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  • Bild des Verkäufers für Sammelband mit 7 medizinischen Abhandlungen, 1856-1859, beginnend mit: 1) Zeis, Eduard. Ueber die Fractur des processus coronoideus ulnae und über die bisweilen daraus hervorgehende Luxation des oberen Endes des radius. Als Manuscript gedruckt. 22 SS. zum Verkauf von Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG

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    8°. Marmor. Pp. d. Zt. mit hs. Rsch. (stark beschabt und bestoßen). Hirsch VI, 361.- Erste Ausgabe.- Zeis (1807-68) "war längere Jahre in Dresden als prakt. Arzt, vorzugsweise für chirur. Krankheiten thätig. 1844 ging er als Prof. der Chir. nach Marburg, in welcher Stellung er bis zum J. 1850 verblieb, wo er als Vorstand der chir. Abtheilung des neugegründeten städt. Krankenhauses nach Dresden zurückkehrte" (Hirsch). Berühmt wurde Zeis mit seinem "Handbuch der plastischen Chirurgie" (1838), mit dem er den Begriff "plastische Chirurgie" in die med. Terminologie erstmals einführte.- Der beigeb. OHinterumschlag mit eigenh. Widmung von Zeis für den königl. Leibarzt F.A. von Ammon.- Titel verso mit Schildchen "Bibliothek der Gesell. für Natur und Heilkunde zu Dresden".- Stärker braun- u. stockfleckig.- 2) Voigt, Christian August. Über ein System neu entdeckter Linien an der Oberfläche des menschlichen Körpers und über die Hauptverästelungs-Gebiete der Hautnerven nebst der Art der Vertheilung der Hauptnerven in denselben. (Aus dem Oct.-Heft des Jgs. 1856 der Sitzungsberichte der mathem.-naturw. Classe der kaiserl. Akad. der Wiss. besonders abgedruckt). Wien, Staatsdruckerei, 1856. 11 SS.- ÖBL XV, 330: "Sein Name ist eng verbunden mit der V.-Linie (auch bekannt als Futcher-Linie), einer dorsoventralen Linie der Hautpigmentierung, die v. a. bei dunkelhäutigen Menschen entlang des Bizeps auftritt. Seine Erkenntnisse zur Innervation der Hautschichten hatten bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der neurolog. und forens. Diagnostik".- 3) Abhandlung in russischer Sprache, unter dem Titel dte. Übersetzung in Bleistift: "Ueber die Erweiterung der weissen Substanz des Rückenmarkes als Symptom des rheumatischen Catarrhs der Schleimhäute". Moskau 1856. 26 SS.- 4) Murphy, Ed(ward) William. De la fièvre puerpérale. Traduit de l'anglais par M. le docteur Gentil. (Extrait de la Revue étrangère médico-chirurgicale). Paris, Baillière, 1858. 31 SS. - Edward William Murphy (1802-1877) ist bekannt durch seine Erfindung des "Murphy chloroform inhaler".- 5) Braun, (Carl). Des convulsions urémiques des femmes grosses en travail et en couches. Traduit par Félix Petard. (Extrai de la Revue étrangère médico-chirurgicale). Paris, Baillière, 1858. 66 SS, wenige Textskizzen.- Carl Braun (ab 1872 Ritter von Fernwald), geb. 1823 in Zistersdorf, gest. 1891 in Wien, war Gynäkologe und Geburtshelfer, Rektor der medizinischen Fakultät in Wien. Seine Hauptwerke sind das "Lehrbuch der Geburtshilfe mit Berücksichtigung der Puerperalprocesse und der Operationstechnik"(1857) und "Lehrbuch der gesammten Gynäkologie" (1881).- 6) Bartoletti, [Etienne Gregoire]. La peste de Benghasi. Communication faite a la Société Impériale de Médicine de Constantinople le 27 Aout 1858. 6 SS. (Der beigeb. OVorderumschl. mit eigenh. Widmung des Verfassers).- Wichtige Schrift zur 1858 in Benghazi ausgebrochenen Pestepidemie. Der 1808 in Istanbul geborene Bartoletti war Mitglied des osmanische Sanitätsrates und übte während seiner 44-jährigen Dienstzeit wichtige Aufgaben im osmanischen Gesundheitsbereich aus.- 7) Guyon, (Lean-Louis-G.). Un mot sur la fièvre jaune de Lisbonne en 1857. Paris, Gazette Médicale, 1858. 31 SS.- Erste Ausgabe.- Guyon (1794-1870) war französ. Militärarzt, "machte 1822 als Chirurgien major die Expedition nach Samana (San Domingo) mit, wo er die Schrecken des gelben Fiebers kennen lernte . nahm 1857 seinen Abschied und benutzte seine Musse, um noch einmal in Lissabon dem gelben Fieber, das er seit vielen Jahren kannte, gegenüberzutreten" (Hirsch).- Der beigeb. OVorderumschlag mit (beschnittener) eigenh. Widmung des Verfassers.- Unterschiedlich braun- u. stockfleckig.