Gedankenlosigkeit hat viele Gesichter – alltägliche, harmlos unbedachte, dumme, aber auch gefährliche. Das bei Weitem häufigste Gesicht ist das der unauffälligen Gedankenlosigkeit, die dem Denken immer schon aus dem Weg gegangen ist. Deren typischer Vertreter ist der moderne „Jedermann” mit seiner Durchschnittlichkeit, seinem fraglosen Verfallensein an seine jeweilige Lebenswirklichkeit. Heute mehr denn je, da wir bedenkenlos auf die modernen Technologien und ihre bedenklichen Eingriffe in unser Leben setzen. Aber das Denken ist stets „außer der Ordnung” und setzt dann ein, wenn diese wankt oder fragwürdig wird. Solche Einsicht droht jedoch in der "smart new world" des digitalen Zeitalters und der glücklichen Gedankenlosigkeit, die sie zu bereiten verspricht, vollends abhanden zu kommen. Mit Blick auf die genuine Anstößigkeit von Philosophie, aber auch von Kunst und Literatur versteht sich der Essay der Kölner Philosophin Astrid Nettling als Anstoß, sich dem Denken und seiner Außer-Ordentlichkeit zu öffnen, um der ebenso unauffälligen wie despotischen Macht durchschnittlicher Gedankenlosigkeit zu entkommen.
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Astrid Nettling Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Düsseldorf, 1991 Promotion in Philosophie. Seit 1994 Tätigkeit als Autorin für Rundfunk und Printmedien. Von 2000 bis 2004 Lehrbeauftragte für Philosophie an der Universität Siegen, seit 2013 Lehrauftrag für journalistisches Schreiben an der TH Köln.
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Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Hardcover. Zustand: Fine. Leichte Risse. Gedankenlosigkeit hat viele Gesichter - alltagliche, harmlos unbedachte, dumme, aber auch gefahrliche. Das bei Weitem haufigste Gesicht ist das der unauffalligen Gedankenlosigkeit, die dem Denken immer schon aus dem Weg gegangen ist. Deren typischer Vertreter ist der moderne ,Jedermann" mit seiner Durchschnittlichkeit, seinem fraglosen Verfallensein an seine jeweilige Lebenswirklichkeit. Heute mehr denn je, da wir bedenkenlos auf die modernen Technologien und ihre bedenklichen Eingriffe in unser Leben setzen. Aber das Denken ist stets ,ausser der Ordnung" und setzt dann ein, wenn diese wankt oder fragwurdig wird. Solche Einsicht droht jedoch in der ,smart new world" des digitalen Zeitalters und der glucklichen Gedankenlosigkeit, die sie zu bereiten verspricht, vollends abhanden zu kommen. Mit Blick auf die genuine Anstossigkeit von Philosophie, aber auch von Kunst und Literatur versteht sich der Essay der Kolner Philosophin Astrid Nettling als Anstoss, sich dem Denken und seiner Ausser-Ordentlichkeit zu offnen, um der ebenso unauffalligen wie despotischen Macht durchschnittlicher Gedankenlosigkeit zu entkommen. Artikel-Nr. 90a5987d-2b2a-4f94-8811-a29ab5101831
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