Anbieter: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Codex Salmasii Ms. Saec. XIV. illuminierte und illustrierte Druckwerke des 15. Jahrhunderts Holzschnitt- und Kupferstichwerke ds 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Reformationsdrucke-Turcica. Americana-Geographica. Medicina-Varia. 205 S. mit zahlr. Textabb. u. 8 Bildtaf. i. Anhang, kart., Quart (Ebd. etw. fl.)--- 860 Gramm.
Verlag: In Vinegia (Venedig), Appresso Gabriel Giolito de' Ferrari, 1560., 1560
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
Erstausgabe
25x19 cm. 1 Titelbl. mit gest. Vignette, 3 Seiten Vorwort von Lodovico Dolce (1508-1658), 1 S. Holzschnitt- Porträt Tassos, 612 S., 1 Bl. "Errori da Correggersi" mit Gedicht u. Holzschnitt-Illustration. Leder des 18. Jahrhunderts mit voller Rückenvergoldung, Rückentitel u. Jahreszahl. BM, Italian Books 659; Gamba 1686; Brunet V, 662; KLL 959. - Erste Ausgabe des berühmten aus spanischen Vorbildern schöpfenden Rittergedichtes, welches dem Autor zu Ruhm und finanziellem Erfolg brachte. Herausgegeben von Lodovico Dolce. - Kapital unten und Kanten minim bestossen, oben knapp beschnitten, sehr schönes, sauberes und dekoratives Exemplar. Tasso wurde in Bergamo geboren, studierte in Padua und bekleidete verschiedene Stellen in Rom, Ferrara und Venedig, wo er sich als Dichter einen Namen machte. 1531 trat er in die Dienste des Prinzen Ferdinando Sanseverino von Salerno, dem er 1552 ins Exil folgte. Sein beliebtestes Werk war "Amadigi", eine italienische Versbearbeitung von Garci Rodríguez de Montalvo "Amadis de Gaula" (1560), die er mit selbsterfundenen Episoden ausschmückte. 1587 vollendete und veröffentlichte sein Sohn Torquato Tasso die "Floridante" (Wikipedia). Sprache: lateinisch.
Verlag: Basel, Johannes Froben, November 1521, (für Cyprianus); und Strassburg, Johann Knobloch, 1522 (für Athanasius). 1521., 1521
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
Folio (33,5 x 22,5 cm). [12] Bll., 515 S., [16] Bll. (Index und Schlussblatt) für Cyprianus; 1 Titelbl., 5 Bl., 10 Bl. Index, CCCXIIII Bl. für Athanasius. Schweinslederband d. Zt. über Holzdeckeln, mit reicher Blindpägung (ohne die beiden Schliessen). Sammelband mit bedeutenden Ausgaben der Werke zweier Kirchenväter, schön gedruckt durch Johann Froben (1460-1527) respektive durch den aus dem aargauischen Zofingen stammenden Strassburger Drucker/Verleger Johann Knobloch (gest. 1528). Ad I) Die zweite von Erasmus von Rotterdam besorgte Gesamtausgabe der Schriften von Caecilius Cyprinaus aus Karthago. Die hier verwendete Holbeinsche Titeleinfassung (Koegler 12) ist nicht identisch mit der im Februar 1520 erschienen ersten Erasmus-Froben-Ausgabe. Verwendet wurde die mit "Verleumdung des Apelles" bezeichnete Bordüre des Ambrosius Holbein zuvor in der im Januar 1519 von Froben gedruckten Ausgabe der Sermones von Maximus Tyrius (Holbein Kat. 119 und Abb. S. 162). Sie zeigt am Kopf eine Darstellung der Herrmannschlacht; den Lastern in der Verleumdung des Apelles im unteren Teil stehen in den beiden Seitenbordüren die Tugenden gegenüber. Ob die aus vier Leisten gebildete Einfassung im nachfolgenden ersten Textblatt ebenfalls von Ambrosius Holbein stammt ist fraglich (vgl. dazu F. Hieronymus 259 und Knaake 264). Besondere Erwähnung verdienen die eindrucksvollen grösseren und kleineren Holzschnitt-Initialen verschiedener Alphabete. - Mit Marginalien in brauner Tinte von zeitgenössischer Humanistenhand auf Titel und zusammen mit Anmerkungen von anderer Hand im breiten Rand. - Titel mit zwei und nachfolgende zwei Bll. mit je 1 Bibliotheksstempel, zu Beginn bis S. 220 Wurmlöcher. 