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Horvath, Odon Von Jugend Ohne Gott

ISBN 13: 9783518388747

Jugend Ohne Gott

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9783518388747: Jugend Ohne Gott
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ISBN 10: 8853009802 ISBN 13: 9788853009807
Verlag: VICENS VIVES LIBROS, 2013
Softcover

9783866473836: Jugend ohne Gott

Anacon..., 2009
Hardcover

9783872912299: Jugend ohne Gott: 230

Hambur..., 2011
Softcover

9781505836264: Jugend ohne Gott

Create..., 2014
Softcover

9783518460191: JUGEND OHNE GOTT: 4019 (Suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe)

SUHRKA..., 2013
Softcover

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Horváth, Ödön von
Verlag: Suhrkamp Verlag (1991)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Softcover Anzahl: > 20
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medimops
(Berlin, Deutschland)
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Buchbeschreibung Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03518388746-G

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Horváth, Ödön von
Verlag: Suhrkamp Verlag (1991)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Softcover Anzahl: 1
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medimops
(Berlin, Deutschland)
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Buchbeschreibung Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03518388746-V

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Horváth, Ödön von:
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag (1999)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Taschenbuch. Kartoniert. Anzahl: 1
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BOUQUINIST
(München, BY, Deutschland)
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Buchbeschreibung Taschenbuch. Kartoniert. Zustand: Gut. 9. Auflage. 182 (10) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Guter Zustand. Mit wenigen Anstreichungen und Anmerkungen. - Ödön von Horvàth beschreibt in seiner Erzählung Jugend ohne Gott" einige Tage im Leben eines jungen Lehrers L, welcher Geschichte und Geographie an einer deutschen Volksschule unterrichtet. An dieser Schule sind viele Kinder einflussreicher Eltern. Die von von Horvàth erzählte Geschichte spielt zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten um 1933 in Deutschland. Nachdem der Lehrer L im Unterricht auch Schwarze als Menschen bezeichnet hatte, wurde er durch einen seiner Schüler und dessen Eltern beim Direktor dieser Schule angeschwärzt und muss von dort an Veranstaltungen teilnehmen, die auch ihn und nicht nur seine SchülerInnen erziehen sollen. Die Position des Lehrers war bis zu dem Vorfall im Unterrichtsgespräch recht aussichtsreich, dass änderte sich jedoch mit diesem beschriebenen Vorfall und die liberale Einstellung des Lehrers ist somit nicht mehr n Zukunft gefragt. Sein Angagement innerhalb der Schule ist trotz allem aber ungebrochen und auf Grund einer politischen Weisung werden die Osterferien in einem Zeltlager verbracht, in dem die Schüler und Schülerinnen getrennt von einander eine militärische Grundausbildung durch Reservisten erhalten. Nach einigen merkwürdigen Geschehnissen und vielen Erkundungsmärschen, die zum Teil der Aufklärung von Vorkommnissen dienen sollen, lernt der Lehrer, der die schulische Aufsicht führen soll, den Dorfpfarrer eines nahegelegenen Dorfes kennen. In einem ausgedehnten Gespräch diskutieren die Beiden über das ideale Menschenbild und die aktuellen Geschehnisse der Zeit. Der Hauptaspekt dieses Dialogs ist die Frage nach dem freien Willen bzw. dem Determinismus. Dieser Dialog ist für mich auch die markanteste Stelle der Erzählung. Schließlich