Platzverweise für Wohnungslose, Stadtverbote für Punks, Sperrbezirke für Drogensüchtige: Mit technischen und juristischen Vorkehrungen sucht man die Außenseiter unserer Gesellschaft aus den herausgeputzten Innenstädten zu vertreiben. Die vorliegende Studie behandelt solche Praktiken am Beispiel Stuttgarts. Sie verbindet Diskursanalyse, (teilnehmende) Beobachtung und Interviews - nicht nur mit Ordnungsbeamten und Sozialarbeitern, sondern auch mit Drogensüchtigen und Wohnungslosen. Dabei kann sie zeigen, dass die Parias auf die scheinbar perfekten Verdrängungsstrategien ihre eigenen Antworten haben.
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Anbieter: books4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG), Welling, Deutschland
Broschiert. Zustand: Gut. 163 Seiten; Der Erhaltungszustand des hier angebotenen Werks ist trotz seiner Bibliotheksnutzung sehr sauber. Es befindet sich neben dem Rückenschild lediglich ein Bibliotheksstempel im Buch; ordnungsgemäß entwidmet. Einbandkanten sind leicht bestoßen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 270. Artikel-Nr. 1805533
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Anbieter: Der Ziegelbrenner - Medienversand, Bremen, Deutschland
sehr guter Zustand, 163 S., kart. Die Bekämpfung nicht der Armut, sondern ihrer Sichtbarkeit steht im Zentrum heutiger restriktiver Sozialpolitik (eigentlich ein Management des Unsozialen). Aufwertung, Ästhetisierung, städtische Imagepflege und "Ordnung" stehen Disziplinierung, Ausgrenzung und Verelendung entgegen. Wie diese Praktiken städtischer- und polizeilicherseits genau verlaufen (und wie mögliche Strategien von Wohungslosen und Junkies aussehen) wird hier am Beispiel von Stuttgart aufgeschlüsselt. Dabei greift der Autor nicht nur auf eher theoretische Diskursanalysen zurück, sondern er reichert den Band mit den Auszügen von Interviews, die mit Sozialarbeitern, Lokalpolitikern, Ordnungsbeamten, aber auch Drogenabhängigen und Wohnungslosen geführt wurden, an. Gramm 600. Artikel-Nr. 21205
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Anbieter: BuchKaffee Vividus e.K., Tuebingen, Deutschland
Zustand: Sehr gut. Broschur sehr guter Zustand, 163 S., kart. Die Bekämpfung nicht der Armut, sondern ihrer Sichtbarkeit steht im Zentrum heutiger restriktiver Sozialpolitik (eigentlich ein Management des Unsozialen). Aufwertung, Ästhetisierung, städtische Imagepflege und "Ordnung" stehen Disziplinierung, Ausgrenzung und Verelendung entgegen. Wie diese Praktiken städtischer- und polizeilciherseits genau verlaufen (und wie mögliche Strategien von Wohungslosen und Junkies aussehen) wird hier am Beispiel von Stuttgart aufgeschlüsselt. Dabei greift der Autor nicht nur auf eher theoretische Diskursanalysen zurück, sondern er reichert den Band mit den Auszügen von Interviews, die mit Sozialarbeitern, Lokalpolitikern, Ordnungsbeamten, aber auch Drogenabhängigen und Wohnungslosen geführt wurden, an. Gramm 600 Mit Ausnahme von Direkt-Recycling Materialien erfolgt der Versand ohne Einsatz von Kunststoffen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 20660
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