3 Bl. seitlich mit kl. Einrissen, ohne den Text zu tangieren. - VD 16, C 6509; Vander Haeghen II, 23; Panzer VI, 226, 391. Ad II) Nach den beiden von Jean Petit in Paris gedruckten Ausgabe ist dies die dritte lateinische Ausgabe der Schriften des hl. Athanasius, zusammengestellt aus zuvor einzeln erschienen Uebersetzungen von Christopherus Porsena, Ambrosius Monachus und Angelo Poliziano. Athansios (295-373) ist der berühmteste der Bischöfe Alexandrias und der bedeutendste Gegner des Areios. Die meisten seiner Schriften sind gegen die Arianer gerichtet, darunter auch die berühmte Disputatio contra Arrium und vor allem apologetischen und dogmantischen Inhalts. Auf der Rückseite von Bl. 2 bis Bl. 5 recto Erasmus von Rotterdams Paraclesis ad lectorem pium, erstmals 1516 in der Einleitung in das griechische Neue Testament veröffentlicht. - Zweite Hälfte des Werkes mit (gegen Schluss zunehmenden) Wurmlöchern. - VD 16, A 3799; Index Aureliensis 109.392; Benzing, Reuchlin, 133; Vander Haeghen II, 11; Schmid, Knobloch, 234.
Sprache: Französisch
Verlag: Cologne (d.i. Paris), Schoute 1667, 1667
Anbieter: Versandantiquariat andanti, Schwäbisch Gmünd, BAWÜ, Deutschland
Zustand: Sehr gut. Nouvelle edition, augmentée de quelques pieces. 2 Bände. Kl. 8° (17,5 x 11 cm). (2) weiße Bl., (8) Bl., 355 S., (2) Bl.; (2) weiße Bl., (2) Bl., 893 S., (1) weißes Bl., 20 S., (3) weiße Bl. Ganzlederbände mit goldgeprägtem Rückentitel. Goldschnitt. Die Lettres provinciales sind eine Sammlung von 18 Briefen (von Januar 1656 bis März 1657), die vom französischen Philosophen und Theologen Blaise Pascal unter dem Pseudonym Louis de Montalte geschrieben wurden. In der Kontroverse zwischen Jesuiten und Jansenisten über die Kasuistik ergriff Pascal, der selbst Jansenist war, Partei für seinen Freund Antoine Arnauld, der 1656 von der Sorbonne als Häretiker verurteilt worden war. - Aus der Bibliothek von Sidney Graves Hamilton (13. Juni 1855 - 20. August 1916) auf Vorsätzen Exlibris. Sidney Graves Hamilton war der Sohn von Maxwell Hamilton und Mary John Graves. - Einbände leicht berieben. Fehlpaginierung (Seitensprung von S. 158 auf 161). Etwas stockfleckig.
Verlag: Basel, Genath., 1676
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
Erstausgabe
8°. 18,7 x11,5 cm. 39 (von 40) Bl., 336 S., (11) S. Index. Mit einem gestoch. Titel, gestoch. Titel- und Anfangsvignette, 3 (von 4) ganzseitigen Kupfern und 81 (6 montierten gefalteten) Kupfern im Text. Pgt.-Bd. der Zeit mit hs. Rückentitel. VD 17 39:141344Z. - Lonchamp, L'estampe, 955. - Brunet II, 1037. - Graesse II, 495. - Erste Ausgabe von 'Lob der Torheit' mit diesen Illustrationen, sie geben die Randzeichnungen, die Holbein für die Froben-Ausgabe von 1515 fertigte, wieder. - (Es fehlt das Porträt von Holbein (d3). Bl. e4 unten und Bl. e6 seitlich beschnitten, ohne Textverlust. Ab Bl. e4 bis Seite 19 mit Randanontationen von alter Hand in schwarzer Tinte. Stellenweise gebräunt und fleckig). Sprache: lateinisch.