sollte die Kapitelüberschrift ( Auf der Suche nach dem Ideal der Menschheit") auch gleichzeitig der Titel des Werkes werden, der aber in anbetracht des Erscheinungsjahres und der Aktualität umgeändert wurde um nicht durch die Nationalsozialisten verboten zu werden. In der Folge geschehen auf etlichen Nebenschauplätzen unerklärbare Verbrechen der unterschiedlichsten Art und der Lehrer täuscht sich in vorher für integer gehaltenen Schülern. Nachdem dann auch noch ein Mord begegangen wird und dieser einem seiner Schüler angehaftet werden soll, beginnt der Lehrer die Aufklärung und bekommt mehr und mehr Verständnis für die Situation. Aus der Ich - Erzählhaltung heraus wird in diesem Werk durch von Horvàth Kritik an der damaligen Zeit in schriftlicher Form verfasst. Die Erzählung verläuft gleichsam eines unregelmäßigen Tagebuchberichts während der Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Während die Hauptperson (der Lehrer) den liberalen Part der Erzählung übernimmt und quasi die Opposition bildet, scheint seine direkte Umgebung, wie die SchülerInnen, die Reservisten oder auch die Justiz bereits durch Indoktrination gefangen. Lediglich der Pfarrer des Dorfes mit dem der Lehrer ein für mich interessantes und intensives Gespräch führt, scheint dieser noch nicht verfallen zu sein. Die Erzählhaltung vermittelt dem Leser ein direktes Gefühl der Teilnahme in dieser Zeit und vermittelt zusätzlich eine Position bzw. einen Einblick aus einer selten dargebotenen Perspektive, wenn es um die Zeit der Nationalsozialisten geht. Von Horvàth sagte selbst, dass er ein Buch für die Jugend geschrieben hat, die heute bereits nicht mehr die Gleiche ist." Dem Stil der Erzählung nach, möchte ich diese Erzählung mit der Novelle Tonio Kröger" von Thomas Mann vergleichen. Beide suchen in ihren Werken nach dem idealen Menschenbild, der eine für das Fortbestehen einer friedlichen Welt (von Horvàth) der Andere für die Synthese aus Kunst und dem bürgerlichen Leben. Die Divergenz der Betrachtungsweise mit Blick auf die politische Situation und die Aufarbeitung in diesen Erzählungen basiert auf den ca. drei Jahrzehnten Differenz und den unterschiedlichen Brennpunkten der jeweiligen Zeit. Von Horvàth wird oftmals unter die Exilliteratur der dreißiger Jahre eingestuft und Thomas Mann eher als unpolitischer Schriftsteller der Zeit u 1900, wenn man seine frühen Werke betrachtet. Meiner Meinung nach, ist Jugend ohne Gott" nicht nur ein aufklärerisches Werk von Horvàths, sondern auch eines der Besten Bücher über die Zeit der Machtergreifung in Deutschland. Zu einen bedingt durch die hervorgerufene Perspektive der Erzählung, zum anderen durch die leicht verständliche Art des Schreibstils, so dass dieses Buch nicht nur ein annehmbares Werk für den Deutschunterricht ist, sondern auch als private Lektüre zum Lesen gefällt. Auch eine Altersbeschränkung nach oben, ist für mich nicht notwendig. Es sollte lediglich für das Verständnis dieser Erzählung ein gewisses Wissen um die deutsche Geschichte von 1930 an vorhanden sein. Auf Grund der interessanten Aufbereitung und Darstellung der unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Charaktere und im Verbund mit den Kommentaren dieser besonderen Ausgabe der Suhrkamp Basisbibliothek ist diese Erzählung eine Bereicherung der deutschen Literatur mit geschichtlichen Zusammenhängen. Auch ein gewisser Spannungsfaktor ist in diesem Buch enthalten und lässt in meinen Augen keine Wünsche offen. Diese Erzählung ist also insgesamt nicht nur für den Deutschunterricht, sondern auch für häuslichen Gebrauch in jedem Alter geeignet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Werkausgaben, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller. Artikel-Nr. 67820

