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  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    ISBN 10: 3638921328 ISBN 13: 9783638921329

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 1.0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Selbstorganisation der Natur. Zur Entwicklung eines Paradigmas der Naturinterpretation seit dem 19. Jhdt., Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit schließt das Hauptseminar zur Selbstorganisation der Natur - Zur Entwicklung eines Paradigmas der Naturinterpretation seit dem 19. Jahrhundert ab. Sie gibt die Weisen ganzheitlichen Denkens wieder und fragt speziell nach einer Ethik, die dem Kenntnisstand der aller Sichtweisen gerecht werden könnte. , Abstract: Die Wirklichkeit stellt sich nach heutiger Auffassung als eine gewaltige hierarchische Ordnung organisierter Entitäten dar, eine Überlagerung vieler Schichten, die von physikalischen und chemischen bis hin zu biologischen und soziologischen Systemen reicht. Diese hierarchische Strukturierung und Kombinationen zu Systemen von immer höherer Ordnung ist für die Wirklichkeit insgesamt kennzeichnend und von grundlegender Bedeutung vor allem für Biologie, Psychologie und Soziologie. Dem Paradigma der ganzheitlichen Sicht der Natur ging das mathematisch-wissenschaftlich-technische Denken, von den Griechen der Antike bis in die Moderne der heutigen Zeit, voraus. Im letzten Jahrhundert, genauer 1972 nach dem Erscheinen des ersten Berichts des Club of Rome, treffend betitelt mit The Limits to Growth (Grenzen des Wachstums), vergegenwärtigen sich die Menschen zusehends, dass den technischen Neuerungen und Möglichkeiten enorme Zerstörungspotentiale, einschließlich unserer eigenen Existenzbedingungen, innewohnen. Dies führte unter anderem zur Reaktivierung organizistischer Naturvorstellungen und zur Ausbildung alternativer, holistischer Theorien von und über die Natur. Nicht zuletzt äußerte sich dies in zunehmendem Masse durch eine Sensibilisierung der Menschen für ihre Um- und Mitwelt, deren Endlichkeit im wesentlichen auch von Menschenhand beschleunigend bzw. retardierend mitbestimmt werden kann. Karen Gloy unterscheidet dabei drei Varianten, erstens den spekulativen Organizismus Schellings, zweitens die emotionale Variante bei Novalis romantischer Naturauffassung und drittens Hölderlins ästhetischen Naturbegriff. Diese drei Varianten versuchen die interne Beziehung der Triade Absolutes Natur Geist mittels der spekulativen Vernunft, Sympathie und Liebe, und der Schönheit zu erschließen. Zugrunde liegen ihnen die naturphilosophischen Ideen von der Natur als lebendigem Ganzen. Vor allem Schellings Konzept war in der Lage, Heils- und Versöhnungserwartungen (zu) erwecken , welches, so führt Karen Gloy aus, erstens die Lebendigkeit der Materie und die Allbelebtheit der Natur unterstellt, zweitens auf dem Gedanken der Ganzheit insistiert, drittens auf der Einbindung des Subjekts in das Objekt, die Natur, besteht und viertens in einen Dialog mit der Natur eintritt (.).

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638758435 ISBN 13: 9783638758437

    Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Proseminare, Sprache: Deutsch, Abstract: Peter Singer hat mit seinen philosophischen Werken, vor allem mit dem der Praktischen Ethik, wesentlich, wenn auch in Deutschland etwas verspätet, zur neueren Diskussions-Forcierung in der Ethik, insbesondere zu Euthanasie, Abtreibung und Labor- Embryos, beigetragen. Seine kontroversen Ansätze und Ausführungen sind konsequent und plausibel, wie er selbst seine Ethik beurteilt, durchgehalten. Viele Menschen, ob sie sich nun aus Profession mit Ethik und Moral, Wissenschaft und Medizin beschäftigen, oder aber sich allgemein wegen der Angriffe auf die traditionell- christliche Ethik durch Peter Singer betroffen zeigen, sehen die Heiligkeit des Lebens (Sanctity of Life) in Frage gestellt bzw. als obsolet geworden. Für die einen wird der schier grenzenlose und hochdifferenzierte Fortschritt mit und an dem menschlichen Genom möglich, für die anderen stellt sich die prinzipielle Frage nach dem bisher als selbstverständlich angenommenen Lebensrecht. Allzu schnell polarisierten sich die Verfechter der traditionellen und christlichen Ethik, sprich der Heiligkeit- des- Lebens- Doktrin versus Singers Ethik-Verständnis, mehr denn gegen seinen Präferenz- Utilitarismus. Der Dringlichkeit aber, in die ¿Sache Mensch¿ Klarheit zu bringen, kam man derart nicht nach.Was lässt nun Singers Ethik-Konzeption so provokativ wirken Was heißt es für Singer, Mensch und was, eine Person zu sein Wie kommt er auf die Spaltung in menschliche und nichtmenschliche Personen Sind zudem die implizierten Folgerungen so weittragend, wie es manche Kritiker betonen oder wird vielmehr die begriffliche und rechtliche Klarheit und Sicherheit durch die Differenzziehung zwischen Mensch und Person, so wie sie Peter Singer propagiert, erbracht Singer selbst fragt: ¿.weshalb sollte menschliches Leben einen besonderen Wert haben ¿Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638758281 ISBN 13: 9783638758284

    Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar B:, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer bekannte sich verantwortlich für diese Untaten Gab es eine kollektive deutsche Schuld Reichte der Verweis auf den vermeintlich unhintergehbaren Befehl des Führers, der absoluten Gehorsam im Sinne von ¿ein Volk, ein Reich, ein Führer¿ einforderte, aus, um sich von jeglicher menschlicher Verantwortung und Schuld für den Massenmord freizusprechen War also Adolf Eichmann ¿nur¿ ein gefall- und ruhmessüchtiger ¿Schreibtischhengst¿ (Wojak, S. 195.) oder in ¿abgründiger Dummheit¿ (Arendt, S. 129.) der Vertreter der ¿Banalität des Bösen¿ schlechthin, wie Hannah Arendt in ihrem Prozessbericht vermuten lässtAber, um einmal ohne Maskierung des Geschehenen zu fragen und zu argumentieren: Wer waren denn nun konkret die Deutschen, die jenen Millionen (!) jüdischen Menschen den Tod besorgten, als seien sie weniger Wert als Schlachtvieh Handelte es sich nur um ganz normale deutsche Männer, wie Browning es vermuten lässt oder waren es, laut Goldhagen, die ganz normalen Deutschen insgesamt, die ganz normalen Deutschen, die als ¿mobile(n) Völkermordkohorten, (die) als Weltanschauungskrieger¿ (Goldhagen, S. 321.), den bestens organisierten Mord an den jüdischen Kindern, Frauen, alten und jungen Männern begingen ¿Die beschriebene ¿Unmöglichkeit, eine Geschichte zu erzählen¿, bildet die psychische Realität einer extremen Terror-Handlung präzise ab¿ (Reemtsma, S. 143.). Die hier zitierte extreme Terrorhandlung steht beispielhaft für die gezielte, geplante und fast vollständig durchgeführte Judenvernichtung durch Hitlers Nationalsozialismus. Reemtsma will die spezifische ¿Logik¿ des Terrors herausstellen, eine einfache Beschreibung dessen verwehrt. Reemtsma führt daher die Wortschöpfung Terroratio ein, um ¿jene(n) Prozeß der ¿Zerstörung von Erfahrung¿ (.)¿ (Reemtsma, S. 145.) zu beschreiben. ¿Binnenrationalität¿, die den Tätern eine gewisse Sinnhaftigkeit in ihrem Tun gewähre. Denn ¿`die Deutschen töteten mehr als fünf Millionen Juden (.)¿ indem sie diesem Massenmord ¿(.) einen Sinn beimaßen.¿¿ (Basic/Welzer, S. 79.) Sie reden in diesem Punkt, ob der Rationalität und Irrationalität, zum einen R. Hilberg das Wort, und in gewisser Weise auch H. Arendt und Reemtsma, wenn man die von ihr beschriebene ¿vollendete Sinnlosigkeit¿ einerseits und die Terroratio Reemtsmas andererseits synonym nimmt.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638758435 ISBN 13: 9783638758437