Verlag: Padova, Frambotti., 1676
Anbieter: Michael Steinbach Rare Books, Wien, Österreich
Erstausgabe
33,5 : 22,5 cm. 111 pages with two engraved illustrations of coins, printers devise on the last page. Contemporary vellum Rare early Padua imprint, first edition. - With the appendix: Parergonchronologicum de votis decennalibus. About numismatic collections, Roma Coins and Leopolde de Medici (1617 - 1675).- Title-page and first leaves with water-stains, then partly only in the right lower corner; binding in the lower part with water-stains, a bit wrinkled.
Verlag: Basel, Genath., 1676
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
Erstausgabe
8°. 19x12 cm. (40) Bl., 336 S., (11) S. Index. Mit einem gestoch. Titel, gestoch. Titel- und Anfangsvignette, 3 (von 4) ganzseitigen Kupfern und 81 (6 montierten gefalteten) Kupfern im Text. Pgt.-Bd. der Zeit mit hs. Rückentitel. VD 17 39:141344Z. - Lonchamp, L'estampe, 955. - Brunet II, 1037. - Graesse II, 495. - Erste Ausgabe von 'Lob der Torheit' mit diesen Illustrationen, sie geben die Randzeichnungen, die Holbein für die Froben-Ausgabe von 1515 fertigte, wieder. - (Es fehlt das Porträt von Erasmus (Bl. b2). Im Vorwort wurden 8 fehlende Bl. (Bogen b), ersetzt mit einer Abschrift (8 Bl.) von alter Hand. 213/214 mit kleinem Eckausriss. Das gefaltete Kupfer auf S. 236 mit Abriss, ca. 1/3 des Bildes. Letzte 2 Indexbl. mit schmalem Wasserrand. Nur wenige Seiten gebräunt). Sprache: lateinisch.
Verlag: Strassburg, Johann Knobloch., 1512
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
42, [3] Bl. [A8, B-C4, D8, E-F4, G8, H6]. Durchgehend rubriziert. [Mit 5 Dystichen auf dem Titel]. Mit schwarzgrundiger Schmuckinitiale B im Titel und schwarzgrundiger Holzschnitt-Initiale im Vorwort (Proemium) von Hermannus Torrentinus. Pergamentband des 19. Jhs. (Vorsätze erneuert). Von einer Humanistenhand sehr extensiv annotiertes Exemplar dieser ungemein seltenen Strassburger Ausgabe. Sie stellt den dritten Druck der "Bucolica" des aus Zofingen stammenden, seit 1500 in Strassburg wirkenden, Johannes Knobloch [eigentlich Cist (gest. 1528)] dar. Knoblochs erstem Druck von Vergils Zyklus in zehn hexametrischen Gedichten von 1508, basierend auf der Kölner Bucolica-Ausgabe von 1503, folgte 1510 ein geringfügig korrigierter Neudruck. Der Kommentar des aus Zwolle stammenden Grammatikers Hermannus Torrentinus [Herman van Beek oder van der Beeke (gest. 1520)] war erstmals 1495 gedruckt worden. Ausgerichtet ist Torrentinus' Text auf die Bedürfnisse des poetischen Anfangsunterrichts und gibt entsprechend häufig ganz elementare Erklärungen. In jedem Abschnitt des Kommentar wird zunächst eine kurze Einführung zur vorausgegangenen Textpartie geboten, an die sich die "Constructio" anschliesst, in der zum leichteren Verständnis die poetische Wortfolge in die in Prosa zu erwartende Abfolge gebracht wird. Dabei werden die einzelnen Wörter jeweils mit "id est" glossiert und paraphrasiert. Danach folgen die Worterklärungen. Torrentius' Kommentar wurde noch bis in die Mitte des 16. Jhs. hinein wiederholt abgedruckt. - Teilweise mit schmalem Wasserrand, die Marginalien stellenweise im