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Horváth, Ödön von:
Verlag: Aachen, Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag (2000)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Taschenbuch. Kartoniert. Anzahl: 1
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BOUQUINIST
(München, BY, Deutschland)
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Buchbeschreibung Taschenbuch. Kartoniert. Zustand: Gut. 10. Auflage. 182 (10) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Guter Zustand. - Ödön von Horvàth beschreibt in seiner Erzählung Jugend ohne Gott" einige Tage im Leben eines jungen Lehrers L, welcher Geschichte und Geographie an einer deutschen Volksschule unterrichtet. An dieser Schule sind viele Kinder einflussreicher Eltern. Die von von Horvàth erzählte Geschichte spielt zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten um 1933 in Deutschland. Nachdem der Lehrer L im Unterricht auch Schwarze als Menschen bezeichnet hatte, wurde er durch einen seiner Schüler und dessen Eltern beim Direktor dieser Schule angeschwärzt und muss von dort an Veranstaltungen teilnehmen, die auch ihn und nicht nur seine SchülerInnen erziehen sollen. Die Position des Lehrers war bis zu dem Vorfall im Unterrichtsgespräch recht aussichtsreich, dass änderte sich jedoch mit diesem beschriebenen Vorfall und die liberale Einstellung des Lehrers ist somit nicht mehr n Zukunft gefragt. Sein Angagement innerhalb der Schule ist trotz allem aber ungebrochen und auf Grund einer politischen Weisung werden die Osterferien in einem Zeltlager verbracht, in dem die Schüler und Schülerinnen getrennt von einander eine militärische Grundausbildung durch Reservisten erhalten. Nach einigen merkwürdigen Geschehnissen und vielen Erkundungsmärschen, die zum Teil der Aufklärung von Vorkommnissen dienen sollen, lernt der Lehrer, der die schulische Aufsicht führen soll, den Dorfpfarrer eines nahegelegenen Dorfes kennen. In einem ausgedehnten Gespräch diskutieren die Beiden über das ideale Menschenbild und die aktuellen Geschehnisse der Zeit. Der Hauptaspekt dieses Dialogs ist die Frage nach dem freien Willen bzw. dem Determinismus. Dieser Dialog ist für mich auch die markanteste Stelle der Erzählung. Schließlich sollte die Kapitelüberschrift ( Auf der Suche nach dem Ideal der Menschheit") auch gleichzeitig der Titel des Werkes werden, der aber in anbetracht des Erscheinungsjahres und der Aktualität umgeändert wurde um nicht durch die Nationalsozialisten verboten zu werden. In der Folge geschehen auf etlichen Nebenschauplätzen unerklärbare Verbrechen der unterschiedlichsten Art und der Lehrer täuscht sich in vorher für integer gehaltenen Schülern. Nachdem dann auch noch ein Mord begegangen wird und dieser einem seiner Schüler angehaftet werden soll, beginnt der Lehrer die Aufklärung und bekommt mehr und mehr Verständnis für die Situation. Aus der Ich - Erzählhaltung heraus wird in diesem Werk durch von Horvàth Kritik an der damaligen Zeit in