Kann es einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz geben oder hat seine Funktionslogik von Wachstum und Bereicherung zwingend inhumanen Charakter und muss folglich überwunden werden? Welche Perspektiven ergeben sich daraus für eine gesellschaftliche Alternative? Welche Eigentumsformen werden angestrebt? Wieviel Umverteilung ist nötig, um die Wende bei Energie, Verkehr und Bauen finanzieren zu können, ohne die Sozialsysteme zu belasten? Diese Fragen treiben die in unterschiedlichen politischen und kulturellen linken Zusammenhängen arbeitenden Autorinnen und Autoren, die sich nach dem Scheitern der außerparlamentarischen Bewegung »Aufstehen« zur »Gruppe Neubeginn« zusammengefunden haben, schon länger um. Dazu hat die Gruppe öffentliche Debattenbeiträge vor allem in der »Berliner Zeitung« angestoßen. Der von ihnen vorgelegte »Werkstatt-Bericht« ist auch ein Versuch, mit der jungen Generation, im Konkreten mit Aktivist*innen von Fridays for Future, ins Gespräch zu kommen. Dabei wird insbesondere eines deutlich: Konstruktive Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn allen Vorbehalten zum Trotz miteinander gesprochen wird, um die derzeitige Mobilisierungskraft der jungen mit der Systemkritik und friedenspolitischen Expertise der älteren Generation zu verbinden. Das Anliegen der Gruppe ist es, die hinter dem aktuell dominanten Corona-Thema beinahe verschwundenen, existenziellen Probleme im Bewusstsein zu halten. Sie kritisieren westliche Absolutheitsansprüche, Demokratiedefizite und die systemische Kapitaldominanz des westlichen Modells und wenden sich gegen einen neuen Kalten Krieg oder gar heiße Kriege. Die Flugschrift soll ein Anstoß sein, den ins Stocken geratenen Dialog der Linken öffentlich fortsetzen. »Wir würden uns glücklich schätzen, wenn es gelänge, mit diesem schmalen Band gegenzusteuern.«
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Antje Vollmer, Politikerin, Autorin und Theologin, war 1983 Mitglied der ersten Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag und ab 1994 dessen Vizepräsidentin.
Daniela Dahn ist Schriftstellerin und Publizistin, lebt in Berlin und Mecklenburg.
Dieter Klein leitete bis 1997 den Lehrstuhl Ökonomische Grundlagen der Politik an der Humboldt Universität und ist Mitglied der Partei DIE LINKE.
Gabriele Zimmer war bis 2019 Europaabgeordnete und langjährige Vorsitzende der Fraktion linker Parteien im Europaparlament (GUE/NGL).
Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden und dort aufgewachsen, lebt seit 1993 als Schriftsteller in Berlin.
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Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03964881384-V
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EA. sehr guter Zustand, 128 S., kart. Herausgegeben von der Gruppe Neubeginn" um Ingo Schulze, Ludger Volmer und Gabi Zimmer, die sich u.a. gegen den Klimawandel, Kinderarmut, soziale Ungleichheit und, nicht zuletzt, das Ende von Kriegswaffenexporten einsetzt. Die Zusammenstellung der Autor*innen irritiert, um nicht zu sagen: ärgert jedoch. So ist in diesem Band, der just in dem Moment druckfertig war, als Russland in die Ukraine einmarschierte, auch Ralf Fücks, Ober-"Realo" der "Grünen" vertreten. «Putin wird sich nicht mit einer Blockfreiheit zufriedengeben. Sein Ziel ist es, die Ukraine heim ins Reich zu holen», prophezeite der Gründer des Think-Tanks Zentrum Liberale Moderne in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" und wetterte dabei gegen die "zögerliche Haltung" von Bundeskanzler Scholz bei den Waffenlieferungen an die Ukraine, die womöglich dazu führten, dass die Ukraine sich mit einem "russischen Diktatfrieden" zufrieden geben müsste. Man müsse gegen Russland "die Freiheit entschlossen verteidigen", auch mit Waffengewalt, so Fücks in einem Gespräch mit dem "Stern". Fücks, der hier über den "Systemwettlauf" mit China schreibt, befindet sich damit in einem vollkommenen Gegens(chw)atz mit der 2023 verstorbenen Grünen-Politikerin Antje Vollmer, die auch angesichts des Einmarsches ihren pazifistischen, antimilitaristischen Überzeugungen treu blieb. Gramm 1100. Artikel-Nr. 57396
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Paperback. Zustand: Brand New. 128 pages. German language. 7.40x4.72x0.51 inches. In Stock. Artikel-Nr. __3964881384
