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Waldsiedlung Wandlitz: Eine Landschaft der Macht

 
9783861538769: Waldsiedlung Wandlitz: Eine Landschaft der Macht
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1. Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin, 2016. 228 S. mit einigen Abbildungen, Pappband, quart, (letzen beiden Seiten leicht verklebt/altes Preisschildchen auf Vorsatz) - sonst gutes Exemplar -

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Reseña del editor:

Die Waldsiedlung Wandlitz bei Bernau war ein Symbol für den abgehobenen Politik- und Lebensstil der SED-Führung und für deren Abschottung von der DDR-Realität. Das Buch liefert erstmals einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 genutzten Wohnsiedlung für das SED-Politbüro. Anhand von neuem Quellenmaterial gibt das Werk Einblicke in die alltägliche Lebenswelt, die »Sonderversorgung« und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Auch »Freizeitobjekte« und Jagdgebiete außerhalb von Wandlitz sowie die Protokollstrecke nach Berlin werden in Bild und Text beschrieben. Um »Wandlitz« rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für Unmut in der Bevölkerung. Die Autoren beleuchten, warum das Thema so große politische Sprengkraft erlangte und im Herbst 1989, nachdem Medienvertreter erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, mit zur Erosion der SED-Herrschaft beitrug. (Anmerkung: Dieses Buch enthält 154 Abbildungen!)

Biografía del autor:

Jürgen Danyel: Jahrgang 1959, Studium der Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1987 Promotion; seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, stellvertretender Direktor, Leiter der Abteilung »Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft«; Forschungen zur Vergangenheitsaufarbeitung in beiden deutschen Staaten, zu Eliten in der SBZ/DDR, zur Kulturgeschichte des Prager Frühlings und zur digitalen Revolution. Mitherausgeber mehrerer Online-Portale u. a. Zeitgeschichte online und visual-history.de. Mitarbeit an zahlreichen zeithistorischen Ausstellungen u. a. im Deutschen Historischen Museum und im Deutschen Bundestag. Publikationen u. a.: Popgeschichte. Zeithistorische Fallstudien 1958-1988 (Hg. mit Bodo Mrozek und Alexa Geisthövel), Bielefeld 2014; Stadt-Bild/Kunst-Raum. Entwürfe der Stadt in Werken von Potsdamer und Ost-Berliner Künstlern 1949-1990 (Hg. mit Jutta Götzmann), Berlin 2014; Zeitgeschichte. Konzepte und Methoden (Hg. mit Frank Bösch), Göttingen 2012; Transit 68/89. Deutsch-tschechische Kulturgeschichten (Hg. mit Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl), Berlin 2009; Aufstände im Ostblock. Zur Krisengeschichte des realen Sozialismus (Hg. mit Henrik Bispinck, Hans-Hermann Hertle, Hermann Wentker), Berlin 2004. Elke Kimmel: Jahrgang 1966, promovierte Historikerin; Autorin und Kuratorin, vor allem zu Themen der Zeitgeschichte; Mitarbeit an verschiedenen Ausstellungen der Stiftung Berliner Mauer, des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, des Deutschen Historischen Museums, des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt, des Museums Neuruppin und des Deutschen Technikmuseums Berlin; Autorin von Hörfunkfeatures und Rezensionen für den Deutschlandfunk. Veröffentlichungen u. a.: Abgesang der Stasi. Die letzten Monate der Staatssicherheit im Originalton (Audio-CD, mit Marcus Heumann), Berlin 2015; Diktatur der Grenzen, in: Die Berliner Mauer. Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Berliner Mauer, hg. von Axel Klausmeier für die Stiftung Berliner Mauer, Berlin 2015; Essays, Objektgeschichten und Katalogbeiträge, in: Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR (Hg.): Alltag: DDR. Geschichten, Fotos, Objekte, Berlin 2012; »... war ihm nicht zuzumuten, länger in der SBZ zu bleiben«. DDR-Flüchtlinge im Notaufnahmelager Marienfelde, Berlin 2009; Spurensuche im Mauerland. Ein Grenzbetrieb am Berliner Flutgraben (mit Christine Brecht und Svenja Moor), Berlin 2009; Charlottenburg im Wandel der Geschichte. Vom Dorf zum eleganten Westen, (mit Ronald Oesterreich), Berlin 2005; Methoden antisemitischer Propaganda im Ersten Weltkrieg, Berlin 2001.

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Jürgen Danyel
Verlag: Christoph Links Verlag Mai 2016 (2016)
ISBN 10: 3861538768 ISBN 13: 9783861538769
Neu Hardcover Anzahl: 1
Anbieter:
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Buch. Zustand: Neu. Neuware -Die Waldsiedlung Wandlitz bei Bernau war ein Symbol für den abgehobenen Politik- und Lebensstil der SED-Führung und für deren Abschottung von der DDR-Realität. Das Buch liefert einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 genutzten Wohnsiedlung für das SED-Politbüro. Anhand von neuem Quellenmaterial gibt das Werk Einblicke in die alltägliche Lebenswelt, die 'Sonderversorgung' und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Auch 'Freizeitobjekte' und Jagdgebiete außerhalb von Wandlitz sowie die Protokollstrecke nach Berlin werden in Bild und Text beschrieben.Um 'Wandlitz' rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für Unmut in der Bevölkerung. Die Autoren beleuchten, warum das Thema so große politische Sprengkraft erlangte und im Herbst 1989, nachdem Medienvertreter erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, mit zur Erosion der SED-Herrschaft beitrug. 228 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783861538769

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