schriftlicher Form verfasst. Die Erzählung verläuft gleichsam eines unregelmäßigen Tagebuchberichts während der Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Während die Hauptperson (der Lehrer) den liberalen Part der Erzählung übernimmt und quasi die Opposition bildet, scheint seine direkte Umgebung, wie die SchülerInnen, die Reservisten oder auch die Justiz bereits durch Indoktrination gefangen. Lediglich der Pfarrer des Dorfes mit dem der Lehrer ein für mich interessantes und intensives Gespräch führt, scheint dieser noch nicht verfallen zu sein. Die Erzählhaltung vermittelt dem Leser ein direktes Gefühl der Teilnahme in dieser Zeit und vermittelt zusätzlich eine Position bzw. einen Einblick aus einer selten dargebotenen Perspektive, wenn es um die Zeit der Nationalsozialisten geht. Von Horvàth sagte selbst, dass er ein Buch für die Jugend geschrieben hat, die heute bereits nicht mehr die Gleiche ist." Dem Stil der Erzählung nach, möchte ich diese Erzählung mit der Novelle Tonio Kröger" von Thomas Mann vergleichen. Beide suchen in ihren Werken nach dem idealen Menschenbild, der eine für das Fortbestehen einer friedlichen Welt (von Horvàth) der Andere für die Synthese aus Kunst und dem bürgerlichen Leben. Die Divergenz der Betrachtungsweise mit Blick auf die politische Situation und die Aufarbeitung in diesen Erzählungen basiert auf den ca. drei Jahrzehnten Differenz und den unterschiedlichen Brennpunkten der jeweiligen Zeit. Von Horvàth wird oftmals unter die Exilliteratur der dreißiger Jahre eingestuft und Thomas Mann eher als unpolitischer Schriftsteller der Zeit u 1900, wenn man seine frühen Werke betrachtet. Meiner Meinung nach, ist Jugend ohne Gott" nicht nur ein aufklärerisches Werk von Horvàths, sondern auch eines der Besten Bücher über die Zeit der Machtergreifung in Deutschland. Zu einen bedingt durch die hervorgerufene Perspektive der Erzählung, zum anderen durch die leicht verständliche Art des Schreibstils, so dass dieses Buch nicht nur ein annehmbares Werk für den Deutschunterricht ist, sondern auch als private Lektüre zum Lesen gefällt. Auch eine Altersbeschränkung nach oben, ist für mich nicht notwendig. Es sollte lediglich für das Verständnis dieser Erzählung ein gewisses Wissen um die deutsche Geschichte von 1930 an vorhanden sein. Auf Grund der interessanten Aufbereitung und Darstellung der unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Charaktere und im Verbund mit den Kommentaren dieser besonderen Ausgabe der Suhrkamp Basisbibliothek ist diese Erzählung eine Bereicherung der deutschen Literatur mit geschichtlichen Zusammenhängen. Auch ein gewisser Spannungsfaktor ist in diesem Buch enthalten und lässt in meinen Augen keine Wünsche offen. Diese Erzählung ist also insgesamt nicht nur für den Deutschunterricht, sondern auch für häuslichen Gebrauch in jedem Alter geeignet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Werkausgaben, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller. Artikel-Nr. 67292