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Proseminare, Sprache: Deutsch, Abstract: Peter Singer hat mit seinen philosophischen Werken, vor allem mit dem der Praktischen Ethik, wesentlich, wenn auch in Deutschland etwas verspätet, zur neueren Diskussions-Forcierung in der Ethik, insbesondere zu Euthanasie, Abtreibung und Labor- Embryos, beigetragen. Seine kontroversen Ansätze und Ausführungen sind konsequent und plausibel, wie er selbst seine Ethik beurteilt, durchgehalten. Viele Menschen, ob sie sich nun aus Profession mit Ethik und Moral, Wissenschaft und Medizin beschäftigen, oder aber sich allgemein wegen der Angriffe auf die traditionell- christliche Ethik durch Peter Singer betroffen zeigen, sehen die Heiligkeit des Lebens (Sanctity of Life) in Frage gestellt bzw. als obsolet geworden. Für die einen wird der schier grenzenlose und hochdifferenzierte Fortschritt mit und an dem menschlichen Genom möglich, für die anderen stellt sich die prinzipielle Frage nach dem bisher als selbstverständlich angenommenen Lebensrecht. Allzu schnell polarisierten sich die Verfechter der traditionellen und christlichen Ethik, sprich der Heiligkeit- des- Lebens- Doktrin versus Singers Ethik-Verständnis, mehr denn gegen seinen Präferenz- Utilitarismus. Der Dringlichkeit aber, in die 'Sache Mensch' Klarheit zu bringen, kam man derart nicht nach. Was lässt nun Singers Ethik-Konzeption so provokativ wirken Was heißt es für Singer, Mensch und was, eine Person zu sein Wie kommt er auf die Spaltung in menschliche und nichtmenschliche Personen Sind zudem die implizierten Folgerungen so weittragend, wie es manche Kritiker betonen oder wird vielmehr die begriffliche und rechtliche Klarheit und Sicherheit durch die Differenzziehung zwischen Mensch und Person, so wie sie Peter Singer propagiert, erbracht Singer selbst fragt: '.weshalb sollte menschliches Leben einen besonderen Wert haben '.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638758281 ISBN 13: 9783638758284

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638758206 ISBN 13: 9783638758208

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Proseminar: Wer ist eine Person Über die Begründung der menschlichen Identität., Sprache: Deutsch, Abstract:Die thematisierte Frage, ob es ethisch relevant sei, eine Person zu sein, lässt sich auf den ersten Blick sowohl mit einem klaren Nein als auch mit einem affirmativen Ja beantworten. Doch dem ersten Blick ist nicht immer zu trauen und wenn man der Oberflächlichkeit mit etwas Spürsinn entgegenkommt, so wird sich dem Auge ein weites Feld öffnen. Auf den sogenannten gesunden Menschenverstand ist in dieser Hinsicht eher selten Verlass und selbst im Alltag kommt man nur begrenzt ohne eine gewisse Theoretisierung des je eigenen Handelns, in bezug auf andere und auf sich, aus. Die Perspektiven reichen von einer sehr egozentrischen bis hin zu einer relativ altruistischen Betrachtung. Dazwischen, so mutet es an, gibt es nur das eine Prinzip, nämlich dass '(.) jeder (.) sich selbst der Nächste (ist)' - vor allem dann, wenn es nützlicher scheint, gemeinsames Handeln hintan zu stellen. Wobei, was ist das, 'sich selbst der Nächste' Was bin ich als Person, was ich als Mensch nicht bin Ist das Menschsein vor dem Personsein Wer oder was ist Person Und überhaupt: Was hat all dies mit Ethik zu tun Will man also seinen Lebensvollzug (auch) durch '(.) Rechtfertigung der eigenen Moral und zwar durch Argumentation' verstanden wissen, so benötigt man Hilfsmittel theoretischer Natur. Es kommt einem dabei das Bild der '(.) Rückkehr des Philosophen nach der Schau des Guten in die Höhle (.)' in den Sinn. Doch soll unser Erdendasein nicht ähnlich dem platonischen Höhlenmythos '(.) in einer praktischen Aporie' enden, müssen wir uns in einer '(.) in hinreichendem Maße von Vernunft geprägt(en)' Verfassung der Gesellschaft befinden. Die angenommene Vernunft wiederum ist eine relative Basis, die gerne auch als absolut und ideal zur Disposition gestellt wird. Die Basis wird demnach zwangsläufig mal mehr in diese Richtung, mal mehr in jene tendieren, je nach Interesse und Interpretation. Was aber Kant schon als allgemein gültig formuliert hat, nämlich '(.) daß es einen einzigen, letzten, allgemeinen Grundsatz für schlechthin alle Wahrheiten nicht geben kann' , das gilt für den komplexen Bereich der Ethik seit den Vorsokratikern und bis heute um so mehr.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638769003 ISBN 13: 9783638769006

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: keine, Universität Zürich (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Methodik liegt zunächst in einer Fundierung der Sartreschen Philosophie. Der Mensch wird darin, exemplifiziert in Das Sein und das Nichts, als ein a priori nicht zu rechtfertigendes Sein verstanden, das sich im Laufe seiner Existenz auf ein Wesen hin entwirft. Darin manifestieren sich die existentiellen Grundkategorien: das deckungsungleiche An-sich und das Für-sich-Sein, Grundlage des subjektiven Konflikts. Das Solipsismus-Problem umgehend wird der Andere gleichsam zum Konstituierer meines an einer Identität mangelnden Seins. Doch gerade auch der Andere birgt einen weiteren Konflikt, den intersubjektiven, der, so Sartre, den Tod meiner Möglichkeiten, meiner mir fliehenden bzw. mir vom andern entwendeten Welt bedeutet. Dieser Sachverhalt birgt im engen Sinne die Unmöglichkeit von allgemeiner, normativer Moral bzw. ethischem Handeln. Dennoch: Der Mensch verhält sich zu diesen beiden Konflikten gemäss seiner Ur-Wahl, seines Entwurfs, das heisst, der Mensch kann, ja er muss sich allzeit, auch trotz einer gesellschaftlichen Bedingung, in voller Verantwortung frei auf ein Für-sich-Sein entwerfen. Diesen Sachverhalt auf sich zu nehmen ist gewissermassen der grösstmögliche ethische Akt. - Der Mensch ist somit lt. Sartre zur Freiheit verurteilt. Das Gelingen respektive das Scheitern dieses Entwurfs spiegelt sich sodann in einer vorzunehmenden Analyse mittels eines Verfahrens wie es im Text angeführt wurde.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638639568 ISBN 13: 9783638639569

