe! Sonderabdruck aus Denkschr. Math.-Naturwiss. Classe d. Kaiserl. Akademie d. Wiss.! Ernst Wilhelm Brücke, seit 1873 Ritter von Brücke (1819-1892), deutsch-österreichischer Physiologe und Medizinforscher, gehörte gehörte mit Carl Ludwig, Hermann von Helmholtz und Emil Du Bois-Reymond zu den entschiedenen Verfechtern der Schule der organischen Physik, die Physiologie ausschließlich auf dem Boden der exakten Naturwissenschaften betreiben wollten und sich im dezidierten Gegensatz zur sogenannten "romantischen Physiologie" oder zu älteren vitalistischen Strömungen sah. Seine physiologisch-anatomische Arbeiten waren umfassend und erstreckten sich in Königsberg auf die Erforschung der Augenmuskulatur. In Wien traten Forschungen zur Verdauungsphysiologie, zur Wirksamkeit des Pepsins, zu Harn und Gallenfarbstoff sowie zur Blutgerinnung hinzu. In den vergleichenden zellphysiologischen Studien bewies er die Essensgleichheit des Protoplasmas bei Pflanzen und Tieren. Im Anschluss an Max Schultze (1825-1874) deutete Brücke das Protoplasma als bedeutenden Bestandteil der Zelle und diese mit Rudolf Virchow als Elementarorganismus des Lebendigen. Für lange Zeit richtungsweisend waren auch Studien zur Reizbewegung, die Brücke an Mimosa pudica vornahm. First Edition. On the circulatory system of amphibians and fishes. cf. Garrison 470.…
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In den WarenkorbS.ber. Akad. Wiss. Wien, 43. - Wien, aus der k.k. Hof- und Staatsdruckerei. In Commission bei Karl Gerold's Soohn, 1859, 8°, 56 pp.; 1861, 8°, 623 pp., Halbleinenband mit aufkaschierter Titelbroschur. Sonderdrucke, beide Abteilungen der 'Beiträge zur Lehre von der Verdauung' - Brücke's klassische Arbeiten über die Wirksamkeit und der Isolierung des Pepsins! Erste Abteilung: 1. Aufsuchung und Bestimmung des Pepins: Die Pepsinprobe mittels Fibrin; Die Pepsinprobe mittelst Eiweiss; Die quantitative Bestimmung des Pepsins; Wird bei der Verauung Pepsin gebildet. 2. Über die Art wie der Magensaft abesondert wird. 3. Über die Producte , welche Hühnereiweiß und Blutfibrin bei der künstlichen Verdauung geben. Zweite Abteilung: 1. Das Pepsin. 2. Verdauung bei gehinderter oder unvollkommener Quellung. 3. Pepsin und Galle. 4. Wird das Pepsin bei der Verdauung ersetzt. 5. Die verdauende Substanz im Urin. 6. Die verdauende Substanz im Fleische. "Ernst Wilhelm von Brücke hat die deutsche Laboratoriumsmedizin in Wien inauguriert. Er ist mit seinen Assistenten . nicht nur der Begründer der österreichischen Physiologen-Schule geworden . in seinen und den Schülern der Wiener Kliniker . hat sich die Vermählung der deutschen Laboratoriumsmedizin mit der Wiener Krankenbett-Medizin vollzogen. Männer wie L. v. Schrötter, F. Schauta, R. Chrobak, J. v. Mikulicz, K. Gussenbauer, A. v. Eiselsberg, A. v. Frisch, J. Wagner von Jauregg, Sig. Freud, J. Breuer, E. Fuchs, um nur diese zu nennen, sind die Zeugen dieser Vermählung. Sie alle haben in Brückes Laboratorium nicht Physiologie, sondern eine neue Form medizinischen Denkens gelernt" Erna Lesky Brücke, Ernst Wilhelm Ritter von (seit 1873 erblicher Adel) Physiologe, * 6.6.1819 Berlin, ? 