1747 bernhausen (2 Ergebnisse)

Autor: 
Mit der Detailsuche verfeinern

Optimieren Sie Ihre Suche

bis

Benutzerdefinierte Preisspanne (EUR)

bis

  • Zustand: Gebraucht

    EUR 730,00

    EUR 60,00 Versand 
    Versand von Deutschland nach USA

    Anzahl: 1 verfügbar

    In den Warenkorb

    34 x 24,8 cm. In der Platte signiert und bezeichnet. Mit der Inschrift "Antoine Graff, Peintre de la Cour Electroale de Sax" sowie mit der Adresse von Frauenholz, Nürnberg. Brillanter Druck auf vollrandigem Bütten (mit Wz.). J. G. Müller, renommierter Grafiker der Goethezeit, wird in Paris bei J. G. Wille ausgebildet und 1776 nach Stuttgart zum Leiter des neu gegründeten Kupferstecherei-Instituts an der Hohen Carlsschule berufen. Ab 1798 leitet er eine eigene Druckerei, in dieser Zeit entsteht seine, den Dargestellten fokussierende Radierung nach dem Gemälde von Graf, das nach einer Würdigung von Theodor Heuss als "Selbstporträt von Dresden" in die Kunstgeschichte eingegangen ist: "Dresden hat ein Selbstporträt. Da sitzt er vor der grossen Leinwand, wendet den Oberkörper keck und unbefangen zum Beschauer und legt den Arm leicht über die Stuhllehne, wie wenn jemand, während er arbeitete, ins Zimmer getreten sei, dem er sich nun prüfend zukehrt, ohne die Absicht, sich weiter stören zu lassen. () Dies Selbstporträt atmet ein schönes phrasenloses Selbstbewusstsein und Gelassenheit, und begreift man seinen Stil, dann weiss man, dass Graff nicht bloss für den formalen und ästhetisierenden Kunstgeschichtler vorhanden ist, sondern in seinem Werk wie in seinem eigenen menschlichen Wesen eine knappe, scharfe Formel der besten Art seiner Periode darstellt. Er ist so in gewissem Sinn geschichtliches Urkundenmaterial.", zit. nach Wikipedia (Graff). - Mit dem Blindstempel von Frauenholz, Nürnberg (Lugt 944). Verso mit violettem Sammlerstempel "SchK" (Druckbuchstaben, legiert). - Sehr gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0. …

    • Kunst / Grafik / Poster

    Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, DeutschlandGalerie Joseph Fach GmbH

    Verkäufer/-in mit 5 Sternen
    Verkäufer/-in kontaktieren

    Verbandsmitglied: GIAQBVDG

    Zustand: Gebraucht - Sehr gut

    EUR 1.650,00

    EUR 45,00 Versand 
    Versand von Deutschland nach USA

    Anzahl: 1 verfügbar

    In den Warenkorb

    Zustand: sehr guter Zustand. Aquarell und Feder in Grau, auf Bütten, Darstellung im Queroval, ausgeschnitten, auf Büttenkarton aufgezogen sowie mit Tuschlinien umrandet, rechts unten signiert und bezeichnet J.G. Müller. Lipsien: delin:", verso bezeichnet Leytersdorferthal". 19,7:26,1 cm. Auf dem Untersatz links unten mit brauner Feder bezeichnet O. T.rep.". Ein Aufenthalt Müllers in Leipzig ist wegen der Bezeichnung Lipsien(sis)" anzunehmen. Bekannt ist sein Kontakt zu dem Maler Joh. Fr. Tischbein (1750-1812), dem Leipziger" Tischbein, der ihn 1773 porträtierte und nach dessen Bildnissen Müller einige Porträtstiche anfertigte. Die Ortsbezeichnung Leytersdorferthal" bezieht sich möglicherweise auf die kleine Gemeinde Leitersdorf im Raabtal, das in der Steiermark, ca. 40 km von Graz entfernt, liegt. Müller besuchte auf Wunsch seines Landesherrn 1764-70 die Kunstakademie in Ludwigsburg unter N. Guibal (1725-1784) und wurde dann, ebenfalls mit einem Stipendium Carl Eugens von Württemberg, zu J.G. Wille (1715-1808) nach Paris geschickt. Seine Ausbildung zum Kupferstecher dauerte hier von 1770-76. Danach ernannte ihn der Herzog zum Hofkupferstecher, zum Professor und zum Leiter der neu geschaffenen Kupferstecherklasse an der Hohen Carlsschule in Stuttgart. Seit 1798 betrieb er eine eigene Kunstdruckerei und eine Schule für angehende Reproduktionsgraphiker, die, wie er selbst, im ganzen deutschen Sprachraum größtes Ansehen genoß.…