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: PS: Die Nationalitäten im Russischen Reich 1762- 1918, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Juden befanden sich schon seit der frühesten Geschichte auf Wanderschaft, die 'ohne Ziel und ohne Ende vor sich zu gehen schien' , sie befanden sich auf der Flucht, eher weniger freiwillig als meist gezwungen. Der Beginn der 'Heimatlosigkeit', zugleich der Beginn der Staatslosigkeit, ist mit der Zerstörung Jerusalems und der Schleifung des Tempels um 70. nach Christus zu datieren und der große Migrationsprozess setzte mit der Anerkennung des Christentums (381 n. Chr. mit dem 2. ökumenischen Konzil von Konstantinopel) als Staatsreligion im Römischen Reich ein. Die Heimatlosigkeit äußerte sich nicht nur örtlich gesehen, sondern auch glaubensgeschichtlich, denn von nun an waren das Judentum und das Christentum derart getrennt worden (auch als Schisma bezeichnet), dass es bis heute Folgen zeitigt. In dieser Trennung lag seitens der Christen unter anderem der schwerwiegende Vorwurf der Gottlosigkeit seitens der Juden.Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts hatte ein Großteil der Juden, die Sefardim, vor allem auf der iberischen Halbinsel eine willkommene Bleibe, während eine andere Gruppe, die Aschkenasim, im Orient (im großen Türkischen Reich und in Nordafrika) Zuflucht fand. Mit der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 sollte das stete Leben in der Diaspora auch hier 'ein natürliches Ende' und das Leben in einer neuen Heimat einen Anfang haben. Sollte, wohlgemerkt.Warum haben Nicht-Juden mit Juden ein Problem, das einer Lösung bedürfte Wer konstruiert aus welchen Motiven heraus den Problemkreis, der bis heute zu kaum vorstellbaren Aktionen gegen die Juden gereicht Es sind Fragen, die global einer Antwort bedürfen und vor allem eines zeigen sollen: Die Judenfrage ist eine falsch gestellte.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638658279 ISBN 13: 9783638658270

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  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638640221 ISBN 13: 9783638640220

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Dialogische Ansätze in der Philosophie der Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der 'Existenz' hat vor allem bezüglich des menschlichen Daseins eine relativ junge Geschichte in der Philosophie. Die eigentliche und gewichtigste Bedeutung kommt ihm sogar erst im 20. Jahrhundert zu, mit ihren wichtigsten Vertretern aus den unterschiedlichsten philosophischen Richtungen und Schulen, wie der Ontologie und der Phänomenologie. Eine gewisse Zeit lang galt die Beschäftigung mit der 'Existenz' sogar als modern, als populäres Lebensgefühl der einen oder anderen Generation, die sich auf die Suche nach etwaigem Sinn zu machen schien. Einer der Hauptvertreter für diese Menschen war der französische Philosoph Jean- Paul Sartre (1905-1980). Er wurde zu ihrer Galionsfigur. Doch muss man Sartres engagiertes Werk und Leben als mehr als nur eine Modeerscheinung für einige Jungwüchsige würdigen, um sich der immensen Bedeutung des Menschen Sartre für die Geschichte bewusst zu werden. Bei den Philosophen erfuhr Sartre Würdigung, indem er einerseits offen und bei Namen kritisiert wurde und andererseits dadurch, indem er es nicht explizit wurde, so zum Beispiel durch Michel Foucault, der nicht in einen Diskurs mit ihm fallen wollte, um ja nicht die Position der Negation einnehmen zu müssen. Die Kritik an Sartres Philosophie kam aus den unterschiedlichsten Richtungen. Die einen sahen seinen methodischen Ansatz für zum Scheitern verurteilt, die anderen warfen ihm vor, das Subjekt in ihm nicht zukommende Höhen zu erheben, es all zu mächtig zu zeichnen. Es ist geradezu eine Bedingung zur Sicherung der eigenen Lebensgrundlagen, sich zu präsentieren, sich auf ein Profil hin zu entwerfen und zu verwirklichen, um nur im nächsten Moment feststellen zu müssen, dass die viel beschworene Flexibilität nach Neuem verlangt, dass das Alte ausgedient hat. Ein grenzenloser Entfremdungsprozess in allen Lebenslagen und -bereichen. Hierbei scheint es in erster Linie nebensächlich, ob der Mensch die Gesellschaft konstruiert oder ob vielmehr umgekehrt die Gesellschaft den Menschen konstruiert. Die Hauptsache ist das Rollenverständnis des Individuums, das 'ambivalente Subjekt (.), sowohl von seiner methodischen als auch von seiner inhaltlichen Seite her zerrissen zwischen Ent- und Ermächtigung.'.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638717003 ISBN 13: 9783638717007

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: keine, Universität Zürich (Deutsches Seminar - Komparatistik), Veranstaltung: Bildlichkeit und Erinnerung bei W. G. Sebald, 43 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Als Autor ragt W.G. Sebald vor allem mit seinen späten prosaischen Texten heraus, gefolgt von seinen späten, vor allem literaturwissenschaftlichen Werken zur österreichischen Literatur und zu randständigen Protagonisten. Sein literaturwissenschaftliches Frühwerk hingegen, das heisst seine Magisterarbeit über Carl Sternheim aus dem Jahre 1969 und seine Dissertation über Alfred Döblin von 1973, die 1980 in Druck ging, wird dabei in der deutsch- und englischsprachigen Rezeption grösstenteils , Abstract: Als Autor ragt W.G. Sebald vor allem mit seinen späten prosaischen Texten heraus, gefolgt von seinen späten, vor allem literaturwissenschaftlichen Werken zur österreichischen Literatur und zu randständigen Protagonisten. Sein literaturwissenschaftliches Frühwerk hingegen, das heisst seine Magisterarbeit über Carl Sternheim aus dem Jahre 1969 und seine Dissertation über Alfred Döblin von 1973, die 1980 in Druck ging, wird dabei in der deutsch- und englischsprachigen Rezeption grösstenteils vernachlässigt. Zu Unrecht, wenn man beachtet, wie sehr philosophiegeschichtlich fundiert und durchdacht seine sämtlichen Arbeiten sind. Nur aufgrund seiner wissenschaftlichen Sozialisation in jungen Jahren aber - die verbunden ist mit seinem Studienbeginn an der Universität Freiburg im Breisgau - wird sich das Spätwerk W.G. Sebalds, das heisst vor allem seine prosaischen Arbeiten seit den 90iger Jahren, angemessen einordnen und darin der Stellenwert der vielseitig verwendeten, typisch anmutenden Bildlichkeit Sebalds bemessen lassen. Die literaturwissenschaftliche Einordnung, insbesondere der Prosawerke, fällt aufgrund der komplexen von Sebald behandelten Thematik schwer. Versuche gibt es dennoch viele, wobei die einen dazu tendieren, Sebalds Texte, die, so Claudia Albes, gegenwärtig unter dem Schlagwort postmodernes Schreiben gehandelt werden, mit kunstvoller Oberflächlichkeit und Redundanz gleich[zusetzen]. Und deutsche Berufskollegen wie Georg Klein , hält Rüdiger Görner fest, werfen ihm unter anderem ein problematisch leidensselig-masochistisches Verhältnis zur Vergangenheit und eine unzulässige Intimität mit den Toten vor. Es steht wohl nicht in Rede, dass W.G. Sebald ein bekennender, zutiefst melancholischer und sich um stete Selbstvergewisserung bemühender Mensch war, der sich allmählich entwickelte vom Literaturwissenschaftler zum Schriftsteller, zum Maler, genauer: zum Porträtmaler in impressionistischer Manier. Wie aber konnte diese Transformation vollzogen werden, so dass dessen Erzählstil nichts desto trotz oder gerade deshalb vor allem in Grossbritannien und in den USA bei Leser und Kritiker gleichermassen überwiegend positive Resonanzen hervorrief und hervorruft.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Jun 2007, 2007