7.1.1892 - "Von seinen zahlreichen Arbeiten sind die Untersuchungen über die Totenstarre, das Augenleuchten, den Farbenwechsel des Chamäleons, die Wirksamkeit des Pepsins, die Gallenfarbstoffe, die Eigenschaften des Harnes und der Blutgerinnung die wichtigsten. Seine Arbeiten sind so bahnbrechend, daß sie zum Teil in W. Ostwalds Klassiker aufgenommen wurden. Das Protoplasma von Pflanzen und Tier ist wesensgleich, Träger des Lebens und Wesens der Zelle, des Elementarorganismus (1861). Das Bluten ist abhängig von äußeren Erscheinungen (1841). Klassisch (Sachs) sind die Arbeiten über Mimosa pudica als Beispiel für die Reizbewegungen; ihre Exaktheit der Methode wird lange ein Vorbild bleiben. Wasseraustritt aus den gespannten Zellen bedingt die Reizbewegung, dagegen Turgoränderung die Schlafstellung. Wechsel und Unterschiede in der Biegungsfähigkeit bedingen zugleich die Bewegungen. Weitere Arbeiten erstrecken sich auf das Grenzgebiet von Physiologie und Philologie, die Lautbildung und Verskunst, wie auch die Malerei. Als Sohn eines Malers befaßte er sich daneben mit Problemen der Kunsttheorie." Hermann Zeigenspeck, NDB 2 (1955), p. 655 Rothschuh Nr.916: "Isoliert Pepsin in reiner Form". Garrison & Morton No.1003.…

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In den WarenkorbBerlin, Druck und Verlag von G. Reimer, 1847, 4°, IV, 70 pp., 1 kol. Kupferstichtafel, feiner Halbleinenband; breitrandiges, unbeschn. u. ungeöffnetes Exemplar; Titelblatt minimal angestaubt. ERSTE AUSGABE, selten. Mit Druckwidmung an seinen Lehrer, den großen Physiologen Johannes Müller. "Unschätzbar sind die geschichtlichen Anmerkungen über die Auffindung und Beschreibung der einzelnen Theile des Augapfels. Die Bedeutung des Werkes erhellt deutlich aus der Thatsache, daß es, trotz der ungeheueren Zahl von Arbeiten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem heutigen Forscher noch unentbehrlich geblieben." -Hirschberg 1006. "Brücke hatte die Anatomie des Auges in einem monumentalen Werke zu hoher Vollkommenheit gebracht". - Du Bois-Reymond. Zwei Entdeckungen waren es vornemlich, durch die Brücke dabei der physiologischen Optik neue Wege eröffnet: Erstens die Entdeckung des Musculus Brückianus (= Tensor Chorioideae - der bis dahin als Corpus Ciliare beschrieben wurde), zwischen dem Schlemm'schen Kanal und der Zonula Zinnii. Seine physiologische Bedeutung hat Helmholtz aufgeklärt. Seit Kepler und Scheiner gab es unzählige Erklärungsversuche zum Problem der Accommodation. Durch den Zug des Brücke'schen Muskels wird die Linse stärker gekrümmt, das Auge zum Sehen in der Nähe befähigt. Diese optische Wirkung genügte zum Verständnis der Accomodation. -- Brückes zweite wichtige Entdeckung betraf das sogenannte Leuchten der Augen. Mit einer Blendlaterne brachte er erstmalig in einem verdunkelten Raum die Augen eines Menschen zum Leuchten. Der tiefer überlegende Helmholtz sagte sich, daß das von der Nervenhaut diffus reflektierte Licht mittels passender optischer Medien dazu gebracht werden könne, ein deutliches Bild zu entwerfen. Daraus wurde der epochemachende Augenspiegel. FIRST EDITION. Ernst von Brücke of Berlin, a pupil of Johannes Müller and later remarkable Professor of physiology at Vienna, described here the radial fibres of the ciliar muscle which bear his name. In his history of ophthalmology, Hirschberg called the historical data of ophthalmological discoveries on the eyeball in the present work "inestimable". See Hirschberg XVI/1 ( 1005), pp. 10-11; Ovio I, 592-93; Sorsby, 78; Dobson, 37. Not in the Becker Collection. …