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Horváth, Ödön von:
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag (1995)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Taschenbuch. Kartoniert. Anzahl: 1
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(München, BY, Deutschland)
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Buchbeschreibung Taschenbuch. Kartoniert. Zustand: Gut. 3. Auflage. 182 (10) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Guter Zustand. Mit wenigen Anstreichungen. - Ödön von Horvàth beschreibt in seiner Erzählung Jugend ohne Gott" einige Tage im Leben eines jungen Lehrers L, welcher Geschichte und Geographie an einer deutschen Volksschule unterrichtet. An dieser Schule sind viele Kinder einflussreicher Eltern. Die von von Horvàth erzählte Geschichte spielt zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten um 1933 in Deutschland. Nachdem der Lehrer L im Unterricht auch Schwarze als Menschen bezeichnet hatte, wurde er durch einen seiner Schüler und dessen Eltern beim Direktor dieser Schule angeschwärzt und muss von dort an Veranstaltungen teilnehmen, die auch ihn und nicht nur seine SchülerInnen erziehen sollen. Die Position des Lehrers war bis zu dem Vorfall im Unterrichtsgespräch recht aussichtsreich, dass änderte sich jedoch mit diesem beschriebenen Vorfall und die liberale Einstellung des Lehrers ist somit nicht mehr n Zukunft gefragt. Sein Angagement innerhalb der Schule ist trotz allem aber ungebrochen und auf Grund einer politischen Weisung werden die Osterferien in einem Zeltlager verbracht, in dem die Schüler und Schülerinnen getrennt von einander eine militärische Grundausbildung durch Reservisten erhalten. Nach einigen merkwürdigen Geschehnissen und vielen Erkundungsmärschen, die zum Teil der Aufklärung von Vorkommnissen dienen sollen, lernt der Lehrer, der die schulische Aufsicht führen soll, den Dorfpfarrer eines nahegelegenen Dorfes kennen. In einem ausgedehnten Gespräch diskutieren die Beiden über das ideale Menschenbild und die aktuellen Geschehnisse der Zeit. Der Hauptaspekt dieses Dialogs ist die Frage nach dem freien Willen bzw. dem Determinismus. Dieser Dialog ist für mich auch die markanteste Stelle der Erzählung. Schließlich sollte die Kapitelüberschrift ( Auf der Suche nach dem Ideal der Menschheit") auch gleichzeitig der Titel des Werkes werden, der aber in anbetracht des Erscheinungsjahres und der Aktualität umgeändert wurde um nicht durch die Nationalsozialisten verboten zu werden. In der Folge geschehen auf etlichen Nebenschauplätzen unerklärbare Verbrechen der unterschiedlichsten Art und der Lehrer täuscht sich in vorher für integer gehaltenen Schülern. Nachdem dann auch noch ein Mord begegangen wird und dieser einem seiner Schüler angehaftet werden soll, beginnt der Lehrer die Aufklärung und bekommt mehr und mehr Verständnis für die Situation. Aus der Ich - Erzählhaltung heraus wird in diesem Werk durch von Horvàth Kritik an der damaligen Zeit in schriftlicher Form verfasst. Die Erzählung verläuft gleichsam eines unregelmäßigen Tagebuchberichts während der Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Während die Hauptperson (der Lehrer) den liberalen Part der Erzählung übernimmt und quasi die Opposition bildet, scheint seine direkte Umgebung, wie die SchülerInnen, die Reservisten oder auch die Justiz bereits durch Indoktrination gefangen. Lediglich der Pfarrer des Dorfes mit dem der Lehrer ein für mich interessantes und intensives Gespräch führt, scheint dieser noch nicht verfallen zu sein. Die Erzählhaltung vermittelt dem Leser ein direktes Gefühl der Teilnahme in dieser Zeit und vermittelt zusätzlich eine Position bzw. einen Einblick aus einer selten dargebotenen Perspektive, wenn es um die Zeit der Nationalsozialisten geht. Von Horvàth sagte selbst, dass er ein Buch für die Jugend geschrieben hat, die heute bereits nicht mehr die Gleiche ist." Dem Stil der Erzählung nach, möchte ich diese Erzählung mit der Novelle Tonio Kröger" von Thomas Mann vergleichen. Beide suchen in ihren Werken nach dem idealen Menschenbild, der eine für das Fortbestehen einer friedlichen Welt (von Horvàth) der Andere für die Synthese aus Kunst und dem bürgerlichen Leben. Die Divergenz der Betrachtungsweise mit Blick auf die politische Situation und die Aufarbeitung in diesen Erzählungen basiert auf den ca. drei Jahrzehnten Differenz und den unterschiedlichen Brennpunkten der jeweiligen Zeit. Von Horvàth wird oftmals unter die Exilliteratur der dreißiger Jahre eingestuft und Thomas Mann eher als unpolitischer Schriftsteller der Zeit u 1900, wenn man seine frühen Werke betrachtet. Meiner Meinung nach, ist Jugend ohne Gott" nicht nur ein aufklärerisches Werk von Horvàths, sondern auch eines der Besten Bücher über die Zeit der Machtergreifung in Deutschland. Zu einen bedingt durch die hervorgerufene Perspektive der Erzählung, zum anderen durch die leicht verständliche Art des Schreibstils, so dass dieses Buch nicht nur ein annehmbares Werk für den Deutschunterricht ist, sondern auch als private Lektüre zum Lesen gefällt. Auch eine Altersbeschränkung nach oben, ist für mich nicht notwendig. Es sollte lediglich für das Verständnis dieser Erzählung ein gewisses Wissen um die deutsche Geschichte von 1930 an vorhanden sein. Auf Grund der interessanten Aufbereitung und Darstellung der unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Charaktere und im Verbund mit den Kommentaren dieser besonderen Ausgabe der Suhrkamp Basisbibliothek ist diese Erzählung eine Bereicherung der deutschen Literatur mit geschichtlichen Zusammenhängen. Auch ein gewisser Spannungsfaktor ist in diesem Buch enthalten und lässt in meinen Augen keine Wünsche offen. Diese Erzählung ist also insgesamt nicht nur für den Deutschunterricht, sondern auch für häuslichen Gebrauch in jedem Alter geeignet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Werkausgaben, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller. Artikel-Nr. 68317