    ISBN 10: 3638658279 ISBN 13: 9783638658270

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: Lob, Universität Zürich (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Seminar: Aristoteles` Metaphysik, Sprache: Deutsch, Abstract: Es mag nicht nahe liegen, heute anstehende Glaubensfragen, die vor allem einer rigiden Dogmatik das Wort reden und nichts desto trotz darin eng verschlungen mit modernen wissenschaftlichen Ansprüchen einhergehen, mit Aristoteles` Metaphysik kritisch beantworten zu wollen. Doch bei näherer Betrachtung gewisser Teile der Metaphysik fällt auf, dass auch heutige Dogmen, seien sie nun in erster Linie religiös oder aber (pseudo-)wissenschaftlich geleitet, nicht im Stande sind, über das, was Aristoteles schon vor mehr als zweitausend Jahren suchte ¿ und fand ¿ hinaus zu gehen. Im Blick steht vor allem der Begründungszusammenhang, wie also von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der antiken und der heutigen Zeit auf etwas geschlossen wurde, das man mit Namen häufig als Gott benennen oder, Nietzsche im Ohr, durch das Wirken okkulter Kräfte oder ominöser Mächte ebenso diffus umschreiben wollte - und es auch heutzutage noch will, zieht man die Konzeptionen der Kreationisten und der Verfechter des sog. ¿Intelligent Design¿ heran.In folgender Arbeit soll zum einen behauptet und begründet werden, dass Aristoteles, und speziell die umfangreiche Schrift Metaphysik, die bekanntermassen ein bis heute zu vielen Forschungen anregendes, oftmals Herausgeber und den Verfasser betreffendes Werk geblieben ist, aktuell genug sind, auf die heute gestellten gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Belange kompetent eingehen zu können. Zum anderen soll danach gefragt werden, ob das Programm der Metaphysik dazu geeignet ist, als quasi undogmatische Alternative für die heute vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika affirmativ, selbst in Regierungskreisen dozierten Dogmen bzw. weltanschaulichen Positionen des ¿Kreationismus¿ oder der anderen, neueren Variante, das ¿Intelligent Design¿, zu dienen.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 32 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638758206 ISBN 13: 9783638758208

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Proseminar: Wer ist eine Person Über die Begründung der menschlichen Identität., Sprache: Deutsch, Abstract:Die thematisierte Frage, ob es ethisch relevant sei, eine Person zu sein, lässt sich auf den ersten Blick sowohl mit einem klaren Nein als auch mit einem affirmativen Ja beantworten. Doch dem ersten Blick ist nicht immer zu trauen und wenn man der Oberflächlichkeit mit etwas Spürsinn entgegenkommt, so wird sich dem Auge ein weites Feld öffnen. Auf den sogenannten gesunden Menschenverstand ist in dieser Hinsicht eher selten Verlass und selbst im Alltag kommt man nur begrenzt ohne eine gewisse Theoretisierung des je eigenen Handelns, in bezug auf andere und auf sich, aus. Die Perspektiven reichen von einer sehr egozentrischen bis hin zu einer relativ altruistischen Betrachtung. Dazwischen, so mutet es an, gibt es nur das eine Prinzip, nämlich dass ¿(.) jeder (.) sich selbst der Nächste (ist)¿ ¿ vor allem dann, wenn es nützlicher scheint, gemeinsames Handeln hintan zu stellen. Wobei, was ist das, ¿sich selbst der Nächste¿ Was bin ich als Person, was ich als Mensch nicht bin Ist das Menschsein vor dem Personsein Wer oder was ist Person Und überhaupt: Was hat all dies mit Ethik zu tun Will man also seinen Lebensvollzug (auch) durch ¿(.) Rechtfertigung der eigenen Moral und zwar durch Argumentation¿ verstanden wissen, so benötigt man Hilfsmittel theoretischer Natur. Es kommt einem dabei das Bild der ¿(.) Rückkehr des Philosophen nach der Schau des Guten in die Höhle (.)¿ in den Sinn. Doch soll unser Erdendasein nicht ähnlich dem platonischen Höhlenmythos ¿(.) in einer praktischen Aporie¿ enden, müssen wir uns in einer ¿(.) in hinreichendem Maße von Vernunft geprägt(en)¿ Verfassung der Gesellschaft befinden. Die angenommene Vernunft wiederum ist eine relative Basis, die gerne auch als absolut und ideal zur Disposition gestellt wird. Die Basis wird demnach zwangsläufig mal mehr in diese Richtung, mal mehr in jene tendieren, je nach Interesse und Interpretation. Was aber Kant schon als allgemein gültig formuliert hat, nämlich ¿(.) daß es einen einzigen, letzten, allgemeinen Grundsatz für schlechthin alle Wahrheiten nicht geben kann¿ , das gilt für den komplexen Bereich der Ethik seit den Vorsokratikern und bis heute um so mehr.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638717003 ISBN 13: 9783638717007

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: keine, Universität Zürich (Deutsches Seminar - Komparatistik), Veranstaltung: Bildlichkeit und Erinnerung bei W. G. Sebald, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Autor ragt W.G. Sebald vor allem mit seinen späten prosaischen Texten heraus, gefolgt von seinen späten, vor allem literaturwissenschaftlichen Werken zur österreichischen Literatur und zu randständigen Protagonisten. Sein literaturwissenschaftliches Frühwerk hingegen, das heisst seine Magisterarbeit über Carl Sternheim aus dem Jahre 1969 und seine Dissertation über Alfred Döblin von 1973, die 1980 in Druck ging, wird dabei in der deutsch- und englischsprachigen Rezeption grösstenteils vernachlässigt. Zu Unrecht, wenn man beachtet, wie sehr philosophiegeschichtlich fundiert und durchdacht seine sämtlichen Arbeiten sind. Nur aufgrund seiner wissenschaftlichen Sozialisation in jungen Jahren aber - die verbunden ist mit seinem Studienbeginn an der Universität Freiburg im Breisgau - wird sich das Spätwerk W.G. Sebalds, das heisst vor allem seine prosaischen Arbeiten seit den 90iger Jahren, angemessen einordnen und darin der Stellenwert der vielseitig verwendeten, typisch anmutenden Bildlichkeit Sebalds bemessen lassen.Die literaturwissenschaftliche Einordnung, insbesondere der Prosawerke, fällt aufgrund der komplexen von Sebald behandelten Thematik schwer. Versuche gibt es dennoch viele, wobei die einen dazu tendieren, Sebalds Texte, die, so Claudia Albes, ¿gegenwärtig unter dem Schlagwort ¿postmodernes Schreiben¿ gehandelt¿ werden, ¿mit kunstvoller Oberflächlichkeit und Redundanz gleich[zusetzen].¿ Und ¿deutsche Berufskollegen wie Georg Klein¿, hält Rüdiger Görner fest, werfen ihm unter anderem ¿ein problematisch leidensselig-masochistisches Verhältnis zur Vergangenheit und eine unzulässige Intimität mit den Toten¿ vor. Es steht wohl nicht in Rede, dass W.G. Sebald ein bekennender, zutiefst melancholischer und sich um stete Selbstvergewisserung bemühender Mensch war, der sich allmählich entwickelte vom ¿Literaturwissenschaftler zum Schriftsteller, zum Maler, genauer: zum Porträtmaler in impressionistischer Manier.¿ Wie aber konnte diese Transformation vollzogen werden, so dass dessen Erzählstil nichts desto trotz oder gerade deshalb vor allem in Grossbritannien und in den USA bei Leser und Kritiker gleichermassen überwiegend positive Resonanzen hervorrief und hervorruft Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 36 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638769003 ISBN 13: 9783638769006

