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Sprache: Deutsch
Verlag: Wallstein Verlag, Göttingen, 2017
ISBN 10: 3835317202 ISBN 13: 9783835317208
Anbieter: Dennis Wolter, Hardegsen OT Gladebeck, Deutschland
Zustand: Gut. 238 Seiten : Illustrationen ; 21 cm, Orig.-Broschur. Einband mit leichten Gebrauchsspuren. In Essay und Gespräch gibt der Kunstkritiker Eduard Beaucamp Auskunft über das Panorama der »Leipziger Schule« um und nach Werner Tübke. Als Kunstkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entdeckte Eduard Beaucamp die »Leipziger Schule« der Malerei um Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer. Seine Würdigungen entlarvten über Jahrzehnte die westlichen Vorurteile gegenüber den »Staatskünstlern«, während man kein Sensorium für die expressive und sublime Kraft ihres künstlerischen Schaffens habe. Wie wenige legte Beaucamp zugleich das Dilemma der westlichen Avantgarde frei, die sich in abstrakten Konzepten, Theorien und Utopien feierte und zuletzt in Marktgängigkeit verlor. Die individualistische Manier der »Leipziger Schule« findet für ihn heute in Neo Rauch und Michael Triegel ganz unterschiedliche, überzeugende Fortsetzungen. Einige Briefe geben Auskunft über Beaucamps besondere Beziehung zu Werner Tübke. Ein Gespräch erhellt die intellektuelle Biographie des Kunstkritikers, die sich mit Namen wie Hans Sedlmayr, Romano Guardini, Rudolf Alexander Schröder, Benno von Wiese und Joseph Beuys verbindet. Das Geleitwort skizziert aus Leipziger Perspektive den Kunstkritiker persönlich, während das Nachwort Beaucamps Kritik der westlichen Avantgarde polemisch aufgreift. Kontaktdaten des Herstellers: Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung, Geiststr. 11, 37073 Göttingen, Deutschland, info(at)wallstein-verlag(.)de, Kontaktdaten des Inverkehrbringers: Antiquariat Dennis Wolter, Hauptstr. 10, 37181 Hardegsen, info(at)2ndhandbook(.)de. Buch.