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Horváth, Ödön von:
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag (1992)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Taschenbuch. Kartoniert. Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Taschenbuch. Kartoniert. Zustand: Gut. 12. Auflage. 182 (10) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Guter Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. Ödön von Horvàth beschreibt in seiner Erzählung Jugend ohne Gott" einige Tage im Leben eines jungen Lehrers L, welcher Geschichte und Geographie an einer deutschen Volksschule unterrichtet. An dieser Schule sind viele Kinder einflussreicher Eltern. Die von von Horvàth erzählte Geschichte spielt zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten um 1933 in Deutschland. Nachdem der Lehrer L im Unterricht auch Schwarze als Menschen bezeichnet hatte, wurde er durch einen seiner Schüler und dessen Eltern beim Direktor dieser Schule angeschwärzt und muss von dort an Veranstaltungen teilnehmen, die auch ihn und nicht nur seine SchülerInnen erziehen sollen. Die Position des Lehrers war bis zu dem Vorfall im Unterrichtsgespräch recht aussichtsreich, dass änderte sich jedoch mit diesem beschriebenen Vorfall und die liberale Einstellung des Lehrers ist somit nicht mehr n Zukunft gefragt. Sein Angagement innerhalb der Schule ist trotz allem aber ungebrochen und auf Grund einer politischen Weisung werden die Osterferien in einem Zeltlager verbracht, in dem die Schüler und Schülerinnen getrennt von einander eine militärische Grundausbildung durch Reservisten erhalten. Nach einigen merkwürdigen Geschehnissen und vielen Erkundungsmärschen, die zum Teil der Aufklärung von Vorkommnissen dienen sollen, lernt der Lehrer, der die schulische Aufsicht führen soll, den Dorfpfarrer eines nahegelegenen Dorfes kennen. In einem ausgedehnten Gespräch diskutieren die Beiden über das ideale Menschenbild und die aktuellen Geschehnisse der Zeit. Der Hauptaspekt dieses Dialogs ist die Frage nach dem freien Willen bzw. dem Determinismus. Dieser Dialog ist für mich auch die markanteste Stelle der Erzählung. Schließlich sollte die Kapitelüberschrift ( Auf der Suche nach dem Ideal der Menschheit") auch gleichzeitig der Titel des Werkes werden, der aber in anbetracht des Erscheinungsjahres und der Aktualität umgeändert wurde um nicht durch die Nationalsozialisten verboten zu werden. In der Folge geschehen auf etlichen Nebenschauplätzen unerklärbare Verbrechen der unterschiedlichsten Art und der Lehrer täuscht sich in vorher für integer gehaltenen Schülern. Nachdem dann auch noch ein Mord begegangen wird und dieser einem seiner Schüler angehaftet werden soll, beginnt der Lehrer die Aufklärung und bekommt mehr und mehr Verständnis für die Situation. Aus der Ich - Erzählhaltung heraus wird in diesem Werk durch von Horvàth Kritik an der damaligen Zeit in schriftlicher Form verfasst. Die Erzählung verläuft gleichsam eines unregelmäßigen Tagebuchberichts während der Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Während die Hauptperson (der Lehrer) den liberalen Part der Erzählung übernimmt und quasi die Opposition bildet, scheint seine direkte Umgebung, wie die SchülerInnen, die Reservisten oder auch die Justiz bereits durch Indoktrination gefangen. Lediglich der Pfarrer des Dorfes mit dem der Lehrer ein für mich interessantes und intensives Gespräch führt, scheint dieser noch nicht verfallen zu sein. Die Erzählhaltung vermittelt dem Leser ein direktes Gefühl der Teilnahme in dieser Zeit und vermittelt zusätzlich eine Position bzw. einen Einblick aus einer selten dargebotenen Perspektive, wenn es um die Zeit der Nationalsozialisten geht. Von Horvàth sagte selbst, dass er ein Buch für die Jugend geschrieben hat, die heute bereits nicht mehr die Gleiche ist." Dem Stil der Erzählung nach, möchte ich diese Erzählung mit der Novelle Tonio Kröger" von Thomas Mann vergleichen. Beide suchen in ihren Werken nach dem idealen Menschenbild, der eine für das Fortbestehen einer friedlichen Welt (von Horvàth) der Andere für die Synthese aus Kunst und dem bürgerlichen Leben. Die Divergenz der Betrachtungsweise mit Blick auf die politische Situation und die Aufarbeitung in diesen Erzählungen basiert auf den ca. drei Jahrzehnten Differenz und den unterschiedlichen Brennpunkten der jeweiligen Zeit. Von Horvàth wird oftmals unter die Exilliteratur der dreißiger Jahre eingestuft und Thomas Mann eher als unpolitischer Schriftsteller der Zeit u 1900, wenn man seine frühen Werke betrachtet. Meiner Meinung nach, ist Jugend ohne Gott" nicht nur ein aufklärerisches Werk von Horvàths, sondern auch eines der Besten Bücher über die Zeit der Machtergreifung in Deutschland. Zu einen bedingt durch die hervorgerufene Perspektive der Erzählung, zum anderen durch die leicht verständliche Art des Schreibstils, so dass dieses Buch nicht nur ein annehmbares Werk für den Deutschunterricht ist, sondern auch als private Lektüre zum Lesen gefällt. Auch eine Altersbeschränkung nach oben, ist für mich nicht notwendig. Es sollte lediglich für das Verständnis dieser Erzählung ein gewisses Wissen um die deutsche Geschichte von 1930 an vorhanden sein. Auf Grund der interessanten Aufbereitung und Darstellung der unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Charaktere und im Verbund mit den Kommentaren dieser besonderen Ausgabe der Suhrkamp Basisbibliothek ist diese Erzählung eine Bereicherung der deutschen Literatur mit geschichtlichen Zusammenhängen. Auch ein gewisser Spannungsfaktor ist in diesem Buch enthalten und lässt in meinen Augen keine Wünsche offen. Diese Erzählung ist also insgesamt nicht nur für den Deutschunterricht, sondern auch für häuslichen Gebrauch in jedem Alter geeignet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Werkausgaben, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller. Artikel-Nr. 69530