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: keine, Universität Zürich (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Methodik liegt zunächst in einer Fundierung der Sartreschen Philosophie. Der Mensch wird darin, exemplifiziert in Das Sein und das Nichts, als ein a priori nicht zu rechtfertigendes Sein verstanden, das sich im Laufe seiner Existenz auf ein Wesen hin entwirft. Darin manifestieren sich die existentiellen Grundkategorien: das deckungsungleiche An-sich und das Für-sich-Sein, Grundlage des subjektiven Konflikts. Das Solipsismus-Problem umgehend wird der Andere gleichsam zum Konstituierer meines an einer Identität mangelnden Seins. Doch gerade auch der Andere birgt einen weiteren Konflikt, den intersubjektiven, der, so Sartre, den Tod meiner Möglichkeiten, meiner mir fliehenden bzw. mir vom andern entwendeten Welt bedeutet. Dieser Sachverhalt birgt im engen Sinne die Unmöglichkeit von allgemeiner, normativer Moral bzw. ethischem Handeln. Dennoch: Der Mensch verhält sich zu diesen beiden Konflikten gemäss seiner Ur-Wahl, seines Entwurfs, das heisst, der Mensch kann, ja er muss sich allzeit, auch trotz einer gesellschaftlichen Bedingung, in voller Verantwortung frei auf ein Für-sich-Sein entwerfen. Diesen Sachverhalt auf sich zu nehmen ist gewissermassen der grösstmögliche ethische Akt. - Der Mensch ist somit lt. Sartre zur Freiheit verurteilt. Das Gelingen respektive das Scheitern dieses Entwurfs spiegelt sich sodann in einer vorzunehmenden Analyse mittels eines Verfahrens wie es im Text angeführt wurde.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Jun 2007, 2007

    ISBN 10: 3638640221 ISBN 13: 9783638640220

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Dialogische Ansätze in der Philosophie der Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der 'Existenz' hat vor allem bezüglich des menschlichen Daseins eine relativ junge Geschichte in der Philosophie. Die eigentliche und gewichtigste Bedeutung kommt ihm sogar erst im 20. Jahrhundert zu, mit ihren wichtigsten Vertretern aus den unterschiedlichsten philosophischen Richtungen und Schulen, wie der Ontologie und der Phänomenologie. Eine gewisse Zeit lang galt die Beschäftigung mit der 'Existenz' sogar als modern, als populäres Lebensgefühl der einen oder anderen Generation, die sich auf die Suche nach etwaigem Sinn zu machen schien. Einer der Hauptvertreter für diese Menschen war der französische Philosoph Jean- Paul Sartre (1905-1980). Er wurde zu ihrer Galionsfigur. Doch muss man Sartres engagiertes Werk und Leben als mehr als nur eine Modeerscheinung für einige Jungwüchsige würdigen, um sich der immensen Bedeutung des Menschen Sartre für die Geschichte bewusst zu werden. Bei den Philosophen erfuhr Sartre Würdigung, indem er einerseits offen und bei Namen kritisiert wurde und andererseits dadurch, indem er es nicht explizit wurde, so zum Beispiel durch Michel Foucault, der nicht in einen Diskurs mit ihm fallen wollte, um ja nicht die Position der Negation einnehmen zu müssen. Die Kritik an Sartres Philosophie kam aus den unterschiedlichsten Richtungen. Die einen sahen seinen methodischen Ansatz für zum Scheitern verurteilt, die anderen warfen ihm vor, das Subjekt in ihm nicht zukommende Höhen zu erheben, es all zu mächtig zu zeichnen. Es ist geradezu eine Bedingung zur Sicherung der eigenen Lebensgrundlagen, sich zu präsentieren, sich auf ein Profil hin zu entwerfen und zu verwirklichen, um nur im nächsten Moment feststellen zu müssen, dass die viel beschworene Flexibilität nach Neuem verlangt, dass das Alte ausgedient hat. Ein grenzenloser Entfremdungsprozess in allen Lebenslagen und ¿bereichen. Hierbei scheint es in erster Linie nebensächlich, ob der Mensch die Gesellschaft konstruiert oder ob vielmehr umgekehrt die Gesellschaft den Menschen konstruiert. Die Hauptsache ist das Rollenverständnis des Individuums, das ¿ambivalente Subjekt (.), sowohl von seiner methodischen als auch von seiner inhaltlichen Seite her zerrissen zwischen Ent- und Ermächtigung.¿Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 32 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Aug 2007, 2007

    ISBN 10: 3638769011 ISBN 13: 9783638769013

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: keine, Universität Zürich (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Die Gewalt der Musik in der Literatur von 1750-1950, Sprache: Deutsch, Abstract: Nietzsche gibt zunächst als Altphilologe einen Versuch wider, die griechische Tragödie aus seiner Zeit heraus, die er als krisenhaft erlebte, vor allem¿wo der deutsche Geist, der nicht vor langem noch den Willen zur Herrschaft über Europa, die Kraft zur Führung Europas gehabt hatte, eben letztwillig und endgültig abdankte und, unter pomphaftem Vorwande einer Reichsbegründung, seinen Übergang zur Vermittelmäßigung, zur Demokratie und den ¿modernen Ideen¿ machte!¿zu interpretieren. Er sieht dabei zwei Prinzipien, ¿so verschiedne Triebe¿ bzw. ¿künstlerische Mächte¿ am Wirken, nämlich die dionysischen und apollinischen, die der Grieche durch die Götter Dionysos und Apollo, ¿Kunstgottheiten¿ , so Nietzsche, repräsentiert wissen will.Nietzsche nimmt dabei zunächst einen unvermittelten Gegensatz an, er rührt demnach ¿aus der Natur selbst¿ her. Dieser Gegensatz äussert sich, laut Nietzsche, zum einen ¿in der Bilderwelt des Traumes¿, zum anderen als ¿rauschvolle Wirklichkeit, die wiederum des einzelnen nicht achtet, sonder sogar das Individuum zu vernichten und durch eine mystische Einheitsempfindung zu erlösen sucht.¿ Im Vermittlungsprozeß jenen gegenüber steht der ¿Nachahmer¿, ergo der Künstler als ¿entweder apollinischer Traumkünstler oder dionysischer Rauschkünstler oder endlich - wie beispielsweise in der griechischen Tragödie ¿ zugleich [als] Rausch- und Traumkünstler [.]¿ In seinem Rekurs auf die griechische Tragödie skizziert er nun den Mangel am degenerativem ¿¿deutschen Wesen`¿ und an der romantischen, deutschen Musik. Er statuiert ein ¿ernsthaft deutsche[s] Problem¿ . Richard Wagner wird folglich als Vorkämpfer einer ersehnten, erlösenden Kunst und Kultur angesprochen, die ¿höchste Aufgabe¿ und zugleich ¿metaphysische Tätigkeit¿ sind. Ist Nietzsches Rezeption der Wagnerischen Kunst dazu geeignet, an der den Wissenschaften geneigten Moderne das Dilemma eines überhandnehmenden apollinischen Triebes aufzuweisen Erfüllt oder enttäuscht Wagner bzw. Wagners Kunst die von Nietzsche erhoffte künstlerische Vollendung, ist er ¿zugleich Rausch- und Traumkünstler¿ oder nur nachahmender Barbar Vermag er es durch das Musikdrama, ¿das Bruderband beider Gottheiten zu symbolisieren: Dionysus redet die Sprache des Apollo, Apollo aber schließlich die Sprache des Dionysus: womit das höchste Ziel der Tragödie und der Kunst überhaupt erreicht ist¿ Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638760316 ISBN 13: 9783638760317