Aussensteg etwas beschnitten. - VD 16, V-1446; Schmidt 79; Panzer VI, 55, 246; Ritter 2415; Muller 112; The Vergil Collections at Princton, Nr. 527; vgl. B. Schneider, Vergil (Ausstellungskat. HAB Wolfenbüttel 1982), D. 96 (Ausgabe 1510). Nicht in Mambelli und Leoncini. Very interesting copy, studiously and extensively annotated by a contemporary Humanist hand of this very scarce Strasbourg edition. It represents the third print of the "Bucolica" by the Swiss born Strasbourg printer Johann Knobloch (died 1528). After his first print in 1508, which is based on the Cologne edition of 1503, Knobloch reissued a slightly corrected edition of Vergilius' cycle of ten hexametric poems in 1508. The commentary of the Zwolle born Hermannus Torrentinus [Herman van Beek or van der Beeke (died 1520)] had appeared first in 1495. It was written for the use of elementary instruction in poetry in his school at Groningen and Zwolle and offers correlatively often elementary explanations. In every part of the commentary is given a short introduction to the previous section of the poem, followed by the "Constructio" and the explanations of the single words. The commentary of Torrentius, whose eyesight was failing around 1508 was reprinted up to the middle of the 16th century. - With narrow waterstain in parts, few marginalia minimally affected by slightly trimmed outer margin. - 19th century vellum (later endpapers and fly-leaves). Sprache: lateinisch.
Sprache: Latein
Verlag: Amstelodami (Amsterdam), apud Danielem Elsevirium / Lugdun. Batav. (Leyden), apud Hackios 1677/76, 1677
Anbieter: Versandantiquariat andanti, Schwäbisch Gmünd, BAWÜ, Deutschland
Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. 2 Bände. 8° (20 x 13 cm). Zusammen über 2.000 S. Pergamentbände der Zeit mit Rückenbeschriftung von alter Hand. 1. Band: Frontispiz, 5, (6) Bl., mit einem Stich (Büste Ciceros), 506 S., 434 S. (Paulli Manutii, Commentarius in M. Tullii Ciceronis Epistolas ad Familiares), 78 S. (Variae Lectiones in .); 2. Band: 468 S., 416 S. (Paulli Manutii, Commentarius ., Hieronymi Ragazonii, Commentarius ., Joan. Frid. Gronovii, Notae ., Variarum Lectionum .,Verba Graeca, Dedicatio ., Adlocutio ., Addenda et Corrigenda ., 52 unpaginierte Bl. Index. - Einbände etwas fleckig. Sehr schön erhaltene Exemplare.
Sprache: Latein
Verlag: Franequerae (Franeker), Leonardus Strickius 1700, 1700
Anbieter: Versandantiquariat andanti, Schwäbisch Gmünd, BAWÜ, Deutschland
Zustand: Sehr gut. 4. Auflage. Kl. 8° (16,5 x 10 cm). 9 Bl., 6 S., 4 Bl., 440 S., 12 Bl., mit 2 ganzseitigen Kupfertafel, Titelillustration und einigen Vignetten. Pergamentband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel. Der aus einer Juristenfamilie stammende Franzose Gilles Ménage (Aegidius Menagius, * 15. August 1613 in Angers; 23. Juli 1692 in Paris) studierte Rechtswissenschaften. Er erhielt die Anwaltszulassung, widmete sich jedoch der Literatur und Philologie. - Bei den ersten Blättern marginale Textunterstreichungen mit roter Tinte. Handschriftliche Vermerke von alter Hand am unteren Rand des Kupferportraits Ménages und auf dem Titelblatt. Sehr gut erhaltenes Exemplar.