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Librairie de l'Escurial, NICE, Frankreich
Verkäuferbewertung 4 von 5 Sternen
AbeBooks-Verkäufer seit 19. Mai 2005
Petit in-4°, demi reliure à coins de chagrin rouge, dos à nerfs, tête dorée, couverture illustrée conservée. 14 hors-texte en couleurs, et figures par Rochegrosse. Un des exemplaires sur vélin d'Arches, exemplaire non justifié. Bestandsnummer des Verkäufers 011595
Titel: Le puits de Sainte Claire. Nombreuses ...
Verlag: Paris, A. Ferroud - F. Ferroud, successeur
Erscheinungsdatum: 1925
Einband: Couverture rigide
Zustand: Bon
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
4° (25 x 20 cm). 4 Bll. (= 2 Faltbogen), 233+1 SS., 2 Bll. (= 1 Faltbogen). Gest. Titelvignette, Front., 13 Farbtafeln (= tot. 14 hors texte; so cpl.), je 12 Kopf- bzw. Schlussvignetten (culs-de-lampe) sowie Kapitel-Eingangsinitialen in Farbaquatinta. Titel in Rot und Schwarz, grosszügig angelegter Schriftsatz in c. 8-Punkt Antiqua, Druck a. Bütten (Verlags-Wasserzeichen), Seiten unterschiedlich (un-) beschnitten. Ungeheftete Bogen in OInterims-Franz.-Brosch. (Rücken etwas gebräunt) mit einfachem OKart.-Schuber. Leichte Alters- u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes und praktisch ungelesenes Exemplar / peu de traces d?age, presque points d?usage, en tout bon exemplaire. BNF no. FRBNF32123956 ? Gesamtauflage 650 hs. numerierte Exemplare; eines von ?470 ?Exemplaires sur vélin d?Arches, avec un état de toutes les illustrations? (en: Justification du tirage). ? Erstmals 1895 (Paris, Calmann Lévy, Editeur; FRBNF30457781) im Sedezformat (16°). - Grosszügig illustriert mit detailreichen Tafeln, Vignetten und Buchschmuck in mehrfarbiger Aquatinta (-Radierung) mit Goldakzenten, umrahmt von üppig gestalteten Bordüren. -- Bei den beteiligten Illustratoren handelt es sich um seinerzeit namhafte und mehrfach ausgezeichnete Künstler : Georges Antoine Rochegrosse (Versailles 1859-1938 [en Algérie]), peintre, illustrateur et lithographe, élève de Boulanger et de Jules Lefebvre. ?Rochegrosse fut l?un des peintres à la mode dans les années 1880?1900. Sa renommée était internationale [.]. Aujourd?hui, l?indifférence est venue, bien injuste, en tout cas pour le dessinateur qui collabora à la ?Vie Parisienne? et à d?autres revues auxquelles il apporta un talent indiscutable. Il a illustré des ouvrages littéraires [.].? (Bénézit 9, 1976). - Eugène Decisy (Metz 1866-c. 1936), peintre et graveur, élève de Boivin et Courtry. ?Il a illustré des gravures en couleurs [.] d?après les dessins de G. Rochegrosse.? (Bénézit 3, 1976). - Die an Illustrationen von Märchenbüchern gemahnenden Zeichnungen zeigen miniaturartig und in der Art mittelalterlicher Buchmalerei (Buchillumination) stilistisch mehr oder weniger variierend deutliche Anklänge an Arbeiten der englischen Präraffaeliten, an den Symbolismus, gelegentlich an den Orientalismus, unverkennbar aber auch an den Japonismus (z.B. Tafel p. 206 mit einem Schiffbrüchigen im Kampf mit den wie von Hiroshige inspirierten Meereswogen). - Was für Rochegrosses bemerkenswert akribisches Schaffen im Bereich der Malerei und seine Vorliebe für Katastrophenszenarien gilt, darf wohl auch auf seine Zeichnungen und Illustrationen zutreffen : ?Ihre minutiöse Zeichnung erhob Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit: tatsächlich beschäftigte Rochegrosse neben zahlreichen Assistenten auch einen Archäologen, der ihn über die seit Ende der 1870er Jahre publizierten Ergebnisse von Schliemanns Grabungen in Troja auf dem laufenden hielt. [.] Das Grundmuster von Rochegrosses Erfolgsbildern war gegeben: Ein wehrloser Exponent einer als dekadent geschilderten Oberschicht wird durch einen unkontrollierbar gewordenen Mob in seiner Existenz bedroht - die Herrschenden trifft die Katastrophe. Alles spielt auf beliebig austauschbaren, historisch korrekt ausgestatteten Schauplätzen der ferneren Vergangenheit, welche den Zuschauern über die zeitliche Distanz hinweg die Illusion vermitteln, direkte Augenzeugen zu sein.? (etc.; Ph. Ursprung, Katastrophen für das Salonpublikum. Die Sensationsbilder von Georges Rochegrosse im ausgehenden 19. Jahrhundert. In: Zschr. für schweiz. Archäologie und Kunstgeschichte, Bd. 52, 1995, p. 63 f.). -- Das Werk stellt eine Sammlung von Geschichten dar, die der Autor angeblich in Siena vom (fiktiven) italienischen Benediktinermönch R. P. Adone Doni erzählt bekommen habe: ?J?ai mis par écrit les contes qu?il me fit sur la route de Monte Oliveto. On les trouvera dans le présent livre. J?aurais voulu retenir, en les rédigeant, quelques restes de la grâce qu?ils avaient. Artikel-Nr. Lt041501
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