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: angenommen, Universität Zürich (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Willensfreiheit, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit konzentriert sich auf Harry G. Frankfurts viel beachteten Ansatz, Pap zu widerlegen und auf flakierende Kritiken van Inwagens, Lambs und Widerkers. Ein angedeuteter Ausblick verweist auf Barbara Guckes. Die Arbeit wurde als zu referierend empfunden und ob des breiten inhaltlichen Umfangs kritisiert. Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand. , Abstract: Seit Ch. W. Snells 1789 erschienenem Werk Determinismus firmieren jene Begriffe unter der Determiniertheit bzw. Indeterminiertheit, die seither zur Charakterisierung der Welt im allgemeinen und die des Menschen im besonderen benutzt werden. Während aber heutzutage, zumindest bei einem Grossteil der Philosophen und Naturwissenschaftler, nicht mehr die Frage im Raum steht, ob das Schicksal des Menschen von einem allmächtigen, allwissenden und unfehlbaren Gott vorherbestimmt sei, bedroht vielmehr der naturwissenschaftliche Determinismus etwaige Willensfreiheit des Menschen. Andererseits wird es einem nicht erleichtert, Willensfreiheit zu verfechten, wenn statt dessen der Indeterminismus Geltung besäße. Einerlei also, welche These diesbezüglich wahr sein sollte, keiner der Vertreter kann wirklich überzeugend darlegen, ob und wie, sofern es überhaupt einen wie auch immer gearteten Willen gibt, jener nun mit einem Determinismus oder Indeterminismus verträglich sei.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638769011 ISBN 13: 9783638769013

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: keine, Universität Zürich (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Die Gewalt der Musik in der Literatur von 1750-1950, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit orientiert sich in erster Linie an Nietzsches 'Die Geburt der Tragödie'. Zweierlei soll analysiert werden: Nietzsches Kategorien des Dionysischen und des Apollinischen einerseits, andererseits die Rezeption Wagners durch Nietzsche. In der Betrachtung der philosophischen und ästhetischen Entwicklung Nietzsches tritt am Vorgang der Hinwendung zu und der Abwendung von Richard Wagner die Frage auf, ob Nietzsche an den Kategorien selbst weiterhin festgehalten hat und er sich somit nur im Sta , Abstract: Nietzsche gibt zunächst als Altphilologe einen Versuch wider, die griechische Tragödie aus seiner Zeit heraus, die er als krisenhaft erlebte, vor allem wo der deutsche Geist, der nicht vor langem noch den Willen zur Herrschaft über Europa, die Kraft zur Führung Europas gehabt hatte, eben letztwillig und endgültig abdankte und, unter pomphaftem Vorwande einer Reichsbegründung, seinen Übergang zur Vermittelmäßigung, zur Demokratie und den modernen Ideen machte! , zu interpretieren. Er sieht dabei zwei Prinzipien, so verschiedne Triebe bzw. künstlerische Mächte am Wirken, nämlich die dionysischen und apollinischen, die der Grieche durch die Götter Dionysos und Apollo, Kunstgottheiten , so Nietzsche, repräsentiert wissen will.Nietzsche nimmt dabei zunächst einen unvermittelten Gegensatz an, er rührt demnach aus der Natur selbst her. Dieser Gegensatz äussert sich, laut Nietzsche, zum einen in der Bilderwelt des Traumes , zum anderen als rauschvolle Wirklichkeit, die wiederum des einzelnen nicht achtet, sonder sogar das Individuum zu vernichten und durch eine mystische Einheitsempfindung zu erlösen sucht. Im Vermittlungsprozeß jenen gegenüber steht der Nachahmer , ergo der Künstler als entweder apollinischer Traumkünstler oder dionysischer Rauschkünstler oder endlich - wie beispielsweise in der griechischen Tragödie zugleich [als] Rausch- und Traumkünstler [.] In seinem Rekurs auf die griechische Tragödie skizziert er nun den Mangel am degenerativem deutschen Wesen` und an der romantischen, deutschen Musik. Er statuiert ein ernsthaft deutsche[s] Problem . Richard Wagner wird folglich als Vorkämpfer einer ersehnten, erlösenden Kunst und Kultur angesprochen, die höchste Aufgabe und zugleich metaphysische Tätigkeit sind. Ist Nietzsches Rezeption der Wagnerischen Kunst dazu geeignet, an der den Wissenschaften geneigten Moderne das Dilemma eines überhandnehmenden apollinischen Triebes aufzuweisen Erfüllt oder enttäuscht Wagner bzw. Wagners Kunst die von Nietzsche erhoffte künstlerische Vollendung, ist er zugleich Rausch- und Traumkünstler oder nur nachahmender Barbar Vermag er es durch das Musikdrama, das Bruderband beider Gottheiten zu symbolisieren: Dionysus redet die Sprache des Apollo, Apollo aber schließlich die Sprache des Dionysus: womit das höchste Ziel der Tragödie und der Kunst überhaupt erreicht ist.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638703452 ISBN 13: 9783638703451

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: keine, aber Lob und Anerkennung, Universität Zürich (Historisches Seminar), Veranstaltung: Flucht, Vertreibung und Bevölkerungsaustausch im 20. Jahrhundert, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die sehr breit gefächerte Arbeit entwickelt die vielschichtige deutsche Frage anhand des Kolonisationsprozesses seit dem 18. Jahrhundert. Im Kontext der Vertreibungs-Politik des Russischen Reiches während des Ersten Weltkriegs wird die Zuspitzung der deutschen Frage (Enteignungs- und Deportationsprozess)expliziert, in den Gesamtkotext gestellt und mitunter theoretisch aufegarbeitet. , Abstract: Will man den unmittelbaren Zeitraum vor und während des Ersten Weltkriegs im Russischen Reich beschreiben, der die Deutschen , sowohl die der Kolonien, des Baltikums als auch jene der Stadtbevölkerung, und der damit einhergehend die deutsche Frage umfasst, so tun sich viele strukturelle und technische Probleme auf. Die Vorgeschichte der Einwanderer aus dem Deutschen Reich und dessen Vorgänger dauert schon Jahrhunderte an; die erste, zweite und dritte Nachfolgegeneration vervielfachen die persönlichen Geflechte mit der russischen Gesellschaft, den Bauern und den Städtern, den Gebildeten und den Ungebildeten. Die Identitätsfrage, die solchen voranschreitenden Generationen scheinbar und unausweichlich eingeschrieben (worden) ist, wird vor allem für die Deutschen im allgemeinen ein schwer zu meisterndes Problem, sobald äussere Kräfte versuchen sie in einen etwaigen machtpolitischen Rahmen zu zwängen. Sie wird es aber auf eine andere Art und Weise auch denjenigen, die sich mitunter im eigenen, im Mutterland zurückgedrängt und benachteiligt sehen und fühlen, und sie wird es vor allem auch für diejenigen, die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss auf die Identität und das Identitätsempfinden der Immigranten ausüben und Zugeständnisse an diese gewähren müssen, soll ein friedliches Miteinander und eine heterogene Koexistenz garantiert werden.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Nov 2011, 2011

