Architekt Herbert Rimpl: Ein deutsches Flugzeugwerk. Die Heinkel-Werke Oranienburg. Text und Anordnung Hermann Mäckler

Sprache: Deutsch

Verlag: Wiking-Verlag Berlin (Ohne Jahr. 1938)., 1938

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152 Seiten. Mit sehr zahlreichen, meist ganzseitigen fotografischen Abbildungen und zahlreichen Plänen. Original-Halbleinwand-Einband mit Rückentitel in ansprechender Erhaltung. Stark beschädigter Schutzumschlag liegt bei. 30x26 cm * Herbert Rimpl (* 25. Januar 1902 in Malmitz, Schlesien; 2. Juni 1978 in Wiesbaden) war ein deutscher Architekt. Er gilt als einer der wichtigsten Industriearchitekten in der Zeit des Nationalsozialismus. Herbert Rimpl kam 1902 im schlesischen Mallmitz als Sohn des Technikers Ferdinand Rimpl und dessen Ehefrau Ella, geborene Wornast, zur Welt. 1909 siedelte die Familie in die Region um Lodz. Bis 1922 besuchte Rimpl das Realgymnasium in Kadan (ehemals: Kaaden). Ab dem Wintersemester 1922/23 studierte er Architektur unter anderem bei Theodor Fischer und German Bestelmeyer an der TH München. Nach dem Mitte 1926 abgeschlossenen Studium in München und der Tätigkeit im Büro von Theodor Fischer arbeitete er ab Juli 1926 bei der Rhein-Main-Donau AG. Von August 1927 bis Anfang 1929 war er Baureferendar bei der Oberpostdirektion und Regierungsbaumeister in Augsburg. Für die Post entwarf er unter anderem die Kraftwagenhalle in Kempten (Allgäu). Danach wechselte er in das Büro von Dominikus Böhm in Köln. Rimpl wurde Projektleiter in einem Zweigbüro, das Böhm im oberschlesischen Zabrze (ehemals Hindenburg) eröffnete. Ab April 1933 arbeitete er als Kustos beim Kunstverein Augsburg. Zum 1. April 1933 trat Rimpl in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 1.809.367). 1934 wurde er Leiter der Konstruktionsabteilung der Heinkel-Werke mit ca. 700 Mitarbeitern. Aufgrund einer Anfrage von Carl Clemens Bücker übernahm er 1935 den Auftrag für den Neubau der Rangsdorfer Werksanlagen der Bücker Flugzeugbau, die enge Verbindungen zu Heinkel pflegte. 19371945 war Rimpl in Salzgitter und Linz für die Hermann-Göring-Werke als Chefarchitekt tätig. 1944 wurde er in den Stab von Albert Speer berufen. Er hat zahlreiche Wiederaufbauplanungen für die zerstörten deutschen Großstädte durchgeführt. Sein Büro war für mehrere Dutzend Bauprojekte im Rahmen der unterirdischen Verlagerung der Rüstungsindustrie verantwortlich. Das bekannteste ist das KZ Mittelbau-Dora, wo vor allem die Vergeltungswaffe 1 und die Vergeltungswaffe 2 produziert wurden. Rimpl stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Ende 1946 wurde Rimpl in Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz auf der Basis von unvollständigen Angaben entnazifiziert und als nicht betroffen eingestuft. Das Verfahren wurde Anfang 1948 erneut aufgenommen. Rimpl bestritt, jemals in die NSDAP eingetreten zu sein. Am 23. März 1948 schloss das Spruchkammerverfahren mit der Feststellung, dass Rimpl vom Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus nicht betroffen sei. Bereits 1946 hatte Rimpl ein eigenes Büro mit drei Mitarbeitern in Mainz eröffnet. Hier war er für den Wiederaufbau des Bassenheimer Hofs und Planungen für Hafen und Industrieanlagen tätig. 1949 wurde er vom hessischen Kultusministerium als Direktor des im Juli 1949 gegründeten Staatlichen Hochschulbauamtes für die TH Darmstadt vorgeschlagen. Die Ernennung wurde trotz massivem Widerstand der TH vollzogen. Hintergrund des Protests war die Befürchtung der Darmstädter Architekturprofessoren, dass sie bei den anstehenden Aufträgen zu wenig Berücksichtigung finden würden. Ihr favorisierter Kandidat Christoph Miller hatte zunächst das Nachsehen, da er wegen seiner Entnazifizierung nicht sofort eingestellt werden konnte. Rimpl entwickelte zusammen mit seinen Mitarbeitern noch 1949 mehrere Varianten der Wiederaufbauplanung der TH Darmstadt. In einer Variante wurde das Gelände der Lichtwiese bereits überplant. Senat und Baukommission plädierten jedoch mehrheitlich für eine Erweiterung in der Innenstadt. Im Januar 1950 beendete er diese Tätigkeit. Rimpl betrieb ab 1950 ein Architekturbüro in Wiesbaden. Er nahm an zahlreichen Wettbewerben teil und konnte vordere Plätze erzielen. Zu seinen.…

Bestandsnummer des Verkäufers 149652

Bibliografische Details

Titel
Architekt Herbert Rimpl: Ein deutsches Flugzeugwerk. Die Heinkel-Werke Oranienburg. Text und Anordnung Hermann Mäckler
Autor
Rimpl, Herbert:
Verlag
Wiking-Verlag Berlin (Ohne Jahr. 1938).
Erscheinungsjahr
1938
Schutzumschlag
Schutzumschlag
Einband
Hardcover
Sprache
Deutsch
Artikelgewicht
1.000 Gramm
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