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    Hardcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter kleinformatiger illustrierter und folienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und farbigen Vorsätzen. Der Deckelbezug an der oberen Ecke des Vorderdeckels mit winzigem Abrieb, ansonsten guter bis sehr guter Erhaltungszustand. "Wenn Hans Christian Andersen krank zu Bett lag, Gäste hatte oder - was er bevorzugte - auf Herrenhöfen und bei bürgerlichen Familien selbst zu Gast war, schrieb er zur Unterhaltung gern sogenannte Bouts-rimés. Die Anwesenden gaben Endreime vor - wie z. B. See-Schnee-Glas-las - und der Dichter musste in kürzester Zeit dazu Verse finden, ein im 19. Jahrhundert auch in Dänemark beliebtes Gesellschaftsspiel. Die Gattung der Bouts-rimés entstand im 17. Jahrhundert in Frankreich als poetischer Wettstreit unter Dichtern. Das Genre wurde überaus populär und zu einem festen Bestandteil der höfischen Kultur und der gebildeten literarischen Kreise. Bouts-rimés waren (und sind) in ganz Europa verbreitet. Sie waren raffinierte Salonpoesie und intellektuelle Herausforderung, poetisches Geschicklichkeitstraining und sportlicher Wettbewerb. Hans Christian Andersen war ein fleißiger Bouts-rimés-Dichter und ist dieser Gattung sein Leben lang treu geblieben. Seine humorvollen, unterhaltsamen Bouts-rimés werden hier zum ersten Mal in deutscher Sprache veröffentlicht." (Verlagstext) Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense; gestorben 4. August 1875 in Kopenhagen) ist der wohl berühmteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Hans Christian Andersen wurde als Sohn des verarmten Schuhmachers Hans Andersen (1782-1816) und der alkoholkranken Wäscherin Anne Marie Andersdatter (ca. 1775-1833) geboren. Nach dem Tod seines Vaters ging er mit 14 Jahren nach Kopenhagen und bemühte sich, dort als Schauspieler zum Theater zu kommen. Nachdem ihm das jedoch nicht gelang, versuchte er sich ebenso vergeblich als Sänger und verfasste schon erste kleine Gedichte. Die Märchen erschienen bereits um 1840 in unterschiedlichen deutschen Übersetzungen. Angelehnt an dänische, deutsche und griechische Sagen und historische Begebenheiten, dem Volksglauben verbunden und inspiriert von literarischen Strömungen seiner Zeit, schuf Andersen so die bedeutsamsten Kunstmärchen des Biedermeier. Andersens Märchen sind nicht nur zeitlos; sie gehören mittlerweile zur Weltliteratur. Weniger bekannt sind viele seiner 156 weiteren Märchen. Auch die autobiografischen Texte, Novellen, Dramen, Gedichte und Reiseberichte, die von seinem Schaffensreichtum zeugen, führen ein Schattendasein. Auch als Romancier ist Andersen kaum bekannt: 1835 erschien sein erster Roman "Der Improvisator", den er während eines Italien-Stipendiums schrieb, 1848 "Die beiden Baroninnen", eine Waisenkind-Geschichte. In den dreißiger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts fand der junge Dichter in Deutschland größere Anerkennung als in seinem eigenen Vaterland. Peter Urban-Halle (* 16. Januar 1951 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Literaturkritiker und literarischer Übersetzer. Urban-Halle übersetzt Belletristik aus dem Dänischen und Französischen ins Deutsche. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke. Für das von ihm übersetzte Werk Hodder der Nachtschwärmer wurde er zusammen mit dem Autor Bjarne Reuter 2000 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet; 2010 erhielt Urban-Halle den Förderpreis des Europäischen Übersetzerpreises Offenburg und 2013 gemeinsam mit Ulrich Sonnenberg den Dänischen Übersetzerpreis. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 125, (3) pages. Klein 8° (120 x 176mm).…