    ISBN 10: 3656067422 ISBN 13: 9783656067429

    Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1, Universität Zürich (Philosophische Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Winfried Georg Sebald ist vor allem nach seinem Tode im Jahre 2001 zu einem hochdiskutierten, deutschsprachigen Autor avanciert. Er geniesst nicht im deutschen Sprachraum allein, sondern auch in Großbritannien und insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika als dort meistdiskutierter, zeitgenössischer deutscher Autor grosses Ansehen. Als Autor ragt W.G. Sebald vor allem mit seinen späten prosaischen Texten heraus, gefolgt von seinen literaturwissenschaftlichen Werken, insbesondere zur österreichischen Literatur und zu randständigen Protagonisten. Sein literaturwissenschaftliches Frühwerk hingegen, das heisst seine Magisterarbeit über Carl Sternheim aus dem Jahre 1969 und seine Dissertation über Alfred Döblin von 1973, die 1980 in Druck ging, wird dabei in der deutsch- und englischsprachigen Rezeption grösstenteils vernachlässigt. Zu Unrecht, wenn man beachtet, wie sehr philosophiegeschichtlich fundiert und durchdacht seine sämtlichen Arbeiten sind. Nur aufgrund seiner wissenschaftlichen Sozialisation in jungen Jahren aber ¿ die verbunden ist mit seinem Studienbeginn an der Universität Freiburg im Breisgau ¿ wird sich das Spätwerk W.G. Sebalds, das heisst vor allem seine prosaischen Arbeiten seit den 90iger Jahren, angemessen einordnen lassen. Des weiteren wird sich daran der Stellenwert der vielseitig verwendeten, typisch anmutenden Bildlichkeit Sebalds (unter anderem durch ¿Wort-Bilde¿ und des ambivalenten Einsatzes von Schwarz-Weiß-Fotographien), bemessen lassen.Die literaturwissenschaftliche und philosophische Einordnung in ein Genre, insbesondere der Prosawerke, fällt schwer, vor allem wegen des autobiographischen Vermischens von (oftmals halluzinatorischer) Fiktion und (zum Teil authentischer) Dokumentation. Der Versuche gibt es viele, wobei die einen dazu tendieren, Sebalds Texte, die, so Claudia Albes, ¿gegenwärtig unter dem Schlagwort ¿postmodernes Schreiben¿ gehandelt¿ werden, ¿mit kunstvoller Oberflächlichkeit und Redundanz gleich[zusetzen].¿ ¿Deutsche Berufskollegen wie Georg Klein¿ hingegen, hält Rüdiger Görner fest, werfen ihm unter anderem ¿ein problematisch leidensselig-masochistisches Verhältnis zur Vergangenheit und eine unzulässige Intimität mit den Toten¿ vor.Es steht wohl ausser Frage, dass W.G. Sebald ein bekennender, erkenntniszweifelnder, zutiefst melancholischer und sich dennoch um stete Selbstvergewisserung bemühender Mensch war.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 112 pp. Deutsch.

  • Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2011

    ISBN 10: 3656067422 ISBN 13: 9783656067429

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1, Universität Zürich (Philosophische Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Winfried Georg Sebald ist vor allem nach seinem Tode im Jahre 2001 zu einem hochdiskutierten, deutschsprachigen Autor avanciert. Er geniesst nicht im deutschen Sprachraum allein, sondern auch in Großbritannien und insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika als dort meistdiskutierter, zeitgenössischer deutscher Autor grosses Ansehen. Als Autor ragt W.G. Sebald vor allem mit seinen späten prosaischen Texten heraus, gefolgt von seinen literaturwissenschaftlichen Werken, insbesondere zur österreichischen Literatur und zu randständigen Protagonisten. Sein literaturwissenschaftliches Frühwerk hingegen, das heisst seine Magisterarbeit über Carl Sternheim aus dem Jahre 1969 und seine Dissertation über Alfred Döblin von 1973, die 1980 in Druck ging, wird dabei in der deutsch- und englischsprachigen Rezeption grösstenteils vernachlässigt. Zu Unrecht, wenn man beachtet, wie sehr philosophiegeschichtlich fundiert und durchdacht seine sämtlichen Arbeiten sind. Nur aufgrund seiner wissenschaftlichen Sozialisation in jungen Jahren aber die verbunden ist mit seinem Studienbeginn an der Universität Freiburg im Breisgau wird sich das Spätwerk W.G. Sebalds, das heisst vor allem seine prosaischen Arbeiten seit den 90iger Jahren, angemessen einordnen lassen. Des weiteren wird sich daran der Stellenwert der vielseitig verwendeten, typisch anmutenden Bildlichkeit Sebalds (unter anderem durch Wort-Bilde und des ambivalenten Einsatzes von Schwarz-Weiß-Fotographien), bemessen lassen.Die literaturwissenschaftliche und philosophische Einordnung in ein Genre, insbesondere der Prosawerke, fällt schwer, vor allem wegen des autobiographischen Vermischens von (oftmals halluzinatorischer) Fiktion und (zum Teil authentischer) Dokumentation. Der Versuche gibt es viele, wobei die einen dazu tendieren, Sebalds Texte, die, so Claudia Albes, gegenwärtig unter dem Schlagwort postmodernes Schreiben gehandelt werden, mit kunstvoller Oberflächlichkeit und Redundanz gleich[zusetzen]. Deutsche Berufskollegen wie Georg Klein hingegen, hält Rüdiger Görner fest, werfen ihm unter anderem ein problematisch leidensselig-masochistisches Verhältnis zur Vergangenheit und eine unzulässige Intimität mit den Toten vor.Es steht wohl ausser Frage, dass W.G. Sebald ein bekennender, erkenntniszweifelnder, zutiefst melancholischer und sich dennoch um stete Selbstvergewisserung bemühender Mensch war.

