Das Bild von Jesus als Schmerzensmann schien auf ewig fixiert, als 1945 bei Ausgrabungen im oberägyptischen Nag Hammadi eine verschollen geglaubte Klosterbibliothek mit frühchristlichen Texten u.a. die aus dem 2. Jahrhundert stammende "Apokalypse des Petrus" gefunden wurde. Darin fragt der Apostel Jesus Christus, wer denn der Unbekannte sei, der da unter dem Kreuz so fröhlich lache? Und Jesus antwortet: "Der, den du neben dem Kreuz fröhlich und lachend siehst, ist der lebendige Jesus. Derjenige hingegen, in dessen Hände und Füße Nägel geschlagen werden, ist sein leiblicher Teil, sein Ersatz."
Die Spuren, welche der "lachende Christus" von der arabischen Welt über das christliche Mittelalter bis in die Gegenwart auf bisweilen bizarre Weise hinterlassen hat, stehen im Zentrum dieses Buches, das zeigt, welche Folgen die Vorstellung eines ironischen Gottes nicht nur auf dem Gebiet der Theologie hätte.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Adolf Holl wurde am 13. Mai 1930 in Wien geboren und starb am 23. Jänner 2020 ebenda. Dr. theol. und Dr. phil., von 1953 bis 1973 Kaplan und Lehrer. 1973 kirchliches Lehrverbot. 1976 als Priester suspendiert. Bei Zsolnay erschienen Brief an die gottlosen Frauen (2002) und Der lachende Christus (2005).
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Chiemgauer Internet Antiquariat GbR, Altenmarkt, BAY, Deutschland
Zustand: Sehr gut. ERSTAUSGABE. 317 Seiten ; 21 cm FRISCHES, SEHR schönes Exemplar der ERSTAUSGABE. Mit ausführlichem Personenregister. - ( Wir bieten zahlreiche Titel aus diesem Sachgebiet auf unserer Website an. / You can find many titles on this subject area on our website. ) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 505 Originalpappband mit Original-Schutzumschlag. Artikel-Nr. 308066
Anzahl: 1 verfügbar