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von Horvath, Ödon:
Verlag: Suhrkamp, (1994)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Taschenbuch Anzahl: 1
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Auf Buchfühlung
(Essen, Deutschland)
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Buchbeschreibung Taschenbuch. Zustand: Gut. 182 Seiten Ordentlicher Zustand, normale Lese- und Lagerspuren. Einband etwas abgegriffen; an den Kanten leicht bestoßen. Im Inneren einige Anstreichungen mit Textmarker. 9783518388747 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 227. Artikel-Nr. 115209

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Ödon von Horváth
Verlag: Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main (1993)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Softcover Erstausgabe Anzahl: 1
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(Nürnberg, Deutschland)
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Buchbeschreibung Softcover. Zustand: Wie neu. 1. Auflage. Erzählung über einen Lehrer, der die faschistische Jugend in Österreich erlebt. Band 13 der gesammelten Werke: Artikel-Nr. 001010

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Horvath, Odon von
Verlag: Suhrkamp Verlag (1991)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Paperback Anzahl: 1
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(Goring-By-Sea, WS, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Paperback. Zustand: Very Good. The book has been read, but is in excellent condition. Pages are intact and not marred by notes or highlighting. The spine remains undamaged. Artikel-Nr. GOR003098897

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Horvath, Odon von
Verlag: Suhrkamp Verlag (1991)
ISBN 10: 3518388746 ISBN 13: 9783518388747
Gebraucht Paperback Anzahl: 1
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WorldofBooks
(Goring-By-Sea, WS, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Paperback. Zustand: Fair. A readable copy of the book which may include some defects such as highlighting and notes. Cover and pages may be creased and show discolouration. Artikel-Nr. GOR002326786

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