  • Distler, Anton

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    ISBN 10: 3638921328 ISBN 13: 9783638921329

    Anbieter: Buchpark, Trebbin, Deutschland

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    Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 1.0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Selbstorganisation der Natur. Zur Entwicklung eines Paradigmas der Naturinterpretation seit dem 19. Jhdt., Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Die Wirklichkeit stellt sich nach heutiger Auffassung als eine gewaltige hierarchische Ordnung organisierter Entitäten dar, eine Überlagerung vieler Schichten, die von physikalischen und chemischen bis hin zu biologischen und soziologischen Systemen reicht. Diese hierarchische Strukturierung und Kombinationen zu Systemen von immer höherer Ordnung ist für die Wirklichkeit insgesamt kennzeichnend und von grundlegender Bedeutung vor allem für Biologie, Psychologie und Soziologie.¿ Dem Paradigma der ganzheitlichen Sicht der Natur ging das mathematisch-wissenschaftlich-technische Denken, von den Griechen der Antike bis in die Moderne der heutigen Zeit, voraus. Im letzten Jahrhundert, genauer 1972 nach dem Erscheinen des ersten Berichts des Club of Rome, treffend betitelt mit The Limits to Growth (Grenzen des Wachstums), vergegenwärtigen sich die Menschen zusehends, dass den technischen Neuerungen und Möglichkeiten enorme Zerstörungspotentiale, einschließlich unserer eigenen Existenzbedingungen, innewohnen. Dies führte unter anderem zur Reaktivierung organizistischer Naturvorstellungen und zur Ausbildung alternativer, holistischer Theorien von und über die Natur. Nicht zuletzt äußerte sich dies in zunehmendem Masse durch eine Sensibilisierung der Menschen für ihre Um- und Mitwelt, deren Endlichkeit im wesentlichen auch von Menschenhand beschleunigend bzw. retardierend mitbestimmt werden kann. Karen Gloy unterscheidet dabei drei Varianten, erstens den spekulativen Organizismus Schellings, zweitens die emotionale Variante bei Novalis romantischer Naturauffassung und drittens Hölderlins ästhetischen Naturbegriff. Diese drei Varianten versuchen die ¿interne Beziehung der Triade ¿Absolutes ¿ Natur ¿ Geist¿¿ mittels der spekulativen Vernunft, Sympathie und Liebe, und der Schönheit zu erschließen. Zugrunde liegen ihnen die naturphilosophischen Ideen von der Natur als lebendigem Ganzen. Vor allem Schellings Konzept war in der Lage, ¿Heils- und Versöhnungserwartungen (zu) erwecken¿, welches, so führt Karen Gloy aus, ¿erstens die Lebendigkeit der Materie und die Allbelebtheit der Natur unterstellt, zweitens auf dem Gedanken der Ganzheit insistiert, drittens auf der Einbindung des Subjekts in das Objekt, die Natur, besteht und viertens in einen Dialog mit der Natur eintritt (.).¿.

  • Distler, Anton

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2007

    ISBN 10: 3638758206 ISBN 13: 9783638758208

    Anbieter: Buchpark, Trebbin, Deutschland

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    Zustand: Gut. Zustand: Gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philosophisches Seminar 2), Veranstaltung: Proseminar: Wer ist eine Person? Über die Begründung der menschlichen Identität., Sprache: Deutsch, Abstract: Die thematisierte Frage, ob es ethisch relevant sei, eine Person zu sein, lässt sich auf den ersten Blick sowohl mit einem klaren Nein als auch mit einem affirmativen Ja beantworten. Doch dem ersten Blick ist nicht immer zu trauen und wenn man der Oberflächlichkeit mit etwas Spürsinn entgegenkommt, so wird sich dem Auge ein weites Feld öffnen. Auf den sogenannten gesunden Menschenverstand ist in dieser Hinsicht eher selten Verlass und selbst im Alltag kommt man nur begrenzt ohne eine gewisse Theoretisierung des je eigenen Handelns, in bezug auf andere und auf sich, aus. Die Perspektiven reichen von einer sehr egozentrischen bis hin zu einer relativ altruistischen Betrachtung. Dazwischen, so mutet es an, gibt es nur das eine Prinzip, nämlich dass ¿(.) jeder (.) sich selbst der Nächste (ist)¿ ¿ vor allem dann, wenn es nützlicher scheint, gemeinsames Handeln hintan zu stellen. Wobei, was ist das, ¿sich selbst der Nächste¿? Was bin ich als Person, was ich als Mensch nicht bin? Ist das Menschsein vor dem Personsein? Wer oder was ist Person? Und überhaupt: Was hat all dies mit Ethik zu tun? Will man also seinen Lebensvollzug (auch) durch ¿(.) Rechtfertigung der eigenen Moral und zwar durch Argumentation¿ verstanden wissen, so benötigt man Hilfsmittel theoretischer Natur. Es kommt einem dabei das Bild der ¿(.) Rückkehr des Philosophen nach der Schau des Guten in die Höhle (.)¿ in den Sinn. Doch soll unser Erdendasein nicht ähnlich dem platonischen Höhlenmythos ¿(.) in einer praktischen Aporie¿ enden, müssen wir uns in einer ¿(.) in hinreichendem Maße von Vernunft geprägt(en)¿ Verfassung der Gesellschaft befinden. Die angenommene Vernunft wiederum ist eine relative Basis, die gerne auch als absolut und ideal zur Disposition gestellt wird. Die Basis wird demnach zwangsläufig mal mehr in diese Richtung, mal mehr in jene tendieren, je nach Interesse und Interpretation. Was aber Kant schon als allgemein gültig formuliert hat, nämlich ¿(.) daß es einen einzigen, letzten, allgemeinen Grundsatz für schlechthin alle Wahrheiten nicht geben kann¿ , das gilt für den komplexen Bereich der Ethik seit den Vorsokratikern und bis heute um so mehr.

  • Distler, Stefan Anton

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Dr Ludwig Reichert Verlag, 2022

    ISBN 10: 3954903210 ISBN 13: 9783954903214

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    hardcover. Zustand: New.

  • Distler, Stefan Anton

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Reichert, 2022

    ISBN 10: 3954903210 ISBN 13: 9783954903214

    Anbieter: moluna, Greven, Deutschland

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    Zustand: New. Die Vasenmalerei stellt eine der wichtigsten Quellen zum Thema der Arbeit in der Antike dar. Die umfassende ikonographische Untersuchung, in der die Wiedergabe des koerperlich taetigen Menschen im Mittelpunkt steht, befasst sich mit den Darstellungen des Hand.

  • Anton Bruckner und Hugo Distler:

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Koch Schwann., 1988

    Anbieter: Antiquariat Bernhardt, Kassel, Deutschland

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    Audio CD, Audio CD, Zustand: Sehr gut. Zust: Gutes Exemplar. Schneller Versand und persönlicher Service - jedes Buch händisch geprüft und beschrieben - aus unserem Familienbetrieb seit über 25 Jahren. Eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer liegt jeder unserer Lieferungen bei. Wir versenden mit der deutschen Post. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 106.

  • Stefan Anton Distler

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Reichert, 2022

    ISBN 10: 3954903210 ISBN 13: 9783954903214

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Buch. Zustand: Neu. Bauern und Banausen | Darstellungen des Handwerks und der Landwirtschaft in der griechischen Vasenmalerei | Stefan Anton Distler | Buch | Deutsch | 2022 | Reichert | EAN 9783954903214 | Verantwortliche Person für die EU: Heil, Margaret, Margaret Heil, Reichert, Anne-Frank-Str. 11, 63762 Großostheim, margret-heil[at]gmx[dot]de | Anbieter: preigu.

  • Distler, Stefan Anton

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Dr. Ludwig Reichert Verlag, 2022

    ISBN 10: 3954903210 ISBN 13: 9783954903214

    Anbieter: Kennys Bookstore, Olney, MD, USA

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