Verlag: Linz, Pirngruber, 1923., 1923
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Bildausschnitt ca. 15 x 20 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1674.
Verlag: O. O., 1674., 1674
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Bildausschnitt ca. 15 x 20 cm. Kräftiger Abzug. Einzige druckgraphische Ansicht. Die Burg der Perger, die einst dort war, wo jetzt die Wallfahrtskirche Maria Trost steht, hatte das Geschlecht der Perger von Passau als Lehen. Mit Christoph Perger, der 1541 kinderlos starb, ist dieses Geschlecht im Mannesstamm erloschen. Seine Schwester Magdalena aber war mit Erasmus I. von Rödern verheiratet, und so kam Schloss und Herrschaft der Perger 1542 an die Grafen von Rödern. Die Burg der Perger am Gipfel des Berges überließ er ihrem Schicksal und somit war sie dem Verfall preisgegeben. Dafür ließ er ein Schloß an anderer Stelle, oberhalb des Grimmshofes, der der Mairhof des Schlosses war, errichten. In den Jahren des 30-jährigen Krieges gelobte Wolf Dietrich von Rödern der Gottesmutter Maria eine Kirche zu bauen, wenn sie nur von den Schweden verschont würden. In Erfüllung dieses Gelübdes entstand 1655 die Wallfahrtskirche Maria Trost.