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paperback. Zustand: Wie neu. Gebraucht - Wie neu Ungelesen, vollständig, sehr guter Zustand, leichte Lagerspuren, als Mängelexemplar gekennzeichnet -Kann es einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz geben oder hat seine Funktionslogik von Wachstum und Bereicherung zwingend inhumanen Charakter und muss folglich überwunden werden Welche Perspektiven ergeben sich daraus für eine gesellschaftliche Alternative Welche Eigentumsformen werden angestrebt Wieviel Umverteilung ist nötig, um die Wende bei Energie, Verkehr und Bauen finanzieren zu können, ohne die Sozialsysteme zu belasten Diese Fragen treiben die in unterschiedlichen politischen und kulturellen linken Zusammenhängen arbeitenden Autorinnen und Autoren, die sich nach dem Scheitern der außerparlamentarischen Bewegung »Aufstehen« zur »Gruppe Neubeginn« zusammengefunden haben, schon länger um. Dazu hat die Gruppe öffentliche Debattenbeiträge vor allem in der »Berliner Zeitung« angestoßen.Der von ihnen vorgelegte »Werkstatt-Bericht« ist auch ein Versuch, mit der jungen Generation, im Konkreten mit Aktivist\*innen von Fridays for Future, ins Gespräch zu kommen. Dabei wird insbesondere eines deutlich: Konstruktive Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn allen Vorbehalten zum Trotz miteinander gesprochen wird, um die derzeitige Mobilisierungskraft der jungen mit der Systemkritik und friedenspolitischen Expertise der älteren Generation zu verbinden.Das Anliegen der Gruppe ist es, die hinter dem aktuell dominanten Corona-Thema beinahe verschwundenen, existenziellen Probleme im Bewusstsein zu halten. Sie kritisieren westliche Absolutheitsansprüche, Demokratiedefizite und die systemische Kapitaldominanz des westlichen Modells und wenden sich gegen einen neuen Kalten Krieg oder gar heiße Kriege. Die Flugschrift soll ein Anstoß sein, den ins Stocken geratenen Dialog der Linken öffentlich fortsetzen. »Wir würden uns glücklich schätzen, wenn es gelänge, mit diesem schmalen Band gegenzusteuern.« 128 pp. Deutsch. Artikel-Nr. INF1100598142
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Kann es einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz geben oder hat seine Funktionslogik von Wachstum und Bereicherung zwingend inhumanen Charakter und muss folglich überwunden werden Welche Perspektiven ergeben sich daraus für eine gesellschaftliche Alternative Welche Eigentumsformen werden angestrebt Wieviel Umverteilung ist nötig, um die Wende bei Energie, Verkehr und Bauen finanzieren zu können, ohne die Sozialsysteme zu belasten Diese Fragen treiben die in unterschiedlichen politischen und kulturellen linken Zusammenhängen arbeitenden Autorinnen und Autoren, die sich nach dem Scheitern der außerparlamentarischen Bewegung »Aufstehen« zur »Gruppe Neubeginn« zusammengefunden haben, schon länger um. Dazu hat die Gruppe öffentliche Debattenbeiträge vor allem in der »Berliner Zeitung« angestoßen.Der von ihnen vorgelegte »Werkstatt-Bericht« ist auch ein Versuch, mit der jungen Generation, im Konkreten mit Aktivist\*innen von Fridays for Future, ins Gespräch zu kommen. Dabei wird insbesondere eines deutlich: Konstruktive Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn allen Vorbehalten zum Trotz miteinander gesprochen wird, um die derzeitige Mobilisierungskraft der jungen mit der Systemkritik und friedenspolitischen Expertise der älteren Generation zu verbinden.Das Anliegen der Gruppe ist es, die hinter dem aktuell dominanten Corona-Thema beinahe verschwundenen, existenziellen Probleme im Bewusstsein zu halten. Sie kritisieren westliche Absolutheitsansprüche, Demokratiedefizite und die systemische Kapitaldominanz des westlichen Modells und wenden sich gegen einen neuen Kalten Krieg oder gar heiße Kriege. Die Flugschrift soll ein Anstoß sein, den ins Stocken geratenen Dialog der Linken öffentlich fortsetzen. »Wir würden uns glücklich schätzen, wenn es gelänge, mit diesem schmalen Band gegenzusteuern.«. Artikel-Nr. 9783964881380
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neubeginn | Aufbegehren gegen Krise und Krieg | Antje Vollmer (u. a.) | Taschenbuch | 128 S. | Deutsch | 2022 | Vsa Verlag | EAN 9783964881380 | Verantwortliche Person für die EU: VSA: Verlag Hamburg GmbH, Harald Heck, St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, harald[dot]heck[at]vsa-verlag[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 121285149
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